Dienstag, 23. Mai 2017

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Gelingt die Herkulesaufgabe?

Bürgerinformationsabend zur Energiewende

Weinheim, 02. Oktober 2014. (red/pm) Am Dienstag, 14. Oktober, veranstalten die Stadtwerke Weinheim ihr zweites Energiesymposium. Das Thema diesmal: „Energiewende im Brennpunkt – Gelingt die Herkulesaufgabe?“. Eingeladen sind wieder alle Bürgerinnen und Bürger, die sich für die Zukunft der Energieversorgung interessieren. Beginn ist um 18:00 Uhr in der Alten Druckerei, der Eintritt ist frei.

 

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Information der Stadtwerke Weinheim:

„Namhafte Referenten und Peter Krämer, Geschäftsführer der Stadtwerke Weinheim, sprechen über Erreichtes, die aktuellen Herausforderungen und Lösungswege. Richard Huber, Leiter des Technischen Anlagenmanagements von der Netze BW GmbH gibt Auskunft über die Netzsituation in Baden-Württemberg und die Versorgungssicherheit.

Dr. Friedrich Weng, Stratege der Südwestdeutschen Stromhandels GmbH aus Tübingen, stellt Speichertechniken vor; im Fokus seines Beitrags stehen preisgesteuerte Blockheizkraftwerke als virtuelle Stromspeicher. Und Peter Krämer zeigt die Fortschritte bei der Energiewende in Weinheim auf; darunter sind etliche Projekte, die Schule machen werden. Moderiert wird die Veranstaltung von Jürgen Essig, SWR 4.

Gemeinsame Gestaltung braucht Plattformen

Die Energiewende ist eine einmalige Chance, die Energiezukunft regional – unter Mitbestimmung von Bürgern und Kommunen – selbst zu gestalten. Und zwar so, dass Wirtschaftskraft und Lebensqualität der Region davon profitieren. Davon ist Peter Krämer, Geschäftsführer der Stadtwerke Weinheim, überzeugt. Mit den Energiesymposien der Stadtwerke will er eine Plattform für den Gedankenaustausch bieten.

Auf den Symposien sollen sich Bürger über aktuelle Entwicklungen informieren können, in den Prozess integriert und auch zum Mitgestalten angeregt werden. „Jeder Impuls ist wichtig“, meint Peter Krämer dazu.

Warum Energiewende?

Drei Jahre ist es her, seit die Bundesregierung die Energiewende ausgerufen hat. Ihre primären Ziele: Ausstieg aus der Atomkraft und Klimaschutz. Bis 2022 sollen alle 17 deutschen Kernkraftwerke stillgelegt sein, acht sind es schon. Der Ökostromanteil am deutschen Gesamtbedarf soll bis zum Jahr 2025 auf 45 Prozent steigen und im Jahr 2035 bei 60 Prozent liegen.

Heute beträgt er rund 25 Prozent. Der Ausstoß an Treibhausgasen – vor allem Kohlendioxid – soll bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent niedriger sein als 1990. Der Stand heute: 23,8 Prozent Minderung. Es ist also noch ein Stück Weg bis zum Ziel: Die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien muss weiter ausgebaut und die Energieeffizienz erhöht werden.

An Infrastruktur erforderlich sind rund 2.800 Kilometer neue Höchstspannungsleitungen. Und dann ist da noch das Problem der Speicherung von überschüssigem Ökostrom, wenn der Bedarf niedriger ist als die Erzeugung. Auch die Frequenzhaltung des Netzes zählt zu den großen Herausforderungen.

„Es ist eine Herkulesaufgabe mit vielen komplexen Facetten“, sagt Peter Krämer. Ob sie gelingt? Beim 2. Energiesymposium der Stadtwerke Weinheim gibt es Antworten auf diese Fragen zur Energiezukunft.“