Sonntag, 22. April 2018

Stadtteilbegehung mit Weinheimer Senioren

Das Stahlbad – besser als sein Ruf

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Weinheim, 02. Juli 2014. (red/pm) Sehr ruhig, verkehrsarm, viel grĂŒn – eigentlich ein schönes Wohngebiet in Weinheim. Das war das positive Fazit der sechsten und damit letzten Begehung in der Weinheimer Weststadt mit Älteren im Rahmen des Projekts „alter(n)sfreundliche Kommune“.

Stahlbad

Im Rahmen des Projekts „alter(n)sfreundliche Kommune“ besichtigten Senioren die Weststadt. Foto: Stadt Weinheim

Information der Stadt Weinheim:

„Gut 20 Interessierte aus der Weststadt marschierten durch die Schollstraße, den Kurbrunnenweg und die Zeppelinstraße zur Breslauer Straße.

Die Gemeinderatsmitglieder Christine MĂŒnch, Elisabeth Kramer, Gerhard Mackert und Stella Kirgiane-Efremidis gaben wĂ€hrend der Begehung kompetente AuskĂŒnfte zur Geschichte dieses Gebietes und Ideen fĂŒr die Zukunft. Was fĂŒr eine Bebauung kommt auf das GrundstĂŒck der Lukasgemeinde? Was wird mit der ehemaligen Stahlbadwirtschaft? Das Potential fĂŒr dieses Gebiet, gerade aus dem Blickwinkel von Älteren, ist deutlich geworden.

Die durchmischte Bebauung, die viel Schatten spendenden StraßenbĂ€ume, die liebevoll gepflegten VorgĂ€rten, der ruhige Verkehr – ein wenig ist die Zeit hier stehen geblieben. Aber auch die Probleme wurden sichtbar: RenovierungsbedĂŒrftige Wohnblocks, VerpackungsmĂŒll und Hundekot an den GehwegrĂ€ndern, fehlenden BĂ€nke und keine Barrierefreiheit.

Beim anschließenden Kaffee trinken im Restaurant „beim Alex“ wurden dann noch die neuen Buslinien und die Angebote der Vereine diskutiert. Gemeinsam kam man zu dem Schluss: „Man muss auch das Positive sehen und sich beteiligen.“
Wie geht es mit dem Projekt „Alter(n)sfreundliche Kommune – Stadtteilanalyse Weinheim-West“ nun weiter?

Die Erkenntnisse aus den Begehungen in der Weststadt werden vom Amt fĂŒr Soziales, Jugend, Familie und Senioren gesammelt und bei einer Abschlussveranstaltung im November im Rolf-Engelbrecht-Haus prĂ€sentiert. Weinheim ist im Rahmen der Kommunalen Gesundheitskonferenz Rhein-Neckar-Kreis und Heidelberg Modellkommune, das Gesundheitsamt Rhein-Neckar-Kreis wird hieraus Empfehlungen fĂŒr andere Kommunen im Rhein-Neckar-Kreis erarbeiten.

Weitere Informationen zur Kommunalen Gesundheitskonferenz finden sich unter www.gesundheitskonferenz-rnk-hd.de.“

Über Alina Eisenhardt

Alina Eisenhardt (23) ist seit 2012 freie Mitarbeiterin bei uns, macht Redaktion, schreibt Texte und ist fĂŒr "Unsere Metropolregion - Newsletter" verantwortlich. Sie studiert Psychologie.