Sonntag, 23. September 2018

Landtagskandidat Georg Wacker (CDU): Was mir sonst wichtig ist…

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Guten Tag!

Rhein-Neckar, 04. Februar 2011. Georg Wacker ist Landtagskandidat der CDU, Staatssekret├Ąr f├╝r Kultus, Jugend und Sport und seit 1996 Mitglied des Landtags von Baden-W├╝rttemberg. In seinem Beitrag f├╝r das rheinneckarblog schreibt er ├╝ber das, „Was mir sonst wichtig ist…“.

Von Georg Wacker

Zugegeben: Ich habe lange ├╝berlegt, ob ich diesen Beitrag f├╝r das Rheinneckarblog schreiben soll. Die lokaljournalistische und die kommunalpolitische Arbeit von Hardy Prothmann polarisieren.

Nicht immer habe ich das Gef├╝hl, dass es auf seinen Plattformen fair zugeht, einige juristische Auseinandersetzungen zu diversen Beitr├Ągen sprechen ja eine deutliche Sprache. Doch eine pluralistische Gesellschaft muss Provokationen aushalten, und nat├╝rlich sind diese Blogs auch der Ausdruck einer neuen Art des Kommunizierens: Sie sind viel subjektiver, viel direkter und ungefilterter als die klassischen Medien, welche ja ein breiteres Publikum informieren und ansprechen.

An diese neue Form der Berichterstattung m├╝ssen wir Politiker uns generell gew├Âhnen. Ich arbeite daran, deshalb komme ich dem Angebot gerne nach und stelle mich an dieser Stelle in ein paar S├Ątzen vor.

CDU-Landtagskandidat Georg Wacker. Bild: CDU

Ich mache mich seit 1996 im Landtag von Baden-W├╝rttemberg f├╝r den Wahlkreis Weinheim stark, seit 2003 bin ich zudem Staatssekret├Ąr f├╝r Kultus, Jugend und Sport.

In meiner Arbeit setze ich mich vor allem daf├╝r ein, unsere Region als Lebens- und Arbeitsort zu st├Ąrken. Nat├╝rlich ist das nicht etwas, was ein Einzelner allein erreichen kann. Das geht nur gemeinsam: Mit den Amtstr├Ągern, den Gemeindeverwaltungen und den B├╝rgern vor Ort. Und so haben wir in den letzten Jahren einiges erreicht – nur ein paar Beispiele:

In der neuen Martinsschule in Ladenburg werden Schwerstbehinderte nun optimal gef├Ârdert. Das Projekt findet bundesweit Beachtung und wurde finanziell vom Land erheblich unterst├╝tzt.

Das Jahrhundertprojekt Branichtunnel ist im Bau. Der Verkehr in Schriesheim wird entlastet und die Gemeinden im Odenwald an die Rheinebene angebunden.

Es gibt mehrere neue Berufsschulen und Gymnasien in Weinheim, ebenso wie Bildungsh├Ąuser in der Region, in denen Kinder fr├╝hzeitig an die Schule herangef├╝hrt werden.

Die Liste lie├če sich weiter fortsetzen. Nat├╝rlich sto├čen nicht alle neuen Ideen oder infrastrukturellen Ma├čnahmen auf ungeteilten Zuspruch. Dabei ist es immer leichter, gegen etwas als f├╝r etwas zu sein. Was die politische Kultur unserer Region jedoch auszeichnet ist, dass wir im Vorfeld intensiv miteinander diskutieren, zusammen um die beste L├Âsung ringen und nach den Entscheidungen gemeinsam an einem Strang ziehen. Nur so l├Ąsst sich ein Gemeinwesen nachhaltig gestalten.

Meine wichtigsten politischen Themen:

Beste Bildung f├╝r alle: Ich bin ├╝berzeugt vom gegliederten Schulwesen, in dem sich Kinder und Jugendliche zu jedem Zeitpunkt individuell weiterentwickeln k├Ânnen. Dabei m├╝ssen wir schwache und leistungsstarke Sch├╝ler gleicherma├čen f├Ârdern. Kein Kind darf verloren gehen.

Mittelstand st├Ąrken: Wir brauchen sichere Arbeitspl├Ątze verbunden mit einem angemessenen hohen Lebensstandard. Ich setze mich daf├╝r ein, dass Unternehmen, Handwerker, Landwirte und Freiberufler in unserer starken Region weiterhin ideale Rahmenbedingungen vorfinden – durch Unterst├╝tzung bei der Existenzgr├╝ndung, hervorragende Bildungseinrichtungen und eine moderne Verkehrsinfrastruktur.

Verkehrswege ausbauen: Damit die Menschen ihre Arbeitspl├Ątze und Naherholungsangebote erreichen, brauchen wir erstklassig ausgebaute Verkehrswege. Ohne Schlagl├Âcher und mit m├Âglichst geringen L├Ąrm- und Umweltbelastungen. Der inner├Ârtliche Stra├čenverkehr muss wo immer m├Âglich entlastet werden. Wir brauchen au├čerdem den S-Bahn-Anschluss an der Bergstra├če und die Anbindung an das europ├Ąische Schnellbahnnetz ├╝ber den Hauptbahnhof Mannheim.

Lebensqualit├Ąt f├╝r ├ältere: Der ├Ąlteren Generation haben wir unseren Wohlstand zu verdanken. Deswegen f├╝hle ich mich den Seniorinnen und Senioren besonders verbunden. Sie m├╝ssen in unserer Region optimale Lebensbedingungen vorfinden – dazu geh├Âren auch hochwertige Betreuungseinrichtungen f├╝r diejenigen, die es alleine nicht mehr schaffen. Dabei freue ich mich immer wieder ├╝ber das viele ehrenamtliche Engagement, das zum einen von Senioren geleistet wird und zum anderen Senioren zugute kommt. Hier findet ein Miteinander der Generationen statt, von dem alle Beteiligten und damit die gesamte Gesellschaft profitieren.

Als direkt gew├Ąhlter Landtagsabgeordneter f├╝hle ich mich meiner Heimat verpflichtet – und setze mich in Stuttgart gemeinsam mit den vielen Akteuren vor Ort f├╝r unsere Region ein. Diese Arbeit macht mir gro├če Freude, und deshalb kandidiere ich 2011 erneut f├╝r den Landtag.

Weitere Informationen finden Sie auf meiner Homepage www.georg-wacker.de, die auch w├Ąhrend des Wahlkampfs st├Ąndig aktualisiert wird.

Und im ├ťbrigen bin ich gespannt auf Ihre Kommentare zu diesem Beitrag – und das pers├Ânliche Gespr├Ąch mit Ihnen.

Wikipedia ├╝ber Georg Wacker

Anmerkung der Redaktion:
Dieser Text ist in der Reihe „Was mir sonst wichtig ist…“ erschienen. Wir haben die Landtagskandidaten von CDU, B├╝ndnis90/Die Gr├╝nen, SPD, FDP, Die Linke und die Piratenpartei ums Mitmachen gebeten. Die vier etablierten Parteien haben wir selbstverst├Ąndlich eingeladen, die Parteien Die Linke und Piratenpartei wegen ihrer zumindest wahrnehmbaren „Popularit├Ąt“.
Das ist eine subjektive Auswahl.
Die Kandidaten haben die M├Âglichkeit sich und ihre Politik abseits der „gro├čen“ Wahlkampfthemen zu pr├Ąsentieren – kostenfrei und ohne redaktionelle Bearbeitung, also ebenfalls ganz subjektiv.