Dienstag, 16. Oktober 2018

Ortschaftsrat Hohensachsen will sich einer „Mehrzweckhalle Süd“ nicht verschließen

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Weinheim-Hohensachsen, 04. Februar 2011. (pm) Der Ortschaftsrat Hohensachsen wird sich einer Diskussion um eine „Mehrzweckhalle Süd“ nicht verschließen. „Wir halten die Idee für nachdenkenswert“, erklärte Ortsvorsteherin Monika Springer am Mittwoch in der ersten Sitzung des Ortschafsrates im neuen Jahr.

Information der Stadt Weinheim:

„Die Ortspolitiker wollen sich sogar früh in einen Entscheidungsprozess einbringen, um die Interessen des Ortes zu vertreten. Schon in den nächsten Tagen, so die Anregung aus dem Gremium, soll es ein Treffen mit den Ortschaftsrats-Kollegen in Lützelsachsen geben, in dem eine weitere Abstimmung erfolgen soll.

„Wir verschließen uns neuen Ideen nicht, wir wollen mitreden“, bekräftigte die Ortsvorsteherin, die zuvor das Gremium von der Haushaltseinbringung in der vergangenen Woche im Gemeinderat unterrichtet hatte. Dort taucht erstmals eine „Mehrzweckhalle“ Süd, die dann von mehreren Ortsteilen genutzt werden könnte, in Form einer symbolischen Planungsrate von 10 000 Euro auf.

Oberbürgermeister Heiner Bernhard hatte eine solche Variante Ende letzten Jahres ins Spiel gebracht.

Der Kindergarten-Neubau des „Mäusenest“ kam für die dynamische Bevölkerungsentwicklung in Hohensachsen gerade zur richtigen Zeit. Monika Springer informierte den Ortschaftsrat darüber, dass die 50 Kindergarten- und zehn Krippenplätze bereits voll belegt sind. Möglicherweise könne es mit dem nächsten Kindergartenjahr im September schon wieder zu Engpässen kommen, weil die Zahl Anmeldungen an den beiden Hohensachsener Kindergärten größer ist als jene der Kinder, die auf die Schule wechseln. Allerdings zeigte sich die Ortsvorsteherin zuversichtlich, dass alle Hohensachsener Kinder auch in Hohensachsen einen Kindergartenplatz erhalten.

Grundsätzlich Bedauern, aber auch gewisses Verständnis äußerten die Ortschaftsräte über die Telekom, die – wie an anderen Orten in Weinheim – die öffentliche Telefonzelle am Anet-Platz außer Betrieb nehmen will. Auch in Hohensachsen beherrscht das Handy die Telefonie. Die Telefonzelle brachte nach Angaben der Telekom zuletzt noch einen Umsatz von durchschnittlich sechs Euro im Monat ein.

Einstimmig sprach sich der Ortschaftsrat für eine Vermietung der Mehrzweckhalle an drei Terminen aus. Unter anderem plant die Elternitiative am 19. und 20. Februar eine „Sicher-Stark-Veranstaltung“ für Grundschüler. Keine Bedenken hatte der Ortschaftsrat gegen einen Postablagekasten der Deutschen Post AG an der Eck.

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