Dienstag, 24. Oktober 2017

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GAL unterstützt Radstreifen an Hauptverkehrsachsen

„Radverkehr muss weiter gefördert werden“

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Weinheim, 04. September 2014. (red/pm) Die Grüne Alternative Liste (GAL) begrüßt die Planung von Fahrradstreifen an den Hauptverkehrsachsen und fordert, die Sicherheit von Fahrradfahrern weiter zu erhöhen und das Radfahren attraktiv zu machen. Ziel sei es, den Anteil der Alltagsradler mindestens zu verdoppeln.

Information der GAL Weinheim:

„Es ist an der Zeit, dass der Fahrradverkehr in Weinheims Verkehrsplanung seinen angemessenen Stellenwert bekommt, sagt GAL-Stadtrat Dr. Andreas Marg. Aus diesem Grund begrüßt die GAL Weinheim die Gründung einer neuen Ortsgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs, ADFC. Hier gibt es ein großes Fachwissen bezüglich der Planung von Fahrradverkehr, das sicher positives Potential für Weinheim mit sich bringt.

Der Nutzen und die Chancen des Radverkehrs werden in Weinheim bislang noch oft unterschätzt. Dabei ist das Fahrrad ein nachhaltiges und günstigstes Verkehrsmittel, mit dem man in einer Stadt wie Weinheim fast alle Wege erledigen kann.

„Eindrücklicher Vorteil gegenüber Pkws“

Wollen wir in Weinheim an der Energiewende dran bleiben, ist das eines der wichtigen Themen. Und Fahrräder brauchen deutlich weniger Stellfläche und Parkfläche als Autos. Das ist in Zeiten, wo der Parkdruck in der Stadt immer mehr zunimmt ein eindrücklicher Vorteil. Kurze Fahrten und besonders die Parkplatzsuche zum Teil mit Wartezeiten verbunden tragen enorm zur Feinstaubbelastung der Innenstadt bei.

Mit der Durchplanung von Radstreifen an den Hauptverkehrsachsen haben die Stadtverwaltung und das Planungsamt nun diesen wichtigen Faden aufgenommen. Mit dem Radverkehr soll es voran gehen in Weinheim. Das unterstützen die Grünen in Weinheim ausdrücklich.

Forderung nach weiteren Radspuren

Was wir in Weinheim brauchen, um als Alltagsradlerin den Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Kindergarten oder die Einkäufe zu machen, ist ein schlüssiges und durchgängiges Netz an Radverkehrsverbindungen. Außerdem müssen an großen Kreuzungen sichere Verhältnisse für radelnde Verkehrsteilnehmer geschaffen werden zum Beispiel durch Fahrradaufstellflächen.

Die angekündigten Planungen von Radspuren von der Stadthalle bis zum Postknoten und an der Mannheimer Straße sind ein guter Anfang. Aber auch der Postknoten selbst und die Bergstraße weiter nach Süden brauchen Radspuren. An der Bergstraße kommt immer wieder es zu gefährlichen Situationen oder Unfällen an gefährlichen Kreuzungen wie den Ausfahrten von Aldi und McDonald.

Ziel: Anteil der Fahrradfahrer erhöhen

In den Straßen in Weinheim, die nicht Durchgangsstraßen sind, stehen die Grünen für Tempo 30 ein. Das erhöht die Verkehrssicherheit für alle und der Radverkehr kann sicherer mit dem Autoverkehr auskommen.

Das Ziel ist, und das ist möglich, den Anteil der Radfahrer an allen Verkehrsteilnehmern in Weinheim deutlich erhöhen. Landesweit lautet die Zielmarke, ihn von derzeit acht Prozent auf 20 Prozent zu erhöhen.“

Über Lydia Dartsch

Lydia Dartsch (31) hat erfolgreich ihr Volontariat beim Rheinneckarblog.de absolviert und arbeitet nun als Redakteurin. Die studierte Politikwissenschaftlerin und Anglistin liebt Kino, spielt Gitarre und sportelt gerne.