Mittwoch, 20. September 2017

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18.000 Euro für die Breslauer Straße

„Wenn eine Stadt zusammenrückt“

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Scheck Baptisten

Insgesamt konnten 18.000 Euro für die Brandopferder Breslauer Straße gesammelt werden. Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 05. November 2013. (red/pm) Für die Betroffenen des Brandes in der Breslauer Straße konnten über 18.000 Euro gesammelt werden. Die Evangelisch Freikirchliche Gemeinde widmete den mittellos gewordenen Familien eine Sonderkollekte.

Information der Stadt Weinheim:

„Es ist schön zu spüren, wie eine ganze Stadt zusammenrückt“, sagt Christian Pestl. Der Pastor der Evangelisch Freikirchlichen Gemeinde in der Weinheimer Weststadt hat das Spendenengagement natürlich verfolgt, das sich nach dem Hausbrand in der Breslauer Straße im August entwickelt hat.

Seine Gemeinde hat dem tragischen Vorfall, bei dem Familien mittellos geworden ist, selbst eine Sonderkollekte gewidmet. Die 900 Euro, die dabei zusammengekommen sind, konnten er und Gemeindevorstand Dr. Karl-Theo von der Trenck jetzt in Form eines symbolischen Schecks an Claus Hofmann übergeben, den Leiter des Weinheimer Amtes für Familien, Soziales, Jugend und Senioren. Das Fachamt hatte die Spenden in den letzten Monaten koordiniert – und wird dies bei deren Verwendung weiterhin tun.

Die Katholische Gemeinde hatte den Geldsegen bereits im September mit einem größeren „Batzen“ aus der Kasse der „Kerwe-Klause“ eröffnet, die Freikirche setzte nun den Schlusspunkt. „Eine Frau war betroffen, die in unserer Gemeinde Mitglied ist“, beschrieb der Pastor, „deshalb waren wir auch bald vor Ort, um mit praktischer Hilfe zu unterstützen“.

Mit den 900 Euro ist die Spendensumme auf knapp über 18.000 Euro angewachsen, teilte Claus Hofmann mit. „Das ist sehr erfreulich und wir bedanken uns bei allen Spendern sehr herzlich“, so der Amtsleiter. Allein beim Benefizkonzert der Gruppe „Waiting for Frank“ im Rolf-Engelbrecht-Haus kamen über 2.000 Euro zusammen. Die Aktion ist damit abgeschlossen.

Unter der Leitung seines Amtes hat sich mittlerweile eine Kommission gegründet, die sehr sorgfältig und mit Blick auf den Einzelfall nun über die Verteilung der Spenden entscheiden wird.“

Über Alina Eisenhardt

Alina Eisenhardt (23) ist seit 2012 freie Mitarbeiterin bei uns, macht Redaktion, schreibt Texte und ist für "Unsere Metropolregion - Newsletter" verantwortlich. Sie studiert Psychologie.