Samstag, 25. November 2017

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Mittagstreff in der Ulner’schen Kapelle am Marktplatz

Wirtschaft trifft Denkmal

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Weinheim, 06. Februar 2014. (red/pm) Es war ein Einstand nach Maß fĂŒr den neuen Weinheimer Wirtschaftsförderer Jens Stuhrmann: Mehr als 100 Vertreter der Weinheimer Wirtschaft hatten sich jetzt zum Einstand des 32-jĂ€hrigen gelernten Kaufmanns und Diplom-Geographen versammelt.

Information der Stadt Weinheim:

WT im Stift

Bei ihrem 72. Mittagstreff versammelten sich die Wirtschaftsvertreter in der Ulner’schen Kapelle. Foto: Stadt Weinheim

 

„Es war der 72. Mittagstreff der Weinheimer Wirtschaft, das funktionierende Netzwerk, das Stuhrmann von seinem VorgĂ€nger Manfred MĂŒller-Jehle ĂŒbernommen hat. Erstmals begrĂŒĂŸte Stuhrmann die Unternehmer und bot ihnen UnterstĂŒtzung aus dem Rathaus an. NatĂŒrlich war sich der Wirtschaftsförderer im Klaren, dass auch der Ort des Geschehens zum großen Andrang beigetragen hatte.

Die Wirtschaftsvertreter waren nĂ€mlich zu Gast in der Ulnerschen Kapelle am Marktplatz – jenem markanten und geschichtstrĂ€chtigen Sakralbau, der in den letzten beiden Jahren aufwĂ€ndig saniert und Ende vergangenen Jahres eröffnet worden ist. Alle waren neugierig und die meisten Besucher sahen das Innere des GebĂ€udes ĂŒberhaupt zum ersten Mal. Die Kapelle am Übergang zwischen Marktplatz und Gerberbachviertel ist jetzt eine der außergewöhnlichsten „Event-Locations“ der Region geworden.

Auch OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard begrĂŒĂŸte die GĂ€ste, ebenso wie Hausherr und Investor Thomas Noor, und verwies auf die Besonderheiten des mittelalterlichen GemĂ€uers. „Es steht auch als Symbol dafĂŒr, welches Potential in Weinheim steckt“, erklĂ€rte er und dankte Thomas Noor und dessen Frau Maria Bouvier-Noor fĂŒr deren Engagement fĂŒr das Erhalt des Kulturgutes.

Der Weinheimer Architekt Constantin Görtz, der fĂŒr die denkmalgerechte Sanierung des GebĂ€udes verantwortlich war, erklĂ€rte den GĂ€sten dann die Herausforderungen der Maßnahme, die dem Erhalt und gleichzeitig der behutsamen Modernisierung der Kapelle gedient und damit die Weinheimer Altstadt bedeutend aufgewertet hat. Wirtschaftlichkeit und Denkmalschutz seien in Einklang gebracht worden. Das passte auch zum Anlass des Mittagstreffs.“

Über Alina Eisenhardt

Alina Eisenhardt (23) ist seit 2012 freie Mitarbeiterin bei uns, macht Redaktion, schreibt Texte und ist fĂŒr "Unsere Metropolregion - Newsletter" verantwortlich. Sie studiert Psychologie.