Freitag, 18. August 2017

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Tödlicher Unfall: Polizei schließt Ermittlung „Jakobswand“ vorläufig ab – kein Verschulden der Beteiligten

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Weinheim, 08. April 2011. (red/pol) Beim tragischen Kletter-Unfall in der Jakobswand, bei dem ein Frau ums Leben gekommen ist, hat die Polizei kein fehlerhaftes Verhalten der Beteiligten feststellen können. Ein 26 Jahre alter Kletterer hatte am 02. April einen Steinschlag ausgelöst – ein 15 Kilo schwerer Stein traf daraufhin eine 43-jährige Frau, die ihre Tochter gesichert hatte. Die Frau ist noch an Ort und Stelle den schweren Kopfverletzungen erlegen.

Information der Polizeidirektion Heidelberg:

„Die Kriminalpolizei Weinheim hat ihre Ermittlungen zu dem tragischen Unfall am 02. April an der -€šJakobswand-€™ in der Birkenauer Talstraße vorläufig abgeschlossen.

Mittlerweile steht fest, dass ein 26-jähriger Mann, der zusammen mit drei Freunden die Wand bereits durchstiegen hatte, kurz vor dem Ausstieg in etwa 30 Metern Höhe mit dem Fuß unbeabsichtigt Steine losgetreten hat. Die genaue Anzahl war nicht mehr zu beziffern.

Die Steine fielen nach unten und wurden ausweislich der Anschlagspuren in der Wand sowohl nach vorne (von der Wand weg) als auch in seitlicher Richtung (mehrere Meter) abgewiesen. Die letzte Anschlagstelle befindet sich in etwa in drei Metern Höhe.

Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass einer der Steine mit einem Gewicht von ca. 15 kg die 43-jährige Frau am Kopf traf und die tödlichen Kopfverletzungen verursachte.

Ein fehlerhaftes Verhalten der Beteiligten an dem Unfall hat sich aus den bisherigen Ermittlungen nicht ergeben.“