Freitag, 26. Mai 2017

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Ausstellung im Rahmen des Weinheimer Kultursommers

Kunst im Nothelferhäuschen

Weinheim, 09. Juli 2014. (red/pm) Vier befreundete Künstlerinnen stellen sich im Rahmen des Weinheimer Kultursommers ab Freitag, den 11. Juli, an einem besonderen Weinheimer Ort aus.

Kunst, Austellung, Nothelferhäuschen

Am 11. Juli stellen Maren Appel, Gabi Englert, Sonja Kunz und Karin Sellin ihre Kunst aus. Foto: Stadt Weinheim

Information der Stadt Weinheim:

„Kaum einer kennt es, dabei ist es auf seine Art ein Denkmal: Das „Nothelferhäuschen“ in der unscheinbaren Keplerstraße im Weinheimer Wohngebiet „Prankel“ – unweit der Bebauung, die anstelle der früheren Alten Lackierfabrik der Firma Freudenberg entstanden ist. In den 50er Jahren wurden solche Häuschen nahe der Arbeitsstätten als Arbeiterhäuschen genutzt, heute verströmen sie einen Hauch von alter Industrieromantik.

Das „Nothelferhäuschen“ in der Keplerstraße 3, es wird am Freitag, 11. Juli, 20:00 Uhr, und in den Tagen danach im Rahmen des Weinheimer Kultursommers zur Galerie. An diesem Tag eröffnen vier befreundete Künstlerinnen darin eine Ausstellung mit dem Titel „Wort, Ton Bild – Kunst und Bewegung im Nothelferhäuschen“. Kein Geringerer als der Autor und Verleger Hans-Joachim Gelberg wird bei der Vernissage in die Ausstellung einführen.

Angelehnt an Malerei von Aborigines

Das „Nothelferhäuschen“, das im Moment nur als Wochenenddomizil genutzt wird, gehört der lange Jahre in Weinheim wohnenden Künstlerin Gabi Englert, die seit einiger Zeit in Weil am Rhein wohnt. Es ist in seiner ursprünglichen Art erhalten geblieben. Gabi Englert bestückt ihren Teil der Ausstellung mit ihren Bildern in Erdfarben, deren Kompositionen der Malerei von Aborigines, den Ureinwohnern Australiens, entlehnt sind.

Es sind Arbeiten, die sich von Punktbildern hin zu einer Kombination aus Formen, Farben und wandeln. Karin Maria Sellin, die ebenfalls zu der Künstlerinnengruppe des „Nothelferhäuschens“ gehört, stammt aus einem Dorf im bayerischen Schwaben, studierte Gestaltung in Augsburg und arbeitete als Kunstlehrerin, später als Geschäftsführerin der Akademie des Kunsthandwerks Baden-Württemberg, aktuell als Förderschullehrerin. Sie widmet sich besonders der Kreation von Plastiken.

„Drei Farben Rot“

Maren Appel ist Kunsttherapeutin und war viele Jahre Mitglied der Weinheimer Schreibgruppe „Wortwege“- sie kann schreibend Bilder entstehen lassen und malend Geschichten. In der Ausstellung lautet ihr Thema „Drei Farben Rot“, es ist die Beschäftigung mit mit Wirkung und Ausstrahlung der Farbe der Liebe. Die vierte Frau im Bunde ist Sonja Kunz, geboren in Guatemala, Mutter von vier Kindern, ist als Lehrerin tätig, lebt aber ihre kreative Ader gerne als Künstlerin aus. Sie sagt selbst: „Meine Kunstwerke zeigen Alltägliches, meine Fotografien zeigen kleine Leute ganz groß, das scheinbar Banale wird großARTig.“

Info: Ausstellung im „Nothelferhäuschen“ in Weinheim, Keplerstraße 3, Maren Appel, Gabi Englert, Sonja Kunz, Karin Sellin – „Wort, Ton, Bild“. Auftakt Freitag, 11. Juli, 20:00 Uhr, weitere Öffnungszeiten 12., 13., 19. und 20 Juli, jeweils 14:00 Uhr bis 19:00 Uhr. Eintritt frei.“

Über Alina Eisenhardt

Alina Eisenhardt (23) ist seit 2012 freie Mitarbeiterin bei uns, macht Redaktion, schreibt Texte und ist für "Unsere Metropolregion - Newsletter" verantwortlich. Sie studiert Psychologie.