Donnerstag, 16. August 2018

Brände in Weinheim und Sulzbach

Aufgerissener Tank und Feueralarm beschäftigten Feuerwehr

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Foto: Feuerwehr Weinheim

 

Weinheim, 11. November 2013. (red/fw) Die Weinheimer Feuerwehr hatte vergangene Woche wieder alle Hände voll zu tun: Unter anderem musste sie den Brand eines Holzschuppens bekämpfen und ein Leck in dem Tank einer Zugmaschine abdecken.

Information der Feuerwehr Weinheim:

„Meterhohe Flammen aus einem Holzschuppen meldeten am Freitagmorgen kurz nach 06:00 Uhr Nachbarn in der Bachgasse Sulzbach. Zunächst war unklar ob die Flammen auf das Gebäude übergreifen und ob die Bewohner des Hauses mitbekommen hatten das es bei ihnen brennt. Daher wurde neben der Abteilung Sulzbach auch die Abteilung Stadt der Weinheimer Feuerwehr alarmiert. Beim Eintreffen der ehrenamtlichen Kräfte, war das Feuer bereits eingedämmt.

Der Nachbar, der den Brand in einem kleinen Abstellschuppen gemeldet hatte, konnte das Feuer mit einem Feuerlöscher bereits eindämmen. Die Einsatzkräfte übernahmen die Brandbekämpfung unter Atemschutz mit einem Rohr und konnten das Feuer schnell unter Kontrolle bringen und löschen. Eine Bewohnerin musste mit Verdacht einer Rauchvergiftung vom Rettungsdienst erstversorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Weitere Kräfte von der Abteilung Stadt wurden nicht mehr benötigt. Lediglich die Wärmebildkamera wurde an die Einsatzstelle gebracht, um eine abschließende Brandnachschau durchzuführen. Nachdem keine Glutnester mehr festgestellt wurden, konnte die Einsatzstelle an die Polizei Weinheim übergeben werden.

Mehrere Einsätze am Donnerstag

Bereits am Donnerstagabend wurde die Freiwillige Feuerwehr Weinheim Abteilung Stadt zu mehren Einsätzen gerufen. Kurz vor 18:00 Uhr mussten die Einsatzkräfte gemeinsam mit Polizei und Rettungsdienst ins Kreuzgewann ausrücken. Hier wurde eine Person in hilfloser Lage vermutet. Die Feuerwehr öffnete mit Spezialwerkzeug die Wohnungstür und konnte die Einsatzstelle an Polizei und Rettungsdienst übergeben.

Gegen 20:40 Uhr wurde die Wehr am Donnerstagabend erneut alarmiert. Diesmal war aus unbekannter Ursache ein Schutthaufen in Brand geraten. Ein Trupp unter Atemschutz löschte das Feuer mit einem Rohr und konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

Leck in Tank

Eine weitere Alarmierung erfolgte dann gegen 23:40 Uhr. Die Zugmaschine eines Sattelzugs hatte aus unbekannten Gründen ein großes Loch im Tank und verlor dadurch größere Mengen an Diesel Kraftstoff auf dem Hof einer Spedition in der Hertzstraße. Die Weinheimer Feuerwehr sicherte zunächst die Einsatzstelle, stellte den Brandschutz sicher und leuchtet die Einsatzstelle großflächig aus.

Während versucht wurde mit Ölbindemittel und Ölsperren eine weitere Ausbreitung zu verhindern, versuchte ein Trupp mit Schutzkleidung das Leck abzudichten. Es wurden Wannen aufgestellt um den auslaufenden Kraftstoff aufzufangen. Damit ein Transport der Zugmaschine möglich wurde, pumpten die Feuerwehrmänner den restlichen Kraftstoff ab. Zur Fahrbahnreinigung wurde eine Spezialfirma angefordert die noch in der Nacht zum Freitag die Arbeit aufnahm.

Brandalarm im Werner Heisenberg Gymnasium

Für Aufsehen sorgte dann noch ein Brandmeldealarm im Werner Heisenberg Gymnasium am Freitagmittag. Kurz nach 13:00 Uhr wurde hier ein Feueralarm gemeldet. Die Weinheimer Feuerwehr machte sich mit dem Löschzug bestehend aus dem Einsatzleitwagen, zwei Löschfahrzeugen und der Drehleiter auf den Weg in die Friedrichstraße. Da gerade im Bereich Hauptstraße Ecke Friedrichstraße viele Fahrzeuge im Halteverbot standen war ein Durchkommen kaum möglich.

Daher rückte die Drehleiter – das längste Fahrzeug der Weinheimer Feuerwehr auch gleich über die Bismarckstraße an um die Engstelle zu umfahren. Der Feueralarm kam fast pünktlich zum Unterrichtsschluss, was auch in der Friedrichstraße selbst zu starken Verkehrsbehinderungen führte, da viele Eltern gerade ihre Kinder abholen wollten. Ein Trupp der Feuerwehr ging mit Atemschutz und Kleinlöschgerät auf Erkundung ins Gebäude vor. Es stellte sich heraus, das aus ungeklärter Ursache ein Rauchmelder in einem Technikraum angeschlagen hatte.

Feuer oder Rauch konnten nicht festgestellt werden, weshalb die Einsatzleitung auch schnell Entwarnung geben konnte. Die Brandmeldeanalge wurde zurückgestellt und die Einsatzstelle an Polizei und Haustechnik übergeben.“

Über Alina Eisenhardt

Alina Eisenhardt (23) ist seit 2012 freie Mitarbeiterin bei uns, macht Redaktion, schreibt Texte und ist für "Unsere Metropolregion - Newsletter" verantwortlich. Sie studiert Psychologie.