Donnerstag, 25. Mai 2017

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Wärmeversorgung rüstet auf - schon 46 Gebäude angeschlossen

Zweiter Kessel für Fernwärme in Rippenweier

Weinheim, 12. Dezember 2014. (red/pm) Im Weinheimer Ortsteil Rippenweier wird aktuell der zweite Heizkessel für die Holzhackschnitzelanlage verrohrt, wie Fachleute die Einbindung in das noch junge Wärmenetz in Rippenweier nennen.

Information der Stadtwerke Weinheim:

„Die Installationsarbeiten sollen bis zum Nikolaustag fertiggestellt sein. Danach ist der Kessel betriebsbereit. Zunächst dient er als Reservekessel, der einspringt, wenn der erste Kessel je einmal ausfallen sollte. „Durch den backup-Kessel heben wir zum einen die Versorgungssicherheit auf eine noch höhere Stufe. Und gleichzeitig bietet er uns die Möglichkeit für einen weiteren Ausbau“, sagt Peter Quintel, Geschäftsführer der Wärmeversorgung Rippenweier GmbH & Co. KG. Auch der zweite Kessel hat eine installierte Leistung von 500 Kilowatt. Die Wärme, die er produzieren kann, reicht für etwa 50 weitere Haushalte.

Nächstes Ziel der Wärmeversorgung Rippenweier ist der Ausbau ihres Netzes in das geplante Neubaugebiet des Ortsteils. Dort sollen 20 Wohngebäude entstehen. Kontakt zu dem Investor gab es bereits, die Wärmeversorgung Rippenweier will ihn für ihre Fernwärme erwärmen. Die regionale Öko-Wärme kommt an, das Unternehmen floriert: Bereits jetzt sind 46 Gebäude an das Wärmenetz angeschlossen, mehr als man bis 2018 erreicht haben wollte.

Positive Kundenrückmeldungen

„Und das Schönste daran ist, dass ich ausschließlich positive Rückmeldungen von unseren Kunden bekomme“, freut sich Peter Quintel und fügt an: „Zufrieden äußern sich die Abnehmer vor allem über den Preis, den Service und die komfortable, sichere und umweltschonende Versorgung.“ Die Leute fänden es beispielsweise gut, dass sie sich um nichts mehr kümmern müssten, der Heizölgeruch aus dem Haus sei und auch kein Heizkessel mehr im Keller brumme.

Der Festpreis für die Wärme aus Holzhackschnitzeln gilt noch bis Ende des Jahres 2016. In der Transparenz und Verlässlichkeit der Wärmeversorgung sieht Peter Quintel auch wesentliche Entscheidungskriterien der Hausbesitzer. „Es ist von Vorteil, dass die Stadtwerke Weinheim Mitgesellschafter des Unternehmens sind; wir profitieren von ihrem Know-how in Energieversorgung“, betont er.

Peter Krämer, Geschäftsführer der Stadtwerke Weinheim, sieht in regionalen Energiewende-Projekten wie dem in Rippenweier mehr als einen Beitrag zum Klimaschutz: „Wir können auf diese Art die Energiezukunft der Region ein Stück weit selbst gestalten und auch mehr Wert für unsere Heimat schöpfen“, erläutert er. Jetzt schon reduziert sich der Kohlendioxidausstoß des Ortsteils Rippenweier durch die Fernwärme um mehr als 250 Tonnen pro Jahr. Die hergestellte Wärme liegt aktuell bei der milden Novemberwitterung bei rund vier Megawatt pro Tag, an kalten Wintertagen rechnet Peter Quintel mit der doppelten Menge.“