Samstag, 19. August 2017

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Dachstuhlbrand in der Gabelsbergerstraße – kaputte Steckdosenleiste „brandursächlich“ – 150.000 Euro Schaden

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Massive Rauchentwicklung bei einem Dachstuhlbrand in der Gabelsbergerstraße - die Feuerwehr Weinheim war mit 70 Männern und Frauen im Einsatz.

Aktualisierung
Weinheim, 13. September 2011. (red/pol) Als Ursache für den Dachstuhlbrand vom Mittwochnachmittag vergangener Woche (07.09.2011) in der
Gabelsberger Straße haben die Brandermittler der Weinheimer Kriminalpolizei einen technischen Defekt an einer Steckdosenleiste als brandursächlich festgestellt. Bei dem Feuer vor einer Woche war ein Schaden von rund 150.00 Euro entstanden.

Früherer Bericht

Weinheim, 08. September 2011. (red/fw) 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr Weinheim und der Werkfeuerwehr Freudenberg mussten am Mittwochnachmittag einen Dachstuhlbrand in der Gabelsbergerstraße löschen. Gegen 13:30 meldeten Anwohner eine Rauchentwicklung und lösten Alarm für Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei aus.

Von Ralf Mittelbach

Auf der Anfahrt meldet die Polizei einen bestätigten Dachstuhlbrand, so dass die Alarmstufe erhöht wurde und neben der Abteilung Stadt auch die Abteilungen Sulzbach und Lützelsachsen – Hohensachsen alarmiert wurden.

Bei Ankunft der Feuerwehr war das Gebäude bereits geräumt und das Dachgeschoss brannte in voller Ausdehnung. Das Feuer hatte sich nicht nur in der Dachgeschosswohnung ausgebreitet, sondern war auch auf den Dachspeicher übergegriffen.

Während zwei Trupps der Weinheimer Feuerwehr unter Atemschutz den Brand von innen bekämpften, wurde eine Riegelstellung von aussen aufgebaut, um Nachbargebäude zu schützen. Parallel dazu wurde die Drehleiter der Feuerwehr Weinheim auf der Südseite des Gebäudes in Stellung gebracht.

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Atemschutz - überlebensnotwendig.

Weitere Kräfte bauten die Wasserversorgung zu den Löschfahrzeugen von der Gorxheimertal Straße auf. Die Werkfeuerwehr Freudenberg wurde mit dem Hubsteiger auf der Nordseite des Gebäudes eingesetz und löschte auf dieser Seite den Brand am Dachstuhl.

Durch den Einsatz beider Hubrettungsfahrzeuge, konnte der Brand im Speicher effektiv bekämpft werden. Dazu mussten teilweise die Dachziegel entfernt werden, um an den Brandherd zu gelangen. Zwischenzeitlich hatte ein Trupp der Wehr einen sogenannten mobilen Rauchverschluss im Treppenhaus zur Dachgeschosswohnung montiert. Dadurch konnte eine weitere Rauchausbreitung verhindert werden.

Außerdem wurde das Gebäude stromlos geschalten und die Gaszufuhr abgestellt. Nach einer Stunde hatten die eingesetzten Kräfte das Feuer unter Kontrolle und es mussten nur noch kleinere Nachlöscharbeiten durchgeführt werden.

Vorsorglich stellte die Feuerwehr Weinheim eine Brandwache am Gebäude, für den Fall das sich erneut Glutnester entzünden. Nach einer abschließenden Brandnachschau am Mittwochabend konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden.

Alle Fotos: FW Weinheim
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Anmerkung der Redaktion: Ralf Mittelbach ist Feuerwehrmann und Pressewart der Feuerwehr Weinheim.