Freitag, 18. August 2017

Error, no Ad ID set! Check your syntax!

Für „Patenkinder“ auf Jobsuche

Print Friendly, PDF & Email


Guten Tag!

Weinheim, 13. Oktober 2011. (red/pm) Ehrenamt in Weinheim: Diakonie sucht ehrenamtliche „Paten“ zur Begleitung von Arbeitslosen.

Information der Stadt Weinheim:

„Am Ende ist es idealerweise wie im gleichnamigen Film „der Pate“, und es gibt ein Angebot, dass man nicht ausschlagen kann: Einen Job! Wer Arbeit sucht, kann Rat und Beziehungen gut gebrauchen. Dort setzt das so genannte „Patenschaftsmodell“ der Diakonie an, das es seit Kurzem auch im Raum Weinheim gibt. Das Ziel: Arbeitslose Menschen sollen „Paten“ zur Seite gestellt bekommen, die sie bei der Arbeitssuche unterstützen. Das Projekt, das nach holländischem Vorbild 1999 in Brandburg initiiert wurde, ist zwar kein Jobgarant. Es kann aber mit einem neutralen und unabhängigen Blick von außen neue Impulse geben, die zum Erfolg führen können.

Seit 2003 wird die Initiative Schritt für Schritt bundesweit ausgebaut. Dabei wurden Patenschaftsprojekte für verschiedene Zielgruppen entwickelt. In Weinheim ist ja der ehrenamtliche Unterstützerkreis Berufsstart erfolgreich und etabliert. Der WUB kümmert sich um die Berufsorientierung von Jugendlichen am Übergang von der Schule ins Berufsleben. Das „Patenschaftsmodell“ der Diakonie widmet sich auch anderen Altersgruppen und Lebenslagen.

Die Beratung durch den Paten ist unabhängig vom Leistungsbezug, kostenfrei und zeitlich unbefristet. Die Patenschaft beginnt mit einem Erstgespräch, in dem sich die Personen kennen lernen und sich gemeinsam auf eine Zielvereinbarung einigen. Sie richtet sich dabei nach den persönlichen Stärken und Bedürfnissen der Arbeitsuchenden oder Schüler. Mittlerweile engagieren sich bundesweit rund 1000 ehrenamtliche Paten an über 50 Standorten für die Initiative der Diakonie.

Hans-Josef Berger ist Koordinator in Weinheim und organisiert den Einsatz der freiwilligen Berater. In der Region ist das Projekt noch am Anfang und im Moment könnte Berger noch ehrenamtliche Paten sehr gut gebrauchen. Denn der Erfolg der Initiative nimmt stetig zu, bundesweit kann eine Erfolgsquote in der Vermittlung von bis zu 50 Prozent erreicht werden.

Dies liegt auch am Netzwerkgedanken, in dem die Paten ihre persönlichen Kontakte einbringen. So erreicht das Patenmodell der Diakonie auch den sogenannten „verdeckten“ Arbeitsmarkt, auf dem viele Stellenbesetzungen vorgenommen werden ohne, dass diese als offene Stellen ausgeschrieben wurden.

Das Patenmodell ist dabei auch für Arbeitgeber von Interesse, da im Rahmen des Patenmodells auch die Daten der Arbeitssuchenden erhoben und den Arbeitgebern kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Personen, die als Paten fungieren, sollten am besten Kompetenzen in der Gesprächsführung und der Beratung haben, sowie Kenntnisse und Nähe zum aktuellen Arbeitsmarkt mitbringen. Denn die Arbeitssuchenden brauchen Tipps zum Beispiel für die Bewerbungsunterlagen, ein Anschreiben, das aus der Menge heraussticht und das richtige Auftreten im Bewerbungsgespräch. Zuvor führt die Diakonie mit den Paten im Vorfeld intensive Gespräche und arbeitet sie in ihre Aufgaben ein, so dass am Ende dieses Prozesses die Unterzeichnung eines „Ehrenkodex“. Darin wird unter anderem definiert, dass die Situation des Ratsuchenden im Mittelpunkt der Beratung steht, seine Stärken ausgebaut und die Schwächen verringert werden. Das Patenmodell wird durch Sponsoren und Stiftungen finanziert und von den Jobcentern unterstützt.

Wer sich für eine Patenschaft interessiert, kann sich auf www.patenmodell.de informieren oder sich für die Region Weinheim an Hans-Josef Berger unter 06201/609292 oder per Mail: berger@patenmodell.de wenden.“

Einen schönen Tag wünscht
Das weinheimblog