Samstag, 21. Oktober 2017

Error, no Ad ID set! Check your syntax!
„Engel Linchen rettet Weihnachten" - letzter Kindernachmittag im Jahr 2011 „Die Poesie des Vergessens“ - Collagen-Ausstellung zum Thema Demenz

Kostenloses W-Lan in der Stadtbibliothek

Print Friendly, PDF & Email

Weinheim, 12. Dezember 2011. (red/pm/ek) Neues aus der Stadtbibliothek Weinheim: Ab sofort kann jeder Besucher kostenlos drahtloses Internet nutzen. Der letzte Kindernachmittag im Jahr widmet sich dem Thema Weihnachten und präsentiert die Geschichte „Engel Linchen rettet Weihnachten“ von Ursula Keicher und Kerstin M. Schuld. Das Thema Demenz steht im Mittelpunkt der Ausstellung  „Die Poesie des Vergessens“ . Noch bis zum 20. Januar 2012 können Besucher während der Ă–ffnungszeiten der Stadtbibliothek Collagen  der Weinheimer Sozialpädagogin, Autorin und Demenzexpertin Antonia Scheib-Berten ansehen.

Information der Stadt Weinheim:

In der Weinheimer Stadtbibliothek kann ab sofort jeder Besucher mit einem entsprechend technisch ausgestatteten Endgerät draht- und kostenlos ins Internet. Denn die Stadtbibliothek Weinheim bietet ab sofort W-Lan an. Das funktioniert mobil im ganzen Haus. Natürlich besteht darüber hinaus auch weiterhin die Möglichkeit, gegen die übliche Gebühr an den vorhandenen Computern der Bibliothek das Internet zu nutzen.

Noch ein Kindernachmittag gibts in diesem Jahr: Der letzte Kindernachmittag der Weinheimer Stadtbibliothek im Jahr 2011 am Freitag, 16. Dezember, 15 Uhr, in der Stadtbibliothek Weinheim, widmet sich natĂĽrlich dem Thema Weihnachten. Die Geschichte, die vorgelesen und besprochen wird, heiĂźt „Engel Linchen rettet Weihnachten“, sie stammt von Ursula Keicher und Kerstin M. Schuld

Und darum geht’s: Die Engel sind besorgt. in drei Tagen ist Heiligabend und auf der Erde will einfach keine Weihnachtsstimmung aufkommen. Und dann verschüttet Engel Linchen auch noch den kostbaren Sternenstaub in der gesamten Himmelsbäckerei . . .

Linchen setzt alles daran, das Missgeschick wieder gut zu machen – ob sie es wohl schafft? Alle Kinder ab vier Jahren sind herzlich willkommen, die Teilnahme ist kostenlos.

Collagen zum Thema Demenz und Alzheimer: Im Mittelpunkt einer aktuellen Ausstellung in der Weinheimer Stadtbibliothek steht das Thema Demenz. Seit geraumer Zeit wird es insbesondere in Weinheim von professionellen und ehrenamtlichen Akteure am „Runden Tisch Demenz“ begleitet und aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln betrachtet.

In der Bücherei in der Luisenstraße sind jetzt Collagen der Weinheimer Sozialpädagogin, Autorin und Demenzexpertin Antonia Scheib-Berten ausgestellt.

Die Laudatio, die der Leiter der Stadtbibliothek und des Kulturamtes Weinheim, Dietmar Pfennigschmidt, jetzt zur Vernissage hielt, fĂĽhrte sensibel ins Thema ein.

Pfennigschmidt zitierte mit gutem Gespür für die möglichen emotionalen Tiefen der Betroffenen das Gedicht „Die Frage bleibt“ von Theodor Fontane und fand damit einen direkten Zugang zu den Gästen des Abends.

Carola Marg vom Pflegestützpunkt Rhein-Neckar stellte die Beratungsangebote des Stützpunktes vor und gewährte einen Einblick in die Vielfältigkeit der Hilfs- und Unterstützungsleistungen, die ihr Alltagsgeschäft bestimmen.

Das Team der Stadtbibliothek hatte das breitgefächerte Angebot an Lektüre rund um das Thema Demenz und Alzheimer auf einem Büchertisch präsentiert. Künftig wird die Bücherauswahl durch zwei Bücher ergänzt werden.

„Bis dass der Tod uns scheidet? Alzheimer-Lieben“ (Shaker Media, Aachen) wurde von der Autorin, die auch im Verlauf des Abends eine kleine Lese-Kostprobe gab, in doppelter Ausführung für den Präsenzbestand der Bibliothek gespendet. Pfennigschmidt und sein Team bedankten sich und nahmen die Spende freudig entgegen.

Antonia Scheib-Berten, die Fotografin und Texterin der Ausstellung, fĂĽhrte ein in die Impulse, die sie dazu bewegten, die Collagen zu fertigen. Einen anderen Zugang zur Demenz wollte sie schaffen, nicht nur die Hoffnungslosigkeit sondern auch die positiven GefĂĽhle in den Fokus der Betrachtung stellen.

Insbesondere die Gegensätzlichkeit der Texte und der hinzugefügten Fotografien scheinen bemerkenswert. Ein Satz, der emotional berührt und erschreckt, ergänzt durch ein farbenfrohes Bild voll Leichtigkeit – Facetten des Lebens – mit und ohne Demenz.

Die Ausstellung ist noch bis zum 20. Januar 2012 während der Öffnungszeiten der Stadtbibliothek zu sehen.