Donnerstag, 22. Juni 2017

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Sparkassen-Spende ermöglicht Restaurierung des „Stürmenden Soldaten“

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Weinheim, 14. Dezember 2010. (pm) Der Stadt Weinheim bleibt ein markantes Denkmal und dem Marktplatz ein Wahrzeichen erhalten: Die Sparkasse Rhein Neckar Nord wird das Denkmal des „Stürmenden Soldaten“ retten und mit einer stattlichen Spende die Restaurierung der 120 Jahre alten Zinkfigur sowie der „Kaiser-Wilhelm-Büste“ finanzieren. Der Vorstand der Sparkasse hat der Stadt die Restaurierung angeboten. Der Gemeinderat soll in seiner nächsten Sitzung am 15. Dezember über die Annahme entscheiden. Die Restaurierung könnte im bis April/Mai 2011 abgeschlossen sein.

Information der Stadt Weinheim:

„Im letzten Monat hatte das Gremium bereits den Grundsatzbeschluss getroffen, das Denkmal zu restaurieren. Nur, damals wusste noch niemand, wer dies bezahlen sollte. Die geschätzten Kosten werden etwa knapp 40 000 Euro betragen, vor der Zusage der Sparkasse waren gerade einmal 3000 Euro gesammelt.

Wie die Sparkasse jetzt wissen ließ, sei dem Kreditinstitut bewusst, wie wichtig der Stadt Weinheim und ihren Bürgern die Erhaltung des historischen Denkmals ist. Das Denkmal im Ensemble mit dem Marktplatz und der stolzen St. Laurentiuskirche sei ein markanter und gewohnter Anblick für die Bewohner aber auch die zahlreichen Besucher der Stadt aus der ganzen Region. Da man zudem auf ein gutes Jahr zurückblicken könne, sei man gerne bereit, die Restaurierungsgskosten zu übernehmen. Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Rüdiger Hauser: „Ohne das Denkmal würde am Marktplatz etwas fehlen“

40.000 Euro kostet die Restaurierung des Stürmenden Soldaten voraussichtlich. Die Sparkasse Rhein-Neckar-Nord will das Geld als Spende zur Verfügung stellen. Bild: Stadt Weinheim

Die denkmalgerechte Restaurierung der Statue wird von der Regensburger Werkstatt der Fachfirma Haber&Brandner übernommen. Bis auf weitere 3000 Euro, die der Heimat- und Kerweverein bereits zusammentragen konnte, übernimmt die Sparkasse Rhein Neckar Nord die kompletten Kosten. Da die Stadtverwaltung auch Zuschüsse aus Mitteln des Denkmalschutzes in Aussicht hat, ist die Rückkehr des „Stürmenden Kriegers“ für die Stadt weitgehend kostenneutral.

Oberbürgermeister Heiner Bernhard bedankte sich gestern beim Vorstand der Sparkasse für die Großzügigkeit und das Traditionsbewusstsein, das nun dem Weinheimer Stadtbild zugute komme. Er verwies auf weitere gelungene Partnerschaften zwischen der Stadt und dem Bankhaus, unter anderem bei der Wiederherstellung der Historischen Kerwerutsche und – ganz aktuell – bei der Einrichtung des neuen Weststadt-Bürgerbüros. Die Sparkasse nehme ihren öffentlich-rechtlichen Auftrag engagiert und bürgernah wahr.

Die 700-Kilo-schwere Metallskulptur, für die übrigens 1890 der Weinheimer Müller Friedrich Wilhelm Goos Modell stand, wird nun in Regensburg fachgerecht restauriert, um mindestens weitere 120 Jahre fit zu sein. Mit einer Installation des neuen alten Denkmals rechnet die Stadt im April oder Mai.“

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Das weinheimblog