Samstag, 25. November 2017

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750 Jugendliche dĂŒrfen wĂ€hlen

Auf die Wahl ab 16 einstimmen

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Weinheim, 17. Mai 2014. (red/pm) Rund 750 Jugendliche sind am 25. Mai in Weinheim erstmals aufgerufen, zur Urne zu gehen. Deswegen wirbt der Jugendgemeinderat an den Schulen.

jgr zu wahl 16

Der Jugendgemeinderat informierte die SchĂŒler verschiedener Schulen ĂŒber die Wahl ab 16. Foto: Stadt Weinheim

Information der Stadt Weinheim:

„Statistiken sind immer so eine Sache. Aber es stimmt schon: Wenn alle Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren am Sonntag, 25. Mai, von ihrem erstmaligen Wahlrecht Gebrauch machen, dann können sie sehr wohl etwas bewegen. Zum Beispiel: Wenn sich die rund 750 Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 18 Jahren, die in Weinheim wohnen, bei der Kommunalwahl an die Urne trauen – was sie erstmals dĂŒrfen – und man deren Stimmen auf das Wahlergebnis von 2009 anwendet (bei einer angenommenen Wahlbeteiligung von 50 Prozent), dann können sie rein rechnerisch ĂŒber zwei Sitze entscheiden. Die jungen Leute staunten nicht schlecht, als sie das am Donnerstag hörten. Da geht was.

In dieser Woche haben die jugendlichen Mitglieder des Weinheimer Jugendgemeinderates gemeinsam mit Gabriele LohrbĂ€cher-GĂ©rard, der Referentin des OberbĂŒrgermeisters, mit ihrer Werbetour an weiterfĂŒhrenden Weinheimer Schulen begonnen. Sie werben fĂŒr keine Parteien und Listen, sondern nur fĂŒr das eine Ziel: „WĂ€hlen ab 16.“ Mit PrĂ€sentationen und echten Stimmzetteln zum Anfassen begannen sie mit den Info-Veranstaltungen im Werner Heisenberg-Gymnasium und der Dietrich-Bonhoeffer-Schule (mit Beteiligung aus dem Privatgymnasium), jetzt folgt noch die Friedrich-Realschule, dann dĂŒrften alle Jugendlichen auf die bevorstehende Wahl eingestimmt sein.

Jugendliche als ZĂŒnglein an der Waage

„Das Interesse war groß, die Nachfragen durchaus sachkundig, wir wĂŒnschen und glauben, dass viele Jugendliche auch wirklich von ihrem neuen Recht Gebrauch machen und wĂ€hlen gehen“, berichtete Gabi LohrbĂ€cher-GĂ©rard nach dem ersten Termin. Die Jung-Politiker und die Rathaus-Mitarbeiterin wandten sich mit allgemeinen Hinweisen zur Wahl, aber auch mit konkreten RatschlĂ€gen und Informationen zum Wahlsystem und zum Grundrecht auf freie und geheime Wahlen an die Jugendlichen – die ja durchaus ein ZĂŒnglein an der Waage sein können, wenn sie sich ein Herz fassen, um ein Kreuz zu machen.

Etwas mehr als 750 Jugendliche „U18“ sind am 25. Mai erstmals aufgerufen, ihr Kuvert in die Urne zu werfen. Insgesamt sind es rund 2500 Menschen, die in diesem Jahr zum ersten Mal in ihrem Leben wĂ€hlen dĂŒrfen.“

Über Alina Eisenhardt

Alina Eisenhardt (23) ist seit 2012 freie Mitarbeiterin bei uns, macht Redaktion, schreibt Texte und ist fĂŒr "Unsere Metropolregion - Newsletter" verantwortlich. Sie studiert Psychologie.