Freitag, 26. Mai 2017

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Jugendliche aus Ramat Gan in Weinheim

Das wichtigste Wort: Schalom!

Weinheim, 17. Juli 2014. (red/pm) Die Jugendlichen aus der israelischen Partnerstadt Ramat Gan sind seit Sonntag wieder in Weinheim. Der Empfang fand im Rathaus statt.

Ramat Gan

Die AustauschschĂĽler sind in Weinheim angekommen. Foto: Stadt Weinheim

Information der Stadt Weinheim:

„Es war ein Wechselbad der GefĂĽhle. Die Jugendlichen aus Weinheims israelischer Partnerstadt Ramat Gan reisten am Sonntag in Weinheim aus einem gefährlichen Krisengebiet an – und erlebten eine freudentaumelnde Nation, die ausgelassen den FuĂźball-Weltmeisterschaftstitel feierte.

„Es sind für uns alle besondere Momente der Betroffenheit, positiv und negativ.“ Mit diesen Worten empfing Stadtjugendringsvorsitzender Wolfgang Metzeltin am Montagmorgen im großen Sitzungssaal des Rathauses die jungen Gäste und ihre begleitenden Lehrer. Metzeltin ist eine Schlüsselfigur des Ramat Gan-Austauschs.

Er begrĂĽĂźte die Besucher aus Israel im Namen des Stadtjugendrings, der die Begegnung gemeinsam mit dem Ramat Gan-Freundeskreis vor fast 30 Jahren aus der Taufe gehoben hat, und in seiner Funktion als Stellvertreter des OberbĂĽrgermeisters.

Ă„lteste Begegnung ihrer Art

Die Begegnung ist eine der ältesten ihrer Art in ganz Deutschland. Zum Empfangskomitee im Schloss gehörten auch Albrecht Lohrbächer als Vorsitzender des Ramat Gan-Freundeskreises, und Joachim Gund als Vertreter der Weinheimer Lehrerschaft. Die 15- bis 17-jährigen Schüler stammen aus dem Werner-Heisenberg-Gymnasium und dem Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium.

Vor dem turbulenten Hintergrund wirkten die Jugendlichen aus dem Nahen Osten erstaunlich „wie immer“. Metzeltin erklärte: „Von Euren Begleitern habe ich die Einschätzung gehört, dass die aktuelle Krise in Eurer Heimat vielleicht schon bald überstanden ist, das wünschen wir Euch alle.“ Vor allem wünsche man der Region im Nahen Osten nun „Schalom“ – Friede.

Zwei Wochen halten sich die Jugendlichen aus Ramat Gan bei Gastfamilien in der Partnerstadt auf, lernen die Stadt, die Menschen und die Region kennen. Auf dem Programm steht auch – wie immer- der Besuch wichtiger historischer Einrichtungen, aber auch Entspannung und Freizeit. Wenn es die Sicherheitslage im Nahen Osten erlaubt, findet im Herbst der Gegenbesuch der Weinheimer Jugendlichen in Ramat Gan statt.“

Ăśber Alina Eisenhardt

Alina Eisenhardt (23) ist seit 2012 freie Mitarbeiterin bei uns, macht Redaktion, schreibt Texte und ist fĂĽr "Unsere Metropolregion - Newsletter" verantwortlich. Sie studiert Psychologie.