Freitag, 24. November 2017

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Stadtteilanalyse West abgeschlossen

Eine „alter(n)sfreundliche Kommune“

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Weinheim, 17. November 2014. (red/pm) Weinheim sei als „alter(n)sfreundliche Kommune“ in den vergangenen zwei Jahren ein gutes Stück vorangekommen, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Im Rahmen der Kommunalen Gesundheitskonferenz des Gesundheitsamtes war die Stadt, inbesondere der Stadtteil West, als Modellbezirk ausgewählt, um im Rahmen einer „Stadtteilanalyse“ herauszufinden, wie Menschen dort besser alt werden können.

Information der Stadt Weinheim:

„In der Weinheimer Weststadt, organisiert vom Amt für Soziales, Jugend, Familie und Senioren, fanden eine Reihe von Stadtteilbegehungen mit älteren Bürgerinnen und Bürgern statt, an sechs Bereichen in der Weststadt, eine davon mit Schülerinnen der Fachschule für Altenpflege an der Helen-Keller-Schule. Dabei wurde zum Beispiel nach Barrieren im Alltag der Senioren gefahndet, nach engen Stellen, durch die keine Rollatoren oder Rollstühle passen oder nach hohen Gehsteigkanten, die schnell zu Stolperfallen werden.

Wo stehen Ruhebänke, wo gibt es Einkaufsmöglichkeiten, wie schnell ist eine öffentliche Toilette erreichbar? Auch dies waren Fragen, die gestellt wurden – um letztendlich das Ergebnis zu verbessern.

 

Bordsteinabsenkung - vorher. Foto: Stadt Weinheim

Bordsteinabsenkung – vorher. Foto: Stadt Weinheim

 

Am Donnerstag, 20. November, 15:00 Uhr, laden das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises nun alle Beteiligten und Akteure, aber insgesamt die komplette interessierte Bevölkerung ins Rolf-Engelbrecht-Haus ein, um die Ergebnisse der Analyse und der Stadtteilbegehungen zu präsentieren. Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner wird die Veranstaltung eröffnen, die Moderation übernimmt Rainer Steen vom Gesundheitsamt Rhein-Neckar.

Bei der Präsentation selbst wird Ute Schleh vom kommunalen Fachamt die Ergebnisse und weiteren Ziele zusammenfassen; einige unbürokratische Verbesserungen wurden schon vorgenommen – auch das wird die Präsentation zeigen. Danach wird es eine Gesprächsrunde mit Akteuren des Projektes geben, dazu gehören Marianne Pflästerer, Andreas Kränzle, Fritz Weber, Dieter Gerstner und Christine Münch.

 

Bordsteinabsenkung - nachher. Foto: Stadt Weinheim

Bordsteinabsenkung – nachher. Foto: Stadt Weinheim

 

Es soll grundsätzlich entspannt und unterhaltsam vor sich gehen – auch das macht eine „alter(n)sfreundliche Kommune“ aus. Die „Weststadtsänger“ des GV 1955 umrahmen die Veranstaltung musikalisch, die TSG sorgt für eine kurze Bewegungspause, die Besucher sind zu Kaffee und Kuchen eingeladen.

Obwohl es sich am 20. November offiziell um die „Abschlussveranstaltung“ handelt, ist allen Beteiligten klar, dass das Thema für Weinheim und andere Kommunen aktuell und eine Aufgabe bleibt. Dafür übrigens fließen die Erkenntnisse aus der „Modellstadt Weinheim“, die schon im Rahmen von zwei Kommunalen Gesundheitskonferenzen auf Kreisebene vorgestellt worden sind, jetzt auch in landesweit geltende „Handlungsempfehlungen“ beim zuständigen Ministerium ein – Weinheimer Erfahrungen für Baden-Württemberg.“