Dienstag, 23. Mai 2017

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Linke will kreiseigene Gesellschaften zu sozialen Standards verpflichten

Für Mindestlöhne, gegen Finanzspekulation

Rhein-Neckar, 17. Juni 2014. (red/pm) Unternehmen, an denen der Rhein-Neckar-Kreis als Gesellschafter mit beteiligt ist, sollen sich zukünftig zu sozialen Standards und zu mehr Transparenz verpflichten. Dies will die Linke durch ein Dutzend Anträge erreichen, die sie jetzt in den Kreistag eingebracht hat.

Information der Partei „Die Linke“ im Kreistag Rhein-Neckar:

Wappen Rhein-Neckar-Kreis„Die Unternehmen sollen Mindestlöhne zahlen, spekulative Finanzgeschäfte unterlassen und sich verbindlich an die im Kreistag demokratisch beschlossenen strategischen Ziele des Rhein-Neckar-Kreises halten. „Wir wollen auch mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung bei den kreiseigenen Unternehmen“, erklärte Dr. Edgar Wunder als Vorsitzender der Linken im Kreistag. Beschlüsse über die Vergütung von Aufsichtsräten sollen zukünftig in öffentlicher Sitzung gefasst werden, nicht mehr – wie bisher – hinter verschlossenen Türen. Alle Bekanntmachungen, Jahresabschlüsse und Berichte der Unternehmen seien auch auf der Homepage des Kreises für jedermann einsehbar einzustellen.

Als Ergebnis der Kreistagswahl vom 25. Mai konnte die Linke die Zahl ihrer Sitze im Kreistag von drei auf vier ausbauen. Der zusätzliche Sitz führt dazu, dass die Linke zukünftig in allen Aufsichtsräten der kreiseigenen Gesellschaften mit vertreten sein wird. „Wir werden uns in den Aufsichtsräten hartnäckig für mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung einsetzen“, kündigte Wunder an. Über die Anträge der Linken wird bei der Kreistagssitzung am 24. Juni in Wiesloch entschieden.“

Über Alina Eisenhardt

Alina Eisenhardt (23) ist seit 2012 freie Mitarbeiterin bei uns, macht Redaktion, schreibt Texte und ist für "Unsere Metropolregion - Newsletter" verantwortlich. Sie studiert Psychologie.