Dienstag, 23. Mai 2017

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Hitzewelle am Wochenende

Rhein-Neckar, 17. Juli 2014. (red/pm) F√ľr das Wochenende sagt der Deutsche Wetterdienst hochsommerliche Temperaturen von mehr als 30 Grad voraus. Steigen die Temperaturen, kann es zu erheblichen Gesundheitssch√§den kommen. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) rechnet deshalb vermehrt mit Hitzenotf√§llen ‚Äď besonders bei √§lteren oder kranken Menschen.

Information des DRK Kreisverband Mannheim e.V.:

„DRK Kreisverbandsarzt Priv.-Doz. Dr. med. Heiner Krieter empfiehlt: ‚ÄěBei Hitze unbedingt mehr trinken. Die t√§gliche Trinkmenge von rund zwei Litern sollte mindestens um einen Liter erh√∂ht werden.‚Äú Da bei √§lteren Menschen oft das Durstgef√ľhl verloren geht, haben sie schon unter normalen Umst√§nden kaum eigenen Antrieb zu trinken. Bei Hitze versch√§rft sich das Problem, denn es wird mehr Fl√ľssigkeit durch Schwitzen ausgeschieden.

Kranke Menschen sind bei Hitze ebenfalls besonders gef√§hrdet, da bestimmte Medikamente entw√§ssernd wirken. Alkoholkonsum stellt ‚Äď bei Jung und Alt ‚Äď einen zus√§tzlichen Gef√§hrdungsfaktor dar, da auch er durch vermehrte Ausscheidung zu Fl√ľssigkeitsverlusten f√ľhrt.

Vorsorglich sollte die Kleidung entsprechend gew√§hlt werden. Es empfiehlt sich d√ľnnes Gewebe, das den Schwei√ü aufnehmen kann und w√§rmedurchl√§ssig ist. Der Schwei√ü muss auf der Haut verdunsten k√∂nnen.

Erste Anzeichen rechtzeitig erkennen

Erste Hinweise f√ľr einen Hitzenotfall k√∂nnen Muskelkr√§mpfe besonders in den Beinen oder ein pl√∂tzlicher Kreislaufkollaps sein. Hier helfen gek√ľhlte, elektrolythaltige Getr√§nke – wie Apfelsaftschorle. Durch √Ėffnen √ľberfl√ľssiger oder beengender Kleidung kann ein W√§rmestau verhindert werden. F√ľr zus√§tzliche K√ľhlung sorgen kalte Umschl√§ge und das Zuf√§cheln von Luft. Wenn sich der Zustand des Hitzeopfers durch die Erste-Hilfe-Ma√ünahmen nicht bessert, sollte man den Rettungsdienst (Tel. 112) rufen.

Vorsicht auch vor der direkten Sonneneinstrahlung. S√§uglinge d√ľrfen keinesfalls der direkten Sonne ausgesetzt werden. Kleinkinder und Senioren sowie hellh√§utige Menschen sind sehr empfindlich und m√ľssen sich besonders sch√ľtzen. Deshalb ist der Sonnenhut f√ľr kleine Kinder und f√ľr √§ltere Menschen evtl. mit einem Nackenschutz ein Muss, um die Kopfhaut vor der Sonne zu sch√ľtzen.

Wer Ausfl√ľge oder andere Aktivit√§ten im Freien plant, sollte Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, lichtdichte Kleidung und eine leichte Kopfbedeckung benutzen.“

√úber Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (50) ist seit 1991 freier Journalist und Chefredakteur von Rheinneckarblog.de. Er ist Gr√ľndungsmitglied von Netzwerk Recherche. Er schreibt am liebsten Portr√§ts und Reportagen oder macht investigative St√ľcke.