Dienstag, 23. Mai 2017

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Anfahrt zum Einsatz problematisch

Müllcontainerbrand zur WM 2014

Weinheim, 17. Juli 2014. (red/fw) Auch die freiwillige Feuerwehr Weinheim Abteilung Stadt verfolgte gespannt das Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die Argentinier und freute sich über Sieg und Weltmeistertitel. Mit Familie und Freunden wurde nach dem Spiel gejubelt und gefeiert, bis um 00:39 Uhr die Funkmeldeempfänger den Emotionen ein jähes Ende setzten.

Containerbrand, Feuerwehr

Die Anfahrt zu dem brennenden Container wurde durch feiernde Fußballfans erschwert. Foto: Feuerwehr Weinheim

Information der Feuerwehr Weinheim:

„20 der 90 Feuerwehrangehörigen wurden durch einen lauten Alarmton ihres Melders in die Gegenwart zurückgeholt und ins Feuerwehrzentrum gerufen. Die Feier war beendet und Freunde und Familie wurden zurückgelassen. Bereits 4 Minuten später, war das erste Löschfahrzeug der Wehr auf dem Weg in die Bahnhofstraße.

Hier wurde im Bereich des Dürreplatzes ein größerer Containerbrand gemeldet. Mehrere Notrufe gingen bei der Leitstelle ein, die darauf die Weinheimer Feuerwehr alarmierte. Die Anfahrt zur Einsatzstelle war für die Feuerwehr nicht einfach. Bereits auf der Mannheimer Straße hatte sich ein Rückstau des Autocorso in die Bahnhofstraße gebildet.

Problematisch, waren nicht nur die Autos, sondern auch die Passanten und die, die Feiernden, die sich aus den Fahrzeugen lehnten, was für die Maschinisten der Löschfahrzeuge höchste Konzentration forderte um niemanden zu verletzen. Viele Fans, dachten wohl an eine besondere Aktion der Feuerwehr ihren Jubel auszudrücken, klatschten Beifall oder sprangen vor die Fahrzeuge um sich mit ihren Fahnen zu verneigen.

An der Einsatzstelle selbst, hatten bereits Passanten Löschversuche unternommen und das Feuer eingedämmt. Ein Trupp der Feuerwehr konnte den Brand dann schnell mit einer Leitung unter Kontrolle bringen. Die Polizei Weinheim sicherte die Einsatzstelle ab und versuchte die Fans von dem Brand fern zu halten um sie nicht zu gefährden. Nach einer viertel Stunde war das Feuer gelöscht und die Einsatzstelle konnte der jubelnden Masse wieder übergeben werden.“

 

Über Alina Eisenhardt

Alina Eisenhardt (23) ist seit 2012 freie Mitarbeiterin bei uns, macht Redaktion, schreibt Texte und ist für "Unsere Metropolregion - Newsletter" verantwortlich. Sie studiert Psychologie.