Freitag, 18. August 2017

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Die Faszination des Lesens erschließen

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Guten Tag!

Weinheim, 19. Juli 2011. (red/pm) Zweites Vorlese-Seminar im Weinheimer Mehrgenerationenhaus mit 17 Teilnehmerinnen. Ein Ehrenamtsprojekt der Weinheimer Bildungskette.

Information der Stadt Weinheim:

Vorlese-Workshop im Mehrgenerationenhaus.

„Vorlesen ist out? Von wegen! Kinder brauchen Bücher, und vor allem brauchen sie Erwachsene, die ihnen – möglichst früh – diese Bücher vorlesen oder ihnen Geschichten erzählen. Kinder, die nicht von früher Kindheit an die Faszination des Lesens kennengelernt haben, bleibt diese Welt oft ein Leben lang verschlossen – mit weit reichenden Konsequenzen für die Entwicklung ihrer Lesekompetenz und den Erfolg in der Schule.

In Weinheim ist das Interesse groß, Kindern Hilfestellung beim Entdecken der Lesefreude zu geben. Am zweiten Vorleseseminar im Mehrgenerationenhaus, organisiert vom Weinheimer Bildungsbüro, nahmen jetzt 17 interessierte Personen teil, um praktische Vorlesefähigkeiten zu üben. Die Teilnehmerinnen waren neben den aktiven und langjährigen Vorlesepatinnen aus dem Projekt Kita- und Grundschulpaten (KiG) Erzieherinnen, Lehrerinnen, pädagogische Assistentinnen und Elternbegleiterinnen.

Das kostenfreie Seminar wurde ermöglicht über den Zukunftsfonds der Generali Versicherung und dient auch als Grundausbildung für Vorlesepaten.

Wie wählt man geeignete Vorleseliteratur aus? Wie gestaltet man eine Vorlesestunde so interessant und spannend, dass auch die Kinder fasziniert sind, die bisher nicht mit Büchern und Lesen in Berührung gekommen sind?

Antworten auf diese Fragen und viele praktische Tipps und Hintergrundinformationen bekamen die Teilnehmerinnen von der erfahrenen Referentin Mechthild Goetze-Hillebrand, die darüber hinaus in Arbeitsgruppen mit den Interessierten übte, das Gelernte praktisch umzusetzen. Sie erklärte, wie man mit einer Kombination aus Vorlesen, Gesprächen, Erzählen und Spielen eine Vorlesestunde abwechslungsreich gestalten und wie man die Vorlesetechnik verbessern kann.

Darüber hinaus erfuhren die Teilnehmerinnen von der Referentin, deren Spezialthemen Bilderbücher und Bewegung, Theater und Geschichtenspaziergänge sind, etwas über Literacy-Erziehung – die Fähigkeit, Texte zu verstehen und aktiv zu nutzen. Besonders interessant war die Buch- und Geschichtenauswahl, die sie mitgebracht hatte, für viel Erstaunen sorgte und Fragen aufwarf, ob man Kindern auch realistische, mit ungewöhnlichen Illustrationen versehene Bücher vorlesen sollte.

Die Projektleiterin des Ehrenamtsprojekts „KiG“ in der Weinheimer Bildungskette, Elke König, war sehr erfreut über die große Zahl von Anmeldungen für dieses Seminar. Zeige es doch, dass es immer mehr bürgerschaftlich Engagierte gibt, die gerne Kinder unterstützen in ihrer sprachlichen Entwicklung wollen. Elke König betonte, dass diese wichtige Aufgabe neben Eltern und Großeltern, Erzieherinnen und Lehrerinnen sehr gut auch ehrenamtliche Vorlesepaten übernehmen können, diese müssen nur gut qualifiziert und eingebunden werden in Kitas und Schulen. Über den Generali Zukunftsfonds können jetzt noch besser die Rahmenbedingungen geschaffen werden und vermehrt Fortbildungen und Seminare angeboten werden.“

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Das weinheimblog