Donnerstag, 19. Oktober 2017

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Bericht aus der Sommerfreizeit

Jugendfeuerwehr erkundete südtiroler Ahrntal

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Weinheim, 19. September 2014. (red/fw) In diesem Jahr ging es für die Jugendlichen der Feuerwehr Weinheim ins Ahrntal nach Südtirol. Dort ging es für die Jugendlichen im Alter zwischen zehn und 17 Jahre tief hinab und hoch hinaus.

Bei der diesjährigen Sommerfreizeit in Südtirol ging es für die Jugendfeuerwehr hoch hinaus. Foto: Christian Paradiso/Feuerwehr Weinheim

Bei der diesjährigen Sommerfreizeit in Südtirol ging es für die Jugendfeuerwehr hoch hinaus. Foto: Christian Paradiso/Feuerwehr Weinheim

Information der Feuerwehr Weinheim:

„Unter der Leitung von Stadtjugendwart Markus Schäfer und seinem Stellvertreter Michael Tilger trafen sich die 44 Teilnehmer bestehend aus Betreuer und Jugendliche im Alter von 10 – 17 Jahren, freitags morgens um gemeinsam in den Süden zu starten. Nach zehn Stunden Fahrt erreichte die Jugend ihre Unterkunft, den Innerbach-Hof in Luttach (Lutago).

Der nächste Tag stand unter dem Motto der Bergleute, daher ging es in das Schaubergwerk in Prettau. Mit einer Grubenbahn fuhren die Jugendlichen bis zu 1000 Meter tief in den St. Ignaz-Erbstollen hinein. Von dort begann die Besichtigungstour über einen 350m langen Rundgang. Entlang des Rundgangs sind mehrere Arbeitsszenen dargestellt, die sich mit dem Bergwerk und der Abbautechnik befassen. Im Anschluss ging es auf den Lehrpfad am Knappenberg, an einem Wasserfall entlang und erkundeten die Umgebung des Bergwerkes. Den Abschluss des Tages bildete der Besuch des Bergwerkmuseums Kornkasten in Steinhaus.

Basteln für die Abteilung Sulzbach

Für die Abteilung Sulzbach wurde fleißig gebastelt. Foto: Christian Paradiso/Feuerwehr Weinheim

Für die Abteilung Sulzbach wurde fleißig gebastelt. Foto: Christian Paradiso/Feuerwehr Weinheim

Die Tage am Innerbach-Hof wurden ausgiebig genutzt um auch gemeinschaftliche Projekt anzustoßen. So standen verschiedene Bastelprojekte unter der Aufsicht von Holger Harnisch auf dem Programm. Zu Beginn wurde von jedem Teilnehmer ein Foto geschossen. Dieses wurde nachträglich auf „schwarz/weiß“ umgestellt und ausgedruckt. Die Jugendlichen bekamen ihr Foto ausgehändigt und konnten dieses mit bunten Farben kreativ gestalten. Die Bilder wurden dann auf einem Plakat zusammengefasst. Das fertige Kunstwerk wird dieses Jahr an die Feuerwehr Weinheim Abteilung Sulzbach übergeben, da jedes Jahr eine andere Feuerwehrabteilung das Bastelprojekt der Jugendlichen geschenkt bekommt.

Die Wanderschuhe wurden am darauffolgenden Tag eingepackt. Diesmal ging es für die Gruppe im Zeichen der Wanderlust auf den Speikboden mit einer Höhe von 2523m. Mit einer Kabinenbahn fuhr die Gruppe von 950 m auf ca. 2000 m Höhe. Von dort aus erfolgte die Wanderung auf den Gipfel. Um an das Gipfelkreuz am Hausberg Speikboden zu gelangen musste eine Gesamtstrecke von 6,48 km und 558 m Höhenunterschied bewältigt werden. Das fiel nicht jedem leicht, jedoch zogen alle mit und eroberten den Gipfel durch gemeinschaftliche Unterstützung. Dementsprechend groß waren die Augen der Jugendlichen bei dem Ausblick vom Gipfel des Speikbodens, von hier aus hatte man einen einmaligen Rundblick auf die gesamten Zillertaler Alpen, Durreck- und Rieserfernegruppe und die Dolomiten.

Spiel- und Sportolympiade für die Fitness

Damit die Jugendlichen auch in den Ferien fit bleiben, wurde am Dienstag neben weiteren Bastelarbeiten auch Sport und Action mit eingeplant. Am Vormittag wurden Bilderrahmen gebastelt, die sich jeder selbst gestalten konnte. Nachmittags hatten sich die Betreuer für die Jugendlichen eine Spiel- und Sportolympiade ausgedacht, in der die Jugendlichen ihr Geschick und ihre Schnelligkeit bei kleineren Spielen wie z.B.: Dartpfeilwerfen, Gegenstände erraten, Nägel klopfen, Würfeln, Bocca, TT-Ball jonglieren, Wasserspielparcour, unter Beweis stellen konnten. Natürlich gab es für jeden Teilnehmer auch einen kleinen Preis zu gewinnen.

Urig wurde es dann tags darauf, denn die Gruppe besichtigte die prachtvolle Burg Sand in Taufers. Eine Führung durch die Burg auch in abgelegene Räume wurde organisiert. Hier konnten die Kids die ehrwürdige Bibliothek, den Gerichtssaal, die finstere Folterkammer, die Kapelle, der Rittersaal sowie die Waffenkammer bestaunen. Von der Burg aus wanderte die Gruppe zu den Reinbach- Wasserfällen in Taufers. Der Rundweg erstreckte sich über 7,8 km Länge, ein Höhenunterschied von ca. 349 m war zu überbrücken. Nach dem Marsch zu den Wasserfällen bekamen die Jugendlichen in Sand in Taufers noch die Möglichkeit Souvenirs einzukaufen. Am Abend wartete eine unangekündigte Party auf die Kids. In einer angrenzenden Scheune wurde mit Musik und einer Lichtanlage Partystimmung verbreitet. Die Betreuer verwöhnten die Jugendlichen mit alkoholfreien Cocktails. Das Küchenteam baute diesbezüglich ein Büffet auf an dem sich die Jugendlichen bis spät in die Nacht bedienen konnten. Natürlich wurde in der Scheune die Lautstärke hochgefahren damit die Jugendlichen zu rhythmischen Beats ihre Cocktails genießen und dabei ausgiebig tanzen und singen konnten.

Dinosaurier auf dem Klausberg

Am vorletzten Tag ging es für die Gruppe auf den Klausberg hier gab es die Möglichkeit einen Erlebniswasserpark und eine Dinosaurier Ausstellung zu besuchen. Auch eine Sommerrodelbahn auch „Klausberg Flitzer“ genannt, konnte genutzt werden. Der „Klausberg Flitzer“ ist die längste und spektakulärste Alpen-Achterbahn Italiens, mit 1800 m Länge saust die Rodelbahn mit bis zu 40 km/h den Berg hinab. Mit der Gondelbahn fuhr die Gruppe zu den Attraktionen auf den Klausberg in die Höhe von 1600m. Die Jugendlichen hielten sich mehrere Stunden mit Ihren Betreuern dort auf. Alle hatten ihren Spaß, Wasserratten genossen den Erlebniswasserpark, Action-Liebhaber nutzten mehrfach die Sommerrodelbahn und die etwas gemütlicheren entspannten auf den Holzliegen, genossen die Sonne oder schlenderten über die Dinosaurier-Ausstellung.

Am frühen Morgen des Freitags stand schon der Abschied vom Innerbach Hof an. Um 6 Uhr morgens wurden die Jugendlichen geweckt um den Bus mit Gepäck zu beladen und um das Gebäude zu reinigen. Das Gebäude musste nämlich sauber hinterlassen werden. Nach getaner Arbeit und einem kleinen Stehfrühstück mit Müsli, konnten die Jugendlichen pünktlich um 07:30 den Hof verlassen und Richtung Weinheim starten.

Keiner konnte bis dahin ahnen, dass man dennoch erst gegen 21 Uhr im Feuerwehrzentrum in Weinheim ankam. So hatte man das Pech gepachtet in jeden erdenklichen Stau zu gelangen. Die Jugendlichen nutzten die Gelegenheit um ausgiebig zu schlafen und so kamen alle Jugendlichen ausgeschlafen im Feuerwehrzentrum an.

Gestärkt wurden die Jugendlichen und Betreuer wie jedes Jahr vom Küchenchef Sam (Heinz Sampel mit Unterstützung seiner Frau und ihrem Hund), welcher die Jugendlichen mit leckerem Essen und Lunchpaketen versorgte. Hierfür nochmals vielen Dank von der Jugendfeuerwehr Weinheim für das gute Essen und die tolle Unterstützung während der Sommerfreizeit.“

Über Lydia Dartsch

Lydia Dartsch (31) hat erfolgreich ihr Volontariat beim Rheinneckarblog.de absolviert und arbeitet nun als Redakteurin. Die studierte Politikwissenschaftlerin und Anglistin liebt Kino, spielt Gitarre und sportelt gerne.