Dienstag, 24. Oktober 2017

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Liederkranz will den Betrieb aufrecht erhalten

Die Zukunft des Gemeindezentrums

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Weinheim, 20. November 2014. (red) Der M√§nnergesangsverein Liederkranz Sulzbach wird die kommenden zehn Jahre das Gemeindezentrum der katholischen Kirchengemeinde anpachten. Der Verein sagte zu, die R√§umlichkeiten¬†auch anderen Nutzern zur Verf√ľgung zu stellen. Der Gemeinderat beschloss einen j√§hrlichen Zuschuss in H√∂he von 20.000 Euro f√ľr den Liederkranz, um den fortlaufenden Betrieb sicher zu stellen.¬†

Die katholische Kirchengemeinde Santa Maria Sulzbach bot der Stadt im Jahr 2012 den Verkauf ihres Gemeindezentrums an. Die Stadt jedoch scheute die hohen Sanierungskosten und schlug den Ankauf aus finanziellen Erwägungen aus.

Momentan wird das Gemeindezentrum von der Kirchengemeinde genutzt. Ein weiterer Hauptnutzer ist der Liederkranz Sulzbach 1903 e.V., der hier wöchentlich probt und Konzerte anbietet. Daneben werden die Räumlichkeiten von den Bergsträßer Fauen und dem Obst- und Gartenbauverein genutzt.

Au√üerdem kann der gro√üe Saal mit bis zu 350 Sitzpl√§tzen bestuhlt werden und wird an Privatleute und Vereine vermietet, beispielsweise f√ľr Vereinsfeste, Geburtstagsfeiern, Trauercaf√©s oder Hochzeiten.

Liederkranz als Pächter

Da kommt es der Stadtverwaltung gelegen, dass der Liederkranz Interesse bekundet hat, das Gemeindezentrum anzupachten – denn so kann es mit vergleichsweise geringen Kosten weiterhin betrieben werden. Der Liederkranz sagte zu, die R√§umlichkeiten auch anderen Nutzern zur Verf√ľgung zu stellen.

Gespr√§che zwischen Kirchengemeinde und dem Liederkranz f√ľhrten zu einem Pachtvertrag, der dem Erzbisch√∂flichen Baumat zur Genehmigung vorliegt.

Demnach verpachtet die Kirchengemeinde die R√§ume des Gemeindezentrums mit Ausnahme des Kindergartens an den Liederkranz mit allen Ausstattungsgegenst√§nden. Die Pacht betr√§gt 1.200 Euro im Jahr. Der Vertrag soll √ľber zehn Jahre geschlossen werden.

Defizite werden durch die Stadt ausgeglichen

Aus den¬†Unterlagen der Kirchengemeinde geht hervor, dass sie f√ľr die Jahre 2012 und 2013 ein Defizit von jeweils¬†rund 19.700 Euro¬†mit dem Gemeindehaus erwirtschaftete. Der Liederkranz k√∂nne nach eigener Einsch√§tzung zwar durch ehrenamtliches Engagement den Weiterbetrieb sicherstellen, sieht sich jedoch nicht in der Lage¬†das j√§hrliche Defizit zu tragen.

Auch die Stadt hat ein Interesse am Weiterbetrieb des Gemeindehauses. So bot die Stadt dem Liederkranz an, ein Defizit bis zu einer H√∂he von 20.000 Euro in Form eines Zuschusses zu √ľbernehmen. Dem stimmte der Gemeinderat einstimmig zu und lobte dieses „au√üergew√∂hnliche ehremamtliche Engagement“.