Montag, 17. Dezember 2018

Bereits fĂŒnf GebĂ€ude in Rippenweier angeschlossen

Heizen mit Holzhackschnitzeln

Print Friendly, PDF & Email

Weinheim, 20. November 2013. (red/pm) Im Stadtteil Rippenweier wird jetzt mit Holzhackschnitzeln geheizt: Bereits fĂŒnf GebĂ€ude sind an die Heizzentrale im Höhenweg angeschlossen. Bisher hat die WĂ€rmeversorgung Rippenweier 400.000 Euro investiert. GeschĂ€ftsfĂŒhrer Peter Quintel freut sich ĂŒber steigende Nachfrage.

Information der Stadtwerke Weinheim:

„Wir haben vergangene Woche drei HĂ€user im Höhenweg auf WĂ€rme umgeschaltet und ĂŒbers Wochenende je eines Im Grund und eines in der Steingrundstraße“, informierte Peter Quintel, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der WĂ€rmeversorgung Rippenweier GmbH & Co. KG. Die Anlage laufe zuverlĂ€ssig und die WĂ€rmekunden seien mit ihrer neuen Heizung sehr zufrieden, fasste er die aktuelle Situation zusammen.

Besonders freut ihn die steigende Nachfrage nach einem WĂ€rmeanschluss: „Der Zuspruch ist enorm.“ Die WĂ€rmeversorgung Rippenweier, an der die Stadtwerke Weinheim beteiligt sind, bieten VierjahresvertrĂ€ge mit stabilen WĂ€rmepreisen an. „Das macht Heizkosten planbar, schafft Platz im Keller und hilft der Umwelt“, meinte er dazu. „Die Leute sehen jetzt, dass unsere WĂ€rmeversorgung funktioniert und preisgĂŒnstig ist.“

Auch Peter KrĂ€mer, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Stadtwerke Weinheim, ist von WĂ€rmekonzepten wie dem in Rippenweier ĂŒberzeugt: „Mit WĂ€rme aus Holzhackschnitzeln erfĂŒllen Hausbesitzer zudem ganz bequem eine Forderung aus dem Erneuerbare-Energien-WĂ€rmegesetz.“ Das EEWĂ€rmeG schreibt nĂ€mlich vor, dass bei Heizungsmodernisierungen zehn Prozent der WĂ€rme aus erneuerbaren Energien stammen mĂŒssen, bei Neubauten mehr.

Auf Zuwachs eingestellt

Die AnschlĂŒsse fĂŒr 14 weitere GebĂ€ude sind verlegt und betriebsbereit. „Die Hausbesitzer brauchen uns jetzt nur noch zu sagen, wann sie ihre alte Heizung außer Betrieb nehmen und WĂ€rme beziehen wollen“, sagte er, „dann liefern wir.“ Pro Woche werden das bis Weihnachten jeweils eins bis zwei weitere HĂ€user sein, schĂ€tzt Peter Quintel.

Im FrĂŒhjahr 2014 wird das Leitungsnetz auf die Edelweiß-, Arnika- und Anemonenstraße ausgedehnt. Die WĂ€rmeversorgung Rippenweier rechnet bis zum Jahr 2017 mit dem Anschluss von rund 50 HĂ€usern. „Wir sind aber auch auf mehr eingestellt“, erklĂ€rte Peter Quintel. Installiert sind im Moment ein hocheffizienter Heizkessel mit 500 Kilowatt Leistung und ein Pufferspeicher fĂŒr 16.000 Liter Heißwasser.

Ein zweiter Heizkessel und eine VergrĂ¶ĂŸerung des Netzes sind geplant. In den ersten Bauabschnitt hat die WĂ€rmeversorgung Rippenweier 400.000 Euro investiert.“

Über Alina Eisenhardt

Alina Eisenhardt (23) ist seit 2012 freie Mitarbeiterin bei uns, macht Redaktion, schreibt Texte und ist fĂŒr "Unsere Metropolregion - Newsletter" verantwortlich. Sie studiert Psychologie.