Donnerstag, 22. Juni 2017

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Minarettkommission zieht positives Fazit – langfristiges Integrationsprojekt angestrebt


Guten Tag!

Weinheim, 20. Dezember 2010.

Information der Stadt Weinheim:

„Die Diskussion um die Treppe im Minarett der Weinheimer Moschee hat im Ergebnis auch einen positiven Effekt: Das Thema Integration ist seither in der Stadt mehr in den Fokus gerĂŒckt, ein Bedarf ist erkannt und nun kann offensiv an neuen Projekten gearbeitet werden. So lautet das Fazit der Minarettkommission, die im Sommer die nachtrĂ€gliche Genehmigung der Treppe mit GesprĂ€chen begleitet hat.

Im November hat die Minarettkommission in einer öffentlichen Info-Veranstaltung ĂŒber ihre Arbeit berichtet. Die Kommission, die vom frĂŒheren Mannheimer AuslĂ€nderbeauftragten Helmut Schmitt mit UnterstĂŒtzung der Freudenberg-Stiftung geleitet wurde, bestand aus Vertretern der Verwaltung, den Gemeinderatsfraktionen und sachkundigen BĂŒrgern, sowie Vertretern des Moscheevereins.

Bei einer abschließenden Sitzung in den RĂ€umen der Freudenberg-Stiftung bekrĂ€ftigten jetzt alle Mitglieder der Kommission, dass das Gremium auch nach der Lösung des konkreten Konfliktes um das „Minarett“ weiterhin den Integrationsprozess in der Stadt begleiten wird – dann natĂŒrlich unter einem anderen Namen. In einem gemeinsamen Fazit bewerteten die Kommissionsmitglieder ihre Arbeit und die Ergebnisse als erfolgreich und als Grundlage fĂŒr ein weiteres Engagement.

Parallel dazu soll sich ein christlich-islamischer GesprĂ€chskreis grĂŒnden. Helmut Schmitt sagte zu, dass er in den ersten beiden Monaten des Jahres 2011 die Arbeit einer Integrations-Kommission, des GesprĂ€chskreises und anderer in Weinheim im Bereich der Integration bereits tĂ€tigen Gruppen und Gremien stĂ€rker vernetzen will.

Der gelernte Sozial-PĂ€dagoge und Integrations-Experte kĂŒndigte an, im Laufe des nĂ€chsten Vierteljahres mit mehreren Partnern ein umfassendes und langfristig angelegtes Integrationsprojekt fĂŒr Weinheim in Gang zu setzen.

Mit OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard und der Freudenberg-Stiftung seien darĂŒber schon GesprĂ€che gefĂŒhrt und erste Rahmenbedingungen definiert worden. „Ich bin auf offene Ohren und großes Interesse gestoßen“, erklĂ€rte er.

Das gemeinsame Ziel sei die zunehmende Akzeptanz der tĂŒrkisch-islamischen Bevölkerung in der Stadtgesellschaft. Die Freudenberg-Stiftung und die Stadt, so Schmitts EinschĂ€tzung, haben in der Vergangenheit in Weinheim bereits Strukturen aufgebaut, die eine tragfĂ€hige Basis fĂŒr den weiteren Verlauf des Integrationsprozesses bilden.

Stiftung und Stadt unterstĂŒtzen das Projekt finanziell und personell. OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard und die Mitglieder der Kommission bestĂ€rkten Schmitt in seinen PlĂ€nen und sagten engagierte UnterstĂŒtzung zu. In einem nĂ€chsten Schritt will Helmut Schmitt weitere Stiftungen, die zustĂ€ndige Bundesbehörde und das Land als Projektpartner und – förderer gewinnen.“

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Das weinheimblog