Dienstag, 22. August 2017

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Schulentwicklung: Moderationsprozess ist gut vorbereitet

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Moderationsprozess beim „World-CafĂƒÂ©â€œ

Weinheim, 20. November 2011. (red/pm) Die Perspektiven der Schullandschaft in der Weinheimer Weststadt wird das Thema sein in der Bonhoeffer-Schule am 26. November. Beim sogenannten „World-Cafe“ sind alle interessierten BĂŒrger aufgefordert, teilzunehmen und mitzureden.

Information der Stadt Weinheim:

„Es verspricht spannend zu werden. In einem ausgeklĂŒgelten Moderationsprozess will die Stadt Weinheim ihre BĂŒrgerinnen und BĂŒrger ab November zur regen Teilnahme auffordern, wenn es um die Perspektiven fĂŒr die Schullandschaft in der Weststadt geht.

In einem so genannten „World-CafĂ©â€œ am Samstag, 26. November in der Bonhoeffer-Schule sei reichlich Raum fĂŒr Menschen und Ideen, erklĂ€rte jetzt Marc Pfeiffer, der im Auftrag der Stadt den Moderationsprozess leiten wird.

Ziel ist: Die sich aktuell deutlich und rasch verĂ€ndernden Rahmenbedingungen fĂŒr die Schulen und den SchultrĂ€ger sollen von einer möglichst breiten BĂŒrgerbeteiligung begleitet werden.

In einem ersten Schritt bereiteten sich jetzt die Verantwortlichen der Stadtverwaltung, mit OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard und BĂŒrgermeister Dr. Torsten Fetzner an der Spitze, sowie Vertreter des Gemeinderates
auf den beginnenden Prozess vor.

Auch sie werden Teilnehmer am „World CafĂ©“ sein und am Ende die politisch verantwortlichen Entscheidungen zu treffen und umzusetzen haben. OB Bernhard ermunterte nochmals die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, sich zu engagieren und konstruktive VorschlĂ€ge beizusteuern.

In zwei zweistĂŒndigen Workshops fĂŒr Vertreter der Gemeinderats-AusschĂŒsse ging es zunĂ€chst um eine möglichst prĂ€zise Analyse des Ist-Zustandes.

Dieser ist von zwei Entwicklungen geprĂ€gt: Einerseits einer verĂ€nderten Bildungspolitik der grĂŒn-roten Landesregierung in Stuttgart, wie Bildungsamtsleitern Carmen Harmand erlĂ€uterte.

Zwar seien exakte Prognosen noch nicht möglich. Aber durch den Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung, das Ziel der flĂ€chendeckenden Ganztagesschule, die angekĂŒndigte gesetzliche Verankerung der Inklusiven Schule, der Möglichkeit einer Gemeinschaftsschule und anderen Reformprojekten sei es wahrscheinlich, dass sich die SchĂŒlerströme in den nĂ€chsten Jahren verĂ€ndern.

Dazu komme, dass auch in Weinheim die Zahl der GrundschĂŒler – im Vergleich zum Ende der 2010er-Jahre – mittelfristig sinken werde, zunĂ€chst auf wohl rund 1500 SchĂŒler. Im Schuljahr 2008 waren es noch rund 1650. Daraus ergebe sich schon rein rechnerisch, dass in den vorhandenen GrundschulgebĂ€uden mehr Platz entsteht.

Andererseits mĂŒsse man mit weiteren Anforderungen an die GebĂ€ude rechnen, wenn zum Beispiel ĂŒberall eine Ganztagesschule eingerichtet wird. Vieles sei also im Fluss, und bei den anstehenden Entscheidungen sei es wichtig, den BĂŒrger mitzunehmen.

Dazu kommt: Insgesamt stelle sich der baulich-technische der SchulgebĂ€ude in der Weststadt trotz teilweise betrĂ€chtlicher Sanierungs- und Unterhaltungssummen in den letzten Jahren sehr unterschiedlich dar, berichtete Peter Zschippig, der Leiter der Hochbauabteilung im Amt fĂŒr Immobilienwirtschaft.

In einem guten bis befriedigenden Zustand seien derzeit die Johann-Sebastian-Bachschule und das Dietrich-Bonhoeffer-Schulzentrum, die Karrillon-Schule immerhin in einem „vertretbaren Zustand“, aber die Albert-Schweitzer-Schule sei als GebĂ€ude auf Dauer nicht mehr geeignet.

Wo die Alternativen liegen, dazu soll unter anderem im „World CafĂ©â€œ AnstĂ¶ĂŸe geben. Auch im Workshop kamen einige Visionen auf den Tisch. Aber Marc Pfeiffer moderierte: „Es ist noch Zeit genug, in Szenarien zu denken.“

Info: „World CafĂ©â€œ im Zuge des Moderationsprozesses „Perspektiven der Schullandschaft in der Weststadt“ am Samstag, 26. November, Dietrich-Bonhoeffer-Schule. Jeder interessierte BĂŒrger ist eingeladen, sich in die Diskussion einzubringen. Anmeldungen (bis zum 15. November) und weitere Infos beim Amt fĂŒr Bildung und Sport unter 06201-82 540 oder -541.“