Donnerstag, 23. November 2017

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Zimmerbrand im Lärchenweg

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Weinheim, 20. Dezember 2010. (fw) Die Feuerwehr Weinheim konnte einen Wohnungsbrand im Lärchenweg schnell löschen. Die Bewohner des Mehrfamilienhauses konnten sich rechtszeitig ins Freie retten. Die Bewohnerin der Wohnung wurde mit Verdacht auf Rauchvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Sachschaden beträgt rund 50.000 Euro.

Von Ralf Mittelbach

Um 12:30 Uhr meldet die Leitstelle Rhein Neckar einen bestätigten Wohnungsbrand im Lärchenweg. Trotz des starken Schneefalls, war es möglich, dass die ehrenamtlichen Helfer rechtzeitig das Feuerwehrzentrum erreichten um die Löschfahrzeuge zu besetzen.

Brankd im Lärchenweg. Ein Rauchmelder hätte den Brand früher "entdeckt". Bild: FW Weinheim

Bereits um 12:37 Uhr war das erste Fahrzeug im Lärchenweg und konnte mit der Brandbekämpfung beginnen. Glücklicherweise hatten sich bereits alle Bewohner des Mehrfamilienhauses in Sicherheit bringen können.

Da die Tür der Brandwohnung offen stand, konnte sich der Rauch ins Treppenhaus ausbreiten. Trotzdem setzten die Wehrmänner einen sogenannten mobilen Rauchverschluss um die Ausbreitung des Rauchs zu verhindern.

Ein Trupp ging zur Brandbekämpfung mit einem Rohr unter Atemschutz und der Wärmebildkamera vor. Es stellte sich heraus, dass das Badezimmer brannte und Flammen aus dem Zimmer loderten. Während der eingesetzte Trupp versuchte, den Brand unter Kontrolle zu bringen, wurde das Haus von der Feuerwehr vom Strom und Gas abgeschaltet.

Die Bewohnerin der Wohnung wurde zunächst von der Polizei Weinheim betreut, bis diese dann vom Rettungsdienst übernommen wurde. Sie kam mit Verdacht einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus.

Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle und konnte bereits nach einer viertel Stunde „Feuer aus“ melden. Die Brandwohnung, wurde mit Hilfe zweier Lüfter entraucht und das betroffene Zimmer mit der Wärmebildkamera nach versteckten Glutnestern durchsucht. Daher waren noch kleiner Nachlöscharbeiten notwendig, bis die Feuerwehr die Wohnung der Polizei zur weiteren Brandursachenermittlung übergeben konnte.

Nach dem derzeitigen Stand, gehen die eingesetzten Kräfte von einem technischen Defekt der Gastherme aus. Der Sachschaden wird auf 50.000 Euro geschätzt. Durch den gezielten Löscheinsatz sowie den Einsatz des mobilen Rauchverschluss konnte ein Rauch und Wasserschaden vermieden werden.

Der Brand wurde recht spät entdeckt. Daher fordert die Feuerwehr Weinheim die Bürger auf, Rauchmelder in ihren Wohnungen zu installieren. Wenn dieser Brand in der Nacht ausgebrochen wäre, hätten die Bewohner vermutlich ohne Rauchmelder das Feuer nicht bemerkt und wären durch den Rauch zu Schaden gekommen.

Ein weiteres Problem stellte bei dem Einsatz die aktuelle Wetterlage dar, da es auch für die Feuerwehr schwieriger ist zu den Einsatzstellen zu kommen. Aber auch die Bürger können helfen, damit es bei einem Brand schnell geht.

Denn wenn sie ihrer Streupflicht nachkommen, ist es immer hilfreich, wenn auch die ovalen Hydranten Deckel auf der Straße von Schnee und Eis befreit werden.

Die Feuerwehr Weinheim Abteilung Stadt, war unter der Einsatzleitung von Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht mit 6 Fahrzeugen und 28 Feuerwehrangehörigen im Einsatz.

Anmerkung der Redaktion:
Ralf Mittelbach ist Pressewart der Feuerwehr Weinheim.