Samstag, 19. Januar 2019

Inklusion: Erstmals werden behinderte Kinder gemeinsam mit nicht-behinderten Kindern eingeschult

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Weinheim, 21. Juli 2011. (red/pm) In Weinheim werden im neuen Schuljahr erstmals behinderte Kinder gemeinsam mit nicht-behinderten Kindern eingeschult. Damit ist Weinheim als Bildungsregion eine Modellstadt in Baden-W├╝rttemberg. Der Gemeinderat der Stadt hat sich am Mittwoch (20. Jul. 2011) einstimmig f├╝r die so genannte Inklusion an zwei Grundschulen ausgesprochen.

Information der Stadt Weinheim:

„An beiden Schulen, der Friedrich-Grundschule und der Grundschule L├╝tzelsachsen, sollen zun├Ąchst je vier behinderte Erstkl├Ąssler eingeschult werden. Den Kindern steht eine Schulbegleitung und eine Pflege-Assistenz zur Verf├╝gung.

Die Bildungsregion Weinheim beruft sich damit auf die UN-Konvention ├╝ber die Rechte von Menschen mit Behinderung und auf den Koalitionsvertrag der baden-w├╝rttembergischen Landesregierung. Bei der Inklusion ist die Stadt Weinheim Partner des Staatlichen Schulamtes Mannheim, dessen Gebiet als Schwerpunktregion f├╝r die Inklusion ausgew├Ąhlt worden ist.

Vertreter der Fraktionen betonten die Richtigkeit der Entwicklung und der Idee der gemeinsamen Schule, die eine chancengleiche Teilhabe von Menschen mit Behinderung erm├Âgliche.

Die Inklusion sei nicht nur f├╝r behinderte Kinder eine Chance, auch nicht-behinderte Sch├╝ler k├Ânnten verbessert soziale Kompetenzen erlangen. In der Bildungsregion Weinheim gibt es ein Netzwerk, das sich einer ÔÇ×Weinheimer BildungsketteÔÇť widmet. Deren Motto lautet ÔÇ×Kein Kind darf verloren gehenÔÇť. Mit der Inklusion habe die Bildungskette ein weiteres wichtiges Glied hinzugewonnen. ÔÇ×Das ist ein gutes Zeichen in einer wichtigen FrageÔÇť, fasste Oberb├╝rgermeister Heiner Bernhard zusammen.“

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