Samstag, 19. August 2017

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Inklusion: Erstmals werden behinderte Kinder gemeinsam mit nicht-behinderten Kindern eingeschult

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Weinheim, 21. Juli 2011. (red/pm) In Weinheim werden im neuen Schuljahr erstmals behinderte Kinder gemeinsam mit nicht-behinderten Kindern eingeschult. Damit ist Weinheim als Bildungsregion eine Modellstadt in Baden-W√ľrttemberg. Der Gemeinderat der Stadt hat sich am Mittwoch (20. Jul. 2011) einstimmig f√ľr die so genannte Inklusion an zwei Grundschulen ausgesprochen.

Information der Stadt Weinheim:

„An beiden Schulen, der Friedrich-Grundschule und der Grundschule L√ľtzelsachsen, sollen zun√§chst je vier behinderte Erstkl√§ssler eingeschult werden. Den Kindern steht eine Schulbegleitung und eine Pflege-Assistenz zur Verf√ľgung.

Die Bildungsregion Weinheim beruft sich damit auf die UN-Konvention √ľber die Rechte von Menschen mit Behinderung und auf den Koalitionsvertrag der baden-w√ľrttembergischen Landesregierung. Bei der Inklusion ist die Stadt Weinheim Partner des Staatlichen Schulamtes Mannheim, dessen Gebiet als Schwerpunktregion f√ľr die Inklusion ausgew√§hlt worden ist.

Vertreter der Fraktionen betonten die Richtigkeit der Entwicklung und der Idee der gemeinsamen Schule, die eine chancengleiche Teilhabe von Menschen mit Behinderung ermögliche.

Die Inklusion sei nicht nur f√ľr behinderte Kinder eine Chance, auch nicht-behinderte Sch√ľler k√∂nnten verbessert soziale Kompetenzen erlangen. In der Bildungsregion Weinheim gibt es ein Netzwerk, das sich einer ‚ÄěWeinheimer Bildungskette‚Äú widmet. Deren Motto lautet ‚ÄěKein Kind darf verloren gehen‚Äú. Mit der Inklusion habe die Bildungskette ein weiteres wichtiges Glied hinzugewonnen. ‚ÄěDas ist ein gutes Zeichen in einer wichtigen Frage‚Äú, fasste Oberb√ľrgermeister Heiner Bernhard zusammen.“

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