Sonntag, 17. Dezember 2017

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Neue Weststadt bis 2024

Sanierungsgebiet „Westlich Hauptbahnhof“ beschlossen

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Weinheim, 21. März 2014. (red/ld) In den kommenden Jahren wird sich das Gebiet rund um den Hauptbahnhof drastisch verändern. Gestern beschloss der Gemeinderat die Ausweisung des Bereichs zum Sanierungsgebiet.

Von Lydia Dartsch

Erhebliche st√§dtebauliche Missst√§nde l√§gen in dem Gebiet vor, ergab die Untersuchung, die der ATU am 12. Juni 2013 beauftragt hatte. Dort tr√§fen Nutzungen unterschiedlicher Schutzbed√ľrftigkeiten und St√∂rwirkungen aufeinander.

CF um Tor 1 Karrillonschule undKreispflege vom 22.9.2013 Luftbild Pfrang

Neues Sanierungsgebebiet rund um Kreispflege. Quelle: Stadt Weinheim/ Luftbild Pfrang

 

Die bereits beschlossenen Ma√ünahmen, wie der Umbau und die Umnutzung der Karrillonschule, die Sanierung und der Ersatzneubau von Wohnungen der Baugenossenschaften in der Bl√ľcherstra√üe und der Neubau der KiTa Freudenberg b√∂ten Impulse f√ľr die Neustrukturierung des Gebiets. Weitere Ma√ünahmen sind die Sanierung der st√§dtischen Wohnungen in der Mannheimer Stra√üe und die Nordanbindung des Industrieparks Freudenberg im kommenden Jahr.

Zudem soll ab 2016 der Hauptbahnhof S-Bahn-gerecht umgebaut sein und damit der Westzugang barrierefrei gestaltet werden. Und die OEG-Haltestelle Luisenstra√üe auf die Br√ľcke der Mannheimer Stra√üe versetzt werden. Auch die Umnutzung des heutigen Kreispflegeheim-Areals geh√∂rt zu den Ma√ünahmen, mit denen der Bereich st√§dtebaulich saniert werden soll.

Bis zum Jahr 2024 sollen die Sanierungsma√ünahmen durchgef√ľhrt sein. Bis dahin soll die Johann-Sebastian-Bach-Schule in das Schul- und Kulturzentrum Weststadt umgezogen sein und das zur heutigen Schule geh√∂rende Areal umgenutzt werden.

Um die frei werdenden Fl√§chen auch sinnvoll zu nutzen, schlugen gestern unter anderem Elisabeth Kramer (GAL) vor, den st√§dtebaulichen Ausschuss wieder einzuberufen. Oberb√ľrgermeister Bernhard sagte, er habe diesen eigentlich schon abschaffen wollen, weil er zu selten getagt habe. Au√üerdem sei ein Ausschuss f√ľr die anstehenden Aufgaben ein zu starres Gremium. Heiner Bernhard sagte:

Ich w√ľrde mir f√ľr diese Aufgabe eine Workshopatmosph√§re mit allen Beteiligten w√ľnschen.

Unmittelbare finanzielle Auswirkungen hat das Sanierungsgebiet nicht, heißt es in der Verwaltungsvorlage. Diese ergäben sich aus der Umsetzung der einzelnen Maßnahmen. Der Förderrahmen des Projekts beträgt 10 Millionen Euro und wird mit 60 Prozent von Bund und Land gefördert.

Der Gemeinderat beschloss ohne gro√üe Diskussion um die Sache einstimmig die Ausweisung des Sanierungsgebiets, eine Durchf√ľhrungsfrist bis Ende 2024 und die Erm√§chtigung der Stadtverwaltung, einen Betreuungsvertrag mit einem geeigneten Unternehmen abzuschlie√üen.

√úber Lydia Dartsch

Lydia Dartsch (31) hat erfolgreich ihr Volontariat beim Rheinneckarblog.de absolviert und arbeitet nun als Redakteurin. Die studierte Politikwissenschaftlerin und Anglistin liebt Kino, spielt Gitarre und sportelt gerne.