Montag, 11. Dezember 2017

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Aufwertung des Amtshausplatzes beschlossen

„Städtebauliches Juwel“ soll schöner werden

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Weinheim, 21. November 2013. (red/ld) Der Amtshausplatz ein Höhepunkt des Städtebaus? Ein klares Nein war gestern dazu aus dem Gemeinderat von allen Fraktionen zu hören. Eine Aufwertung des Platzes, der Auf- und Abfahrten sowie der südlichen Institutsstraße und der Grabengasse beschlossen die Mitglieder mit acht Gegenstimmen und einer Enthaltung. Eine Mehrheit für eine Lösung mit Neubau auf dem Platz kam nicht zu Stande.

Eine Aufwertung des Amthausplatzes sei notwendig. Dem schlossen sich die Fraktionen gestern ohne Diskussion an. Bei der Frage wie diese Aufwertung erreicht werden könne gingen die Meinungen auseinander.

Die Fraktionen der CDU, der Freien Wähler und der SPD signalisierten in ihren Stellungnahmen zunächst Zustimmung zum Vorschlag der Verwaltung. Dieser sah vor, eine 155 Quadratmeter große Fläche des Platzes zu verkaufen, um dort einen Anbau an die Hauptstraße 118 vorzunehmen: Zweistöckig mit Dachgeschoss. Der Amtshausplatz, wo derzeit 39 Parkplätze ausgewiesen sind, würde dann zehn davon verlieren. Platz für die Kerwe sei nach der Maßnahme noch ausreichend vorhanden, hieß es in der Vorlage. Jedoch war dieser Vorschlag auch mit Kosten in Höhe von 270.000 Euro verbunden. Für diese gebe es Fördermittel im Rahmen der Sanierungsmaßnahme Innenstadt. Das sorgte für Diskussionen.

„Neubau ist ein Nice-to-Have“

GAL-Stadtrat Alexander Boguslawski beantragte, über die Aufwertung des Platzes und den Neubau getrennt abzustimmen. Auch Carsten Labudda (Linke) hielt den Neubau für ein „Nice-to-Have“ – also nett, aber nicht zwingend notwendig – angesichts der Summen, die zum Zeitpunkt der Abstimmung gestern Abend bereits beschlossen worden waren.

Dem stimmte auch die Mehrheit der Stadträte zu und lehnte den Neubau ab. Mit acht Gegenstimmen und einer Enthaltung wurde stattdessen beschlossen, den Platz, deren Auf- und Abfahrten, die südliche Institutsstraße und die Grabengasse zu verschönern. Konkrete Vorschläge dafür solle die Verwaltung unterbreiten.

Über Lydia Dartsch

Lydia Dartsch (31) hat erfolgreich ihr Volontariat beim Rheinneckarblog.de absolviert und arbeitet nun als Redakteurin. Die studierte Politikwissenschaftlerin und Anglistin liebt Kino, spielt Gitarre und sportelt gerne.