Mittwoch, 20. September 2017

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Bundestagswahl 2013

CDU auch in Weinheim stärkste Partei

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Weinheim, 23. September 2013. (red/sw) 75,9 Prozent der Weinheimer nahmen am Sonntag ihr Wahlrecht wahr und gingen zur Urne. Die Weinheimer sind fleißige Wähler, bundesweit lag die Wahlbeteiligung bei 71,5 Prozent. In 50 Wahlbezirken verteilt auf 23 Gebäude konnte für die Wahl zum Deutschen Bundestag abgestimmt werden. Direktkandidat Dr. Karl A. Lamers (CDU) hat klar gewonnen – FDP-Kandidat Dirk Niebel auch hier brachial verloren.

Von Susanne Warmuth

Bei den etablierten Parteien ging die CDU klar als Sieger hervor. Sie erhielt 41,6 Prozent der abgegebenen Stimmen. Das bedeutet ein Zuwachs von fast 8 Prozentpunkten im Vergleich zur Wahl 2009. Der Direktkandidat der CDU, Dr. Karl A. Lamers, konnte ebenfall deultich an Erststimmen gewinnen. Sein Ergebnis stieg von 40,8 Prozent im Jahr 2009 auf 46,6 Prozent.

Auch die SPD konnte ihr Ergebnis in Weinheim leicht verbessern. Sie erhielt 23,5 Prozent der abgegebenen Stimmen (2009: 22,3 Prozent). Lothar Binding, Direktkandidat der SPD kam mit leichtem Zuwachs auf 28,4 Prozent (2009: 27,3 Prozent).

Klarer Verlierer ist auch in Weinheim die FDP. Von den 19,7 Prozent aus dem Jahr 2009 blieben lediglich 7,3 Prozent übrig. Dirk Niebel, derzeit noch Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und seit 1998 Mitglied des Deutschen Bundestags, erhielt nur noch 2,9 Prozent der Stimmen (2009: 12,8 Prozent).

Bündnis 90 / Die Grünen mussten ebenfalls Verluste verbuchen. Mit einem Ergebnis von 10,6 Prozent haben sie im Vergleich zu 2009 fast zwei Prozentpunkte verloren. Dr. Franziska Brantner, die Direktkandidatin, kann trotzdem sehr zufrieden sein. Sie erhielt immerhin 9,6 Prozent der Erststimmen. Im Vergleich dazu: Fritz Kuhn (Oberbürgermeister Stuttgart), der in der Region sehr bekannte Direktkandidat, erhielt bei der Wahl 2009 damals 11,2 Prozent.

Die Linke musste ebenfalls Stimmen abgeben. Das Ergebnis: 4,4 Prozent und somit gut 3 Prozentpunkte weniger als bei der letzten Bundestagswahl. Sahra Mirow, Heidelberger Studentin und Direktkandidatin, erhielt 3,6 Prozent.

Die Alternative für Deutschland (AfD) war in Weinheim deutlich erfolgreicher als im Bundesdurchschnitt. Sie erhielt 7,6 Prozent der Zweitstimmen, ihr Kandidat, Professor Dr. Jens Zeller, konnte 6,1 Prozent der Erststimmen für sich gewinnen.

Die NPD erhielt in Weinheim ein Prozent. Direktkandidat Jan Jaeschke erhielt 1,1 Prozent der Erststimmen.

Anmerkung der Redaktion:
Die Zahlenangaben beruhen auf dem vorläufigen amtlichen Ergebnis der Wahl zum 18. Deutschen Bundestag, bekanntgegeben durch den Bundeswahlleiter am 23. September 2013 um 3:15 Uhr. Der Bundeswahlausschuss wird das endgültige amtliche Ergebnis voraussichtlich am Mittwoch, 9. Oktober in einer öffentlichen Sitzung im Deutschen Bundestag in Berlin feststellen und bekanntgeben.