Samstag, 21. Oktober 2017

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Stadt will vermehrt dagegen vorgehen – Gespräch mit der IG Marktplatz geplant

Gegen lästiges Marktplatz-Parken

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Weinheim, 23. Dezember 2011. (red/pm) Parkende Autos verunstalten den Marktplatz. Stadt kündigt Maßnahmen an, auch mobile Polleranlage ist vorstellbar.

Information der Stadt Weinheim:

„Die Stadt will das widerrechtliche Parken auf dem Marktplatz nicht länger hinnehmen und sowohl rechtliche als auch praktische Schlupflöcher schließen, um den Platz künftig auch wirklich autofrei zu halten. Darauf haben sich jetzt die zuständigen Rathaus-Ämter mit dem Büro für Stadt- und Tourismusmarketing verständigt. Dieser Tage hatte ein Brief der Weinheimer Stadtführer an das Bürger- und Ordnungsamt dem Thema zusätzliche Brisanz verliehen. Die Touristenbegleiter hatten sich massiv beschwert, dass sogar der Treffpunkt vor dem Marktplatz-Brunnen immer öfter zugeparkt sei. „Das kann so nicht weitergehen“, konnte Oberbürgermeister Heiner Bernhard die Stadtführer fürs Erste beruhigen. Aber Maßnahmen sollen folgen.

So ist die offizielle Regel im Moment: Der Marktplatz ist eigentlich ein reiner Fußgängerbereich. Allerdings wird bislang ein Anlieferverkehr bis nachmittags um 16 Uhr geduldet. Das ist ein Entgegenkommen an die Marktplatzwirte, die auch im Laufe des Tages noch frische Waren erwarten. Diese Rechtslage führte aber dazu, dass immer mehr allzu bequeme Autofahrer den Marktplatz zum Parken benutzen. Mit der Folge: Wer einen Strafzettel bekam, argumentierte immer schnell, er habe nur etwas angeliefert. Bernhard: „Das wurde ausgenutzt, aber wir lassen uns dadurch nicht den Flair dieses über die Region hinaus geschätzten Platzes kaputtmachen.“

Es soll nun als Erstes ein Gespräch mit der IG Marktplatz stattfinden, zunächst mit dem Appell versehen, dass die Gastronomen selbst ihre Kunden davon überzeugen sollen, den Marktplatz nicht mit ihrem Blech zu verunstalten. Dabei werde auch besprochen, ob eine Anlieferung nicht auf vormittags begrenzt werden könne. Dann seien Falschparker nachmittags auch einfacher zu identifizieren. Die Anlieferungsbegrenzung bis 10 Uhr am Vormittag habe sich in der Fußgängerzone bewährt, und dort gebe es auch Gastronomiebetriebe.

Wenn es trotz aller Bemühungen keine Verbesserungen gebe, schließt Bernhard für den Marktplatz eine mobile Polleranlage wie am Eingang der Fußgängerzone nicht aus. Der OB: „Wenn es keinen einvernehmlichen Weg gibt, werden wir das dem Gemeinderat als letzte Möglichkeit vorschlagen.“

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