Donnerstag, 23. November 2017

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Kein Platz für Rassismus

Konzert für bunte Stadtgesellschaft

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Weinheim, 23. Juni 2014. (red/pm) Der Jugendgemeinderat und das Café Central veranstalten am Samstag, den 05. Juli, einen Konzertabend gegen Rassismus. Der Eintritt ist frei.

Plakat, Konzert, buntes Weinheim

Plakat „Buntes Weinheim – Festival gegen Rassismus“. Foto: Stadt Weinheim

Information der Stadt Weinheim:

„Das Symboltier des Abends ist ein buntes Hörnervieh, es soll unverkennbar ein Ochse sein – und die Anspielung auf eine unliebsame NPD-Veranstaltung im vergangenen Jahr ist unübersehbar. Die Botschaft auch: „Weinheim ist bunt, nicht braun.“ Der „Bunte Ochse“ ziert das Plakat einer in dieser Art für Weinheim besonderen Veranstaltung. Der Jugendgemeinderat und das Café Central veranstalten am Samstag, 5. Juli, ein Konzert mit klarer politischer Botschaft – gegen Rassismus.

Die Organisatoren des Jugendgremiums, federführend Klara Pohl und Frieda Fiedler, haben gemeinsam mit Central-Boss Michael Wiegand und unterstützt vom Stadtjugendring das Programm für ein Jugendkonzert mit angesagten Bands und gut aufgelegten DJs zusammengestellt. Das Jugendfestival im Café Central beginnt um 19:00 Uhr und kostet keinen Eintritt.

Auf der Bühnen stehen die Gruppe SINUS mit melodischem Deutschpunkrock, der Liedermacher „PeSö“, die Sängerin „Faulenza“ sowie die in der Region bestens bekannten „White Sparrows“.

„Fette“ Gitarren, krachender Bass und ein knallendes Schlagzeug

SINUS – das steht für „fette“ Gitarren, einen krachenden Bass, ein knallendes Schlagzeug und mehrstimmigen Gesang. Diese Mischung ergibt den eigenen Stil, der sich über die mitlerweile acht Jahre des Bandbestehens herausgestellt hat. Möchte man die Band trotzdem mit einem Begriff einordnen, trifft es „Punkrock“ wohl am ehesten. SINUS wurde 2006 gegründet und besteht aus Joe Ibrahim (guitar, vocals), Jö aus Schweden (drums), Hoffe (vocals) und Mitja (guitar). SINUS ist heute eine junge motivierte Band, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, sozial- und gesellschaftskritische zu interpretieren.

„Pesö“ spielt die Bassgitarre und singt dazu tief- und hintersinnige Texte. Er nennt sich selbst „eine Art alterndes enfant terrible“, tatsächlich ist der gebürtige Hanauer, der jetzt in Darmstadt lebt, seit den 90er Jahren auf alternativen Konzertbühnen als Liedermacher unterwegs. Die Sängerin, die sich  Faulenza nennt, sagt von sich: „Als streunende Punkerin und Glamour Queen spiele ich meine Lieder mit Gitarre und Akkordeon zu elektronischen Beats.

Sie handeln von querer Liebe, Traurigkeit und Spaß, vom Tanzen und einem Leben, dass ich mir wild und zwanglos wünsche. Ich erzähle von Julian oder Juliane, von Rotkehlchen im Magen, Cupcakes essenden Gefühlen, von Glitzer, Rebellion und Straßenwind.“

Handgemachter Punkrock

White Sparrows stehen seit 2010 für handgemachten Punkrock. Durch die deutschen Texte und den unverwechselbaren Stil wächst die Fangemeinde stetig. Seit über vier Jahren touren sie durch die regionalen und überregionalen Clubs und haben dabei beachtliche Erfolge gefeiert. Die erste (Demo-)EP „Helden uns’rer Zeit“ erschien im Oktober 2012 und wurde mit einer ausverkauften Release-Party im Cafe Central in Weinheim gefeiert – es steht also ein Heimspiel bevor.

Seit Oktober 2013 wird das erste Album in den Sound Factory Studios in Walldorf aufgenommen und steht kurz vor der Veröffentlichung. Voller Freude feuern sie ihren politisch motivierten Punkrock dem Publikum um die Ohren. Die DJs Ästhetika, Jonas Ebert und Philipp Habel werden im Anschluss auflegen.“

Über Alina Eisenhardt

Alina Eisenhardt (23) ist seit 2012 freie Mitarbeiterin bei uns, macht Redaktion, schreibt Texte und ist für "Unsere Metropolregion - Newsletter" verantwortlich. Sie studiert Psychologie.