Freitag, 14. Dezember 2018

Jugendliche aus Ramat Gan sind zurzeit in Weinheim

So bleibt die Partnerschaft immer jung

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Seit 1986 gibt es offizielle Jugendbegegnungen zwischen den beiden StÀdten Ramat Gan und Weinheim. Foto: Stadt Weinheim

Weinheim, 23. Juli 2013. (red/pm) Er ist ein wichtiges Kapitel VölkerverstĂ€ndigung und ein Jungbrunnen fĂŒr die StĂ€dtepartnerschaft: Der regelmĂ€ĂŸige Austausch von Jugendlichen aus Weinheim und der israelischen Partnerstadt Ramat Gan. Im Moment hĂ€lt sich wieder einmal eine Gruppe von Jugendlichen in Weinheim auf. Der Stadtjugendring organisiert wie immer den Aufenthalt, der außerdem eng von den beiden Weinheimer Gymnasien begleitet wird.

Information der Stadt Weinheim:

„OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard hat die israelischen GĂ€ste im Großen Sitzungssaal des Rathauses jetzt ebenso begrĂŒĂŸt wie ihre Weinheimer Gastgeber sowie die betreuenden LehrkrĂ€fte des Werner-Heisenberg-Gymnasium und der Dietrich-Bonhoeffer-Schule. Zwei Woche lang wohnen die Jugendlichen aus Ramat Gan in Weinheimer Gastfamilien – es ist der 26. Austausch in Folge und damit einer der nachhaltigsten in ganz Deutschland.

Mit dem Stadtjugendringsvorsitzenden Wolfgang Metzeltin, dem PartnerschaftsbegrĂŒnder Albrecht LohrbĂ€cher und Lehrer Joachim Gund waren auch MĂ€nner der ersten Stunde beim Empfang dabei. In seiner BegrĂŒĂŸung erinnerte der OB an die UrsprĂŒnge der Begegnungen zwischen Ramat Gan und Weinheim, die in den 80er Jahren liegen.

Seit 1986 gibt es offizielle Jugendbegegnungen zwischen den beiden StĂ€dten. In diesen 26 Jahren lernten sich bei ĂŒber 40 gegenseitigen Besuchen etwa 900 Jugendliche kennen. Damit gehört Weinheim bundesweit zu den engagiertesten Kommunen beim Thema deutsch-israelische VölkerverstĂ€ndigung, wie auch Wolfgang Metzeltin als Vorsitzender des Stadtjugendrings bestĂ€tigte.

Die Begegnungen waren auch die Keimzelle fĂŒr die offizielle StĂ€dtepartnerschaft, die seit 1999 besteht. Auch der Freundeskreis Ramat Gan unterstĂŒtzt den Austausch. Der Stadtjugendring organisiert den Aufenthalt, sucht und findet jeweils die Mischung zwischen Gedenken, historischer Aufarbeitung und VergnĂŒgen. Auch diesmal steht ein Besuch im ehemaligen Konzentrationslager Natzweiler-Struthof bei Straßburg mit anschließendem GesprĂ€ch auf dem Programm, ebenso wie Besuche in Heidelberg, Worms oder des Europaparks in Rust.“

Über Alina Eisenhardt

Alina Eisenhardt (23) ist seit 2012 freie Mitarbeiterin bei uns, macht Redaktion, schreibt Texte und ist fĂŒr "Unsere Metropolregion - Newsletter" verantwortlich. Sie studiert Psychologie.