Freitag, 21. September 2018

285 Jugendliche aus 6 Nationen in der Dietrich-Bonhoeffer-Schule zu Gast

Im Tuju-Camp wird’s garantiert nicht langweilig!

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Finden das Tuju-Camp in Weinheim klasse: Die Turnerinnen und Turner aus Polen.

 

Weinheim, 24. Mai 2013. (red/aw) Trotz Schulferien ist viel los auf dem SchulgelĂ€nde der Dietrich-Bonhoeffer-Schule. Grund dafĂŒr sind jugendliche Turnerinnen und Turner aus der ganzen Welt. Die Stadt Weinheim ist im Rahmen des Internationalen Deutschen Turnfestes Gastgeber fĂŒr das Tuju-Camp. Das Jugendlager ist SchlafstĂ€tte, Trainingsort und Treffpunkt fĂŒr Sportbegeisterte aus sechs Nationen. Langeweile, kommt hier garantiert nicht auf.

Von Alexandra Weichbrodt

„Leben in Bewegung!“: Das ist das Motto des Turnfestes in der Metropolregion Rhein-Neckar. Getreu diesem verbringen auch 285 Jugendliche diese Woche im Tuju-Camp im GebĂ€ude der Dietrich-Bonhoeffer-Schule. Im Mittelpunkt stehen der Austausch und das Miteinander der verschiedenen Kulturen sowie gemeinsame Aktionen im Rahmen des Turnfestes, erklĂ€rt die Leiterin des Jugendlagers Ilka Popp:

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Tuju-Camp Leiterin Ilka Popp bei einer der zahlreichen Freizeit-BeschĂ€ftigungen. „Slacklines“ nennt sich das Balancieren auf einer Art Spanngurt.

Hier leben eine Woche lang Turnerinnen und Turner aus sechs Nationen, darunter Österreicher, TĂŒrken, Polen und Portugiesen.

Die gemeinsame Unterkunft in Weinheim bietet ausreichend Gelegenheiten, sich gegenseitig kennen zu lernen, Besonderheiten der unterschiedlichen Kulturen zu entdecken und Turnen und Sport als Kommunikationsmöglichkeit zu erleben.

Mittlerweile, nach der HĂ€lfte der Zeit, kommen die Gruppen und Nationen sich nĂ€her. Da bringen dann auch schon mal die TĂŒrken den Österreichern ihren Volkstanz bei. Toll zu beobachten,

so Ilka Popp. Doch auch ohne privatem Tanzunterricht wird den Jugendlichen hier nicht Langweilig. FĂŒr die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Tuju-Camp ist sowohl ein eigenes Tuju-Camp-internes Angebot sportlicher und kultureller AktivitĂ€ten als auch die Teilnahme an den Veranstaltungen des Turnfestes 2013 in der Metropolregion Rhein-Neckar durchorganisiert.

Mittendrin statt nur dabei

Die anwesenden Vereinsgruppen gestalten dabei aktiv das Tuju-Camp-Programm mit. Das heißt, auch selbst VorfĂŒhrungen und Gruppendarbietungen zu prĂ€sentieren und sich in die Workshop-Angebote zu integrieren. Am frĂŒhen Morgen gab das spanische Team beispielsweise eine Pilates-Stunde, erzĂ€hlt Bernd Anich vom Bayrischen Turnverband. Er ist wĂ€hrend des Tuju-Camps fĂŒr die Öffentlichkeitsarbeit zustĂ€ndig.

So etwas besuchen dann 20 Jugendliche, die sich entweder in Englisch oder aber ohne Worte verstÀndigen. Vollkommen ohne Probleme.

Ein weiteres wichtiges Anliegen im Tuju-Camp ist das Prinzip der Gleichberechtigung. Egal, ob mit oder ohne Behinderung, arm oder reich – im Tuju-Camp sind alle gleich. Das Tuju-Camp wird aus Mitteln des Kinder- und Jugendplans des Bundes gefördert.

Wir haben fĂŒr Sie eine kleine Fotostrecke mit EindrĂŒcken aus dem Tuju-Camp zusammengestellt. Viel VergnĂŒgen mit den Bildern.

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