Freitag, 21. September 2018

Die Hand des Christian Awe – Sommerausstellung in der Volksbank Galerie

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Weinheim, 26. Juli 2011. (red/pm) Der Weinheimer Kunstförderverein holte den international bekannten KĂŒnstler Christian Awe nach Weinheim. Awe trug sich gemeinsam mit OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard ins Goldene Buch der Stadt ein.

Information der Stadt Weinheim:

Christian Awe verewigt sich gemeinsam mit OB Heiner Bernhard im Goldenen Buch der Stadt.

„FrĂŒher war er als illegaler Graffiti-Sprayer auf den Straßen Berlins unterwegs – heute hat er sich als Maler einen Namen in der Kunstszene gemacht. Um seine Bilder wetteifern Kunstsammler und Liebhaber. Sie kosten inzwischen bis zu 50 000 Euro. Christian Awe arbeitet in einem Loft-Atelier in Berlin-Lichtenberg. Hier entstehen seine großformatigen Bilder, die er auf Leinwand sprĂŒht. Er hat es geschafft.

Und der rĂŒhrige Weinheimer Kunstförderverein hat es auch geschafft, wieder einmal einen international bekannten und renommierten KĂŒnstler nach Weinheim zu holen: Christian Awe aus Berlin. Der Szene-KĂŒnstler aus der Hauptstadt hat in Weinheim einen bleibenden Eindruck hinterlassen, sowohl bei den SchĂŒlern des Heisenberg-Gymnasiums bei einem Workshop und den Zuschauern einer Performance – als auch im Goldenen Buch der Stadt Weinheim. Dort trug er sich bei der Vernissage in der Volksbank – gemeinsam mit OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard – auf seine Art ein: Er zeichnete eine Hand.

„Ich freue mich, dass es dem Kunstförderverein Weinheim wieder einmal gelungen ist, einen KĂŒnstler von hohem, ja weltweiten Renommée nach Weinheim zu holen“, erklĂ€rte der OB und schmunzelte: „In einer Reihe zu stehen mit Kulturstandorten wie Berlin, London und New York, das erfĂŒllt uns mit Freude, Stolz und wachsendem Selbstbewusstsein.“

Dass am Anfang des kreativen Schaffens des KĂŒnstlers die Auseinandersetzung mit Graffiti und „Street Art“ stand, das, so Heiner Bernhard, „finde ich spannend und interessant, auch weil dies ja durchaus in den Bereich der Soziokultur fĂ€llt. Und da haben wir in Weinheim ja ebenfalls unsere sehr positiven Erfahrungen gemacht.“ Da greife Kunst und kreatives Arbeiten sehr konkret in die Gesellschaft ein. Der Rathauschef: „Ich halte das fĂŒr den richtigen Ansatz.“

Er bedankte sich bei Waltraud Bucher-Olehowski und ihren Mitstreitern im Kunstförderverein. Es sei nunmal so, in Weinheim wie anderswo, dass die Kommunen nicht mehr viel Geld ĂŒbrig haben fĂŒr die Förderung von Kunst und Kultur. „Was wir aber gerne geben können“, versprach der OB, „das ist eine reichhaltige WertschĂ€tzung gegenĂŒber den Frauen und MĂ€nnern, die sich ehrenamtlich engagieren, um der Kunst in dieser Stadt einen Raum zu geben“. Es sei auch beruhigend, zu sehen, wie es in den letzten Jahren gelungen ist, Strukturen aufzubauen, die nun funktionieren, wenn die Kommune kĂŒrzer treten mĂŒsse. Bernhard: „Das ist ein gutes GefĂŒhl, und ich möchte Sie darin bestĂ€rken, diesen Weg weiter zu begehen.“

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