Sonntag, 22. Juli 2018

Neue WĂ€rmeversorgung in Rippenweier reduziert den Verbrauch

„Keltensteinhalle als Vorzeigeobjekt“

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Weinheim, 26. November 2014. (red/pm) Die Keltensteinhalle und das Feuerwehrhaus in Rippenweier seien laut Angaben der Stadt „Erfolgsmodelle“ und ein „energetische Vorzeigeprojekte“. 

Information der Stadt Weinheim:

„Seit zwei Jahren werden diese beiden öffentlichen GebĂ€ude mit WĂ€rme versorgt, die auf dem ortsansĂ€ssigen Hof von Werner Bitsch durch eine Holzhackschnitzel- und Scheitholzanlage erzeugt wird. Nun liegen erste Verbrauchszahlen vor, und es kann eine erste Bilanz gezogen werden.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Energieteams der Stadtverwaltung und Ortsvorsteherin Anja BlĂ€nsdorf verschafften sich jetzt noch mal selbst einen Überblick.

 

Weinheim-kommunales Energieteam-20141126-010

Kommunales Energieteam. Foto: Stadt Weinheim

Sie erfuhren: Die NahwĂ€rmeversorgung mit moderner Regelungsteuerung ermöglicht gegenĂŒber den bisherigen Nachtspeicheröfen eine bessere Anpassung an die Nutzungszeiten.

Dadurch konnte in der Keltensteinhalle und im FeuerwehrgebĂ€ude der witterungsbereinigte WĂ€rmeverbrauch in den letzten beiden Jahren im Vergleich zu 2011 um fast 20 Prozent reduziert werden. Durch die Verbrauchsreduzierung und den Umstieg auf den kostengĂŒnstigeren EnergietrĂ€ger Holz spart die Stadt ĂŒber 10 000 Euro Energiekosten pro Jahr.

ZusÀtzlich wird die CO2-Bilanz verbessert, denn Holz gilt als CO-2-neutral, weil beim Verbrennen von Holz maximal so viel CO2 freigesetzt wird, wie beim Wachstum des Baumes im Holz gespeichert wurde. Zudem stammt das Holz aus heimischen WÀldern, so dass weite Transportwege entfallen.

ZusÀtzliche Optimierung

Nachdem aus den vergangenen beiden Heizperioden Erfahrungen vorliegen, wurden nun bei einem Ortstermin die vorhandenen Einstellungen ĂŒberprĂŒft und optimiert. So konnten unter anderem die Heizzeiten noch besser an die verschiedenen Nutzungen angepasst und die Steuerung der Fußbodenheizung, die zur UnterstĂŒtzung der LĂŒftungsanlage wieder in Betrieb genommenen wurde, verbessert werden.

Neben der WĂ€rmeversorgung durch erneuerbare Energien wird auf dem Dach der Keltensteinhalle sogar noch Energie produziert. Dort hat die Energiegenossenschaft Hohe Waid eine Photovoltaikanlage installiert, die seit 2012 Ökostrom in das Stromnetz einspeist.

Die Keltensteinhalle gelte als Vorzeigeobjekt, so Jutta Ehmsen vom kommunalen Energieteam, weil dort bewiesen werde, dass ökologische Maßnahmen durch gemeinsame Initiativen von Privaten, des Ortschaftsrats und der Verwaltung wirtschaftlich umgesetzt werden können.“