Donnerstag, 25. Mai 2017

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Neue Wärmeversorgung in Rippenweier reduziert den Verbrauch

„Keltensteinhalle als Vorzeigeobjekt“

Weinheim, 26. November 2014. (red/pm) Die Keltensteinhalle und das Feuerwehrhaus in Rippenweier seien laut Angaben der Stadt „Erfolgsmodelle“ und ein „energetische Vorzeigeprojekte“.¬†

Information der Stadt Weinheim:

„Seit zwei Jahren werden diese beiden √∂ffentlichen Geb√§ude mit W√§rme versorgt, die auf dem ortsans√§ssigen Hof von Werner Bitsch durch eine Holzhackschnitzel- und Scheitholzanlage erzeugt wird. Nun liegen erste Verbrauchszahlen vor, und es kann eine erste Bilanz gezogen werden.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Energieteams der Stadtverwaltung und Ortsvorsteherin Anja Blänsdorf verschafften sich jetzt noch mal selbst einen Überblick.

 

Weinheim-kommunales Energieteam-20141126-010

Kommunales Energieteam. Foto: Stadt Weinheim

Sie erfuhren: Die Nahw√§rmeversorgung mit moderner Regelungsteuerung erm√∂glicht gegen√ľber den bisherigen Nachtspeicher√∂fen eine bessere Anpassung an die Nutzungszeiten.

Dadurch konnte in der Keltensteinhalle und im Feuerwehrgeb√§ude der witterungsbereinigte W√§rmeverbrauch in den letzten beiden Jahren im Vergleich zu 2011 um fast 20 Prozent reduziert werden. Durch die Verbrauchsreduzierung und den Umstieg auf den kosteng√ľnstigeren Energietr√§ger Holz spart die Stadt √ľber 10 000 Euro Energiekosten pro Jahr.

Zusätzlich wird die CO2-Bilanz verbessert, denn Holz gilt als CO-2-neutral, weil beim Verbrennen von Holz maximal so viel CO2 freigesetzt wird, wie beim Wachstum des Baumes im Holz gespeichert wurde. Zudem stammt das Holz aus heimischen Wäldern, so dass weite Transportwege entfallen.

Zusätzliche Optimierung

Nachdem aus den vergangenen beiden Heizperioden Erfahrungen vorliegen, wurden nun bei einem Ortstermin die vorhandenen Einstellungen √ľberpr√ľft und optimiert. So konnten unter anderem die Heizzeiten noch besser an die verschiedenen Nutzungen angepasst und die Steuerung der Fu√übodenheizung, die zur Unterst√ľtzung der L√ľftungsanlage wieder in Betrieb genommenen wurde, verbessert werden.

Neben der W√§rmeversorgung durch erneuerbare Energien wird auf dem Dach der Keltensteinhalle sogar noch Energie produziert. Dort hat die Energiegenossenschaft Hohe Waid eine Photovoltaikanlage installiert, die seit 2012 √Ėkostrom in das Stromnetz einspeist.

Die Keltensteinhalle gelte als Vorzeigeobjekt, so Jutta Ehmsen vom kommunalen Energieteam, weil dort bewiesen werde, dass √∂kologische Ma√ünahmen durch gemeinsame Initiativen von Privaten, des Ortschaftsrats und der Verwaltung wirtschaftlich umgesetzt werden k√∂nnen.“