Dienstag, 23. Mai 2017

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Stadt will eine Lösung für die Situation an der Engstelle gefunden haben

„Mehr Sicherheit in der Breslauer Straße“

Weinheim, 26. November 2014. (red/pm) Laut Angaben der Stadtverwaltung gebe für die Breslauer Straße in Höhe der Engstelle (nahe der Metzgerei Kadel und der Kreuzung mit der Königsberger Straße) eine Lösung, „die allen Verkehrsteilnehmern gerecht wird“. Dies sei das Ergebnis „einer genauen Betrachtung“, die von den Verkehrsplanern im Weinheimer Amt für Stadtentwicklung vorgenommen worden ist.

Information der Stadt Weinheim:

„Im Fachamt wurde sogar eine Lösung gefunden, die eine Fahrbahnbreite von sechs Meter und damit einen – vorsichtigen – Begegnungsverkehr zulässt. Klar ist aber, auch nach einer Besprechung mit Polizei und Verkehrswacht im Rahmen einer Verkehrsbesprechung: Die bisherige Situation, die bis vor etwa zehn Tagen an dieser Stelle Gültigkeit hatte, barg ein Sicherheitsrisiko für die Radfahrer – es mache daher keinen Sinn, die alte Situation wieder herzustellen.

 

Noch diese Woche entgültige Markierungen. Foto: Stadt Weinheim

Noch diese Woche endgültige Markierungen. Foto: Stadt Weinheim

 

Noch in dieser Woche sollen die endgültigen Markierungen aufgebracht werden. Die im Moment aufgebrachte Markierung könne auch nicht bleiben; sie lasse zu wenig Platz für Fußgänger.

Und so ist es vorgesehen: Die Radfahrer werden wie bereits bisher auf der nördlichen Seite nun grundsätzlich auf der Fahrbahn geführt, das ist nach den Erfahrungen der Verkehrsplanung am sichersten, weil sich der Radfahrer dann im Sichtfeld des Autofahrers befindet.

In Tempo-30-Zonen wie an dieser Stelle der Breslauer Straße schreibt die Straßenverkehrsordnung eine solche Einteilung aus Sicherheitsgründen sogar vor. Die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen Radfahrer und Autos sei dort viel geringer als zum Beispiel zwischen Fußgänger und Radfahrer. Ein kombinierter Weg an dieser Stelle scheidet also aus.

Erhöhte Sicherheit

 

In der Realität war es so, dass der kombinierte Geh- und Radweg an dieser Stelle sehr oft durch parkende Fahrzeuge verengt war und somit weder auf der Fahrbahn noch im Seitenbereich ausreichend Platz vorhanden war.

Daraus ergab sich ein zusätzliches Sicherheitsrisiko. Der extra ausgewiesene Radweg soll jetzt wegfallen, die Längsparkplätze verschmälern die Fahrbahn auf jene sechs Meter, die ein langsames Fahren bei Gegenverkehr erfordern.

Dadurch bleibt aber in jedem Fall ein zwei Meter breiter Gehweg, der lediglich von radfahrenden Kinder bis zehn Jahren benutzt werden darf. Die Weinheimer Stadtplaner sind sich gewiss: „Somit erfüllt die Fahrbahnaufteilung die aktuellen Anforderungen an einen sicheren Verkehrsraum.““

  • Radfahrer

    Was ist an der künftigen Regelung nun neu?

    Es gibt hier keinen kombinierten Geh- und Radweg sondern einen durch Zeichen 241 angeordneten getrennten Fuß- und Radweg. Durch die markierten Parkbuchten ist der Radweg grundsätzlich zugeparkt und daher nicht benutzbar. Somit müssen Radfahrer schon jetzt an dieser Stelle ihre Fahrt auf der Fahrbahn fortsetzen, wenn sie älter als 10 Jahre sind. Es sollte jeder wissen, dass das Radfahren auf dem verbleibenden Gehweg verboten ist. Der Radfahrer im Hintergrund auf dem Bild ist ein schönes Beispiel dafür, wie man dort zur Zeit nicht fahren darf.

    Auch früher, vor Anbringung der Parkplatzmarkierungen, war der Radweg häufig zugeparkt. Also war es schon immer in Abhängigkeit vom Parkverhalten der Autofahrer erforderlich, als Radfahrer auf die Fahrbahn auszuweichen.