Montag, 24. Juli 2017

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Stadt des fairen Handels: Alle Kriterien erfĂŒllt

Weinheim wird Stadt des fairen Handels

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Weinheim, 26. September 2014. (red/pm) Weinheim wird zur Fairtrade-Stadt, wie es bislang schon 276 Kommunen in Deutschland sind, darunter in der Region zum Beispiel Heidelberg, Mannheim, Heppenheim, Viernheim, Bensheim, Lampertheim und Speyer. Die Fairtrade-Town-Kampagne ist auch international verbreitet. WeltstĂ€dte wie London, Rom, BrĂŒssel und San Francisco sind Fair-Trade-Town.

 

fairtrade

Foto: Stadtverwaltung Weinheim

 

Informationen der Statdverwaltung Weihnehim:

„„Wir freuen uns sehr, Ihnen mitteilen zu können, dass die Bewerbung aus Weinheim von unserem PrĂŒfgremium erfolgreich bestĂ€tigt wurde, somit steht einer Auszeichnung zur Fairtrade-Stadt nichts mehr im Wege.“ So beginnt ein Brief, der jetzt Weinheims OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard auf den Schreibtisch flatterte.

Er kam aus Köln, dem Sitz des Vereins Transfair e.V.“, der wichtigsten deutschen Organisation fĂŒr fairen Handel. Unterschrieben ist er von Lisa Hermann, „Kampagnenleitung Fairtrade-Towns“. Alle bestehenden Fair-Trade-Kommunen haben nachgewiesen, dass es in ihrem Umfeld Betriebe, Vereine und Organisationen gibt, die Produkte aus fairem Welthandel verwenden, einkaufen oder vermarkten.

Es kommt auf die fairen Vereine an

„MaLuMa“ – Foto: Stadtverwaltung Weinheim

In Weinheim sind es zum Beispiel fast 30 Akteure, die von der Steuerungsgruppe „Fairtrade Town“ gebĂŒndelt worden sind: CafĂ©s und Restaurants, LebensmittelgeschĂ€fte, Kirchengemeinden, das Werner-Heisenberg-Gymnasium, die Kolpingsfamilie, das Bodelschwingh-Heim und die Stadtverwaltung selbst, die bei Gemeinderatssitzungen zum Beispiel Kaffee aus fairem Handel ausschenkt.

Die Auszeichnung als Fairtrade-Stadt ist das Ergebnis eines Prozesses, der vor drei Jahren begonnen hat, als Hartmut Sallge und Bettina Trilsbach, die in Weinheim bei den kirchlichen WeltlĂ€den „MaLuMa“ und „Oase“ mitarbeiten, an die Stadtverwaltung herangetreten sind. Mit Rathaus-UnterstĂŒtzung begannen Sallge und Trilsbach, den Gedanken in die Stadtgesellschaft zu tragen, organisierten Veranstaltungen und RundgĂ€nge, gingen in KĂŒchen und GeschĂ€ften „Klinken putzen“.

Im November 2012 bekamen sie durch einen einstimmigen Gemeinderatsbeschluss eine zusĂ€tzliche Legitimation, im öffentlichen Interesse zu handeln. In einer Lenkungsgruppe werden die beiden Initiatoren außerdem von Angelika Stein-Ette und dem stĂ€dtischen Pressesprecher Roland Kern unterstĂŒtzt. Zur offiziellen Ernennung plant die Stadt am Dienstag, 11. November, eine offizielle Feier im Großen Sitzungssaal des Schlosses.

Wer macht mit?

Erwartet wird dazu auch Manfred Holz aus Neuss, der als Ehrenbotschafter der Fairtrade-Kampagne durch die Republik reist, um die GĂŒtesiegel zu verleihen. Es ist geplant, die Betriebe, die zur Zertifizierung beigetragen haben, sichtbar zu kennzeichnen. Dies sind folgende.

Gastronomie: CafĂ© Apfel und Streusel in der Alten Landstraße, Beans and Dreams gegenĂŒber des DĂŒrreplatzes, CafĂ© Wolf am Rodensteiner Brunnen, Imbiss GrĂŒner Pfeffer in der Blumenstraße, Mildner’s am Hauptbahnhof, Subway in der Mannheimer Straße, Weltladen Oase mit CafĂ© in der Weinheimer Straße.

GeschĂ€fte: Denn’s Biomarkt, Edeka Aktiv MĂ€rkte in der Bergstraße und Sommergasse, Kaufland, LIDL, Markthaus, Marktkaiuf, Penny, Reformhaus Stein, Rewe-
Markt Besser Grundelbachstraße, Weltladen Maluma, Weltladen Oase, Evangelische Kirchengemeinden an der Peterskirche, Weststadt und Johannis, Katholische Gemeinde, Weststadt und Johannis, Katholische Gemeinde

Außerdem: Werner-Heisenberg-Gymnasium, Stadt Weinheim, Kolpingsfamilie Weinheim, Bodelschwingh-Heim.“