Sonntag, 24. September 2017

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Nach Protesten gegen das Vorgehen der Stadtverwaltung in der "Hallenfrage Süd"

OB verspricht Dialog mit den Bürgern

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Die Weinheimer Bürgerinnen und Bürger sind verärgert: Die Pläne der Stadt, die Mehrzweckhalle inklusive Schwimmbad abzureißen, können viele nicht nachvollziehen.

 

Weinheim, 28. Juni 2013. (red/pm) Nachdem am 17. Juni mehr als 600 Menschen auf dem Weinheimer Marktplatz für den Erhalt der Mehrzweckhalle mit Schwimmbad in Hohensachsen protestierten, verspricht die Stadtverwaltung nun den offenen Dialog mit den Bürgern. Noch vor der nächsten Gemeinderatssitzung will Oberbürgermeister Heiner Bernhard mit Interessenvertretern und Nutzern eine gemeinsame Lösung finden. Die Stadt Weinheim will die weitere Vorgehensweise dann auch in der Juli-Sitzung des Gemeinderats besprechen. Der Tagesordnungspunkt war von der Juni-Agenda kurzfristig gestrichen worden.

Information der Stadt Weinheim:

„Die Antwort auf die „Hallenfrage Süd“ soll mit Interessensvertretern und Nutzern in den südlichen Weinheimer Stadtteilen gemeinsam gefunden werden – und am Ende der Gespräche soll eine Lösung stehen, die möglichst alle mittragen können. Darin ist sich die Weinheimer Verwaltungsspitze mit den Ortsvorsteherinnen und Ortsvorstehern einig. Bei einer gemeinsamen Besprechung im Rathaus haben jetzt
Oberbürgermeister Heiner Bernhard, Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner und die Ortsvorsteher die nächsten Schritte besprochen.

Noch vor der nächsten Gemeinderatssitzung wird der OB das direkte Gespräch mit den Interessensvertretern der Vereine und der Bürgerinitiative suchen, um gemeinsame Ansätze zu erörtern. „In der Diskussion der letzten Wochen haben wir gespürt, dass es in jedem Ortsteil die Bereitschaft gibt, miteinander zu reden, um Synergieeffekte zu nutzen“, so der OB. Diese Stimmung werde die Verwaltung gerne aufnehmen.

Verwaltungsspitze und Ortsvorsteher waren sich einig, dass das Hallenthema nicht für jeden Ortsteil separat diskutiert werden sollte. Nach wie vor, so Bernhard, sei eine Paketlösung die gerechteste für alle Beteiligten und wohl auch jene, die finanziell umsetzbar sein könnte. „Eine Paketlösung geht nur, wenn alle an einem Tisch sitzen und sich unterhalten, was in diesem Paket drin sein soll, aber sicher nicht, wenn alle auf einer separaten Optimalvariante beharren“, so der OB.

Gemeinsam getragene Lösung finden

In einem gemeinsamen Gespräch sollen nun die Möglichkeiten ausgelotet werden, findet der Rathauschef. Seiner Ansicht nach sind im Moment die
Chancen, dass alle südlichen Ortsteilen an einer gemeinsam getragenen Lösung arbeiten, „so groß wie noch nie“. Ziel ist eine grundlegende Einigkeit mit den Interessensvertretern, die dann dem Gemeinderat vorgeschlagen werden soll.

Auch die weitere Umsetzung einer Lösung sollte dann im Dialog mit der Bürgerschaft erarbeitet werden, kündigte Bernhard an, „allerdings so bald und so schlank organisiert wie möglich“. Für ihn stehe fest: „Dialog darf nicht Verzögerung bedeuten.“ Unabhängig von diesem Interessensgespräch werde man gemeinsam mit dem Architekten und Fachplanern im Rahmen einer Vor-Ort-Begehung für die Vertreter von Vereinen, der Bürgerinitiative und dem Ortschaftsrat die Kostenermittlung für eine Sanierung der Hohensachsener Mehrzweckhalle ausführlich vorstellen. Zweifel an der Glaubwürdigkeit der neutral erstellten Kostenschätzung sollte es dann nicht mehr geben, findet Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner.“