Donnerstag, 25. Mai 2017

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Offizielle Einweihung der neuen Mensa am Weinheimer Werner-Heisenberg-Gymnasium

„Schule ist auch ein Stück Heimat“

Weinheim, 28. Mai 2014. (red/pm) Das Weinheimer Werner-Heisenberg-Gymnasium ist durch die neue Mensa im neuen Erweiterungsbau deutlich aufgewertet worden. „Sie ist richtig schön geworden“, bescheinigte Weinheims Oberbürgermeister Heiner Bernhard am Freitag bei der offiziellen Einweihungsfeier in Anwesenheit auch von Architekt Martin Weber.

Mensa

Die neue Mensa. Foto: Stadt Weinheim

Information der Stadt Weinheim:

„In Betrieb ist die Mensa schon seit Februar, so dass jetzt ein erstes profundes Fazit gezogen werden konnte. „Ein Riesengewinn“, so Schulleiter Gerald Kiefer, sei die neue Mensa für das altehrwürdige Innenstadt-Gymnasium. Für 3 Euro bekommen die Schüler jetzt mittags ein richtig gut gekochtes Essen (Lehrer zahlen 50 Cent mehr). Dabei sei die neue Mensa, so der Rektor, sei mehr als ein Ort der Essensaufnahme. „Das ist unser neues Kommunikationszentrum.“

OB Bernhard erinnerte an die kommunalpolitische Entscheidung, die zum Bau des Gebäudes und dem Ausbau der Mensa führte, auch „weil es für mich heute noch ein sehr positives Beispiel der Lösungssuche und Kompromissfindung darstellt“.

Investitionen in Schulhausbau und energetische Sanierungen

Zur Erinnerung: Es war im Jahr 2010 als die Bundesregierung – angetrieben von der weltweiten Banken- und Wirtschaftskrise – ein Konjunkturprogramm auflegte und damit die Kommunen in die Lage versetzte, öffentliche Aufträge an das örtliche Handwerk zu vergeben. Man nannte es „KII“. Diese Investitionen sollten in den Schulhausbau und energetische Sanierungen fließen.

„Aus heutiger Sicht eine richtige Priorisierung“, so der Rathauschef. Im Rathaus ist damals die Idee entstanden, den Erweiterungsbau und den Ausbau der Mensa in zwei Bauabschnitten über fast fünf Jahre zu strecken. Bernhard: „Der Gemeinderat hat damals gut mitgezogen, die Schule auch – und ohne diese einfallsreiche Umsetzung würden wir heute wohl hier nicht stehen. Vielen Dank noch mal an alle Beteiligten.“

500.000 Euro für die Mensa

Die Stadt hat im Jahr 2013 rund 500.000 Euro in den Ausbau der Mensa investiert, nachdem das zweigeschossige Gebäude für 1,7 Millionen schon im Jahr 211 fertiggestellt und bezogen worden war. Im ersten Obergeschoss sind Klassenräume untergebracht; aus Kostengründen war der Ausbau der Mensa zunächst aufgeschoben worden. Rund die Hälfte der Ausbaukosten wurde mit Landesmitteln gefördert.

Die Aufwertung der Schule durch ein „richtiges“ Mittagessen sei offensichtlich und sie passe zum Schul- und Bildungsstandort Weinheim, betonte Bernhard. Denn in der Bildungsregion Weinheim, der Stadt der „Bildungskette“, verstehe man die Schulen nicht als bloße Lernorte. „Schüler und ihre Lehrer haben es leichter, wenn das Schulhaus den Menschen Aufenthaltsqualität und Lebensgefühl vermittelt“, erklärte der OB, und weiter: „Schule, wir Ehemaligen wissen das, ist im besten Sinne auch ein Stück Heimat des Schülers. Seine Schule vergisst man nie.“

In Weinheim habe und lebe man schon eine ganze Weile dieses Verständnis von Schule, und die Stadt fördere es beispielsweise mit dem Einsatz von Ehrenamtlichen, dem Ausbau der kommunalen Ganztagesbetreuung, dem Ausbau der kommunalen Schulsozialarbeit und insgesamt dem Engagement des Bildungsbüros für einen chancengleichen Bildungszugang und nicht zuletzt der Inklusion. Der OB: „Schule ist definitiv mehr als das Büffeln für Noten.“

Über Alina Eisenhardt

Alina Eisenhardt (23) ist seit 2012 freie Mitarbeiterin bei uns, macht Redaktion, schreibt Texte und ist für "Unsere Metropolregion - Newsletter" verantwortlich. Sie studiert Psychologie.