Mittwoch, 20. September 2017

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Eva-Gesine Wagner ließ Sandstein-Skulptur vor Ort entstehen

„Undine mit Herz“ erfreut nun Miramar-Besucher

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Skulptur_Miramar_28082013-7889

Die K√ľnstlerin Eva-Gesine Wegner und Miramar-Gesch√§ftsf√ľhrer Marcus Steinhart pr√§sentierten stolz die neueste Skulptur auf dem Gel√§nde des Freizeitzentrums.

 

Weinheim, 28. August 2013. (red/aw) Am Vormittag pr√§sentierte das Miramar seinen G√§sten und der Presse stolz das neueste Kunstwerk auf dem Gel√§nde des Freizeitbades. Die „Undine am See“ entstand in zwei Wochen Handarbeit aus einem naturbelassenem Gelbsandstein und ist nun ein weiteres Anschauungsst√ľck f√ľr die Besucher des Saunagel√§ndes. Die Bildhauerin Eva-Gesine Wegner arbeitet schon √ľber drei√üig Jahre mit Natursteinen und l√§sst sich stets von Natur und Umgebung bei der Entstehung ihrer Werke beeinflussen. „Ein Risiko, dass sich gelohnt hat“, findet Miramar-Gesch√§ftsf√ľhrer Marcus Steinhart.¬†

Von Alexandra Weichbrodt

„Euphorisch“ und „freudig, wie ein kleines Kind“ sei sie bei der Entstehung der „Undine am See“ gewesen, erz√§hlt die Bildhauerin Eva-Gesine Wegner. In zwei Wochen¬†erschuf sie ein menschengro√üe Kunstwerk aus gelbem Sandstein, direkt „hier vor Ort“.

Denn Wegner ist eine K√ľnstlerin, die es liebt, die Eindr√ľcke der Umgebung, der Natur und dem Platz der Skulptur in die Entstehung mit einflie√üen zu lassen. Was dann am Ende dabei rauskomme, wisse sie vorher nie, so die in Lautertal-Steinbach lebende Wegner. Sie ist Stammgast im Miramar und kam eines Tages auf die Idee, die freie Stelle zwischen Saunen und See mit einer ihrer Skulpturen zu f√ľllen.

Ein Angebot, das Gesch√§ftsf√ľhrer Marcus Steinhart nicht ausschlug. Dem kunstinteressierten B√§derbetreiber ist es ein pers√∂nliches Anliegen, mit seiner sch√∂nen Miramaranlage auch eine Plattform und Raum f√ľr Kunst aus den Ateliers lokaler¬†Maler und Bildhauer zu schaffen.¬†Gemeinsam suchten Sie den gelben Sandstein in Neustadt in der Pfalz aus. Der Stein wurde auf dem Gel√§nde des Miramars verankert und Eva-Gesine Wegner legte Hand an. Jeden Morgen um 7 Uhr begann sie mit der Arbeit:

Aus R√ľcksicht auf die G√§ste, immerhin ist dies hier eine Ruheoase.

Doch die G√§ste st√∂rten sich nicht lange am H√§mmern der K√ľnstlerin. Sie zeigten viel Interesse und halfen sogar mit Vorschl√§gen zur Namensfindung, erz√§hlt Wegner. Am Ende entschied sie sich f√ľr „Undine am See“.

Wir hatten mehrere Ideen, doch ich fand Undine passend. Sie ist quasi aus dem See entstanden.

Undine war ein mythologischer Wassergeist mit der tiefen Sehnsucht nach einer menschlichen Seele. Viele Geschichten und Erzählungen sind im Laufe der Jahrhunderte um Undine entstanden. Eine weitere kommt nun in Weinheim am Waidsee hinzu.

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Undine war ein mythologischer Wassergeist mit der Sehnsucht nach einer menschlichen Seele. Der passende Name f√ľr die entstandene Skulptur am See.

 

Skulptur mit zwei Gesichtern

Die Skulptur zeigt zwei Gesichter. Das eine blickt in die Ferne, zum Natursee hin gewandt, das andere blickt in Richtung Saunagelände und betrachtet ruhig und gelassen das entspannte Kommen und Gehen der Wellnessfreunde und Saunaliebhaber.

Die K√ľnstlerin lie√ü sich inspirieren von der Kleiderordnung auf dem Saunagel√§nde: „Undine ist eingeh√ľllt in ein Tuch“, sie pr√§sentiere die Wohlf√ľhl-Atmosph√§re des Ortes. Eine Besonderheit hat Undine ebenfalls: Ein Herz. Wegner habe diese Beschaffenheit durch Zufall beim Bearbeiten des Steins entdeckt und freigelegt.

Die Arbeit am Stein war aber auch eine Herausforderung:

Denn der Stein ist zwar sehr hoch, hat aber eine geringe Tiefe. Nun sollte die Gute aber Br√ľste bekommen, gar nicht so einfach bei einem so schmalen Stein.

Sie schaffte es dennoch, die Skulptur anmutig und weiblich werden zu lassen. Eine Skulptur m√ľsse vor allem eins sein: Von allen Seiten anschaubar. Und das ist sie – finden auch die G√§ste und Gesch√§ftsf√ľhrer Marcus Steinhart. Sandstein sei zwar nicht ewig von der Verwitterung verschont, „wird uns aber alle √ľberleben“, verspricht die K√ľnstlerin.

 

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„Undine am See“ und mit Herz. „So eine Entdeckung macht man nur, wenn man den Stein mit Hand bearbeitet“, erkl√§rt die Bildhauerin Wegner.

  • Anana Nagorny

    ich muss da hin, – schliesslich hab ich ja noch meine geschenkte 10er – Karte