Freitag, 21. September 2018

Sanierung von KĂŒche und LĂŒftungsanlage

Durchatmen in der Stadthalle

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Weinheim, 29. Juli 2014. (red/pm) WĂ€hrend der spielfreien Zeit saniert die Stadt Weinheim die KĂŒche im Keller und die LĂŒftungsanlage im Foyer der Stadthalle.

Sanierung Stadthalle, Keller

Nach der Sanierung ist die Stadthalle ein noch attraktiverer Veranstaltungs- und Tagungsort. Foto: Stadt Weinheim

Information der Stadt Weinheim:

„Die Stadt investiert in ihren wichtigsten Veranstaltungsort deutlich mehr als eine halbe Million Euro. Das Amt fĂŒr Immobilienwirtschaft nutzt im Moment die spielfreie Zeit der Kulturgemeinde fĂŒr wichtige Sanierungen und Ausbauarbeiten in der KĂŒche (die im Keller der Halle liegt) sowie in die LĂŒftungsanlagen im Foyer.

Mit der KĂŒchenerneuerung kommt die Stadt auch einer Forderung des Wirtschaftskontrolldienstes nach. Beide Maßnahmen, so ist sich Amtsleiter Hartmut Neumann sicher, werden die Stadthalle als Veranstaltungs- und Tagungsort attraktiver machen und noch besser unter vergleichbaren Angeboten in der Region positionieren. Außerdem wird mit der Modernisierung kĂŒnftig viel Energie und damit Kosten eingespart. Die Sanierung, die im kommunalen Haushalt abgebildet ist, kostet insgesamt rund 650.000 Euro.

Was viele Stadthallenbesucher nicht wissen, obwohl es förmlich in der Luft lag: Die große Stadthallensanierung, die vor ĂŒber zehn Jahren die Firma Freudenberg anlĂ€sslich ihres JubilĂ€ums der Stadt geschenkt hatte, bezog sich im Wesentlichen nur auf den großen Saal. Der ist seither schmuck hergerichtet und modern ausgestattet.

Schlechte BelĂŒftung und hoher Energiebedarf

Die Energie- und LĂŒftungsanlage des Foyers stammte aber bislang noch aus der Bauzeit des Foyers (der Halle), und das war Anfang der 70er Jahre. Folge war bislang eine schlechte Be- und EntlĂŒftung in allen Bereichen außerhalb des großen Saals, sowie ein Energiebedarf, der modernen MaßstĂ€ben nicht genĂŒgt. KĂŒnftig wird die Stadt pro Jahr rund 30.000 Kilowattstunden pro Jahr einsparen können. In den Kellerbereich wurden nun moderne Energieanlagen eingebaut, die auch der aktuell benötigten Veranstaltungstechnik gerecht werden.

In VeranstaltungsrĂ€umen dieser GrĂ¶ĂŸenordnung gelten besondere Vorschriften, weiß auch Hallen- und Veranstaltungstechniker Thomas Neitzel zu berichten, zum Beispiel eine unabhĂ€ngige Batterieanlage, die ĂŒber Stunden fĂŒr Notlicht sorgt, wenn der Strom einmal ausfallen sollte. Die GebĂ€udeleittechnik kann nun auch ĂŒber Fernzugriff angesteuert werden. FĂŒr das IngenieurbĂŒro MĂŒller aus Hemsbach war es keine leichte Aufgabe, die komplette neue LĂŒftungsanlage in den bestehenden RĂ€umlichkeiten unterzubringen. Aber es ist gelungen.

UnauffÀllig aber effizient

Auch die KĂŒche im Keller war nicht mehr zeitgemĂ€ĂŸ, schon aus Hygiene-, Brand- und ArbeitsschutzgrĂŒnden musste der ganze KĂŒchenbereich erneuert werden. Zur technischen Erneuerung kommt nun eine verbesserte Nutzbarkeit der RĂ€ume hinzu. Die Arbeiten haben – unauffĂ€llig aber effizient – schon im Mai begonnen und liegen im Zeitplan, wie Thomas Baier bestĂ€tigt, der im Amt fĂŒr Immobilienwirtschaft als Architekt die Maßnahme betreut.

Das Ende der Arbeiten ist abzusehen, denn mit dem Beginn der neuen Theaterspielzeit ab Ende September will sich die Weinheimer Stadthalle wieder als Top-Veranstaltungsplatz beweisen. Mit der BĂŒhnen-Premiere heißt es dann auch: „Vorhang auf fĂŒr eine technisch runderneuerte Stadthalle.“

Über Alina Eisenhardt

Alina Eisenhardt (23) ist seit 2012 freie Mitarbeiterin bei uns, macht Redaktion, schreibt Texte und ist fĂŒr "Unsere Metropolregion - Newsletter" verantwortlich. Sie studiert Psychologie.