Samstag, 19. August 2017

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Mittwochs im Museum: Kapellensteine für Lützelsachsen

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Weinheim, 29. September 2011. (red/pm) Das Museum der Stadt Weinheim lädt ab 5. Oktober wieder zu Kurzvorträgen ein. Den Auftakt macht der Weinheimer Pädagoge und Historiker Rainer Gutjahr mit seinen Vortrag „Wenn Steine reden könnten…“.

Information der Stadt Weinheim:

Vorträge im Weinheimer Museum.

„Sie sind kurz und prägnant, wissenschaftlich fundiert und trotzdem allgemeinverständlich vorgetragen. Die Vorträge, die das Museum der Stadt Weinheim in der Reihe „Mittwochs im Museum“ bietet, stoßen stets auf große Resonanz. So unterhaltsam kann Geschichte sein. Am 5. Oktober beginnt die nächste Folge, und auch dazu konnte Museumsleiterin Claudia Buggle wieder Referenten gewinnen, die historisch viel wissen und angeregt erzählen können.

Los geht-€™s am Mittwoch, 5. Oktober. Alle Mittwochs-Veranstaltungen gehen von 16 Uhr bis 16.30 Uhr. Danach besteht aber im Allgemeinen noch die Möglichkeit, mit dem Referenten in persönlichen Kontakt zu kommen.

Am 5. Oktober hält der Weinheimer Pädagoge und Historiker Rainer Gutjahr seinen Vortrag „Wenn Steine reden könnten…“ Er erläutert die Geschichte der lutherischen Gemeinde und Kirche in Lützelsachsen. Was viele nicht wissen dürften: Die 1811 eingeweihte Kirche wurde aus den Steinen der 1809 abgebrochenen Deutschordenskapelle am Amtshausplatz errichtet. Sie diente nach der Kirchenunion 1821 als Synagoge der jüdischen Gemeinde und seit 1938 als Wohnhaus. Spannende Geschichten also.

Am Mittwoch, 2. November, beschäftigt sich Museumspädagoge Matthias Wildmann mit dem „Phänomen Mammut – vom Jagdobjekt zum Kuscheltier“. Er erklärt, wie das Mammut vom Jagdobjekt der Steinzeit zum „Kuscheltier“ unserer Tage wurde.

Am Mittwoch, 7. Dezember, schließlich, wird Heinz F. Wäß, Pädagoge und Historiker, sich mit dem Thema befassen: „Von der Schnakenplage bis zum Monumentalbrunnen – Aus der Geschichte des Gemeinnützigen Vereins Weinheim.“ Der Gemeinnützige Verein, hat zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit vielen bis heute das Weinheimer Stadtbild prägenden Leistungen zur Verschönerung der Stadt Geschichte geschrieben hat. Der Zusammenschluss ermöglichte unter anderem das Adam-Platz-Denkmal, die Werder-Anlage oder den Rodensteiner-Brunnen am Dürreplatz.“