Donnerstag, 19. Oktober 2017

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Fotostrecke: Bilder vom Werkstattbrand

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Weinheim , 30. November 2010. Mehrere Notrufe meldeten am Mittwochabend, den 24. November 2010, kurz nach 20:00 Uhr einen Brand in einer KFZ Werkstatt in der Viernheimer Stra√üe. Der Alarm ging bei der Feuerwehr Weinheim um 20:09 Uhr ein, die daraufhin bereits um 20:11 Uhr mit dem ersten Fahrzeug vor Ort war. Trotz des schnellen Eintreffens, stand die Werkstatt bereits in Flammen und hatte auf das Dach √ľbergegriffen, so dass die Wehr keine Chance mehr hatte das Geb√§ude zu retten.

Von Ralf Mittelbach

Weinheim, Brand, Werkstadt, Feuerwehr, local4u

Kfz-Werkstatt brennt aus. Bild: local4u

Der Feuerschein war weithin sichtbar. Gl√ľcklicherweise konnten sich alle Mitarbeiter bereits aus dem Geb√§ude retten. Lediglich ein Mitarbeiter erlitt bei ersten L√∂schversuchen leichte Verbrennungen und wurde vom Deutschen Roten Kreuz Weinheim versorgt und ins Krankenhaus gebracht.

In der Werkstatt waren mehrere Autos, Reifen und Einrichtungsgegenst√§nde in Brand geraten. Das Feuer breitete sich rasant aus und drohte auf zwei Wohnh√§user links und rechts vom Geb√§ude √ľberzugreifen.

Eine weitere Gefahr stellen mehrere Acetylen und Propangasflaschen dar, die von der Feuerwehr rechtzeitig geborgen werden konnten. Aufgrund der ersten Lageerkundung entschied sich die Einsatzleitung sofort, die Abteilung Sulzbach und die Werkfeuerwehr Freudenberg nachzufordern.

W√§hrend weitere Kr√§fte auf der Anfahrt zur Einsatzstelle waren, versuchten die bereits eingesetzten Kr√§fte den Brand einzud√§mmen und mit einer sogenannten Riegelstellung (Wasserwand), das Feuer auf die angrenzenden Geb√§ude zu verhindern. Trotz des starken Flammen√ľberschlags konnten die Feuerwehrangeh√∂rigen das Feuer halten und die Nachbargeb√§ude retten.

Dies war aber ein Kraftakt, denn von 3 Hydranten die in der N√§he der Einsatzstelle waren ging im ersten Moment keiner. Daher wurde die Abteilung Sulzbach an der Weschnitz, Br√ľcke H√§ndelstra√üe / Viernheimer Stra√üe eingesetzt, um eine Wasserversorgung durch den Fluss mit einer mobilen Tragkraftspritze sicher zustellen. Au√üerdem konnte der erste Wasserbedarf mit den Tankfahrzeugen √ľberbr√ľckt werden. W√§hrend ein Hydrant komplett ausfiel, konnten im weiteren Verlauf die zwei anderen doch noch genutzt werden.

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W√§hrend sich ein Teil der Mannschaft um eine Wasserversorgung k√ľmmerte, konzentrierte sich der Rest auf die Brandbek√§mpfung unter Atemschutz. Aber auch hier hatte es die Feuerwehr nicht einfach, da durch die starke Brandeinwirkung Teile des Daches einst√ľrzten.

Weinheim, Brand, Werkstadt, Feuerwehr

Flammen und Rauch waren weit sichtbar. Bild: local4u

Inzwischen unterst√ľtzte die Werkfeuerwehr Freudenberg die L√∂scharbeiten mit Hilfe ihres Teleskophubsteigers von der Seite der Weschnitz, an der der Industriepark Freudenberg seinen Sitz hat. Von der Viernheimer Stra√üe kam die Drehleiter der Feuerwehr Weinheim zum Einsatz.

Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht und der stellvertretende Kreisbrandmeister Axel Schuh waren auch vor Ort gekommen und unterst√ľtzten die Einsatzleitung. Auch der 1. B√ľrgermeister Torsten Fetzner war mit einigen Stadtr√§ten an der Einsatzstelle eingetroffen um sich √ľber den Einsatz zu informieren und den Betroffenen Hilfe anzubieten. Zur Betreuung der Betroffenen wurde zudem die Feuerwehrseelsorgeeinheit eingesetzt.

Da es zu einer starken Rauchentwicklung gekommen war, wurde zudem die Freiwillige Feuerwehr Ladenburg mit dem Gerätewagen Mess nachgefordert. Diese konnten schnell Entwarnung geben, da die gemessenen Stoffe unterhalb der Nachweisgrenze lagen. Zum Schutz der eingesetzten Kräfte war auch das Deutsche Rote Kreuz mit der Schnelleinsatzgruppe, sowie der Organisatorische Leiter Rettungsdienst und der leitende Notarzt vor Ort.

Die insgesamt 60 Feuerwehrangeh√∂rigen hatten den Brand um kurz nach 21 Uhr unter Kontrolle und mussten nur noch kleiner Nachl√∂scharbeiten durchf√ľhren. W√§hrend des Einsatzes musste die Viernheimer Stra√üe und Teile der H√§ndelstra√üe bis 22 Uhr gesperrt werden, was zu kleiner Verkehrsbehinderungen f√ľhrte.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kontrollierte die Feuerwehr die Einsatzstelle erneut. Mit Hilfe einer Wärmebildkamera wurde die Einsatzstelle erkundet um auszuschließen, das durch versteckte Glutnester erneut ein Brand ausbricht.

Anmerkung der Redaktion:
Ralf Mittelbach ist Pressewart der Feuerwehr Weinheim

Alle Fotos: local4u

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