Freitag, 24. November 2017

Geschichten zwischen Himmel und Erde


Weinheim, 11. September 2011. (red/pm) Das Internationales ErzĂ€hlfest der Metropolregion gastiert am 13. September 2011 auch im Weinheimer Schlosspark. Ragnhild A. Morch und Thomas Hoffmeister-Höfener gestalten diesen ErzĂ€hlabend fĂŒr Erwachsene am Platz am Blauen Hut.

Information der Stadt Weinheim:

„Am Dienstag, 13. September, 20 Uhr, kommen „Geschichten zwischen Himmel und Erde“ nach Weinheim in den Schlosspark. Der ErzĂ€hlabend ist Teil des IV. Internationalen ErzĂ€hlfests Metropolregion Rhein-Neckar „Die Welt erzĂ€hlt“. Finanziert wird es von der BASF SE im Rahmen der Initiative „Offensive BildungPlus“.

Die eine KĂŒnstlerin des Abends ist Ragnhild A. Mörch aus Norwegen. Bei ihr weiß man nie, was im nĂ€chsten Moment geschieht-  – denn ob Mythologie, MĂ€rchen, Sagen oder Historisches, es ist alles dabei. Ihre Ausbildung in Mime Corporel verleiht ihrer ErzĂ€hlweise einen ganz eigenen Ausdruck, sie fesselt das Publikum durch imponierende Körpersprache. Ragnhild A. Mörch erzĂ€hlt auf Deutsch und Norwegisch.

Ihr zur Seite steht Thomas Hoffmeister-Höfener aus Deutschland. Seine Lieblingsgeschichten sind die, die er gerade erzÀhlt. Am liebsten
aber erzÀhlt er das Blaue vom Himmel herunter. Denn nichts ist so fesselnd wie eine frei erzÀhlte Geschichte, garantiert wahr und bestimmt erfunden.

Das diesjĂ€hrige ErzĂ€hlfest steht ganz im Zeichen des Aufbruchs: „Geschichten auf Wanderschaft“ – so lautet in diesem Jahr das Motto. Zehn internationale ErzĂ€hlkĂŒnstlerinnen und -kĂŒnstler ziehen an acht Tagen von Ludwigshafen aus in die gesamte Metropolregion Rhein-Neckar und verzaubern in mehr als 70 ErzĂ€hlveranstaltungen an 21 Orten große und kleine Menschen.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Das gesamte Programm steht auf www.die-welt-erzaehlt.de.“

So bleibt die Partnerschaft immer jung


Guten Tag!

Weinheim, 23. Juli 2011. (red/pm) Jugendliche aus der israelischen Partnerstadt Ramat Gan sind zurzeit in Weinheim zu Besuch. OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard empfing gestern die israelischen GĂ€ste im Großen Sitzungssaal des Rathauses.

Information der Stadt Weinheim:

Jugendliche aus der israelischen Partnerstadt Ramat Gan zu Besuch in Weinheim.

„Er ist ein wichtiges Kapitel VölkerverstĂ€ndigung und ein Jungbrunnen fĂŒr die StĂ€dtepartnerschaft: Der regelmĂ€ĂŸige Austausch von Jugendlichen aus Weinheim und der israelischen Partnerstadt Ramat Gan. Im Moment hĂ€lt sich wieder einmal eine Gruppe von Jugendlichen in Weinheim auf, der Stadtjugendring organisiert wie immer den Aufenthalt, der außerdem eng von den beiden Weinheimer Gymnasien begleitet wird.

OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard empfing die israelischen GĂ€ste im Großen Sitzungssaal des Rathauses ebenso wie ihre Weinheimer Gastgeber sowie die LehrkrĂ€fte Joachim Gund vom Werner Heisenberg-Gymnasium und Cordula Groß von der Dietrich-Bonhoeffer-Schule, ebenso wie die diesjĂ€hrigen Betreuer Wolfram Loesch, Susanne Mußmann und Lisa Bauer.

Es war ein ergreifender Moment, als ein junger Gast aus Israel das Wort ergriff und sich fĂŒr die herzliche Aufnahme in Weinheim bedankte.

Zwei Woche lang wohnen die Jugendlichen aus Ramat Gan in Weinheimer Gastfamilien.

In seiner BegrĂŒĂŸung erinnerte der OB an die UrsprĂŒnge der Begegnungen zwischen Ramat Gan und Weinheim, die in den 80er Jahren liegen.

Seit 1986 gibt es offizielle Jugendbegegnungen zwischen den beiden StĂ€dten. In diesen 25 Jahren lernten sich bei ĂŒber 40 gegenseitigen Besuchen etwa 850 Jugendliche kennen. Damit gehört Weinheim bundesweit zu den engagiertesten Kommunen beim Thema deutsch-israelische VölkerverstĂ€ndigung, wie auch Wolfgang Metzeltin als Vorsitzender des Stadtjugendrings bestĂ€tigte.

Die Begegnungen waren auch die Keimzelle fĂŒr die offizielle StĂ€dtepartnerschaft, die seit 1999 besteht. Auch der Freundeskreis Ramat Gan unterstĂŒtzt den Austausch.

Der Stadtjugendring organisiert den Aufenthalt, sucht und findet jeweils die Mischung zwischen Gedenken, historischer Aufarbeitung und VergnĂŒgen. Auch diesmal steht ein Besuch im ehemaligen Konzentrationslager Natzweiler-Struthof bei Straßburg mit anschließendem GesprĂ€ch auf dem Programm, ebenso wie Besuche in Heidelberg, Worms oder des Europaparks in Rust.“

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Inklusion: Erstmals werden behinderte Kinder gemeinsam mit nicht-behinderten Kindern eingeschult


Guten Tag!

Weinheim, 21. Juli 2011. (red/pm) In Weinheim werden im neuen Schuljahr erstmals behinderte Kinder gemeinsam mit nicht-behinderten Kindern eingeschult. Damit ist Weinheim als Bildungsregion eine Modellstadt in Baden-WĂŒrttemberg. Der Gemeinderat der Stadt hat sich am Mittwoch (20. Jul. 2011) einstimmig fĂŒr die so genannte Inklusion an zwei Grundschulen ausgesprochen.

Information der Stadt Weinheim:

„An beiden Schulen, der Friedrich-Grundschule und der Grundschule LĂŒtzelsachsen, sollen zunĂ€chst je vier behinderte ErstklĂ€ssler eingeschult werden. Den Kindern steht eine Schulbegleitung und eine Pflege-Assistenz zur VerfĂŒgung.

Die Bildungsregion Weinheim beruft sich damit auf die UN-Konvention ĂŒber die Rechte von Menschen mit Behinderung und auf den Koalitionsvertrag der baden-wĂŒrttembergischen Landesregierung. Bei der Inklusion ist die Stadt Weinheim Partner des Staatlichen Schulamtes Mannheim, dessen Gebiet als Schwerpunktregion fĂŒr die Inklusion ausgewĂ€hlt worden ist.

Vertreter der Fraktionen betonten die Richtigkeit der Entwicklung und der Idee der gemeinsamen Schule, die eine chancengleiche Teilhabe von Menschen mit Behinderung ermögliche.

Die Inklusion sei nicht nur fĂŒr behinderte Kinder eine Chance, auch nicht-behinderte SchĂŒler könnten verbessert soziale Kompetenzen erlangen. In der Bildungsregion Weinheim gibt es ein Netzwerk, das sich einer „Weinheimer Bildungskette“ widmet. Deren Motto lautet „Kein Kind darf verloren gehen“. Mit der Inklusion habe die Bildungskette ein weiteres wichtiges Glied hinzugewonnen. „Das ist ein gutes Zeichen in einer wichtigen Frage“, fasste OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard zusammen.“

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120.000 Euro fĂŒr ASS-Sporthalle und KĂŒchensanierung


Guten Tag!

Weinheim, 21. Juli 2011. (red/pm) An der Albert-Schweitzer-Schule in der Weststadt werden dringend nötige Sanierungsmaßnahmen in Anspruch genommen. Der Gemeinderat hat am Mittwoch Sanierungsmittel in Höhe von knapp 120 000 Euro bereitgestellt. Diese waren ursprĂŒnglich fĂŒr die Lauffbahnerneuerung im Stadion vorgesehen.

Information der Stadt Weinheim:

„Der grĂ¶ĂŸte Brocken, rund 70 000 Euro, fließt in den Austausch des Hallenbodens.

Rund 10 000 Euro sind vorgesehen, die Fenster zu ĂŒberarbeiten, die sich im Moment schwer oder gar nicht öffnen lassen.

Mit weiteren 15 000 Euro sollen weitere Reparaturen vorgenommen werden. Außerdem soll die KĂŒche der Schule saniert werden. Die Arbeiten sollen noch in diesem Jahr vorgenommen werden.“

Die Faszination des Lesens erschließen


Guten Tag!

Weinheim, 19. Juli 2011. (red/pm) Zweites Vorlese-Seminar im Weinheimer Mehrgenerationenhaus mit 17 Teilnehmerinnen. Ein Ehrenamtsprojekt der Weinheimer Bildungskette.

Information der Stadt Weinheim:

Vorlese-Workshop im Mehrgenerationenhaus.

„Vorlesen ist out? Von wegen! Kinder brauchen BĂŒcher, und vor allem brauchen sie Erwachsene, die ihnen – möglichst frĂŒh – diese BĂŒcher vorlesen oder ihnen Geschichten erzĂ€hlen. Kinder, die nicht von frĂŒher Kindheit an die Faszination des Lesens kennengelernt haben, bleibt diese Welt oft ein Leben lang verschlossen – mit weit reichenden Konsequenzen fĂŒr die Entwicklung ihrer Lesekompetenz und den Erfolg in der Schule.

In Weinheim ist das Interesse groß, Kindern Hilfestellung beim Entdecken der Lesefreude zu geben. Am zweiten Vorleseseminar im Mehrgenerationenhaus, organisiert vom Weinheimer BildungsbĂŒro, nahmen jetzt 17 interessierte Personen teil, um praktische VorlesefĂ€higkeiten zu ĂŒben. Die Teilnehmerinnen waren neben den aktiven und langjĂ€hrigen Vorlesepatinnen aus dem Projekt Kita- und Grundschulpaten (KiG) Erzieherinnen, Lehrerinnen, pĂ€dagogische Assistentinnen und Elternbegleiterinnen.

Das kostenfreie Seminar wurde ermöglicht ĂŒber den Zukunftsfonds der Generali Versicherung und dient auch als Grundausbildung fĂŒr Vorlesepaten.

Wie wĂ€hlt man geeignete Vorleseliteratur aus? Wie gestaltet man eine Vorlesestunde so interessant und spannend, dass auch die Kinder fasziniert sind, die bisher nicht mit BĂŒchern und Lesen in BerĂŒhrung gekommen sind?

Antworten auf diese Fragen und viele praktische Tipps und Hintergrundinformationen bekamen die Teilnehmerinnen von der erfahrenen Referentin Mechthild Goetze-Hillebrand, die darĂŒber hinaus in Arbeitsgruppen mit den Interessierten ĂŒbte, das Gelernte praktisch umzusetzen. Sie erklĂ€rte, wie man mit einer Kombination aus Vorlesen, GesprĂ€chen, ErzĂ€hlen und Spielen eine Vorlesestunde abwechslungsreich gestalten und wie man die Vorlesetechnik verbessern kann.

DarĂŒber hinaus erfuhren die Teilnehmerinnen von der Referentin, deren Spezialthemen BilderbĂŒcher und Bewegung, Theater und GeschichtenspaziergĂ€nge sind, etwas ĂŒber Literacy-Erziehung – die FĂ€higkeit, Texte zu verstehen und aktiv zu nutzen. Besonders interessant war die Buch- und Geschichtenauswahl, die sie mitgebracht hatte, fĂŒr viel Erstaunen sorgte und Fragen aufwarf, ob man Kindern auch realistische, mit ungewöhnlichen Illustrationen versehene BĂŒcher vorlesen sollte.

Die Projektleiterin des Ehrenamtsprojekts „KiG“ in der Weinheimer Bildungskette, Elke König, war sehr erfreut ĂŒber die große Zahl von Anmeldungen fĂŒr dieses Seminar. Zeige es doch, dass es immer mehr bĂŒrgerschaftlich Engagierte gibt, die gerne Kinder unterstĂŒtzen in ihrer sprachlichen Entwicklung wollen. Elke König betonte, dass diese wichtige Aufgabe neben Eltern und Großeltern, Erzieherinnen und Lehrerinnen sehr gut auch ehrenamtliche Vorlesepaten ĂŒbernehmen können, diese mĂŒssen nur gut qualifiziert und eingebunden werden in Kitas und Schulen. Über den Generali Zukunftsfonds können jetzt noch besser die Rahmenbedingungen geschaffen werden und vermehrt Fortbildungen und Seminare angeboten werden.“

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Neue Generation im Mehrgenerationenhaus


Guten Tag!

Weinheim, 13. Juli 2011. (red/pm) Stadtjugendring-Sozialarbeiter Daniel Merk ĂŒbernimmt die Leitung des Mehrgenerationenhauses. Die erste Phase des Bundes-Förderprogrammes lĂ€uft aus, aber der Folgeantrag fĂŒr das Bundesprogramm wird gerade vorbereitet. Buntes Sommerfest vereint Kulturen und Generationen.

Information der Stadt Weinheim:

„Auf dem GelĂ€nde um das Weinheimer Mehrgenerationenhaus wimmelte es von Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können. Hautfarben von blass ĂŒber sĂŒdlĂ€ndisch bis schwarz, KopftĂŒcher, bunte Kleider und dann wieder sommerlich kurze Röcke. Kaffee und Mokka, Marmorkuchen und Baklava, Bratwurst und Döner, GitarrenklĂ€nge und afrikanische TrommelstĂŒcke, die „Moldau“ von Smetana und Vorlesen auf Deutsch und auf TĂŒrkisch – so wie es sich eben fĂŒr ein Haus gehört, das die Vielfalt einer Stadtgesellschaft organisiert.

Vorlesetreff im Mehrgenerationenhaus.

Das Weinheimer Mehrgenerationenhaus (MGH), das einzige im Rhein-Neckar-Kreis, fĂŒhrt jetzt seit vier Jahren nicht nur Generationen sondern auch Kulturen zusammen, das wurde beim Sommerfest klar, dass das MGH-Team gemeinsam mit der KiTa Kuhweid ausrichtete. In der KiTa unterm selben Dach sind auch intergenerative Projekte untergebracht, wie zum Beispiel die Vorlesepaten des LionsClubs.

Deshalb begrĂŒĂŸte KiTa-Leiterin Antje Kerschbaum die vielen GĂ€ste ebenso wie JĂŒrgen Holzwarth und Wolfgang Metzeltin vom Stadtjugendring, aber auch Ulrike SĂŒss vom kommunalen BildungsbĂŒro betonte, wie sehr das MGH zur „Weinheimer Bildungskette“ gehört. Gabi LohrbĂ€cher-Gérard, Referentin von OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard und Beauftragte fĂŒr Ehrenamt, berichtete dass derzeit gerade der Antrag auf das Folgeprogramm vorbereitet wird. Denn die ersten fĂŒnf Jahre des Weinheimer Mehrgenerationenhauses gehen bald zur Neige, die erste Phase des Bundes-Förderprogrammes lĂ€uft aus.

Aber sie sei zuversichtlich, dass das MGH auch weiterhin BundeszuschĂŒsse erhalten werde. Sie betonte, dass die Mannschaft des MGH auch einer der wesentlichen Initiatoren der Weinheimer Ehrenamtsinitiative war und ist. Im Herbst muss der Antrag fertig sein.

Wie Stadtjugendring-GeschĂ€ftsfĂŒhrer JĂŒrgen Holzwarth berichtete, stellt sich das MGH fĂŒr die nĂ€chste Phase des Mehrgenerationenhauses neu auf: Nach fĂŒnf Jahren Leitungsfunktion und zehn Jahren Mobiler Jugendarbeit, werden die „Mobilen“ jetzt in die Weinheimer Jugendzentrale in der Uhlandschule umziehen. „Sie werden in der City gebraucht“, begrĂŒndete er. Er bescheinigte, dass Elke Weitenkopf und Volker Kugel mit großem persönlichen Einsatz dazu beigetragen haben, dass die erste Phase des MGH zum Erfolg wurde.

Das neuen Team zeigt: Wolfgang Metzeltin, Vors. SJR, Raffaela Sauchelli, Daniel Merk, Doris Announi und JĂŒrgen Holzwarth, GeschĂ€ftsfĂŒhrer SJR.

Holzwarth: „Sie haben auch dafĂŒr gesorgt, dass man sich in dieser Ecke der Weinheimer Westside wieder wohler und sicherer fĂŒhlen kann.“ Die Leitung haben sie nun ĂŒbergeben an den Stadtjugendring-Sozialarbeiter Daniel Merk, der mit neuem Elan und weiterer Kinder- und Jugendarbeit dafĂŒr sorgen werde, dass „die TĂŒren dieses Hauses noch offener sind“, so JĂŒrgen Holzwarth. Dabei wird er von der jungen und quirligen Raffaella Sauchelli unterstĂŒtzt, die in Weinheims Jugendarbeit in den letzten Monaten sehr erfolgreiche Projekte umgesetzt hat. Auch das Café im MGH ist jetzt mit Doris Announi wieder regelmĂ€ĂŸig besetzt, wird lĂ€nger und hĂ€ufiger geöffnet sein als bisher. Das Mehrgenerationenhaus freue sich auf viele Besucher. Das Sommerfest war schon mal eine gute Werbung.“

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Mosaiksteine der Sprachförderung


Guten Tag!

Weinheim, 10. Juli 2011. (red/pm) Elternbegleiterinnen und Akteure der Weinheimer Bildungskette bringen die Sonne ans Mehrgenerationenhaus in der Konrad-Adenauer-Straße und heißen damit die verschiedenen Kulturen und Generationen „Willkommen“.

Information der Stadt Weinheim:

„Welcome, Bienvenue, hoÅƾ geldiniz, Yōkoso, dobrodosli“ strahlt es aus der Sonne, die mit Fliesen mosaikartig am Eingang des Mehrgenerationenhauses angebracht wurde. Mit diesem kĂŒnstlerischen Beitrag verewigten sich die Elternbegleiterinnen und Projektleiterinnen aus den „Griffbereit“ und „Rucksack“ – Projekten des BildungsbĂŒros Weinheim im Eingangsbereich des Hauses in der Konrad-Adenauer-Straße. „Griffbereit“ und „Rucksack“, das sind zwei wichtige Projekte der Weinheimer Bildungskette, die einen großen und erfolgreichen Beitrag zur Elternbeteiligung und Sprachförderung leisten und damit zur Förderung der Bildung der Kinder beitragen.

Eine Sonne aus Mosaiksteinen heißt "Willkommen".

 

Anlass fĂŒr diesen produktiven Nachmittag war das MGH-Sommerfest, das am Samstag 9. Juli im und vor dem Mehrgenerationenhaus stattfand.

Mittlerweile gibt es zwei Rucksack- und zwei Griffbereitgruppen im Mehrgenerationenhaus, die von ĂŒber 25 Eltern und deren Kindern regelmĂ€ĂŸig besucht werden. Die Elternbegleiterinnen TĂŒrkan Öziçi, Andrea Sena und Fatma Habbal sind mittlerweile fester Bestandteil des MGH und fĂŒr viele Eltern in diesem Stadtteil, und insbesondere in der Kita Kuhweid, wichtige und zuverlĂ€ssige Ansprechpartner. Mit der UnterstĂŒtzung ihrer Kolleginnen aus dem BĂŒrgerpark (GĂŒller Yildiz), der Pusteblume (Hacile CoÅƾkun) und der Moschee (GĂŒlsum Kurnaz) verdeutlichen sie mit ihrem kreativen Beitrag die kulturelle und sprachliche Vielfalt des Stadtteils und des Mehrgenerationenhauses.

Khadija Huber vom Weinheimer BildungsbĂŒro erklĂ€rt: „Nach mehr als vier Jahren ist das Mehrgenerationenhaus nicht nur ein Ort der Begegnung fĂŒr Jung und Alt geworden, auch interkulturelle Begegnungen sind hier alltĂ€glich.“ Das Haus steht damit fĂŒr gelebte Integration, die sich nun in dem vielsprachigen Willkommensgruß widerspiegele. Das soll zukĂŒnftig auch so bleiben und weiter unterstĂŒtzt und gefördert werden. Mit Raffaella Sauchelli erweitert sich das Team des BildungsbĂŒros – sie wird ab September 2011 fĂŒr die Vernetzung und den interkulturellen Austausch zwischen den verschiedenen Elterngruppen im Mehrgenerationenhaus zustĂ€ndig sein.“

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In Gedenken an Schmuel Gogol


Guten Tag!

Weinheim, 10. Juli 2011. (red/pm) Kinder-Mundharmonika-Orchester aus der israelischen Partnerstadt Ramat Gan besucht auf einer Konzertreise Weinheim. Konzert der jungen Musiker in der Stadtkirche.

Information der Stadt Weinheim:

Das "Mundharmonika-Orchester" im Schlosshof.

„Ohne dieses kleine Instrument gĂ€be es wahrscheinlich die StĂ€dtepartnerschaft zwischen Weinheim und der Ramat Gan in Israel nicht. Die Mundharmonika und das Kinder-Mundharmonika-Orchester aus Ramat Gan waren die Vorboten der spĂ€teren Verschwisterung. Denn es war bereits 1984, als der damalige Weinheimer Schuldekan und Israel-Kenner Albrecht LohrbĂ€cher und der israelische MusikpĂ€dagoge Schmuel Gogol gemeinsam den ersten Austausch von SchĂŒlern der beiden StĂ€dte und das erste Konzert des Mundharmonika-Orchesters organisierten.

Der Stadtjugendring nahm die Idee damals ebenso auf wie spĂ€ter der von Albrecht LohrbĂ€cher gegrĂŒndete Freundeskreis Weinheim-Ramat Gan, und schließlich wurde daraus eine StĂ€dtepartnerschaft. Deshalb ist es immer ein besonderer Anlass, wenn ein Mundharmonika Orchester aus der israelischen Partnerstadt auf Konzertreise Weinheim besucht. Darauf verwies auch Weinheims OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard, als er am Donnerstag die jungen Orchestermitglieder mit ihren Lehrern und musikalischen Begleitern im Rathaus begrĂŒĂŸte. Der Besuch im Schloss ist Teil eines Reiseprogramms, das bis zum heutigen Sonntag geht.

Am Donnerstag Abend gab das Orchester ein Konzert in der Stadtkirche. Dies ĂŒbrigens unter der Leitung von Alexander Reiss, der Weinheim schon lange kennt. Bei der ersten Begegnung 1984 war er als junger Musiker an der Seite von Schmuel Gogol schon Teilnehmer der Weinheim-Reise.“

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Wieder FĂŒhrungen im Weinheimer HeilkrĂ€utergarten


Weinheim, 29. Juni 2011. (red/pm) Nach einer langen Pausen starten am kommenden Sonntag, 3. Juli 2011, wieder kostenfreie FĂŒhrungen mit Astrid Eichelroth durch den HeilkrĂ€utergarten.

Pressemitteilung der Stadt Weinheim

„Die Weinheimer HeilkrĂ€uterfrau Astrid Eichelroth ist wieder zu Gange, und dieses gĂ€rtnerische Kleinod auf den Terrassen des Weinheimer Schlossparks blĂŒht gerade wieder auf. Ein großer Ehrenamts-Einsatz vor wenigen Wochen hat ihm einen neuen Schliff verpasst, obwohl Astrid Eichelroth schmunzelnd einwirft: „Es ist immer mehr Arbeit da als helfende HĂ€nde.“

FĂŒhrungen durch den HeilkrĂ€utergarten mit Astrid Eichelroth.

Aber nach langer Pause lĂ€dt die KrĂ€uterfrau jetzt wieder zu einer öffentlichen und kostenfreien FĂŒhrung durch ihren HeilkrĂ€utergarten am Sonntag, 3. Juli, 11 Uhr. Die Expertin kann wichtige Tipps ĂŒber Anbaumethoden aber auch ĂŒber die Verwendung von HeilkrĂ€utern geben. Sie selbst versteht es ĂŒbrigens, aus den Pflanzen Salben und Tinkturen herzustellen.

Treffpunkt ist direkt vor Ort auf den Terrassen am Fuß des „Blauen Hutes“ am Schlossparkweiher, die Teilnahme ist kostenlos. Den Sommer ĂŒber werden jeden ersten Sonntag im Monat, immer um 11 Uhr, öffentliche und kostenlose FĂŒhrungen durch den HeilkrĂ€utergarten angeboten.“

Gruppen auf Anfrage, Telefon 06201-34942.

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Kofi und Amma beim BundesprÀsidenten


Weinheim, 29. Juni 2011. (red/pm) Weinheimer Delegation wird zum Sommerfest des BundesprÀsidenten auf Schloss Bellevue, am Freitag, 1. Juli 2011, eingeladen.

Pressemitteilung der Stadt Weinheim

„Das alljĂ€hrliche Sommerfest des BundesprĂ€sidenten auf Schloss Bellevue ist legendĂ€r. Rund 1000 BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, es sind die bĂŒrgerschaftlich besonders engagierten im Land, sind am Freitag, 1. Juli, eingeladen.

Die Gastgeber Christian und Bettina Wulff haben das diesjĂ€hrige Fest unter das Motto gestellt: „Zusammenhalt fördern“. An diesem Tag ist jeder ein Ehrengast – und darunter sind diesmal zwei Weinheimer als Delegation des Vereins „Kofi und Amma e.V.“: GrĂŒnderin und Vorsitzende Ursula Irle- Böhnisch und ihr Mann Prof. Dr. Martin Irle.

„Wir haben uns sehr ĂŒber diese Einladung gefreut. Sie ist eine Anerkennung fĂŒr die geleistete Arbeit in den vergangenen fĂŒnf Jahren“, so die Vorsitzende. Der Verein „Kofi und Amma“ fördert in Deutschland und Ghana Kinder im Grundschulalter in Malworkshops. In beiden LĂ€ndern malen Kinder zu gleichen Themen. Die entstehenden Arbeiten werden zwischen den einzelnen LĂ€ndern ausgetauscht. Ziel ist es, dass sich die Kinder kennenlernen und ihre unterschiedlichen LebensrĂ€ume besser verstehen.

Der Verein ist gemeinnĂŒtzig und finanziert sich aus MitgliedsbeitrĂ€gen und Spenden. In diesem Jahr fand bereits ein Kofi+Amma-Workshop in Kooperation mit der Volkhochschule Badische Bergstraße, Weinheim und den Kindern der 3. Klassen der Grundschule LĂŒtzelsachsen statt. In Ghana malten Kinder in der Mawuko Mission School in Akorlikope in der Volta Region.

Wie bei den vergangenen vier DoppelaktivitĂ€ten werden die Bilder, die auf Leinwand mit Acryl gemalt sind, in einer umfangreichen BroschĂŒre gezeigt. Teil des Konzepts ist es, dass jedes Kind eine BroschĂŒre erhĂ€lt. Beteiligte Schulen, Organisationen, mögliche Spender sind auch im Verteiler.

Weitere Infos: Kofi+Amma e.V. unter 06201-945613 oder per Mail bei mail@duranart.de.

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RĂŒckwirkende AntrĂ€ge noch bis zum 30. Juni möglich

Rhein-Neckar, 29. Juni 2011. (red/pm) Seit dem 1. April wird das Bildungs- und Teilhabepaket fĂŒr Kinder und Jugendliche aus Hartz IV Bedarfsgemeinschaften angeboten. Mittlerweile sind bereits ĂŒber 1.900 AntrĂ€ge auf Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis eingereicht worden. Die Nachfrage ist allerdings noch nicht zufriedenstellend.

Information des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis:

„Nach Angaben von Heinz Bönisch, Sozialdezernent im Rhein-Neckar-Kreis gibt es rund 11.200 Anspruchsberechtigte auf das Paket. „Wir gehen davon aus, dass ein Großteil der Bedarfe noch gar nicht entstanden ist. So erwarten wir zum 1. August eine Antragswelle auf Ausstattung mit persönlichem Schulbedarf“, erlĂ€utert Bönisch weiter. Auf diese Leistung hĂ€tten im Rhein-Neckar-Kreis rund 6.000 Kinder und Jugendliche Anspruch. „Auch mit AntrĂ€gen auf die Bezuschussung von SchulausflĂŒgen rechnen wir noch vor den Sommerferien“, so der Sozialdezernent. Alle AntrĂ€ge werden zwar mit Hochdruck bearbeitet, oftmals mĂŒssen allerdings noch Dokumente nachgereicht werden. Wer rĂŒckwirkend fĂŒr den Zeitraum 1. Januar bis 31. Mai 2011 Leistungen beantragen will, muss dies bis spĂ€testens 30. Juni 2011 erledigen.

FĂŒr die betreffenden Kinder und Jugendlichen wird der Zugang zu schulischen, sozialen und kulturellen Angeboten erleichtert. Dabei gibt es vier verschiedene Personengruppen, die Leistungen erhalten können: Bezieher von Arbeitslosengeld II, Hilfe zum Lebensunterhalt, Kinderzuschlag oder Wohngeld. Zu den Leistungen des Pakets gehören unter anderem ZuschĂŒsse zum gemeinschaftlichen Mittagessen, zur Anschaffung von Schulbedarf und zur Teilnahme an Vereinsangeboten, Freizeiten oder Musikunterricht. Aber auch Leistungen fĂŒr Lernförderung können beantragt werden. Das Landratsamt weist darauf hin, dass vor allem LehrkrĂ€fte, Erzieherinnen und Erzieher und Vereinsvertreter fĂŒr eine erfolgreiche Umsetzung des Pakets sehr wichtig sind. Sie kennen meist recht gut die familiĂ€re Situation ihrer SchĂŒtzlinge. Auch sie können aktiv auf die betroffenen Familien zugehen und fĂŒr das Bildungs- und Teilhabepaket werben.“

Informationen: Unter www.rhein-neckar-kreis.de. Dort können auch die entsprechenden Formulare heruntergeladen werden.

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„Der interreligiöse Dialog beginnt“


Weinheim, 10. Juni 2011. (red/pm) Neuer Arbeitskreis besuchte die Weinheimer Moschee. Auf Einladung des frĂŒheren Mannheimer AuslĂ€nderbeauftragten Helmut Schmitt und Ute Schleh vom Weinheimer Amt fĂŒr Jugend und Soziales gab es jetzt das erste Treffen des „Interreligiösen Dialogs“. Weinheimer Mevlana-Moschee bildet Dialog-Beauftragten aus.

Information der Stadt Weinheim:

Besuch in der Weinheimer Mevlana-Moschee.

 

„Es gab Tee und GebĂ€ck, aber auch gleich sehr intensive GesprĂ€che. So wie man sich einen Arbeitskreis eben vorstellt, der sich Dialog nennt. Auf Einladung des frĂŒheren Mannheimer AuslĂ€nderbeauftragten Helmut Schmitt und Ute Schleh vom Weinheimer Amt fĂŒr Jugend und Soziales gab es jetzt das erste Treffen des „Interreligiösen Dialogs“. Darin treffen sich Weinheimerinnen und Weinheimer, die sich im letzten Herbst bei der BĂŒrgerversammlung zur Beilegung des Minarett-Konflktes bereiterklĂ€rt haben, den Dialog zwischen dem Moscheeverein und den Anwohnern der Moschee in der Nordstadt verbessern zu helfen, sowie die Mitglieder der im letzten Sommer eingesetzten so genannten „Minarett-Kommission“. Auch Alexandra Raquet, die kommunale Beauftragte fĂŒr Chancengleichheit, gehört zu den GrĂŒnderinnen des Arbeitskreises.

Jene Kommission, zu denen auch Vertreter der Moschee-Gemeinde gehörten, wĂŒnschte sich in einer Resolution einen solchen „Interreligiösen Dialog“ als Nachfolge. Das erste Treffen stand unter dem Motto „Kennenlernen“. Dabei geht es um das gegenseitige Kennenlernen, aber auch die BeschĂ€ftigung mit der islamischen Religion, die in der Nordstadt gewissermaßen vor der HaustĂŒr der Nachbarn ausgeĂŒbt wird. Deshalb boten die Gastgeber dem „Dialog“ eine besondere FĂŒhrung durch die Mevlana Moschee, nachdem Mehmet Mert und Mustafa Özkan die GĂ€ste begrĂŒĂŸt hatten.

Ute Schleh, die im Amt fĂŒr Jugend und Soziales das Thema Integration betreut, betonte, dass sie bei verschiedenen Projekten und Kooperationen der letzten Zeit eine Integrationsbereitschaft des Moscheevereins gespĂŒrt habe. Unter anderem begleitet sie ein „Moscheeprojekt“ mit der Weinheimer Polizei, Integration Central und dem Stadtjugendring.

In Schautafeln im Eingangsbereich der Moschee sind Projekte und Veranstaltungen der letzten Jahre dargestellt. Der Integrationsprozess sei in Weinheim auf einem guten Wege. „Dass hier so viel passiert, muss aber von der Moschee noch deutlicher nach außen getragen werden, es ist zu wenig bekannt“, erklĂ€rte sie.
Womit sie Zustimmung bei Fatih Sahan und seiner Frau Derya Sahan fand. Fatih Sahan ist Diplom-Theologe und Dialogbeauftragter des islamischen Glaubensverbandes DITIB in Baden, seine Frau Derya ist Islamwissenschaftlerin und hat sich landesweit einen Ruf als Integrationsexpertin erworben. Sie leitete die FĂŒhrung durch die Weinheimer Moschee, erklĂ€rte die religiösen BrĂ€uche und zeigte auch Parallelen zu anderen Religionen auf. Sie berichtete auch von Entwicklungen im DITIB-Landesverband, bei denen immer mehr Dialogbeauftragte an den Moscheen vor Ort ausgebildet werden, um die Einbettung des islamischen Gotteshauses in das Umfeld zu fördern. Auch fĂŒr die Weinheimer Mevlana-Moschee und die Nordstadt soll es in Zukunft einen solchen Beauftragten geben.

Helmut Schmitt und Ute Schleh werteten das erste Treffen des „Interreligiösen Dialogs“ als einen gelungenen Auftakt und einen weiteren Baustein der Integrationsarbeit in Weinheim. Schmitt betonte auch, dass der Arbeitskreis fĂŒr weitere Mitglieder, die sich in den Dialog einbringen wollen, offen steht. Geplant sind monatliche Termine.

Das nĂ€chste Treffen findet am Donnerstag, 30. Juni, 17 Uhr, wieder in der Moschee statt. Wer Interesse hat, kann sich beim Amt fĂŒr Jugend und Soziales mit Ute Schleh, Telefon 06201-82 376, Mail u.schleh@weinheim.de, in Verbindung setzen.“

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„Wie die Reise in eine neue Welt“


Weinheim, 9. Juni 2011. (red/pm) Die Stadt Weinheim und die Volkshochschule Badische Bergstraße vergaben Zertifikate fĂŒr bestandene Integrationskurse. Mehr als 30 Menschen haben an der Volkshochschule Badische Bergstraße einen Integrationskurs absolviert.

Information der Stadt Weinheim:

Die Zertifikate fĂŒr die Integrationskurse wurden ĂŒberreicht.

„Die junge Frau mit dem kleinen Kind auf dem Arm spricht noch mit leichtem Akzent, und manchmal muss sie nach einem Wort suchen, bevor sie es ausspricht. Aber ansonsten klappt es mit der deutschen Sprache ganz ausgezeichnet. Sie hat ein Ziel vor Augen, sagt sie. Wenn ihre kleine Tochter in Deutschland in die Schule kommt, dann will sie ihr beim Lernen helfen können.

Die Motive sind unterschiedlich, aus denen auch in diesem Jahr wieder mehr als 30 Menschen aus aller Herren LĂ€nder, bei der Volkshochschule Badische Bergstraße einen Integrationskurs absolviert haben. Aber sie sind auch Ă€hnlich, denn sie zielen alle auf Integration, gesellschaftliche Teilhabe und letztendlich Chancengleichheit ab. Darauf, in Deutschland dazuzugehören und ein selbstbestimmtes Leben fĂŒhren zu können. „Sie haben die Reise durch eine neue Sprache in eine neue Welt angetreten und ihr Ziel erreicht“, bescheinigte Sabine Ebert, die Leiterin der VHS-Sprachenschule. Sie ĂŒberreichte gemeinsam mit VHS-Sprachdozentinnen, dem Stellvertretenden VHS-Leuter Klaus Rippel und OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard jetzt im Saal der VHS in Weinheim die Zertifikate fĂŒr bestandene Integrationskurse, deren TrĂ€ger die VHS Badische Bergstraße seit 2005 ist.

Höre und staune 970 Personen aus mehr als 50 LĂ€ndern der Erde haben sich in diesen sechs Jahren beteiligt, die deutsche Sprache und Besonderheiten des Landes gelernt und in der VHS „Begleitung in allen Lebenslagen empfangen“, wie es Sabine Ebert formulierte. Über die HĂ€lfte der Teilnehmer stammt aus Weinheim, der Rest aus den weiteren Mitgliedsgemeinden der VHS, aber auch aus den hessischen Nachbarkommunen Viernheim, Birkenau und Gorxheimertal.

„Ihnen gilt mein großer Respekt“, bescheinigte auch OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard, der die Absolventen der Kurse „herzlich in unserer Mitte“ willkommen hieß. Der OB lobte die Migranten: „Sie haben sich die Arbeit gemacht, eine neue Sprache zu lernen, zusĂ€tzlich zu all-€ℱ den anderen Aufgaben, die einem der Aufenthalt in einem anfangs noch fremden Land stellt“. Aber die Sprache des Landes sei nun einmal „der SchlĂŒssel zur Integration“, befand der Rathauschef.

Bernhard bezeichnete in diesem Zusammenhang die Integration als eine der großen Herausforderungen einer Stadtgesellschaft wie Weinheim, die sich als kommunale Verantwortungsgemeinschaft versteht. Gerade vor dem Hinblick des demographischen Wandels und des beginnenden Facharbeitermangels auf dem Arbeitsmarkt sei die Integration nicht nur eine sozial-ethische Pflichtaufgabe sondern auch eine volkswirtschaftliche. Denn der Staat könne es sich auf Dauer nicht erlauben, auf qualifizierte Personen zu verzichten – ganz gleich woher sie stammen.

Deshalb sei der Einsatz der VHS fĂŒr die Integration durch Bildung in der Kommune nicht zu unterschĂ€tzen. Was die weitere Einbindung der nun deutschsprachigen VolkshochschĂŒler angehe, biete Weinheim mit seiner „Weinheimer Bildungskette“ weitere Chancen, betonte Bernhard.“

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JubilĂ€umsfest: 40 Jahre Dietrich-Bonhoeffer-Schule mit Überraschungsgast Ardian Bujupi

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Kreisch: Ardian Bujupi ist zufÀllig beim JubilÀumsfest aufgetaucht und die Fans jubelten. Bild: cl

Weinheim, 06. Juni 2011. (red/cl) Vierzig Jahr und kein bisschen leise. So ließe sich das Fest beschreiben, mit dem das Dietrich-Bonhoeffer-Schulzentrum sich selbst und hunderte GĂ€ste zum JubilĂ€um beschenkte. 1971 startete die „Multschul“ als integrierte Gesamtschule.

Von Carsten Labudda

Aktuell besuchen ĂŒber 2.000 Jungen und MĂ€dchen das grĂ¶ĂŸte Bildungszentrum der Region. Vier eigenstĂ€ndige Schulen sind hier unter einem Dach vereint. Doch auch, wenn die „wilden 70er Jahre“ lange vorbei sind: „Der moderne und offene Geist der Multschule hat sich erhalten.“ Das findet zumindest Frau RĂŒbelmann, die hier einst zum ersten Abiturjahrgang gehörte. Heute ist sie gekommen, um den Geburtstag „ihrer“ Schule mit zu feiern. Und da ist sie nicht die Einzige.

Niko Knapp und die Schulsprecherinnen Larissa MĂŒller und Magdalena Tackenberg geben den Startschuss: Sensationelle 6.000 Runden wurden gelaufen. Bild: cl

Runden drehen – auf dem Platz und nicht in der Schule

FĂŒr die Stadtspitze ist der Erste BĂŒrgermeister Dr. Torsten Fetzner gekommen. Sein persönliches Ziel an diesem Tag besteht darin, möglichst oft um das SchulgebĂ€ude zu rennen. Gemeinsam mit den vier Rektoren und zahlreichen SchĂŒlern nimmt er am Spendenlauf teil.

FĂŒr jede Umrundung geben Sponsoren Geld, welches dann durch die SchĂŒlermitverwaltung an die Partnerschule in Alédjo weitergeleitet wird. Alédjo liegt im afrikanischen Land Benin. Dort ist man froh ĂŒber jede Spende, denn anders ist Bildung in dem kleinen armen Land kaum zu finanzieren.

Die Schulsprecherinnen Magdalena Tackenberg und Larissa MĂŒller sind deshalb auch stolz darauf, dass der Spendenlauf so viel Zuspruch erfĂ€hrt. Schon nach der ersten Stunde stehen 150 Runden auf der Anzeigentafel, und es sollen im Laufe des Tages noch viel mehr werden – unglaubliche 6.000 Runden!

Viel Abwechslung – ist ja klar bei vier Schulen

WÀhrend die LÀufer auf einem mit Flatterband abgesperrten Parcours um die Schule rotieren, ist an den rund 40 StÀnden, die sich rund um die Schule verteilen, viel Abwechslung geboten. So gibt es kulinarische SpezialitÀten aus Brasilien, Indien, Marokko und vielen anderen LÀndern, unter die sich dann auch ein deutscher Nudelsalat mischt. Es gibt einen Tombola-Stand und Bastel-Ecken.

Immer feste druff: Aber natĂŒrlich mit GefĂŒhl. Das JubilĂ€umsfest hatte viele Mitmachangebote. Hier trommeln 5. und 6. Klassen fĂŒr die SpendenlĂ€ufer. Bild: cl

Die GĂ€ste können sich in der Papier-Falt-Technik Origami versuchen oder „Mindbooks“ bewundern. Und wer sucht, der findet sogar den klassischen Stand mit Kaffee und Kuchen. Sportfans können sich auch beim Tischtennis-Turnier oder in der HĂŒpfburg austoben. Selbst die Trendsportart „Parcours“ hat es an die Dietrich-Bonhoeffer-Schule geschafft. Seit diesem Schuljahr gibt es hierzu eine Arbeitgemeinschaft, die ihre Können demonstriert.

Das besondere Highlight findet aber auf der großen BĂŒhne statt. Gegen halb Eins kĂŒndigt Niko Knapp dort einen Überraschungsgast an. Zwischen den „DBS-Youngstars“ und der Jonglage-AuffĂŒhrung singt Ardian Bujupi seinen Hit „Glow“. Der Heidelberger ist durch „Deutschland sucht den Superstar“ bundesweit bekannt geworden und bringt selbstverstĂ€ndlich auch in Weinheim die Teenies zum Kreischen.

So wird die 40-Jahr-Feier der Schule zum ganz großen Kino – und macht Lust auf die nĂ€chsten vierzig Jahre.

Jascha Detig (Rektor Realschule), Melanie Götz-Greiß (stellv. Rektorin Grundschule), Uschi SchĂ€fer (Rektorin Werkrealschule), Torsten Fetzner (Erster BĂŒrgermeister), Gudrun Aisenbrey (Rektorin Gymnasium) vor dem Start des Spendenlaufs. Bild: cl

Anmerkung der Redaktion:
Wir begrĂŒĂŸen mit diesem Text einen neuen freien Mitarbeiter: Carsten Labudda. Er berichtet kĂŒnftig fĂŒr uns ĂŒber Themen aus der Stadt.

Herr Labudda ist Stadtrat fĂŒr „Die Linke“ in Weinheim und Kreisrat fĂŒr den Wahlkreis Weinheim. Vor diesem Hintergrund achten wir selbstverstĂ€ndlich auf eine transparente Trennung der journalistischen und politischen TĂ€tigkeit.

Die Redaktion weinheimblog.de ist ĂŒberparteilich und unabhĂ€ngig. GastbeitrĂ€ge der politischen Vertreter sind aber jederzeit willkommen.

Diese Woche: Tipps und Termine

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Tipps und Termine fĂŒr den 6. bis 12. Juni 2011. Jeden Montag erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Termine finden Sie ins unseren Kalendern fĂŒr Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Viernheim, Weinheim und Rhein-Neckar.

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Montag, 6. Juni, 19 Uhr, Volkshochschule Weinheim

Weinheim. Ein Erlebnisabend ĂŒber Humor und die Kraft des Lachens.

David Gilmore.

Was ist ein Narr? – Wer ist David Gilmore? Der Weg des Narren heißt fĂŒr David Gilmore Mut zum Menschsein. FĂŒr ihn bedeutet dieser Weg, die Sprache des eigenen Herzens zu finden und danach zu leben. Dabei sind Clown und Narr symbolische, historische Vorbilder, die das RĂŒstzeug bieten, wie wir in unserem Leben lebendig bleiben, authentisch und humorvoll.

Sein persönlicher Werdegang spiegelt diese Suche wieder, bei der er einige praktische Mittel und Methoden gefunden und entwickelt hat, andere Menschen bei ihrem Weg zu begleiten.

Ort: Luisenstraße 1, Weinheim.

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Montag, 6. Juni, Muddys Club

Candye Kane im Muddys Club.

Weinheim. Candye Kane, die immer noch schÀrfste lebende Frau auf diesem Planeten, tritt im Muddys Club auf.

„Superhero“ ist der Name von Candye Kane’s aktuellen Liedes und gleichzeitig der Titel ihrer aktuellen CD und ist ebenso eine passende Charakterisierung fĂŒr diese außergewöhnliche SĂ€ngerin und Mutter aus East Los Angeles, die sich diese Beschreibung auf die „harte Tour“ verdient hat.

Berufen fĂŒr vier National Blues Foundation Awards (Best Contemporary Blues Female 2011) fĂŒr die Darstellung ihres Lebens und ihren Kampf gegen den BauchspeicheldrĂŒsenkrebs, muss man immer wieder feststellen: Candye ist wirklich hart im nehmen. Sie hat weltweit fĂŒr PrĂ€sidenten und Filmstars gespielt, aber ihr Weg zum Erfolg war nicht immer glĂ€nzend oder leicht.

Aufgewachsen in schwierigen FamilienverhĂ€ltnissen wurde Candye bereits im Teenager-Alter Mutter, TitelblattmĂ€dchen und im Alter von gerade 21 Jahren eine Punk-Rock und Hillbilly „Anarchistin“.

Kane’s Live-Shows sind bereits Legende. Sie ehrt die tapferen Blues-Frauen der Vergangenheit mit beiden FĂŒĂŸen in der Gegenwart. Sie knurrt, schreit, stöhnt und singt von einem Leben des Leidens und der Überwindung von Hindernissen und beschreibt sich selbst mit einem Augenzwinkern oft als „fette schwarze Drag-Queen“ im Körper einer weißen Frau. Eine außergewöhnliche Frau deren AuthentizitĂ€t, Leidenschaft und Optimismus jede ihrer Shows bestimmt und zu einem unvergesslichen Erlebnis macht.

Ort: Schulstraße 5, Weinheim.
Karten: 20 Euro Normal, 18 Euro Mitglieder, 8 Euro SchĂŒler.

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Mittwoch, 8. Juni, 19 Uhr, Ratskeller

„Swing and Puppets“ im Ratskeller.

Heddesheim Die GemeindebĂŒcherei prĂ€sentiert unter dem Titel „Swing and Puppets“ Kunst und ein Drei-Gang-MenĂŒ im Ratskeller.

Das Theater „FiesemadĂ€nde“ zeigen einen gelungenen Mix aus Musik, Puppenspiel und Entertainment. Ein musikalischer Abend der gehobenen Unterhaltung, denn die Swing- und Dixieoldies aus den 20er und 30er Jahren begeistern genauso wie das Figurenspiel von Carsten Dittrich. Am Piano ĂŒberzeugt Josef Prestel und an der Gitarre Danieto Metbach.

Dazu reicht das Team des „Ratskeller“ ein Drei-Gang-MenĂŒ. Serviert wird: Duetto Carpaccio e Vitello Tonnato, Kalbsröllchen in Pfeffersauce, Saltimbocca alla Romana, Pasta mit GemĂŒse und Dessert Variation.

Ort: Beindstr. 19, Heddesheim.
Karten: 38 Euro. Vorverkauf in der GemeindebĂŒcherei, Tel. 06203-101-239.

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Donnerstag, 9. Juni, 14 Uhr, Luisenpark

Gute Sicht vom Fernmeldeturm im Luisenpark.

Mannheim. Offizielle Eröffnung des Mega-Beets „Benz Patent-Motorwagen“ im Rahmen des Automobilsommers 2011.

Vor 125 Jahren hat Carl Benz mit der Idee seiner pferdelosen Kutsche und der Erfindung des „Benz Patent-Motorwagen Nummer 1“ radikal die Welt verĂ€ndert. Seiner Pioniertat verdanken wir ganz wesentlich die individuelle MobilitĂ€t, wie sie sich bis heute entwickelt hat.

Der Mannheimer Luisenpark möchte diese Erfindung im Rahmen des Automobilsommer2011 gebĂŒhrend wĂŒrdigen und hat diesem Grund den berĂŒhmten „Benz Patent-Motorwagen Nummer 1“ aus Natur gestaltet und ihn als Mega-Blumenbeet angelegt: Tausende farbenfrohe Blumen fĂŒgen sich gemeinsam zu einem ĂŒberdimensionalen BlĂŒtenbild des ersten Automobils: Der Benz Patentmotorwagen. Ein besonderer Blick auf das Mega-Beet bietet sich dem Betrachter zudem vom Drehrestaurant und der Aussichtsplattform des benachbarten Fernmeldeturms aus.

Das riesiges Beet aus 10.000 Blumen, 6.500 Coleus (Buntnesseln) und 3.500 Tagetes (Studentenblumen) erstreckt sich ĂŒber 650 Quadratmeter und folgt dem legendĂ€ren Barbarossa-Beet aus dem Staufer-Jahr 2010.

Zur Eröffnung gibt es auch einem kleinen Vorgeschmack auf unsere Veranstaltung „Auto, Auto!“, die am 18. Juli auch als Beitrag zum Automobilsommer2011 im Rahmen des SeebĂŒhnenzaubers stattfindet.

Ort: Gartenschauweg 12, Mannheim.
Karten: Eintritt fĂŒr den Luisenpark. & Euro Erwachsene, 4 Euro BegĂŒnstigte, 3 Euro Kinder.

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Donnerstag, 9. Juni, 19 Uhr, Apostelplatz

Viernheim. Keine Lust viel fĂŒr ein Konzert auszugeben, das vielleicht nur wenig wert war? Neu und zum ersten Mal dabei im Programm der SommerbĂŒhne Viernheim ist die Veranstaltung „Kunst gegen Bares“.

„Kunst gegen Bares“ auf dem Apostelplatz.

Nach Gastspielen in Köln, Hamburg, Berlin und Mannheim kommt „Kunst gegen Bares“ nun auch nach Viernheim auf die SommerbĂŒhne. Das Konzept ist denkbar einfach: acht KĂŒnstler haben je zehn Minuten Zeit, dem Publikum ihr Talent unter Beweis zu stellen.

Was die KĂŒnstler prĂ€sentieren, ist ihnen ĂŒberlassen – Musik, Comedy, Poetry – am Ende muss es dem Publikum gefallen. Denn die GĂ€ste können den besten KĂŒnstlern etwas in das eigene Sparschwein tun und einen KĂŒnstler zur Kapitalistensau des Abends kĂŒren.

Ort: Apostelplatz, Viernheim.
Eintritt: Wie’s gefĂ€llt. Weitere Infos: www.kunstgegenbares.de

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Samstag, 11. Juni, 20 Uhr, Luisenpark SeebĂŒhne

Christian „Chako“ Habekost kommt auf die SeebĂŒhne.

Mannheim. Die SeebĂŒhne liebt ihn und er liebt die SeebĂŒhne: Christian Habekost gehört zum SeebĂŒhnenzauber wie die Karpfen in den Kutzerweiher, wie die Störche in den Luisenpark, wie die Quadrate zu Mannheim und wie „monnemerisch“ in die Quadrate „unn drumrum“.Es gibt kaum einen Comedian, der die KurpfĂ€lzer und PfĂ€lzer so gut kennt wie „Chako“, denn der promovierte Sprachwissenschaftler schaut den Leuten auf`s Maul und geht so seit seinem sprachwissenschaftlichen Studium immer wieder der Frage nach: Bestimmt Sprache das Denken oder das Denken die Sprache?

Seit 1996 ist der MundARTischt, so der Titel seiner ersten Show, mit Soloprogrammen unterwegs, es folgten Themen wie „Kaputt-alismus“ und „WellnĂ€sser“, „Chako“ bekannte sich als „Lokalpatri(di)ot“ und lieferte eine MundARTacke nach der anderen. Von wegen „Frieher hot-ÂŽs des net gewwe“: „De AllerĂ€rgschd kommt jetzt mit dem „Allerbeschde“ aus all seinen Programmen zum SeebĂŒhnenzauber 2011.

Ort: Luisenpark SeebĂŒhne, Mannheim.
Eintrittskarten: Über das Ticket-Online-System an allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter der Ticket-Hotline (06 21) 41 00 50, an den Kassen Haupteingang und Fernmeldeturm im Luisenpark oder im Internet unter www.seebĂŒhnenzauber.de.

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Bis 11. September, Museum Weinheim

Weinheim. Auf die große Tradition der Bildung in Weinheim verweist jetzt eine aktuelle Ausstellung im Museum der Stadt am Amtshausplatz. Den Sommer ĂŒber bis zum 11. September sind in einem Raum im ersten Obergeschoss Exponate ausgestellt, die an das Bender-€ℱsche Institut erinnern. Die Ausstellung heißt: „Bildung fĂŒrs Leben – das Bendersche Institut“.

Salierausstellung in Speyer.

Das Bendersche Institut wurde 1829 von den BrĂŒdern Karl Friedrich und Heinrich Bender gegrĂŒndet. Die Lernziele von damals lesen sich heute wie eine Beschreibung moderner PĂ€dagogik: Die ganzheitliche Erziehung umfasste neben den klassischen FĂ€chern auch Heimatkunde, Turnen, Reisen, Musik und TheaterauffĂŒhrungen, sowie praktischen Arbeiten in einer Werkstatt. 1876 wurde das Institut mit der höheren BĂŒrgerschule vereinigt.

Dank zahlreicher Leihgaben der Familie Bender ist dem Museum nun eine interessante Ausstellung gelungen. Zu sehen sind altes Original-Mobiliar, Dokumente, Schulkleidung, Klassenhefte, sogar die Nickelbrillen der Lehrer, die an Filme wie die „Feuerzangenbowle“ erinnern. Bildungsgeschichte wird lebendig.“

Info: Museum der Stadt Weinheim in der Amtsgasse,

Ort: Museum der Stadt Weinheim, Amtsgasse, Weinheim.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 14 bis 17 Uhr, Sonntag 10 bis 17 Uhr.
Karten:
Eintritt fĂŒr Erwachsene 2 Euro, Kinder haben kostenlosen Eintritt, Gruppen und FĂŒhrungen nach Vereinbarung.

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Bis 30. Oktober, Historisches Museum der Pfalz

Speyer. Im Jahr 2011 steht Speyer ganz im Zeichen der salischen Kaiser. Unter der Herrschaft der Salier wurde der mĂ€chtige Dom erbaut, ein Meisterwerk der romanischen Architektur. Vor genau 950 Jahren wurde das damals grĂ¶ĂŸte Gotteshaus des Abendlandes geweiht. Der Kaiserdom symbolisiert zugleich den einzigartigen dynastischen Anspruch des gesamten salischen Königshauses. Vor 900 Jahren, im Jahr 1111, wurde Heinrich V., der letzte salische Herrscher, in Rom zum Kaiser gekrönt. Im gleichen Jahr verlieh er der Stadt Speyer bedeutende Privilegien, die den Beginn der Entwicklung zur freien Reichsstadt einleiteten.

Das Historische Museum der Pfalz zeigt im „Salierjahr 2011“ eine einzigartige Großausstellung, die die Zeit der spĂ€ten Salier, die Epoche eines europaweiten Um- und Aufbruchs, in den Mittelpunkt stellt.

Zahlreiche Exponate von Weltrang aus Museen in Deutschland und Europa werden erstmals in einer Ausstellung vereint. Wertvolle Handschriften, kostbare liturgische GerĂ€te, Skulpturen und Bauplastik, aber auch Funde aus dem alltĂ€glichen Leben geben Einblick in eine von dramatischen UmbrĂŒchen geprĂ€gte Zeit. AufwĂ€ndige Inszenierungen, virtuelle Architekturrekonstruktionen und spannende Hörstationen bieten dem Besucher ein besonderes eindrucksvolles Ausstellungserlebnis.

Ort: Domplatz, Speyer.
Eintritt: Mit der Dauerkarte , der sogenannten „Salierkarte“, können Sie die Ausstellung zwischen dem 10. April und dem 30. Oktober beliebig oft besuchen. Die Karte kostet regulĂ€r 35 Euro, ermĂ€ĂŸigt 30 Euro. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr.

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Bis 31. Juli, ZEPHYR – Raum fĂŒr Fotografie im Bassermannhaus

Mannheim. Am 26. April jĂ€hrte sich die atomare Katastrophe in Tschernobyl zum 25. Mal. Die Bilder des russischen Fotografen Andrej Krementschouk dokumentieren das Leben der Bewohner und prĂ€sentieren verstörende Landschaften. Im Angesicht des aktuellen UnglĂŒcks in Japan erhalten diese Bilder eine neue, dramatische Brisanz.

Mit der Ausstellung „Zone – Heimat. Tschernobyl“ werden rund 110 Fotografien prĂ€sentiert, die einerseits dokumentarischen Charakter haben, zum anderen von einem sehr subjektiven Blick geprĂ€gt sind. Krementschouk ist in den letzten Jahren mehrmals nach Tschernobyl gereist, um die Menschen, die in der evakuierten „Zone“ 30 Kilometer rund um Tschernobyl leben, zu besuchen. Auch wenn die RĂŒckkehrer versuchen, ein möglichst normales Leben zu fĂŒhren: Das Landschaftsbild ist zutiefst von der atomaren Katastrophe geprĂ€gt. Wo einst HĂ€user und Dörfer waren, ĂŒberwuchert die Natur nun das Land. Die Bilder zeugen von einer irritierenden Spannung zwischen idyllischer Landschaft und dem Wissen um die gefĂ€hrliche radioaktive Strahlung. Jede Fotografie erinnert somit an das Gift, das diese Schönheit erst möglich gemacht hat.

Im Zentrum der Fotografien steht die Tragik aber auch der Mut der Menschen, die sich ihre Heimat zurĂŒckerobern wollen.
Öffnungszeiten: Di-So 11-18 Uhr.
Ort:
Museum Bassermannhaus C 4, 9, Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim.

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Jeden Montag gibt es Tipps und Termine aus unserem Berichtsgebiet und der Region. Sie möchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion. Wir ĂŒbernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgewĂ€hlte Termine in unsere Übersicht „Diese Woche“:

Termine Heddesheimblog.de, Termine Hirschbergbog.de, Termine Ladenburgblog.de, Termine Weinheimblog.de. Und fĂŒr Termine aus anderen Gemeinden an: Termine Rheinneckarblog.de.

Unsere Termine erfreuen sich großer Beliebtheit – Sie können hier auch gerne fĂŒr sich oder Ihre Veranstaltungen werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

Über unsere Blogs erreichen Sie tĂ€glich bis zu 5.000 LeserInnen und Leser. Die Preisjury des Fachblatts MediumMagazin wĂ€hlte uns Ende 2009 auf Platz 3 „Regionales“ unter die „100 Journalisten 2009“.
Eine schöne Woche wĂŒnscht Ihnen
Die Redaktion

Diese Woche: Tipps und Termine

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Tipps und Termine fĂŒr den 30. Mai bis 5. Juni 2011. Jeden Montag erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Termine finden Sie ins unseren Kalendern fĂŒr Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Viernheim, Weinheim und Rhein-Neckar.

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Bis 16. Juni, Stadtarchiv

Carl Benz.

Ladenburg. Aus Anlass 125 Jahre Automobil hat der Arbeitskreis Automobilsommer eine Ausstellung zum Leben und Wirken von Carl Benz geplant. Das Stadtarchiv Ladenburg hat in Zusammenarbeit mit dem Kreisarchiv Rhein-Neckar-Kreis unter dem Thema „Carl Benz – bewegte Zeit“ eine informative Ausstellung zusammengestellt.

Gleichzeitig werden SchĂŒlerinnen und SchĂŒler des Carl-Benz-Gymnasiums ihre Arbeiten zum Thema „Physik und Chemie im Auto“ prĂ€sentieren. Die Doppelausstellung findet vom 28. Mai bis 16. Juni 2011 im Stadtarchiv Ladenburg, Dr.-Carl-Benz-Platz 1, statt.

Ort: Dr. Carl-Benz-Platz 1, Ladenburg.
Öffnungszeiten: Die Ausstellung ist geöffnet jeweils dienstags bis donnerstags von 9 – 12 Uhr und von 14 – 17 Uhr, sowie samstags und sonntags von 11 – 16 Uhr.

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Mittwoch, 1. Juni, 20 Uhr, Olympia-Kino

„Moi et les autres“.

Hirschberg. „Moi et Les Autres“ prĂ€sentieren Chanson Française im Olympia-Kino. MĂ€rchenhaft schöne französische Melodien treffen auf leidenschaftliche deutsche Herzlyrik. Eine liebevolle Zusammenstellung kleiner poetischer Geschichten, die die Freude und die Traurigkeiten des Lebens, der Liebe und der Menschen mit Humor und Leichtigkeit betrachten. Der Deutschlandfunk sagte: „Junge, mitreißende Musik, astreine Texte, eine Entdeckung“. – Die Band um die französische SĂ€ngerin Juliette Brousset belegte 2009 den 3. Platz beim internationalen Yves-Montand-Chanson-Wettbewerb in Lille (Frankreich).

Getragen werden Texte und Stimme von der Musik, die Acoustic Jazz mit der Musik französischer Chansons verbindet. Tango, Musette und Jazz werden ausschließlich auf akustischen Instrumenten dargeboten.

Die Musiker sind: David Heintz (Gitarre), Yves Weyh (Akkordeon), Michael Herzer (Kontrabass), Simon Osteim (Schlagzeug). Der Weinheimer David Heintz, Haupt-Initiator von Moi et Les Autres, spielte schon zusammen mit Lydie Auvray, der Grande Dame des Akkordeons.

Ort: Hölderlinstr. 2, Hirschberg.
Karten: 15 Euro /Förderkreis-Mitglieder 13 Euro, VVK Einrichtungshaus Bock (Leutershausen) Tel. 06201 – 51456, Schreibwaren Schuhmann (Großsachsen) Tel. 06201 – 53012, Opus (Schriesheim) Tel. 06203 – 937684. Voranmeldung: foerderkreis@olympia-leutershausen.de oder 06201 – 53600.

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Mittwoch, 1. Juni, 20 Uhr, Festwiese

Klassik am Fluss 2011.

Ladenburg. Die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz bringt gemeinsam mit Appassionante pure Lebensfreude nach Ladenburg.

Ein lauer Sommerabend, eine leichte Brise von Seiten des Neckars und klassische Kompositionen mit einem Hauch von Popmusik die einen zum TrĂ€umen bewegen – das zeichnet seit Jahren Klassik am Fluss auf der Festwiese in Ladenburg aus. Im Juni 2011 wird zu all dem noch ein wenig Lebensfreude versprĂŒht:-  „Gioia della vita – die Lebensfreude“ ist das Motto des Klassik am Fluss Konzertes in diesem Jahr. In einer wunderschönen AtmosphĂ€re erlebt man Kompositionen und Interpretationen der „Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz“.

70 Musiker und Musikerinnen entfĂŒhren gemeinsam mit den drei hochkarĂ€tigen italienischen Solistinnen von „Appassionante“ und der Pop Geigerin „Annabell Owusu-Ansah“ in eine etwas andere „Musik“-Welt.

Bei „Klassik am Fluss 2011“ liegt ein besonderes Augenmerk auf dem Jugendförderkonzept der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz „Listen to our future“. Dieses Engagement lĂ€dt Kinder und Jugendliche dazu ein, die Welt der Musik auf experimenteller Art zu erfahren. Ein halbstĂŒndiger Auftritt am Konzertabend von Klassik am Fluss ermöglicht Erlerntes zu prĂ€sentieren. UnterstĂŒtzt wird diese Initiative indem 1 Euro von jedem verkauften Ticket an „Listen to our future“ gespendet wird. Zum Ausklang des Abends gibt es das traditionelle Abschlussfeuerwerk.
Einlass ab 18 Uhr.

Ort: Festwiese, Ladenburg.
Karten: Zwischen 30 und 50 Euro zzgl. VorverkaufsgebĂŒhren. Erstmalig gibt es ein sogenanntes „Flanierticket“ zum Preis von 19,50 Euro zzgl. VorverkaufsgebĂŒhren. Dieses Ticket berechtigt zum Eintritt auf das GelĂ€nde der Neckarwiese oberhalb des „Walls“. Die „Flaniertickets“ sind vorerst auf 100 StĂŒck begrenzt.

 

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Hirschberg, 2. Juni, 20 Uhr, Olympia-Kino

„Herz von Jenin.“

Hirschberg. Am 2. Juni (Himmelfahrt) zeigt das Olympia-Kino den Film „Das Herz von Jenin“. Außerdem werden anwesend sein: Ismael Khatib, Protagonist des Films, MitbegrĂŒnder des Cinema Jenin und Leiter des Jugendzentrums Cuneo Center Jenin und Fakhri Hamad, MitbegrĂŒnder des Cinema Jenin. Das Olympia-Kino möchte mit dieser Veranstaltung auf die Situation des-  einzigen Kinos in PalĂ€stina aufmerksam machen und um Geldspenden bitten.

Seit 2002 gibt es dort das inzwischen weltweit bekannte „Freedom Theatre“. Seit 2008 entstand aber auch ein anderes Kulturprojekt: der Wiederaufbau des in den 60er Jahren erbaute Kinos Cinema Jenin, das mit dem Ausbruch der ersten Intifada im Jahr 1987 geschlossen worden war. Cinema Jenin wurde vom deutschen Regisseur Marcus Vetter und den beiden PalĂ€stinensern Fakhri Hamad und Ismael Khatib gegrĂŒndet und wird lokal wie international unterstĂŒtzt.

Allerdings kann das Kino sich heute, neun Monate nach der Eröffnung, noch nicht selbst finanzieren.

Die Idee, ein altes Kino in Jenin wieder zu einem Kulturzentrum aufzubauen, entstand im Zusammenhang mit dem bewegenden Dokumentarfilm „Das Herz von Jenin“, der u.a. mit dem Deutschen Filmpreis 2010 als „Bester Dokumentarfilm“ und mit dem „Cinema for Peace Award“ ausgezeichnet wurde.

Ort: Hölderlinstr. 2, Hirschberg.
Karten: 10 Euro, der grĂ¶ĂŸte Teil des Eintritts und der Spenden geht an das Cinema Jenin. Voranmeldung: foerderkreis@olympia-leutershausen.de oder 06201 – 53600.

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Ich + Ich bei Pop am Fluss.

Freitag, 3. Juni, 20 Uhr, Festwiese Ladenburg

Ladenburg. Nach Udo JĂŒrgens, Rosenstolz, Dieter Thomas Kuhn mit Band und PUR darf sich Ladenburg auch 2011 wieder auf ein musikalisches Highlight freuen.

Am 03. Juni 2011 prĂ€sentieren die Veranstalter DeMi Promotion aus Hirschberg und die Stadt Ladenburg im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Pop am Fluss“ das erfolgreich deutsche Pop-Duo aus Berlin „ICH + ICH“ live und Open-Air auf der Festwiese in Ladenburg.

Johannes Oerding kommt als Support-Act mit nach Ladenburg und begrĂŒĂŸt das Publikum bevor „Ich + Ich“ auf der Festwiese auf die BĂŒhne treten.

Einlass ist um 18:30 Uhr.

Ort: Festwiese, Ladenburg.

Karten: Stehplatz/Open Air – 29,50 Euro-  zzgl. VVK-GebĂŒhren, Kinder bis 7 Jahre haben freien Eintritt.

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Samstag, 4. Juni, 10 Uhr, Wanderparkplatz „Raubschloss“

Weinheim. Mountainbike-Tour am 4. Juni mit „Odenwaldfeeling“ gratis plus Tipps vom Weltmeister.

Radeln mit Stadtblick.

Am Samstag gibt es fĂŒr Mountainbike-Sportler und Naturfans eine Mountainbike-Tour, die sowohl vom Weinheimer Downhill-Weltmeister Fred Abbou als auch vom Weinheimer Umweltberater und Geo-Naturpark-Beauftragten Roland Robra begleitet wird. Die Tour ist durchaus anspruchsvoll, rund 34 Kilometer lang und fast 1000 Höhenmeter sind zu bewĂ€ltigen.

Fred Abbou, Downhillspezialist der TSG Weinheim, wird einiges aus seiner Erfahrung ĂŒber Fahrtechnik berichten und zeigen. Roland Robra wird den Blick auf Landschaft und Geologie lenken. Die Tour fĂŒhrt vom Wanderparkplatz Raubschloss in Weinheim ĂŒber Buchklingen nach Hilsenhain und Steinklingen zurĂŒck nach Weinheim. Die Strecke ist auch im Internet einzusehen und mit den kostenlosen Downloads bei WanderWalter kann sie sogar als GPS gefĂŒhrte Tour gefahren werden. Titel der Tour: Die „Reliefdynamik“ des Vorderen Odenwaldes erleben.

Ort: Wanderparkplatz „Raubschloss“ (Am Schwimmbad) oberhalb des Weinheimer Waldschwimmbades in Weinheim. .
Infos: Rucksackverpflegung ist empfehlenswert. FĂŒr die Tour besteht Helmpflicht, Mindestalter 16 Jahre, Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich: Bei RĂŒckfragen Telefon 06201-82333 oder E-Mail r.robra@weinheim.de, die Tour ist kostenfrei.

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Samstag, 4. Juni, 20 Uhr, Luisenpark SeebĂŒhne

Die „Heavytones“ kommen auf die SeebĂŒhne.

Mannheim. Den Auftakt zum SeebĂŒhnenzauber 2011 machen am 4. Juni die „Heavytones“ feat. Stefanie Heinzmann und Max Mutzke.

Die „Heavytones“ sind nicht nur die wahrscheinlich meistbeschĂ€ftigte Band, sondern sicher auch die meistgesehene Band Deutschlands: Denn diese Musiker waren es, die live zusammen mit Stefan Raab und Lena den fulminanten Auftakt des diesjĂ€hrigen Eurovision Song Contests begleiteten.

Viermal pro Woche liefern die „Heavytones“ das musikalische GerĂŒst fĂŒr Stefan Raabs Late-Night-Show TV Total. Sie ĂŒberzeugen vor allem aber durch enorme WandlungsfĂ€higkeit: Von Funk, Rock ĂŒber Soul bis zum Bigband Jazz bewĂ€hren sie sich in allen musikalischen Genres. Der Sound der Band bleibt dabei immer geprĂ€gt von satten BlĂ€serarrangements und dem pumpenden Groove der Rhythmusgruppe.

Zusammen mit den Gaststars Stefanie Heinzmann und Max Mutzke, ebenfalls von Raab entdeckte, einzigartige Ausnahmetalente, beeindrucken die Band-Workalcoholics des deutschen Fernsehens das Publikum im Luisenpark.

Ort: Luisenpark SeebĂŒhne, Mannheim.
Eintritt: VVK: 15 Euro zzgl. GebĂŒhr, AK: 18 Euro.

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Bis 11 September, Museum Weinheim

Weinheim. Auf die große Tradition der Bildung in Weinheim verweist jetzt eine aktuelle Ausstellung im Museum der Stadt am Amtshausplatz. Den Sommer ĂŒber bis zum 11. September sind in einem Raum im ersten Obergeschoss Exponate ausgestellt, die an das Bender-€ℱsche Institut erinnern. Die Ausstellung heißt: „Bildung fĂŒrs Leben – das Bendersche Institut“.

Die Exponate können im Weinheimer Museum bewundert werden.

Das Bendersche Institut wurde 1829 von den BrĂŒdern Karl Friedrich und Heinrich Bender gegrĂŒndet. Die Lernziele von damals lesen sich heute wie eine Beschreibung moderner PĂ€dagogik: Die ganzheitliche Erziehung umfasste neben den klassischen FĂ€chern auch Heimatkunde, Turnen, Reisen, Musik und TheaterauffĂŒhrungen, sowie praktischen Arbeiten in einer Werkstatt. 1876 wurde das Institut mit der höheren BĂŒrgerschule vereinigt.

Dank zahlreicher Leihgaben der Familie Bender ist dem Museum nun eine interessante Ausstellung gelungen. Zu sehen sind altes Original-Mobiliar, Dokumente, Schulkleidung, Klassenhefte, sogar die Nickelbrillen der Lehrer, die an Filme wie die „Feuerzangenbowle“ erinnern. Bildungsgeschichte wird lebendig.“

Info: Museum der Stadt Weinheim in der Amtsgasse,

Ort: Museum der Stadt Weinheim, Amtsgasse, Weinheim.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 14 bis 17 Uhr, Sonntag 10 bis 17 Uhr.
Karten:
Eintritt fĂŒr Erwachsene 2 Euro, Kinder haben kostenlosen Eintritt, Gruppen und FĂŒhrungen nach Vereinbarung.

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Bis 30. Oktober, Historisches Museum der Pfalz

Speyer.Im Jahr 2011 steht Speyer ganz im Zeichen der salischen Kaiser. Unter der Herrschaft der Salier wurde der mĂ€chtige Dom erbaut, ein Meisterwerk der romanischen Architektur. Vor genau 950 Jahren wurde das damals grĂ¶ĂŸte Gotteshaus des Abendlandes geweiht. Der Kaiserdom symbolisiert zugleich den einzigartigen dynastischen Anspruch des gesamten salischen Königshauses. Vor 900 Jahren, im Jahr 1111, wurde Heinrich V., der letzte salische Herrscher, in Rom zum Kaiser gekrönt. Im gleichen Jahr verlieh er der Stadt Speyer bedeutende Privilegien, die den Beginn der Entwicklung zur freien Reichsstadt einleiteten.

Das Historische Museum der Pfalz zeigt im „Salierjahr 2011“ eine einzigartige Großausstellung, die die Zeit der spĂ€ten Salier, die Epoche eines europaweiten Um- und Aufbruchs, in den Mittelpunkt stellt.

Zahlreiche Exponate von Weltrang aus Museen in Deutschland und Europa werden erstmals in einer Ausstellung vereint. Wertvolle Handschriften, kostbare liturgische GerĂ€te, Skulpturen und Bauplastik, aber auch Funde aus dem alltĂ€glichen Leben geben Einblick in eine von dramatischen UmbrĂŒchen geprĂ€gte Zeit. AufwĂ€ndige Inszenierungen, virtuelle Architekturrekonstruktionen und spannende Hörstationen bieten dem Besucher ein besonderes eindrucksvolles Ausstellungserlebnis.

Ort: Domplatz, Speyer.
Eintritt: Mit der Dauerkarte , der sogenannten „Salierkarte“, können Sie die Ausstellung zwischen dem 10. April und dem 30. Oktober beliebig oft besuchen. Die Karte kostet regulĂ€r 35 Euro, ermĂ€ĂŸigt 30 Euro. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr.

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Bis 31. Juli, ZEPHYR – Raum fĂŒr Fotografie im Bassermannhaus

Mannheim. Am 26. April jĂ€hrte sich die atomare Katastrophe in Tschernobyl zum 25. Mal. Die Bilder des russischen Fotografen Andrej Krementschouk dokumentieren das Leben der Bewohner und prĂ€sentieren verstörende Landschaften. Im Angesicht des aktuellen UnglĂŒcks in Japan erhalten diese Bilder eine neue, dramatische Brisanz.

Mit der Ausstellung „Zone – Heimat. Tschernobyl“ werden rund 110 Fotografien prĂ€sentiert, die einerseits dokumentarischen Charakter haben, zum anderen von einem sehr subjektiven Blick geprĂ€gt sind. Krementschouk ist in den letzten Jahren mehrmals nach Tschernobyl gereist, um die Menschen, die in der evakuierten „Zone“ 30 Kilometer rund um Tschernobyl leben, zu besuchen. Auch wenn die RĂŒckkehrer versuchen, ein möglichst normales Leben zu fĂŒhren: Das Landschaftsbild ist zutiefst von der atomaren Katastrophe geprĂ€gt. Wo einst HĂ€user und Dörfer waren, ĂŒberwuchert die Natur nun das Land. Die Bilder zeugen von einer irritierenden Spannung zwischen idyllischer Landschaft und dem Wissen um die gefĂ€hrliche radioaktive Strahlung. Jede Fotografie erinnert somit an das Gift, das diese Schönheit erst möglich gemacht hat.

Im Zentrum der Fotografien steht die Tragik aber auch der Mut der Menschen, die sich ihre Heimat zurĂŒckerobern wollen.
Öffnungszeiten: Di-So 11-18 Uhr.
Ort:
Museum Bassermannhaus C 4, 9, Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim.

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Jeden Montag gibt es Tipps und Termine aus unserem Berichtsgebiet und der Region. Sie möchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion. Wir ĂŒbernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgewĂ€hlte Termine in unsere Übersicht „Diese Woche“:

Termine Heddesheimblog.de, Termine Hirschbergbog.de, Termine Ladenburgblog.de, Termine Weinheimblog.de. Und fĂŒr Termine aus anderen Gemeinden an: Termine Rheinneckarblog.de.

Unsere Termine erfreuen sich großer Beliebtheit – Sie können hier auch gerne fĂŒr sich oder Ihre Veranstaltungen werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

Über unsere Blogs erreichen Sie tĂ€glich bis zu 5.000 LeserInnen und Leser. Die Preisjury des Fachblatts MediumMagazin wĂ€hlte uns Ende 2009 auf Platz 3 „Regionales“ unter die „100 Journalisten 2009“.
Eine schöne Woche wĂŒnscht Ihnen
Die Redaktion

Ein BĂŒndnis fĂŒr QualitĂ€t im Praktikum


Weinheim/Bergstraße, 24. Mai 2011. (red/pm) Kommune, Wirtschaft und Schulen setzen in der Region Weinheim verbindliche Standards fĂŒr Praktika in Kraft. In der Bildungsregion Weinheim gilt jetzt ein von Kommune, Wirtschaft und Schulen gemeinsam getragener „QualitĂ€tsrahmen Praktikum“ fĂŒr Werkrealschulen. In diesem praxisnahen Leitfaden stimmen sich die ausbildenden Betriebe und die Schulen auf verbindliche QualitĂ€tsstandards fĂŒr Praktika ab.

Information der Stadt Weinheim:

BĂŒndnis fĂŒr QualitĂ€t im Praktikum.

„Dabei werden Kriterien fĂŒr die Vor- und Nachbereitung an den Schulen, sowie fĂŒr die konkrete Umsetzung in den Betrieben festgelegt. Ein BĂŒndnis, bestehend aus den Bildungsakteuren der Kommune, fĂŒnf Werkrealschulen im Bereich der Bildungsregion Weinheim, die IHK Rhein-Neckar, die HWK Rhein-Neckar-Odenwald, der Agentur fĂŒr Arbeit Mannheim, des DGB sowie Vertretern des Staatlichen Schulamtes Mannheim, des RegierungsprĂ€sidiums Karlsruhe und der Stadt Weinheim setzten den „QualitĂ€tsrahmen Praktikum“ am Montag (23. Mai) im Rahmen einer Fachtagung offiziell in Kraft.

Gleichzeitig wurde Bildungs- und Ausbildungsfachleuten der Region der „QualitĂ€tsrahmen“ als 20-seitige gedruckte BroschĂŒre vorgestellt. Entwickelt wurde das Projekt von der Kommunalen Koordinierungsstelle Übergangsmanagement Schule-Beruf unter der Leitung von Dr. Susanne Felger.

Das gemeinsame Projekt hat das Ziel, durch klare QualitĂ€tsleitlinien und Zielvereinbarungen deutlich mehr SchĂŒler fit zu machen fĂŒr eine Berufsausbildung. In allen Phasen des Praktikums-Managements sollen SchĂŒler und Eltern miteinbezogen werden. Der „QualitĂ€tsrahmen“ gibt konkrete Tipps und Hilfestellungen. Umgesetzt wird er an den Werkrealschulen in Weinheim, Hirschberg/Heddesheim, Schriesheim und Hemsbach.

In der Fachtagung, die den Start des „QualitĂ€tsrahmens“ begleitete, wurde die Notwendigkeit fĂŒr einen solchen Schritt deutlich: Einerseits wird auch in der Metropolregion Rhein-Neckar bereits ein FachkrĂ€ftemangel erkennbar, andererseits gibt es immer noch zu viele Jugendliche, die keinen Ausbildungsplatz finden. „Offenbar gibt es hier ein Passungsproblem“, wie es Weinheims OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard in seiner BegrĂŒĂŸung zur Fachtagung ausdrĂŒckte. Der „QualitĂ€tsrahmen“ soll es lösen helfen. Teilnehmer der Tagung im Alten Rathaus am Marktplatz waren auch Vertreter von Weinheimer Firmen.

JĂŒrgen Mohrhardt von der IHK Rhein-Neckar berichtete, dass heute schon jedes dritte ausbildende Unternehmen AusbildungsplĂ€tze aus Mangel an geeigneten Bewerbern unbesetzt lassen muss. 75 Prozent der Betriebe geben „mangelnde Ausbildungsreife“ als Grund an, 60 Prozent beklagen, dass die Jugendlichen zu unklare Vorstellungen von ihrem beruflichen Weg haben. Schon heute fehlen mehr als 300 000 FachkrĂ€fte in Baden-WĂŒrttemberg. Andererseits, so Gerhard Gölz vom Staatlichen Schulamt Mannheim, finden immer noch fast 40 Prozent der HauptschĂŒler nach der Schule keinen direkten Anschluss in eine Berufsausbildung.

OB Bernhard fasste zusammen: „Wir brauchen eine bessere Abstimmung zwischen Schulen, Unternehmen und der Schulpolitik der LĂ€nder darĂŒber, wie Jugendliche auf Ausbildung und Beruf vorbereitet werden mĂŒssen, und wer dabei was tut, um alle optimal zu fördern.“ Der „QualitĂ€tsrahmen“ sei auf diesem Weg eine wichtige Hilfestellung fĂŒr alle Beteiligten. Er biete die Möglichkeit einer „win-win-Situation“ fĂŒr Schule und Betriebe herzustellen und somit eine „neue QualitĂ€t und IntensitĂ€t in der Zusammenarbeit“. Auch in Weinheim haben 60 Prozent von 250 befragten Unternehmen FachkrĂ€ftebedarf, 37 Prozent wollen diesen Mangel durch Ausbildung im eigenen Betrieb decken. Die Unternehmen, so ergĂ€nzte OB Bernhard, brauchen Jugendliche, die sich selbst organisieren, die lernen wollen, die sich engagieren und Verantwortung ĂŒbernehmen.

Gerhard Gölz bekrĂ€ftigte, dass ein gutes Praktikum die Chancen des Jugendlichen auf einen Ausbildungsplatz deutlich verbessere. Der gelernte Lehrer fordert: „Wir sollten mehr auf Kompetenzen achten und nicht nur auf Noten.“

Aus der Praxis heraus berichtete zum Beispiel Thomas Lammer, der Konrektor der Dietrich-Bonhoeffer-Werkrealschule, wie wichtig und zielfĂŒhrend gute Praktika sein können. In seiner Schule absolvieren SchĂŒler in der achten Klasse ein ganzjĂ€hriges Praktikum, indem sie ein ganzes Jahr lang einen Tag im Betrieb sind. Ergebnis: Acht SchĂŒler haben schon jetzt, noch vor der AbschlussprĂŒfung, einen Ausbildungsplatz. Lammer: „Die Noten sind nicht mehr das Wichtigste, wenn der Chef den Jugendlichen ĂŒber eine lange Zeit kennengelernt hat.“ Die Dietrich-Bonhoeffer-Schule gilt bei ihrer Praktikumsarbeit als vorbildlich. Einige ihrer Ideen standen fĂŒr den „QualitĂ€tsrahmen“ Pate.

JĂŒrgen Mohrhardt als Vertreter der Wirtschaft verwies auf das Thema Bildung als Standortfaktor: „Es ist wichtig, dass Kommunen und Unternehmen hier im Gleichklang arbeiten, denn im Zuge des demografischen Wandels mĂŒssen beide gemeinsam um FachkrĂ€fte und um Einwohner kĂ€mpfen.“ Die Inkraftsetzung des QualitĂ€tsrahmens, so Schulrat Gölz, sei der Anfang eines Prozesses, in dem die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Betrieben noch intensiver wird.“

Info: Der „QualitĂ€tsrahmen Praktikum an Werkrealschulen“ steht auch auf www.weinheim.de und auf www.uebma-weinheim.de als download zur VerfĂŒgung.

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Das weinheimblog

BĂŒcherflohmarkt in der Stadtbibliothek


Die Weinheimer Stadtbibliothek.

Weinheim, 23. Mai 2011. (red/pm) Am kommenden Samstag, 28. Mai, findet in der Stadtbibliothek wieder ein großer BĂŒcherflohmarkt statt.

Information der Stadt Weinheim:

„Von 10 bis 13 Uhr können alle SchnĂ€ppchenjĂ€ger in zahlreichen Kisten, gefĂŒllt mit Romanen, Sach- und FachbĂŒcher aus allen Wissensgebieten, KinderbĂŒchern, DVDs und CDs stöbern und auswĂ€hlen. Die Preise bleiben auch in diesem Jahr stabil: gebundene BĂŒcher, CDs und DVDs kosten 1 Euro, TaschenbĂŒcher und Videos 50 Cent, Zeitschriften 30 Cent pro Heft. Die Stadtbibliothek freut sich auf regen Besuch.“

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„Ordentliche“ Abi-Feiern im Schlosspark

OB Bernhard im GesprĂ€ch mit Abiturienten - heute sagt er, was die Bedingungen sind, frĂŒher hat er sich selbst nicht "ganz so" daran gehalten. Bild: Stadt Weinheim

Weinheim, 19. Mai 2011 (red/fw) Feiern ja – aber nur, wenn die Ordnung eingehalten wird. Das ist der „Deal“, den OB Bernhard mit Abiturienten ausgehandelt hat. Ende Mai/Anfang Juli sind die mĂŒndlichen PrĂŒfungen. Die Parties werden im Schlosspark gestattet, sofern hinterher aufgerĂ€umt wird.

Information der Stadt Weinheim:

„Heiner Bernhard ließ keinen Zweifel daran: „Ihr sollt Euer Abi im Schlosspark feiern, das gehört doch dazu“, forderte der Weinheimer OberbĂŒrgermeister jetzt SchĂŒlerinnen und SchĂŒler auf, die er als Vertreter der AbiturjahrgĂ€nge der Weinheimer Gymnasien zu sich ins Rathaus eingeladen hatte.

Ein spĂ€tes „Outing“ des OB ließ die Jugendlichen dabei schmunzeln. „Zu meiner Zeit“, grinste Bernhard (Abi-Jahrgang 1976 am damaligen Gymnasium Weinheim, heute WHG), „mussten wir dazu ĂŒber die Mauer klettern, und das haben wir auch gemacht“. Dass solche Klettertouren heute nicht mehr nötig sind, dazu steht Bernhard. „Wir öffnen den Park sehr gerne fĂŒr die Bevölkerung.“ Er werde sich auch weiterhin dafĂŒr einsetzen, dass dies so bleibt.

Deshalb appellierte der OB – wie stets in den letzten Jahren – an die Abiturienten: „Hinterlasst den Schlosspark nach Euren Feiern bitte so, dass die nĂ€chsten JahrgĂ€nge hier auch wieder willkommen sind.“ Die Stadt werde ihren Beitrag dazu leisten, dass die traditionellen Treffs nach den mĂŒndlichen PrĂŒfungen (am 30. und 31. Mai, dann nochmal am 6. Juni) fröhlich, friedlich und ohne unschöne Hinterlassenschaften im Schlosspark stattfinden können, ohne den Unmut der Bevölkerung zu erregen.

MĂŒlltĂŒten sollen zum Abholen bereit liegen, in jedem Jahrgang gibt es Verantwortliche, die wiederum einen Ansprechpartner in der Stadtverwaltung haben, der – gegebenenfalls – rasch mit dem privaten Sicherheitsdienst oder auch der Polizei in Kontakt treten kann, wenn Hilfe nötig ist.

Die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler freuten sich ĂŒber das Kooperationsangebot der Stadt und versprachen ihrerseits, den Kontakt zu halten. „Wir wollen ja selbst einen sauberen und dennoch offenen Schlosspark, auch noch nach unserem Abi“, erklĂ€rte eine von ihnen.“

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Diese Woche: Tipps und Termine

Tipps und Termine fĂŒr den 25. April bis 1. Mai 2011. Jeden Montag erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Termine finden Sie ins unseren Kalendern fĂŒr Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Viernheim, Weinheim und Rhein-Neckar.

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Jamaram.

Donnerstag, 28. April, 20 Uhr, Café Central

Weinheim. Die Gruppe Jamaram tritt im Weinheimer Café Central auf.

Zwischen Reggae, Dancehall, Latino-Gewitter und fetten Hip Hop Beats fĂŒhlen sich die 8 Globetrotter von Jamaram am wohlsten.

Und beim smoothen Grooven auf ansteckend-fröhliche Songs mit zutiefst kritischen Inhalten sollten sich die Zuschauer und -hörer an diesem Abend auch so vor der BĂŒhne fĂŒhlen.

Ort: Bahnhofstraße 19, Weinheim.
Karten: Abendkasse 14 Euro.

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Freitag, 29. April, 19:30 Uhr, Stadthalle

Melina Mercouri.

Weinheim. Die „Hommage an Melina Mercouri“ beginnt mit der Eröffnung einer Ausstellung der Mercouri-Stiftung im Foyer der Stadthalle Weinheim, begleitet von einem Vortrag ĂŒber das Leben und Wirken der legendĂ€ren KĂŒnstlerin und engagierten Kulturpolitikerin durch ihren Bruder Spyros Mercouri.

Der griechisch-deutsche Freundeskreis PHILIA e.V Weinheim konnte die Melina-Mercouri-Stiftung Athen fĂŒr die große Hommage an die, leider zu frĂŒh verstorbene, Kultusministerin, Schauspielerin und SĂ€ngerin, Melina Mercouri gewinnen. Wer kennt nicht den bekannten, fĂŒr die damalige Zeit, skandalösen Film „Sonntags nie“? Danach folgten viele Filme, unter anderem auch Topkapi und Phaedra.

Erst Jahre spÀter wurde sie politisch aktiv.

Im Rahmen dieser Veranstaltung die persönliche Bildersammlung von Melina ausgestellt, die zudem das 1. Mal außerhalb Griechenlands gezeigt wird. Die frĂŒhere Bundestagsabgeordnete Dr. Skarpelis-Sperck wird aus ihren persönlichen EindrĂŒcken auf der Trauerfeier dieser beliebten Persönlichkeit berichten.

Den Höhepunkt des Abends bildet ein Konzert mit der Gruppe Prosechós, die einen Streifzug durch das musikalische Werk der Mercouri antritt. Neben den bekannten Mercouri Liedern wird das Konzert um ein Medley mit StĂŒcken der Komponisten Hatzidakis, Theodorakis und des Lyrikers Ritsos ergĂ€nzt.

Das Prosechós Konzert beginnt im Anschluß an die Ausstellungseröffnung in der Stadthalle Weinheim.

Am Mittwoch, den 27. April. wird im Modernen Theater ihr Film „Sonntags nie“ und am Montag, den 2. Mai „Topkapi“ gezeigt. Unkostenbeitrag fĂŒr den Film, incl. einem Vorspeisenteller „Mezes“ und einem Ouzo: 7.50.

Ort: Birkenauertalstr. 1, Weinheim.

Karten: Eintrittskarten können unter 0171-5778858 bei der Vorsitzenden Stella Kirgiane-Efremidis, oder im Restaurant „Beim Alex“, Tel. 06201-62936 reserviert werden. Mitglieder 12 Euro, Nichtmitglieder 15 Euro.

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Ab 30. April bis 10. Mai, tÀglich von 9 bis 18 Uhr, Maimarkt

Der Mannheimer Maimarkt.

Mannheim. Der Mannheimer Maimarkt – eine Erlebnis-Meile mit Innovation, Tradition und Attraktion: Deutschlands grĂ¶ĂŸte Regionalmesse mit Riesen-Vielfalt – elf Tage volles Programm, Tierschauen und großes Reitturnier. Rund 1.400 Aussteller mit ĂŒber 20.000 Produkten aus allen Bereichen des Lebens.

Wo kann man Interessantes ĂŒber die Geschichte des Automobils erfahren und zu den ersten gehören, die in neuen Modellen Probe sitzen? Bei der Premiere des Arena-Polosports dabei sein? Mit DJs am Plattenteller selbst die Beats kreieren? TĂŒrkische Vielfalt, italienische Lebensfreude und afrikanisches Flair erleben? Neue Produkte und Ideen kennenlernen? Das FahrgefĂŒhl auf dem E-Bike-Geschicklichkeitsparcours erkunden? LED-Lichtstimmung auf sich wirken lassen? In der Kochwerkstatt badisches Fingerfood zubereiten?

Dabei sein, mitmachen, mitreden und Spaß haben: Maimarkt – das ist Vielfalt, Spannung, Kult und seit 398 Jahren unverwechselbar ein StĂŒck KurpfĂ€lzer Lebensfreude. Hier verschmelzen Tradition und Innovation zur Attraktion. Elf Tage lang können die Besucher in 47 Hallen und auf dem großen FreigelĂ€nde Infos sammeln, Neues und BewĂ€hrtes ausprobieren und sich erklĂ€ren lassen. Ein buntes Programm mit Tierschauen, Reitsport, Musik und Shows macht den Maimarkt zum Erlebnis fĂŒr Flanierer, fĂŒr Fachbesucher und fĂŒr die ganze Familie.

Ort: MaimarktgelÀnde, Xaver-Fuhr-Str. 101, Mannheim.
Karten: Erwachsene 7 Euro, 4 Euro (VVK), Kinder (6-14 Jahre) 4 Euro, 2,50 Euro (VVK), ab 16 Uhr-Karte 3,50 Euro.

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Samstag, 30. April bis 8. Mai, Theater Heidelberg

Heidelberger StĂŒckemarkt.

Heidelberg. Der 28. Heidelberger StĂŒckemarkt prĂ€sentiert vom 30. April bis 8. Mai 2011 in 48 Veranstaltungen 10 junge Dramatiker, 30 junge Regisseure und 25 UrauffĂŒhrungen.

Das Theaterland TĂŒrkei und postmigrantisches Theater aus Deutschland stehen im Fokus des diesjĂ€hrigen Festivals. Der Heidelberger StĂŒckemarkt widmet sich ganz bewusst postmigrantischem Theater, weil diese fĂŒr eine bemerkens- und diskutierenswerte kĂŒnstlerische Entwicklung stehen.

Dazu gehören drei Gastspiele aus der freien Szene Istanbuls und die erfolgreichste Inszenierung der Theatersaison 2010/11 „VerrĂŒcktes Blut“ vom Ballhaus Naunynstraße Berlin. Eröffnet wird der Heidelberger StĂŒckemarkt mit der Inszenierung „Herr Dagacar und die goldene Tektonik des MĂŒlls“ von Rimini Protokoll.

„Beim Autorenwettbewerb, dem Herz des Festivals“, sagt Intendant Peter Spuhler, „steht der Text im Mittelpunkt.“ 2011 werden 10 Texte in szenischen Lesungen vorgestellt. Der diesjĂ€hrige Wettbewerb steht fĂŒr eine erstaunliche Vielfalt von Formen und Inhalten, sowie Altersgruppen – von Rike Reiniger, Jahrgang 1966, bis zur 17-jĂ€hrige Fehime Seven – der jĂŒngsten Autorin, die je an einem StĂŒckemarkt teilgenommen hat. Weitere Autoren sind JérÎme Junod, Konradin Kunze, Stephan Lack, Christian Lehnert, Sascha Macht, Bonn Park, sowie die tĂŒrkischen Autoren Berkun Oya und Ahmet Sami Özbudak.

Ort: siehe Programm: www.heidelberg-stueckemarkt.de.
Karten: Unter 06221.5820000 und 06221.4332212 und auf www.heidelberger-stueckemarkt.de erhÀltlich.

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kaffeeehaus


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Die Hexen sind unterwegs.

Samstag, 30. April, 19:30 Uhr, Hexenturm

Ladenburg. Die Ladenburger Hexen laden in der Walpurgisnacht zur „Hexenwanderung“, einer StadtfĂŒhrung der ganz besonderen Art, ein.

Veranstalter sind die Hexen des Arbeitskreises Stadtmarketing. Sie treffen sich am Hexenturm und ziehen mit gruseligen Geschichten durch die Altstadt.

Die FĂŒhrung endet am Ladenburger Kaiserkeller.

Ort: Hexenturm an der Stadtmauer, Ladenburg.

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Ab 10. April bis 30. Oktober, Historisches Museum der Pfalz

Speyer.Im Jahr 2011 steht Speyer ganz im Zeichen der salischen Kaiser. Unter der Herrschaft der Salier wurde der mĂ€chtige Dom erbaut, ein Meisterwerk der romanischen Architektur. Vor genau 950 Jahren wurde das damals grĂ¶ĂŸte Gotteshaus des Abendlandes geweiht. Der Kaiserdom symbolisiert zugleich den einzigartigen dynastischen Anspruch des gesamten salischen Königshauses. Vor 900 Jahren, im Jahr 1111, wurde Heinrich V., der letzte salische Herrscher, in Rom zum Kaiser gekrönt. Im gleichen Jahr verlieh er der Stadt Speyer bedeutende Privilegien, die den Beginn der Entwicklung zur freien Reichsstadt einleiteten.

Das Historische Museum der Pfalz zeigt im „Salierjahr 2011“ eine einzigartige Großausstellung, die die Zeit der spĂ€ten Salier, die Epoche eines europaweiten Um- und Aufbruchs, in den Mittelpunkt stellt.

Zahlreiche Exponate von Weltrang aus Museen in Deutschland und Europa werden erstmals in einer Ausstellung vereint. Wertvolle Handschriften, kostbare liturgische GerĂ€te, Skulpturen und Bauplastik, aber auch Funde aus dem alltĂ€glichen Leben geben Einblick in eine von dramatischen UmbrĂŒchen geprĂ€gte Zeit. AufwĂ€ndige Inszenierungen, virtuelle Architekturrekonstruktionen und spannende Hörstationen bieten dem Besucher ein besonderes eindrucksvolles Ausstellungserlebnis.

Ort:Domplatz, Speyer.

Eintritt: Mit der Dauerkarte , der sogenannten „Salierkarte“, können Sie die Ausstellung zwischen dem 10. April und dem 30. Oktober beliebig oft besuchen. Die Karte kostet regulĂ€r 35 Euro, ermĂ€ĂŸigt 30 Euro. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr.

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Seit 20. MĂ€rz bis 31. Juli, ZEPHYR – Raum fĂŒr Fotografie
im Bassermannhaus

Mannheim. Am 26. April jĂ€hrt sich die atomare Katastrophe in Tschernobyl zum 25. Mal. Die Bilder des russischen Fotografen Andrej Krementschouk dokumentieren das Leben der Bewohner und prĂ€sentieren verstörende Landschaften. Im Angesicht des aktuellen UnglĂŒcks in Japan erhalten diese Bilder eine neue, dramatische Brisanz.

Mit der Ausstellung „Zone – Heimat. Tschernobyl“ werden rund 110 Fotografien prĂ€sentiert, die einerseits dokumentarischen Charakter haben, zum anderen von einem sehr subjektiven Blick geprĂ€gt sind. Krementschouk ist in den letzten Jahren mehrmals nach Tschernobyl gereist, um die Menschen, die in der evakuierten „Zone“ 30 Kilometer rund um Tschernobyl leben, zu besuchen. Auch wenn die RĂŒckkehrer versuchen, ein möglichst normales Leben zu fĂŒhren: Das Landschaftsbild ist zutiefst von der atomaren Katastrophe geprĂ€gt. Wo einst HĂ€user und Dörfer waren, ĂŒberwuchert die Natur nun das Land. Die Bilder zeugen von einer irritierenden Spannung zwischen idyllischer Landschaft und dem Wissen um die gefĂ€hrliche radioaktive Strahlung. Jede Fotografie erinnert somit an das Gift, das diese Schönheit erst möglich gemacht hat.

Im Zentrum der Fotografien steht die Tragik aber auch der Mut der Menschen, die sich ihre Heimat zurĂŒckerobern wollen.
Öffnungszeiten: Di-So 11-18 Uhr.

Ort: Museum Bassermannhaus C 4, 9, Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim.

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Bis 8. Mai, Kunsthalle Mannheim

Mannheim. Ré Soupault – KĂŒnstlerin im Zentrum der Avantgarde.
Als erstes Museum weltweit wĂŒrdigt die Kunsthalle mit einer umfassenden Retrospektive die deutsch-französische AvantgardekĂŒnstlerin Ré Soupault (1901-1996). Unter Pseudonymen arbeitete sie nicht nur als Fotografin und Journalistin, sondern auch als Filmemacherin und Modeschöpferin. Ihr Transformationskleid fĂŒr die moderne berufstĂ€tige Frau ist eine Wiederentdeckung, neu interpretiert vom Modelabel „Schumacher“.

Die Ausstellung prĂ€sentiert das Multitalent im Netzwerk der europĂ€ischen Avantgarde: von ihrer Ausbildung am Bauhaus Weimar ĂŒber die Begegnung mit dem Berliner Dadaismus bis hin zum KĂŒnstler-Zirkel der Surrealisten in Paris.

Ort: Friedrichsplatz 4, Mannheim.

Ausstellungsdauer: 13. Februar bis 8. Mai 2011.

Öffnungszeiten: Di-So; Feiertage 11.00-18.00 Uhr, Mi 18.00-20.00 Uhr (Eintritt frei!), Mo geschlossen.

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Termine Heddesheimblog.de, Termine Hirschbergbog.de, Termine Ladenburgblog.de, Termine Weinheimblog.de. Und fĂŒr Termine aus anderen Gemeinden an: Termine Rheinneckarblog.de.

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