Dienstag, 21. November 2017

Bio-WĂ€rme fĂŒr „LĂŒtzelsachsener Ebene“

Guten Tag

Hirschberg, 2. Dezember 2010. (pm) Das Neubaugebiet „LĂŒtzelsachsen Ebene“ soll deshalb mit WĂ€rme aus einer nahegelegenen Biogasanlage versorgt werden. DarĂŒber haben die Stadtwerke am 30. November den Gemeinderat informiert. LĂŒtzelsachsen Ebene soll ab Mitte des Jahres 2011 erschlossen werden. Der erste Spatenstich wird am Dienstag, 7. Dezember, vollzogen. In das Projekt werden zwei Millionen Euro investiert.

Gemeisame Pressemitteilung Stadt Weinheim und Stadtwerke Weinheim:

„Im SĂŒdwesten der Stadt ist auf 18 Hektar ein Wohngebiet fĂŒr rund 550 bis 600 junge Familien geplant. Ein kleiner Teil ist als Gewerbegebiet ausgewiesen, in dem sich kleinere Betriebe ansiedeln sollen.

Die WĂ€rme fĂŒr das gesamte Neubaugebiet wollen die Stadtwerke Weinheim von Bauer Axel Großhans beziehen. Die Familie Großhans betreibt in der Waidallee seit 2006 eine Biogasanlage und ein Blockheizkraftwerk (BHKW), das Strom und WĂ€rme erzeugt. Bislang speist der Bauer nur die erzeugte elektrische Energie ins Netz ein, die entstehende WĂ€rme dagegen wird ungenutzt in die AtmosphĂ€re geblasen.

Die 45 HĂ€user im Neubaugebiet "LĂŒtzelsachsen Eben" sollen durch diese Biogasanlage gewĂ€rmt werden. Bild: Stadt Weinheim

„Schon bald wird diese AbwĂ€rme die Neubauten im Gebiet LĂŒtzelsachsen Ebene beheizen“, informiert Peter KrĂ€mer, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Stadtwerke Weinheim. „Dadurch steigern wir den Wirkungsgrad des Blockheizkraftwerks weiter – und wir vermeiden zusĂ€tzliche Kohlendioxid-Emissionen, weil wir ein bestehendes Heizkraftwerk nutzen können.

In das Projekt investieren die Stadtwerke rund zwei Millionen Euro. Darin enthalten sind eine 800 Meter lange FernwĂ€rmeleitung zur Biogasanlage der Familie Großhans, die Erschließung des Neubaugebiets mit WĂ€rmeleitungen und der Bau einer Reserve-WĂ€rmezentrale.

„Wir setzen konsequent auf Umweltschutz, Energieeffizienz und RegionalitĂ€t“, sagt Peter KrĂ€mer. „Alle drei Faktoren tragen entscheidend dazu bei, die hohe LebensqualitĂ€t im Großraum Weinheim auf Dauer halten zu können.“

Die WĂ€rmeversorgung des Gebiets LĂŒtzelsachsen Ebene mit FernwĂ€rme aus Biogas hat sich im Vergleich als gĂŒnstigste Alternative erwiesen. Neben der Versorgung mit einem Biogas-Blockheizkraftwerk wurden vier weitere Varianten geprĂŒft: Geothermie, Holzhackschnitzel-Heizwerk, Rapsöl-BHKW und Gas-Brennwertthermie in Kombination mit solarer Warmwasserbereitung.

Die Biogas-BHKW-Variante hat mit 75 Prozent den höchsten Anteil an regenerativen Energien, den niedrigsten Kohlendioxidausstoß und liegt bei der Gesamtkostenbetrachtung gemeinsam mit der klassischen Kombination von Erdgas und Solarthermie auf dem gĂŒnstigsten Platz. „Die ursprĂŒnglich favorisierte WĂ€rmeversorgung ĂŒber die Geothermieanlage des Thermalbads Miramars wĂ€re hingegen deutlich teurer und nur auf einen regenerativen Anteil von etwa 30 Prozent gekommen“, resĂŒmiert Peter KrĂ€mer. „Die RestwĂ€rmemengen – also das WĂ€rmepotenzial abzĂŒglich des Eigenbedarfs des Miramars – hĂ€tten fĂŒr die Versorgung des Neubaugebiets nicht ausgereicht.“

Der WĂ€rmeliefervertrag zwischen den Stadtwerken und der Familie Großhans ist seit Anfang des Jahres unterschrieben. Er hat eine Laufzeit von zehn Jahren mit VerlĂ€ngerungsoptionen. Die Familie Großhans hat ihre Biogasanlage bereits auf die erforderliche Leistung von 550 Kilowatt erweitert. Als Rohstoff fĂŒr ihr Biogas setzt sie nachwachsende Rohstoffe und RindergĂŒlle ein.

Um die Sicherheit der WĂ€rmeversorgung auch bei einem Ausfall der Biogasanlage oder in extremen KĂ€ltephasen abdecken zu können, wollen die Stadtwerke Weinheim eine Reserve-WĂ€rmezentrale mit einem Erdgas-Spitzenlastkessel direkt im Neubaugebiet LĂŒtzelsachsen Ebene errichten. Dort verfĂŒgt die Stadt ĂŒber eigene FlĂ€chen.

Entscheidend fĂŒr den wirtschaftlichen Betrieb der FernwĂ€rmeversorgung ist die Anschlussdichte. „Das Biogas-Blockheizkraftwerk arbeitet dann wirtschaftlich, wenn mindestens 60 Prozent der geplanten Wohn- und Gewerbeeinheiten angeschlossen sind“, informiert Peter KrĂ€mer. „Deshalb ist es wichtig, dass das Neubaugebiet zĂŒgig besiedelt wird.

Die Wirtschaftlichkeitsberechnungen gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2020 eine Anschlussdichte von 80 Prozent erreicht ist. In diesem Fall lĂ€ge unsere Rendite bei circa fĂŒnf Prozent vor Steuern.“ Das Risiko, termingerecht eine wirtschaftliche Anschlussdichte zu erreichen, sei erheblich, betont Peter KrĂ€mer.

Dennoch lohne sich das Engagement in solche Projekte. „FĂŒr die Vermarktung von NeubauflĂ€chen spielt die zukunftsorientierte Bereitstellung von umweltschonender, regenerativer Energie eine immer wichtigere Rolle“, sagt der SWW-Chef. „Regionale Projekte, die Rohstoffe und das Klima schonen, haben bei KĂ€ufern die Nase vorn. Unser innovatives FernwĂ€rmekonzept fĂŒr LĂŒtzelsachsen Ebene erfĂŒllt all diese Kriterien. Das ist beispielhaft und zukunftsweisend.“

Der Rohstoff fĂŒr das Biogas stammt aus der nĂ€heren Umgebung, Gas und WĂ€rme werden von einem lokalen Bauern erzeugt, die Stadtwerke Weinheim ĂŒbernehmen die Versorgung mit FernwĂ€rme – das bedeutet, dass fast die gesamte Wertschöpfung in der Region bleibt.

Die Stadtwerke realisieren im Gebiet LĂŒtzelsachsen Ebene ein regionales, preisgĂŒnstiges und ökologisch höchst anspruchsvollen Konzept mit hoher Versorgungssicherheit. Erst vergangenes Jahr haben sie ein anderes effizientes FernwĂ€rmekonzept in Weinheim umgesetzt. Das modernisierte Blockheizkraftwerk im Schwimmbad HaWei beheizt das neue Wohngebiet Unter den Burgen sowie GebĂ€ude der Wohnbaugenossenschaft in der Mannheimer Straße mit.

„Der Verkauf und Anschluss an die FernwĂ€rmeversorgung der 45 WohnhĂ€user des Neubaugebietes erfolgte in der Rekordzeit von nur eineinhalb Jahren“, freut sich der GeschĂ€ftsfĂŒhrer. „Wir haben die Leitung durch die SaarbrĂŒckener Straße gefĂŒhrt. Jeder Hausbesitzer kann sich auch in dieser Straße schnell und gĂŒnstig an das FernwĂ€rmenetz anschließen lassen.“

Durch ihre Investitionen in klimaschonende FernwĂ€rme wollen die Stadtwerke Weinheim jedes Jahr den Ausstoß von Kohlendioxid in der Region weiter reduzieren.“

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das weinheimblog

Petry bewegt Dich: Fit auf die Piste

Guten Tag

Hirschberg, 2. Dezember 2010. Die Wintersportler jauchzen angesichts der Wetterlage: Endlich Schnee – ab auf die Piste heißt es in den kommenden Monaten. Ski fahren macht aber nur dann wirklich Spaß, wenn man sich drauf vorbereitet. Dann sinkt auch die Gefahr von Verletzungen.

Anmerkung der Redaktion:
Matthias Petry schreibt auf unseren anderen Blogs in Heddesheim, Hirschberg und Ladenburg seit einem halben Jahr jeden ersten Dienstag im Monat die „Petry bewegt Dich-Kolumne“ – mit Tipps, wie man sich im Alltag fit halten kann. Wenn Sie frĂŒhere BeitrĂ€ge lesen möchten, können Sie gerne auf das Archiv hirschbergblog kostenfrei zugreifen.

Von Matthias Petry

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Matthias Petry: Gesundheit ist alles. Foto: local4u

Haben Sie auch schon den Winterurlaub gebucht? Geht-ÂŽs wieder fĂŒr eine Woche zum Skifahren in die Berge? Haben Sie damit dann Ihr jĂ€hrliches Sportprogramm erfĂŒllt? Dann gehören Sie zu einer (recht großen) Risikogruppe.

Der Spaß kann gefĂ€hrlich werden.

Wer das ganze Jahr ĂŒber keinen Sport treibt und dann eine Woche lang Skipisten runterbrettert, lebt gefĂ€hrlich. Das gilt besonders fĂŒr AnfĂ€nger – aber auch fĂŒr gute Techniker und „alte Hasen“.

Sie kennen das: Anfangs lĂ€uft es auf der Piste noch wie geschmiert – die ersten HĂ€nge nehmen Sie mit links. Doch bald werden die Beine schwer, der RĂŒcken zwickt, die Lunge brennt. Dann liegen Sie zum ersten Mal auf der Nase. Gerade nochmal gut gegangen …

Skifahren ist Ă€ußerst komplex. Es setzt koordinative und konditionelle FĂ€higkeiten voraus – Kraft und Ausdauer sind gefragt. Hinzu kommt eine hohe Sturzgefahr und damit verbunden: eine hohe Verletzungsgefahr. Das wird meist unterschĂ€tzt – Skifahren ist wie Autofahren ohne Knautschzone und Airbag.

Die Chirurgen sind besser im Training als ihre Patienten.

Ein Skiunfall kann das UrlaubsvergnĂŒgen schnell zum Horrortrip werden lassen. KnochenbrĂŒche, BĂ€nderrisse, SchĂ€deltraumata – die KrankenhĂ€user in den Alpenregionen sind gut ausgelastet und machen gute GeschĂ€fte. Die dortigen Chirurgen gehören zu den besten ihrer Zunft – kein Wunder, denn sie sind stĂ€ndig im Training!

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Doch das Unfallrisiko auf der weißen Piste können Sie reduzieren. DafĂŒr bemĂŒhen wir nochmal das Beispiel Autofahren: Wie prĂ€parieren Sie Ihr Auto fĂŒr den Winter? Inspektion, Winterreifen, Frostschutzmittel? Dann machen Sie ja alles richtig. Und wie prĂ€parieren Sie Ihren Körper fĂŒr Wintersport? Gar nicht? Dann mĂŒssen Sie was tun.

Um Ihren Körper zu stĂ€rken und fĂŒr den Wintersport zu prĂ€parieren, mĂŒssen Sie ein Grundlagentraining absolvieren, das bereits im Herbst beginnen sollte: Die Muskeln krĂ€ftigen – vor allem die Beinmuskulatur – aber auch RĂŒcken, Bauch, Schultern und Arme. Am besten in einer wöchentlichen Skigymnastik.

Üben, ĂŒben, ĂŒben.

Auch eine WirbelsĂ€ulengymnastik (siehe Oktoberausgabe) passt da bestens – allerdings ergĂ€nzt durch Übungen fĂŒr die Beinmuskulatur (z. B. Kniebeugen) und fĂŒr die Arme. Kaufen Sie sich fĂŒr zu Hause ein Theraband inklusive Übungsanleitung.

Und trainieren Sie Ihre Ausdauer, Ihr Herz-Kreislaufsystem. Gehen Sie regelmĂ€ĂŸig walken, laufen, radfahren oder schwimmen. Mindestens zweimal pro Woche fĂŒr mindestens eine halbe Stunde.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Ist Ihr Körper fĂŒr den Wintersport vorbereitet, ermĂŒdet er weniger schnell. Und die meisten StĂŒrze passieren dann, wenn Kraft und – damit unweigerlich verbunden – auch Konzentration und Reaktion nachlassen.

Ein trainierter Körper beugt Verletzungen vor.

StĂŒrze kommen dann weniger oft vor – aber natĂŒrlich sind sie auch nicht unvermeidbar. Eine trainierte Muskulatur, die Knochen, Sehnen und Gelenke schĂŒtzt, kann dann StĂŒrze abfedern und das Verletzungsrisiko dadurch erheblich verringern.

Und man schĂŒtzt damit natĂŒrlich auch die anderen Wintersportler, wenn man Kollisionen auch noch am Nachmittag ausweichen kann. Wenn die Muskeln den Befehlen des Gehirns zuverlĂ€ssig Folge leisten.

Außerdem ist man mit einer guten Fitness selbstsicherer und lockerer, man hat mehr Zutrauen in die eigenen FĂ€higkeiten und damit mehr Spaß auf der Piste.

Ein Skiunfall kann schlimme Folgen haben. Körperliche Fitness ist die beste PrÀvention, damit einem selbst und anderen nichts passiert.

In diesem Sinne wĂŒnsche ich Ihnen Ski heil!

Mit sportlichen GrĂŒĂŸen
Matthias Petry

In eigener Sache:
Nach einem halben Jahr und sechs fachlichen BeitrĂ€gen zum Thema „Sport und Gesundheit“ möchte ich mich bei allen Lesern bedanken.

Die sehr guten Zugriffszahlen zeigen, dass meine Artikel in der Reihe „Petry bewegt Dich“ auf ein breites Interesse stoßen, was mich sehr freut. 🙂

Es geht mir aber nicht nur um Unterhaltung, sondern vor allem darum, Menschen zu mehr Bewegung und Sport zu animieren.

Deshalb wĂŒrde ich gern von Ihnen wissen, ob meine RatschlĂ€ge bislang auch irgendetwas praktisch bewirkt haben.

Wenn Sie also den einen oder anderen Tipp umgesetzt haben oder sich gar mehr bewegen wie frĂŒher, dann schreiben Sie doch ein kurzes Feedback als Kommentar.

Das wĂŒrde wiederum mich noch mehr motivieren, Ihnen auch im kommenden Jahr als „gutes Gewissen“ zur Seite zu stehen. Themen gibt-€ℱs genug, denn ohne Gesundheit ist alles nichts!

Zur Person:
Matthias Petry ist Sportwissenschaftler und als Dozent im Gesundheitsbereich tĂ€tig. Matthias Petry gibt Antworten auf Fragen rund um Sport, Fitness und Gesundheit und möchte dazu motivieren, dass Menschen wieder mehr Bewegung in ihren Alltag einbauen und dadurch schrittweise gesĂŒnder werden.

Sonia Neundörfer: „Ich mag gerne natĂŒrliche Make Ups.“

Sonderveröffentlichung
Sonia Neundörfer, Visagistin und Hairstylistin 1

Sonia Neundörfer im Studio.

Seit wann arbeiten Sie als Visagistin und Hairstylistin in Heddesheim und Umgebung?
Sonia Neundörfer: „Mein Gewerbe habe ich hier ganz aktuell angemeldet. In Heddesheim habe ich ein Studio, wenn Kundinnen und Kunden zu mir kommen wollen. Meistens bin ich aber vor Ort und das nicht nur in Heddesheim, sondern auch in den umliegenden Gemeinden wie Ladenburg, Hirschberg, Viernheim, Seckenheim oder Schriesheim.“

Ich bin direkt am Ort des Geschehens.

Also sind Sie eine reisende Visagistin?
Neundörfer: „Klar, es ist fĂŒr die Kundinnen und Kunden aufwĂ€ndiger, wenn sie erst zu mir und dann zum Anlass fahren. Deswegen komme ich dahin, wo ich gebraucht werde.

Am idealsten ist es, wenn ich direkt am Ort des Geschehens bin, weil ich dann Licht und Umgebung sehe und meine Arbeit darauf einstellen kann.

Es ist ein großer Unterschied, ob es sich um Tages- oder Kunstlicht handelt und welche Farben einen Raum bestimmen. Das ist besonders wichtig bei Fotoshootings.“

Interessant. DarĂŒber denkt man nicht nach.
Neundörfer (lacht): „Ich schon – ist ja schließlich meine Arbeit.“

Sind Sie auf bestimmte Arbeiten spezialisiert?
Neundörfer: „Ja, ich persönlich mag sehr gerne natĂŒrliche, typgerechte Make Ups. Aber natĂŒrlich biete ich auch extrovertierte Arbeiten an. Die Kundinnen und Kunden bestimmen, ich berate und fĂŒhre aus.

Viel Spaß macht die Arbeit mit Kindern und gerade im Bereich kosmetisches Make Up habe ich große Freude, wenn ich Menschen helfen kann, besonders auffĂ€llige Merkmale geschickt zu bedecken.“

Alltag ist Routine – ich biete das Besondere.

Schminken gehört doch fĂŒr viele Frauen zum Alltag, weshalb braucht es eine Visagistin?
Neundörfer (lacht): „Ganz klar schminken sich Frauen im Alltag selbst, wenn ich bei allen morgens antreten mĂŒsste, wĂŒrde ich das wohl nicht schaffen. Alltag ist Routine, ich biete das Besondere. Techniken, Farben, Materialien und eine Beratung dazu.

Frauen lernen dabei, hier und da ihren Stil anzupassen oder zu verĂ€ndern. Und Sie glauben gar nicht, wie viele MĂ€nner sich mittlerweile fĂŒr entsprechende AnlĂ€sse schminken lassen, um optimal zu wirken.“

Sonia Neundörfer, Visagistin und Hairstylistin 6

Sonia Neundörfer hilft, sich neu zu entdecken.

Stimmt. Beim Fernsehen ist das normal.
Neundörfer:
„Klar, denn hier wird durch die Visagisten-Arbeit nachgeholfen, damit man vor der Kamera nicht zu blass aussieht. Und schauen Sie sich Fotos an: Von Hochzeiten, Feierlichkeiten, AnlĂ€ssen wie Kongressen oder Messen. Hier fehlt oft der letzte Schliff und man sieht nicht so gut aus, wie man könnte, wenn Fotos gemacht werden.

Gerade bei Hochzeiten – dem schönsten Tag fĂŒr die Braut, hat diese viel zu tun und es kann sehr anstrengend sein, im Hochzeitskleid GĂ€ste zu begrĂŒĂŸen, zu tanzen undsoweiter. Da ist es von Vorteil, wenn ab und an nachgearbeitet wird, damit die Braut nicht nur schön ist, sondern auch bleibt.“

Über mein Blog biete ich zusĂ€tzlichen Service.

Sie haben sich ein Blog eingerichet. Warum?
Neundörfer:
„Weil ich ein kommunikativer Mensch bin und das eine tolle Möglichkeit ist, mit meinen Kundinnen und Kunden im Kontakt zu sein. Das Internet ist eine unglaublich wertvolle Bereicherung fĂŒr uns alle. Ich informiere mich selbst ĂŒber neue Trends und Möglichkeiten und nutze das Internet, um ĂŒber meine Arbeit zu berichten.“

Sie nutzen das also zur Kundenkommunikation?
Neundörfer: „Ganz genau. Ich zeige einfach meine Welt, meine Arbeit, aber auch, was mir gefĂ€llt. Aktuell habe ich einen Beitrag geschrieben ĂŒber eine Boutique in Seckenheim. Ich bin da reingegangen, habe mir die entzĂŒckenden Sachen angeschaut und auch etwas gekauft.

Da ich selbst vor Ort war, habe ich ein paar Fotos gemacht, einen Text dazu geschrieben und voilà haben meine Leserinnen und Leser einen tollen Service und Tipp von mir erhalten.“

Also quasi ein Kundenservice?
Neundörfer: „Ja, im besten Sinne. Das entdecke-dich-neu-ndörfer-Blog wĂ€chst mit jedem Beitrag und informiert mit Bildern und Texten zu Lifestyle, gutem Aussehen und Produkten, die ich empfehlen kann. Die Menschen sind heute fast alle im Internet und ich gehe dahin, wo die Menschen sind. Das ist, wie oben beschrieben, Teil meiner Arbeit.“

Sonia Neundörfer im Internet
Das „Entdecke-Dich-Neu-ndoerfer“-Blog.

Fotos: Robin Birr

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Eisbahneröffnung, verkaufslange Nacht und Weihnachtsmarkt

Guten Tag

Weinheim, 1. Dezember 2010. (pm) Am kommenden Wochenende kann man in Weinheim bis 23:00 Uhr shoppen. Auch der Weihnachtsmarkt hat bis 23:00 Uhr geöffnet. Um 18:00 Uhr wird die Eisbahn mit einem Feuerwerk eröffnet.

Information der Stadt Weinheim:

„Am Vorabend des zweiten Advents sind die NikolĂ€use der Region fĂŒr Weinheim gebucht. Am Samstag, 4. Dezember geht es in der Innenstadt rund. Das BĂŒro fĂŒr Stadt- und Tourismusmarketing hat eine verkaufslange Erlebnisnacht organisiert, bei der die GeschĂ€fte der City – allen voran die Weinheim Galerie – bis 23 Uhr geöffnet haben.

Ab 4. Dezember 2010 kann man in Weinheim wieder eislaufen. Bild: Stadt Weinheim

Am gleichen Abend eröffnet die Eisbahn, die ebenfalls direkt in der Stadt liegt. Und der malerische Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz hat bis 23 Uhr geöffnet. Um 18 Uhr eröffnet Uwe Nietzsche, Inhaber der „Piano Lounge“ im Atrium in der Bahnhofstraße, seine zehn mal zwanzig Meter große Eisbahn inmitten der Stadt mit einem Feuerwerk. Dann ist wieder Eiszeit in der Stadt unter den beiden Burgen.

Bis Mitte Februar wird die RutschflÀche tÀglich geöffnet sein, jeden Tag bis 22 Uhr abends. Es gibt immer wieder ein abwechslungsreiches Programm, spannende Eisstockturniere und einen Schlittschuhverleih direkt an der Bahn. So zeigt sich Weinheim als Erlebnis- und Einkaufsstadt an diesem 4. Dezember von seiner besten Seite.

Zwischen DĂŒrreplatz und Atrium, mit Weinheim Galerie und Eisbahn, und dem Marktplatz mit dem stimmungsvollen Weihnachtsmarkt (an den Wochenenden 4./5. Dezember, 11./12. Dezember und 18./19. Dezember) dient die FußgĂ€ngerzone als Einkaufsmeile.

Am 4. Dezember gibt es eine glĂŒhweinmĂ€ĂŸige VerlĂ€ngerung. „Die aktiven EinzelhĂ€ndler haben wieder viele WeihnachtsĂŒberraschungen zu bieten“, freut sich City-Managerin Maria Zimmermann.“

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das weinheimblog

Sanierung des Kriegerdenkmals am Marktplatz

Guten Tag

Weinheim, 1. Dezember 2010. (cm/pm) Der Weinheimer Marktplatz wird sein Wahrzeichen zurĂŒckerhalten. In einer Grundsatzentscheidung des Weinheimer Gemeinderats wurde beschlossen, dass das Denkmal des StĂŒrmenden Kriegers saniert werden soll. Das Denkmal befindet sich unterhalb der St. Laurentiuskirche.

In etwa einem Vierteljahr wird das Denkmal wieder an seinen Platz zurĂŒckkehren. So lange wird die Sanierung dauern. Der Sockel bleibt in dieser Zeit leer. Die Sanierung hat der Weinheimer Gemeinderat am Mittwoch den 24. November in einer Grundsatzentscheidung beschlossen.

Kriegerdenkmal um 1989

Kriegerdenkmal um 1989

Wie OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard durchblicken ließ, gĂ€be es eine Spendenzusage fĂŒr die Restaurierung des 120 Jahre alten Kriegerdenkmals.

Aus SicherheitsgrĂŒnden wurde das Denkmal bereits im vergangenen Jahr abgebaut. Die Sanierung wird voraussichtlich mehr als 40.000 Euro kosten.

Ein Antrag der „Linken“, den leeren Sockel vorĂŒbergehend mit einem modernen Kunstwerk zu bestĂŒcken, scheiterte. Mit den Stimmen der CDU sowie der Freien WĂ€hler sprach sich der Gemeinderat gegen ein Provisorium aus.

Anmerkung der Redaktion:

Christian MĂŒhlbauer absolviert ein redaktionelles Praktikum bei uns in der Zeit vom 22. November – 10. Dezember 2010. Herr MĂŒhlbauer studiert an der Fachhochschule Ansbach “Ressortjournalismus.-€

Weinheimer Schlosspark: Veranstaltungen gehen weiter

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Guten Tag!

Weinheim, 1. Dezember 2010. (cm/pm) Der Weinheimer Schlosspark wird auch weiterhin fĂŒr Großveranstaltungen zur VerfĂŒgung stehen. Das hat der Gemeinderat Weinheim bei seiner Sitzung am 24. November beschlossen. Große Konzerte sollen jedoch nur noch im Zwei-Jahres-Rhythmus zugelassen werden. Das soll das gepflegte Erscheinungsbild des Schlossparks gefĂ€hrden. Außerdem sollen die Anwohner des Parks nicht ĂŒber GebĂŒhr belastet werden.

Schlosspark von oben

Schlosspark von oben

Der Weinheimer Schlosspark wird auch weiterhin ein Konzert-Standort in der Region bleiben. Das hat der Gemeinderat Weinheim beschlossen. Der Park solle weiterhin fĂŒr Großveranstaltungen aller Art zur VerfĂŒgung stehen.

Große Konzerte sollen jedoch nur noch in einem Zwei-Jahres-Rhythmus zugelassen werden. Dadurch soll das gepflegte Erscheinungsbild des Parks bewahrt bleiben. Außerdem wird dadurch sichergestellt, dass die Anwohner des Schlossparks „nicht ĂŒber GebĂŒhr“ belastet werden.

Wie der Gemeinderat außerdem beschlossen hat, dĂŒrfen die Veranstaltung mit Auf- und Abbau von Anlagen eine Dauer von sechs Tagen nicht ĂŒberschreiten.

DarĂŒber hinaus fĂ€llte der Gemeinderat einen Grundsatzbeschluss bezĂŒglich Veranstaltungen im Schlosspark: GrundsĂ€tzlich seien kulturelle Großveranstaltungen erwĂŒnscht.

Das nĂ€chste Konzertwochenende soll bereits Ende Juli 2011 stattfinden. Eine Anfrage der Mannheimer Agentur „Yellow Concerts“ liegt dem stĂ€dtischen KulturbĂŒro vor. Geplant ist eine Open-Air-Veranstaltung gemeinsam mit dem Mannheimer Nationaltheater.

Wie OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard betonte, seien aber auch andere Veranstalter möglich. So habe man in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Stars in den Schlosspark holen können. Darunter Persönlichkeiten wie José Carreras, Chris de Burgh, Roger Hogdson oder Udo JĂŒrgens.

Anmerkung der Redaktion:

Christian MĂŒhlbauer absolviert ein redaktionelles Praktikum bei uns in der Zeit vom 22. November – 10. Dezember 2010. Herr MĂŒhlbauer studiert an der Fachhochschule Ansbach “Ressortjournalismus.-€

Hildebrand MĂŒhle: „GrĂŒne Immobilie“ statt Großbordell

Guten Tag!

Hildebrand MĂŒhle August 1999 Luftbild Wolf-RĂŒdiger Pfrang

Hildebrand MĂŒhle August 1999 Luftbild Wolf-RĂŒdiger Pfrang

Weinheim, 1. Dezember 2010. (cm/pm) Der Gemeinderat hat am Mittwoch (24. November) einem StĂ€dtebaulichen Vertrag mit der Denkmal AG zugestimmt. Diese wird die alte Hildebrand’sche MĂŒhle in ein Wohn- und GeschĂ€ftshaus umbauen. Im Vertrag wurde außerdem festgehalten, die NutzungswĂŒnsche des frĂŒheren Besitzers nicht weiter zu verfolgen. Dieser plante ein Großbordell im GebĂ€ude einzurichten. Der neue Investor will 50-70 Wohnungen bauen.

Der Weinheimer Gemeinderat dĂŒrfte erleichtert sein. Hatte der frĂŒhere Besitzer der alten Hildebrand’schen MĂŒhle noch geplant, diese in ein Großbordell zu verwandeln, werden diese NutzungswĂŒnsche nun nicht lĂ€nger verfolgt. Dies wurde vertraglich festgehalten.

Im Vertrag verpflichtet sich die Wiesbadener Denkmal AG, die vor Jahren erteilte Baugenehmigung eines frĂŒheren Interessenten nicht zu verwenden. Im Gegenzug darf der Investor auf bis zu 950.000 Euro Fördermittel aus einem StĂ€dtebau-Sanierungsprogramm hoffen.

Jedoch nur unter der Bedingung, dass eine vertrÀgliche Entwicklung umgesetzt wird. Auch diese Sanierungsziele wurden vertraglich festgelegt.

Wie OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard sagte, sei er froh, dass er ein Versprechen einlösen könne. Die Gemeinderatsfraktionen lobten die HartnĂ€ckigkeit der Verwaltungsspitze. Diese hatten dem frĂŒheren Bordell-Investor eine Umsetzung seiner PlĂ€ne so schwer wie möglich gemacht. Auch das Engagement einer BĂŒrgerinitiative, die sich gegen die Bordell-PlĂ€ne stark gemacht hatte, wurde lobend erwĂ€hnt.

Der Vorteil dieses Investors liegt in der Spezialisierung der Denkmal AG, so die Stadt Weinheim. Diese hat sich nĂ€mlich auf die Sanierung alter IndustriedenkmĂ€ler spezialisiert. Ein Abriss der alten Hildebrand’schen MĂŒhle ist somit nicht notwendig.

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Der neue Investor Denkmal AG möchte in dem alten IndustriegebĂ€ude hochwertige Wohnungen unterbringen. Ein großer Teil der GebĂ€ude wie Turm und Villa bleiben erhalten, NebengebĂ€ude werden abgerissen.

Insgesamt rechnet der Investor mit 12 Millionen Euro Baukosten und zusĂ€tzlichen Kosten fĂŒr Abriss und komplette Entkernung, wofĂŒr der Zuschuss verwendet werden soll.

„Es werden 50-60 Wohnungen entstehen“, sagte Pressesprecher Michael ThĂŒmmel auf Anfrage. „Diese werden zwischen 70-100 Quadratmeter haben.“ Ab Januar gehe man in die konkretere Planung mit den Architekten. Dabei werde auch geprĂŒft, inwieweit „altengerechtes Wohnen“ angeboten werden könne.

Aus Kapitalanlegersicht sei das Objekt sehr interessant, weil hier durch den Denkmalschutz höhere Abschreibungen möglich seien, außerdem plane man eine Niedrigenergiesanierung, so dass hier weitere Förderungen ĂŒber die KfW möglich seien: „Das wird eine grĂŒne Immobilie“, sagte Herr ThĂŒmmel.

Geplant ist eine Vermarktung ab FrĂŒhjar bis Mitte 2011, ab 2012 könnte dann gebaut werden. Das ehrgzeizige Ziel: Ab 2013 wĂ€ren die Wohnungen dann beziehbar.

Link:
Denkmal AG
Referenzobjekt Schloss Seeheim
Pressemitteilung der Denkmal AG

Anmerkung der Redaktion:

Christian MĂŒhlbauer absolviert ein redaktionelles Praktikum bei uns in der Zeit vom 22. November – 10. Dezember 2010. Herr MĂŒhlbauer studiert an der Fachhochschule Ansbach “Ressortjournalismus.-€

Weihnachtsquiz der Feuerwehr soll BĂŒrger „sensibilisieren“

Guten Tag!

Weinheim , 01. Dezember 2010. (fw) Ab heute findet man jeden Tag bis zum 24.12.2010 auf der Internetseite der Weinheimer Feuerwehr, das man anklicken kann. Darunter wird es ein tĂ€glich ein wechselndes kurzes Quiz entweder ĂŒber Weinheim, den vorbeugend Brandschutz oder die örtliche Feuerwehr geben.

Information der Feuerwehr Weinheim:

24 Fragen - 24 Preise. Quelle: Feuerwehr Weinheim

„Wer dieses Quiz lösen kann, hat die Möglichkeit einen der attraktiven Preise zu gewinnen.

Gerade in der Vorweihnachtszeit steigt die Brandgefahr, da unbeaufsichtigte Kerzen, trockene AdventskrÀnze und TannenbÀume zu gefÀhrlichen Brandfallen werden können.

Daher möchte die Feuerwehr Weinheim die BĂŒrger auf mögliche Brandgefahren sensibilisieren und Sicherheit verlosen.

Wir freuen uns Sie bei diesem Adventskalender begrĂŒĂŸen zu dĂŒrfen. Jeden Tag verlosen wir entweder einen Rauchmelder, eine Löschdecke oder einen Feuerlöscher.“

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das weinheimblog

Gemeinderat beschließt Betreuung fĂŒr Bach-SchĂŒler und Aufwertung des Stadtarchivs

Guten Tag! Weinheim, 30. November 2010. (cm/pm) Der Gemeinderat hat bei der vergangenen Sitzung fĂŒr mehrere BeschlĂŒsse gestimmt. So wurde die Entscheidung gefĂ€llt, die Grundschulbetreuung in Weinheim zu vervollstĂ€ndigen. DarĂŒber hinaus wurden Änderungen an den Sprtförderrichtlinien beschlossen. Das Stadtarchiv Weinheim soll in naher Zukunft eine Aufwertung erfahren. Ein Umzug in neue RĂ€umlichkeiten sowie mehr Personal wurden vom Gemeinderat am vergangenen Mittwoch beschlossen.

Bei der Gemeinderatssitzung der Stadt Weinheim am Mittwoch, den 24. November 2010, wurden mehrere BeschlĂŒsse gefasst.

Grundschulbetreuung erweitert

So entschieden sich der Gemeinderat fĂŒr einen Ausbau der Grundschulbetreuung. ÜberplanmĂ€ĂŸige Ausgaben in Höhe von rund 8.000 Euro fĂŒr die Johann-Sebastian-Bach-Förderschule wurden genehmigt, um ein Betreuungsangebot bos 13:30 Uhr zu ermöglichen.

Die Personalkosten hierfĂŒr belaufen sich auf 7.700 Euro pro Jahr. Bereits am dem 1. Dezember soll das Angebot zur VerfĂŒgung stehen.

Stadtarchiv wird aufgewertet

Neben diesen Ausgaben erging außerdem ein Beschluss, dass Stadtarchiv Weinheim aufzuwerten. Dies geschieht in Form neuer RĂ€ume sowie durch mehr Personal. Die wachsenden Aufgaben des Stadtarchivs sollen dadurch bewĂ€ltigt werden.

Aufgrund eines Wasserschadens im September hatte sich die Situation bereits zugespitzt. Es bestehe die Gefahr, so Stadtarchivarin Andrea RĂ¶ĂŸler, dass wichtige Archivalien Schaden nehmen, sollten sie nicht in trockene RĂ€ume gebracht werden. Entsprechend geschĂ€digte Unterlagen mĂŒssten dann kostspielig restauriert werden.

Ein Vermietungsangebot fĂŒr eine 720 Quadrameter große BĂŒro- und AufbewahrungsflĂ€che liegt der Gemeinde vor. Die monatlichen Kosten wĂŒrden bei 2.750 Euro liegen. DarĂŒber hinaus soll der Personalstand auf drei Vollzeit-Stellen erhöht werden. Wie der Gemeinderat festhielt, seien diese VerĂ€nderungen unabdingbar. So nutzten im Jahr 2009 rund 500 Personen das Archiv fĂŒr private, wissenschaftliche oder gewerbeliche Nachforschungen.

Neues Baugebiet an der Leibnizstraße

„Wohnpark an der Leibnizstraße“ – so der Name eines neuen Baugebietes, das sich in zentraler Lage in Weinheim befindet. Der Gemeinderat stimmte dem Bebauungsplan zu. Innerhalb des nĂ€chsten Jahres sollen an dem frĂŒheren Standort einer Freudenberg-Fabrik oberhalb des OG-Bahnhofs etwa 90 Wohneinheiten in zehn WohngebĂ€uden entstehen.

Finanzlage zwingt zu Einschnitten

Aufgrund der Finanzlage musste die Stadt Weinheim jedoch auch Einschnitte hinnehmen. Nun betrifft dies auch die Vereine. So bestĂ€tigte der Gemeinderat am vergangenen Mittwoch eine Änderung der Sportförderrichtlinien sowie der Entgeltordnung. Ein entsprechender Beschluss war bereits im Sommer im Zuge der Haushaltskonsolidierung gefasst worden.

Wirklich gekĂŒrzt wird jedoch nur bei den Erwachsenen. So wurde auf eine Erhöhung der Hallenmieten fĂŒr Kinder- und Jugendabteilungen verzichtet. FĂŒr Erwachsene fĂ€llt die Erhöhung dafĂŒr deutlicher aus. Wie die Stadt mit der Arbeitsgemeinschaft Sport besprochen hatte, sei die Förderung von Leistungs- und Erwachsenensport nicht Aufgabe der Kommune. Bei Kindern und Jugendlichen trage man jedoch eine Verantwortung.

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Anmerkung der Redaktion:

Christian MĂŒhlbauer absolviert ein redaktionelles Praktikum bei uns in der Zeit vom 22. November – 10. Dezember 2010. Herr MĂŒhlbauer studiert an der Fachhochschule Ansbach “Ressortjournalismus.-€

Fotostrecke: Bilder vom Werkstattbrand

Guten Tag!

Weinheim , 30. November 2010. Mehrere Notrufe meldeten am Mittwochabend, den 24. November 2010, kurz nach 20:00 Uhr einen Brand in einer KFZ Werkstatt in der Viernheimer Straße. Der Alarm ging bei der Feuerwehr Weinheim um 20:09 Uhr ein, die daraufhin bereits um 20:11 Uhr mit dem ersten Fahrzeug vor Ort war. Trotz des schnellen Eintreffens, stand die Werkstatt bereits in Flammen und hatte auf das Dach ĂŒbergegriffen, so dass die Wehr keine Chance mehr hatte das GebĂ€ude zu retten.

Von Ralf Mittelbach

Weinheim, Brand, Werkstadt, Feuerwehr, local4u

Kfz-Werkstatt brennt aus. Bild: local4u

Der Feuerschein war weithin sichtbar. GlĂŒcklicherweise konnten sich alle Mitarbeiter bereits aus dem GebĂ€ude retten. Lediglich ein Mitarbeiter erlitt bei ersten Löschversuchen leichte Verbrennungen und wurde vom Deutschen Roten Kreuz Weinheim versorgt und ins Krankenhaus gebracht.

In der Werkstatt waren mehrere Autos, Reifen und EinrichtungsgegenstĂ€nde in Brand geraten. Das Feuer breitete sich rasant aus und drohte auf zwei WohnhĂ€user links und rechts vom GebĂ€ude ĂŒberzugreifen.

Eine weitere Gefahr stellen mehrere Acetylen und Propangasflaschen dar, die von der Feuerwehr rechtzeitig geborgen werden konnten. Aufgrund der ersten Lageerkundung entschied sich die Einsatzleitung sofort, die Abteilung Sulzbach und die Werkfeuerwehr Freudenberg nachzufordern.

WĂ€hrend weitere KrĂ€fte auf der Anfahrt zur Einsatzstelle waren, versuchten die bereits eingesetzten KrĂ€fte den Brand einzudĂ€mmen und mit einer sogenannten Riegelstellung (Wasserwand), das Feuer auf die angrenzenden GebĂ€ude zu verhindern. Trotz des starken FlammenĂŒberschlags konnten die Feuerwehrangehörigen das Feuer halten und die NachbargebĂ€ude retten.

Dies war aber ein Kraftakt, denn von 3 Hydranten die in der NĂ€he der Einsatzstelle waren ging im ersten Moment keiner. Daher wurde die Abteilung Sulzbach an der Weschnitz, BrĂŒcke HĂ€ndelstraße / Viernheimer Straße eingesetzt, um eine Wasserversorgung durch den Fluss mit einer mobilen Tragkraftspritze sicher zustellen. Außerdem konnte der erste Wasserbedarf mit den Tankfahrzeugen ĂŒberbrĂŒckt werden. WĂ€hrend ein Hydrant komplett ausfiel, konnten im weiteren Verlauf die zwei anderen doch noch genutzt werden.

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WĂ€hrend sich ein Teil der Mannschaft um eine Wasserversorgung kĂŒmmerte, konzentrierte sich der Rest auf die BrandbekĂ€mpfung unter Atemschutz. Aber auch hier hatte es die Feuerwehr nicht einfach, da durch die starke Brandeinwirkung Teile des Daches einstĂŒrzten.

Weinheim, Brand, Werkstadt, Feuerwehr

Flammen und Rauch waren weit sichtbar. Bild: local4u

Inzwischen unterstĂŒtzte die Werkfeuerwehr Freudenberg die Löscharbeiten mit Hilfe ihres Teleskophubsteigers von der Seite der Weschnitz, an der der Industriepark Freudenberg seinen Sitz hat. Von der Viernheimer Straße kam die Drehleiter der Feuerwehr Weinheim zum Einsatz.

Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht und der stellvertretende Kreisbrandmeister Axel Schuh waren auch vor Ort gekommen und unterstĂŒtzten die Einsatzleitung. Auch der 1. BĂŒrgermeister Torsten Fetzner war mit einigen StadtrĂ€ten an der Einsatzstelle eingetroffen um sich ĂŒber den Einsatz zu informieren und den Betroffenen Hilfe anzubieten. Zur Betreuung der Betroffenen wurde zudem die Feuerwehrseelsorgeeinheit eingesetzt.

Da es zu einer starken Rauchentwicklung gekommen war, wurde zudem die Freiwillige Feuerwehr Ladenburg mit dem GerÀtewagen Mess nachgefordert. Diese konnten schnell Entwarnung geben, da die gemessenen Stoffe unterhalb der Nachweisgrenze lagen. Zum Schutz der eingesetzten KrÀfte war auch das Deutsche Rote Kreuz mit der Schnelleinsatzgruppe, sowie der Organisatorische Leiter Rettungsdienst und der leitende Notarzt vor Ort.

Die insgesamt 60 Feuerwehrangehörigen hatten den Brand um kurz nach 21 Uhr unter Kontrolle und mussten nur noch kleiner Nachlöscharbeiten durchfĂŒhren. WĂ€hrend des Einsatzes musste die Viernheimer Straße und Teile der HĂ€ndelstraße bis 22 Uhr gesperrt werden, was zu kleiner Verkehrsbehinderungen fĂŒhrte.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kontrollierte die Feuerwehr die Einsatzstelle erneut. Mit Hilfe einer WĂ€rmebildkamera wurde die Einsatzstelle erkundet um auszuschließen, das durch versteckte Glutnester erneut ein Brand ausbricht.

Anmerkung der Redaktion:
Ralf Mittelbach ist Pressewart der Feuerwehr Weinheim

Alle Fotos: local4u

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Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das weinheimblog

Diese Woche: Tipps und Termine

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Guten Tag!

Tipps und Termine fĂŒr den 29. November – 5. Dezember 2010. Jeden Montag erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Termine finden Sie ins unseren Kalendern fĂŒr Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg.

Montag, 29. November, 15 Uhr, Stadtbibliothek

Ladenburg. Am Montag, 29. November, 15 Uhr, ist das Theater PassParTu zu Gast in Ladenburg. Das Ensemble spielt „Polleke, der kleine BĂ€r“, ein WeihnachtsstĂŒck fĂŒr Kinder ab vier Jahren. Es ist die liebevolle Geschichte eines kleinen, frechen BĂ€ren, der mit Hilfe seiner Freunde, versucht seinen Traum zu verwirklichen und einmal den Weihnachtsmann zu sehen. Dabei werden die Kinder immer wieder in das Geschehen mit einbezogen. Eine moderne Weihnachtsgeschichte, die offen lĂ€sst, ob es den Weihnachtsmann gibt. Das ErzĂ€hltheater richtet sich an Kinder von 4 bis 12 Jahren und dauert etwa 40 Minuten.

Ort: Hauptstraße 8, Ladenburg
Eintritt: ErhĂ€ltlich sind Eintrittskarten fĂŒr Kinder zu 3,50 Euro und fĂŒr Erwachsene zu fĂŒnf Euro im Vorverkauf. Tel. 06203/70211

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Mittwoch, 1. Dezember, 15 Uhr, Stadthalle

Weinheim. „Die Zauberflöte – Bravo, bravo Papageno“ heißt die kindergerechte Bearbeitung der berĂŒhmten Oper von W. A. Mozart. In faszinierender Weise wird der Opernstoff fĂŒr Kinder verkĂŒrzt, vereinfacht und zu einem Fantasie-MĂ€rchen in einer bunten Zauberwelt umgearbeitet, mit farbenfrohen KostĂŒmen, einer aufwendigen BĂŒhnenausstattung, Lichtdesign und Pyrotechnik.
„Echte“ OpernsĂ€nger laden das junge Publikum ein zu einem lustigen Ausflug in die klassische Musk. Ein Konzertpianist begleitet sie dazu am FlĂŒgel, selbstverstĂ€ndlich live. Und dazu gibt-ÂŽs Popmusik und fetzige TĂ€nze.

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Mozarts „Zauberflöte“ fĂŒr Kinder. Szenenfoto

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Der greise König Tyros ordnet sein Reich. Die Herrschaft im Sonnenland und die Erziehung seiner Tochter, der Prinzessin Pamina, ĂŒbergibt er seinem Bruder Sarastro. Alle ReichtĂŒmer und die Zauberflöte vermacht der König seiner Frau, der Königin der Nacht, und seiner Tochter Pamina. Die Zauberflöte ist aus dem Holz einer tausendjĂ€hrigen Eiche geschnitzt, und sie vermag Böses in Gutes zu verwandeln. Die Königin jedoch ist mit dieser Aufteilung nicht einverstanden und sinnt auf Rache.
Wie dann der edle Prinz Tamino unter Mithilfe des tollpatschigen VogelfÀngers Papageno die schöne Pamina zur Frau gewinnt, ist ein spannendes AbenteuermÀrchen und hÀlt Jung und Alt in Atem.
Nach 70 spannenden Minuten tanzen die Kinder und Eltern vor Begeisterung mit den SĂ€ngern auf der BĂŒhne.

Ort: Birkenauertalstraße 1, Weinheim
Karten: GeschÀftsstelle der Kulturgemeinde Weinheim, Telefon: 06201/12282, eMail: theater@kulturgemeinde.de

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9-12 und 15-18 Uhr, an Vorstellungstagen 9-12 und 18-19 Uhr. Die Abendkasse ist jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet. Dort erfolgt nur der Verkauf zur jeweiligen Vorstellung. Freier Verkauf.

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Mittwoch, 1. Dezember, 16 Uhr, GemeindebĂŒcherei

Heddesheim. Im Literaturkaffee ist am Mittwoch, 1. Dezember, der Heidelberger Schriftsteller Hubert BĂ€r mit „Der Heidelberger Campus-Mord“ zu Gast. Hubert BĂ€r wurde 1942 geboren und lebt seit 1962 in Heidelberg. Er schloss sein Studium der Germanistik, Romanistik, Geschichte und Politologie mit der Promotion ab und arbeitete als Lehrer und Literaturredakteur. Neben literaturwissenschaftlichen und deutschdidaktischen Arbeiten veröffentlichte er Lyrik und Prosa im Hörfunk, in literarischen Zeitschriften, in Zeitungen, Magazinen und Anthologien.
In dem Kriminalroman „Der Heidelberger Campus-Mord“ wirft der Autor mit spitzer Feder und gekonnter Ironie einen schonungslosen Blick hinter die saubere Fassade Heidelberger Eliten. Ein packendes Krimierlebnis der besonderen Art.

Ort: Unterdorfstraße 2, Heddesheim
Eintritt: 5 Euro, Vorverkauf GemeindebĂŒcherei

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Donnerstag, 2. Dezember, 20 Uhr, Stadthalle

Die Buddenbrooks

„Die Buddenbrooks“. Szenenfoto

Weinheim. Thomas Manns „Buddenbrooks“ in der Weinheimer Stadthalle. BĂŒhnenfassung: John von DĂŒffel, mit Klaus Mikoleit, Heidemarie Wenzel u.a. Regie: Frank Matthus. Mit seinen „Buddenbrooks“ schuf Thomas Mann einen Jahrhundertroman, eines der vielschichtigsten SittengemĂ€lde der bĂŒrgerlichen Gesellschaft um die Wende zum 20. Jahrhundert.

Mehr als hundert Jahre spĂ€ter hat John von DĂŒffel aus Thomas Manns Roman eine BĂŒhnenfassung geschaffen, welche die Quintessenz der Familienchronik herausdestilliert, hat den Aufstieg und Fall der berĂŒhmten LĂŒbecker Kaufmannsfamilie, die mit ihren konservativen Wertvorstellungen in einem immer rauer werdenden Kapitalismus nicht lĂ€nger bestehen kann, perfekt verdichtet. Um Konsul Johann, seine Frau Elisabeth und die Kinder Thomas, Christian und Tony entwirft die großartige Inszenierung einen beĂ€ngstigenden Zwiespalt zwischen BeziehungsdĂŒnkel und wirtschaftlichem Erfolgsdruck, beschreibt ihren Überlebenskampf bis hin zu Selbstzerstörung. Das glĂ€nzend aufgelegte Ensemble liefert eine fabelhafte Demonstration von Sprach- und Sprechkunst, zeigt ein intensives GesellschaftsgemĂ€lde, das sich dem Thomas Mann-€ℱschen Sprachstil durchaus als ebenbĂŒrtig erweist. Großes Theater, exzellente Darsteller – nicht umsonst wurde diese Inszenierung mit dem INTHEGA-Preis 2009 belohnt.

Ort: Birkenauertalstraße 1, Weinheim
Karten: GeschÀftsstelle der Kulturgemeinde Weinheim, Telefon: 06201/12282, eMail: theater@kulturgemeinde.de

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9-12 und 15-18 Uhr, an Vorstellungstagen 9-12 und 18-19 Uhr. Die Abendkasse ist jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet. Dort erfolgt nur der Verkauf zur jeweiligen Vorstellung. Abo C und freier Verkauf.

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Freitag, 3. Dezember, 20 Uhr, Alte Turnhalle

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Der OdenwÀlder Shanty-Chor.

Hirschberg. Der OdenwĂ€lder Shanty Chor beschließt auch seine diesjĂ€hrige Konzertsaison mit einem Weihnachts-Special in der Alten Turnhalle im Hirschberger Ortsteil Großsachsen. Die Crew um Chorleiter Matz Scheid und Texter Manfred Maser hat ein weihnachtliches Programm zusammengestellt. Der Titel „Weihnachten im Weltall“ nimmt Bezug auf das aktuelle Programm des OSC: „Per B.E.M.B.E.L. durch die Galaxis“. Auf dem Raumschiff „BSS Jakob Muschelknautz“ feiert Schann Scheid mit KapitĂ€n Schrödelsecker und seiner Crew das grĂ¶ĂŸte Fest des Jahres: die Äbbel-Woinacht.
Erinnerungen aus der Zukunft, garniert mit Shanties, Gospelsongs und Weihnachtsliedern. Die Besucher dĂŒrfen sich also auf einige Überraschungen gefasst machen. Auch fĂŒr das leibliche Wohl ist gesorgt.
Die AuffĂŒhrungen am Samstag, 4. Dezember, um 20 Uhr und am Sonntag, 5. Dezember, um 19 Uhr, sind schon ausverkauft, deshalb gibt es ein Zusatzkonzert am Freitag, 3. Dezember. Einlass ist jeweils eine Stunde zuvor. Der Vorverkauf lĂ€uft.

Ort: Marktplatz, Großsachsen
Eintritt: Karten im Vorverkauf in Großsachsen bei Schreibwaren Schuhmann (Landstr. 12, Tel.: 06201-53012)
und im Weißen Lamm (Breitgasse 7, Tel: 06201-57257), in Weinheim bei Tabakwaren Freund (Hauptstr. 72, Tel.: 06201-61211)

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Freitag, 3. Dezember, 20 Uhr, Zehntkeller

Schriesheim. Mit einem Festabend feiert die Winzergenossenschaft Schriesheim am 3. Dezember im Zehntkeller ihr 80-jĂ€hriges Bestehen. Den GĂ€sten geboten werden ein Sechs-GĂ€nge-MenĂŒ sowie zahlreiche Kostproben der hauseigenen Weine zum Preis von 98 Euro pro Person. Programm: Wein, Weib und Gesang von den „Intendanten“ Karlsruhe.

Ort: Zehentkeller, Schulgasse
Karten: Bei der Winzergenossenschaft, Heidelbergerstr. 3

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Sonntag, 5. Dezember, 15 Uhr, Rathaus

Heddesheim. Die GemeindbĂŒcherei prĂ€sentiert am Sonntag, den 5. Dezember, 15 Uhr, Tanja Szewczenko mit ihrem Kinderbuch „Kiki Kufenflitzer – Der Eiskristall“. Kinder ab dem Grundschulalter werden zu einer ganz besonderen Autorenlesung eingeladen. Die ehemalige EiskunstlĂ€uferin Tanja Szewczenko liest aus ihrem Kinderbuch „Kiki Kufenflitzer – Der Eiskristall“. Mit Buchverkauf und Signierstunde. Der Eintritt ist frei, doch die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Tanja Szewczenko wurde 1977 in DĂŒsseldorf geboren, sie gewann drei deutsche Meistertitel im Eiskunstlauf. Ihr internationaler Durchbruch erfolgte 1992. 2001 beendete sie ihre Eiskunstlaufkarriere. Sie arbeitete als Fotomodell und wirkte in Fernsehshows mit. In einer Show von Holiday on Ice trat sie wieder vor Publikum auf. Dabei zeigte sie sich als Solo- wie auch als PaarlĂ€uferin.

„Kiki Kufenflitzer“ erzĂ€hlt von einem eigentlich normalen MĂ€dchen – aber nur eigentlich. Denn welches normales MĂ€dchen anstatt richtiger Schuhe stĂ€ndig Kufen an den FĂŒĂŸen? Und welches normale MĂ€dchen hat schon einen tollpatschigen EisbĂ€ren und einen neunmalklugen Pinguin, die beide auch noch sprechen können, als beste Freunde? -۩

Ort: Rathaus, Fritz-Kessler-Platz
Eintritt: Eine kostenlose Eintrittskarte muss man sich deshalb in der BĂŒcherei, Unterdorfstr. 2, abholen.

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Jeden Montag gibt es Tipps und Termine aus unserem Berichtsgebiet und der Region. Sie möchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion. Wir ĂŒbernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgewĂ€hlte Termine in unsere Übersicht „Diese Woche“:
Termine Heddesheimblog.de
Termine Hirschbergblog.de
Termine Ladenburgblog.de
Termine Weinheimblog.de
Und fĂŒr Termine aus anderen Gemeinden an:
Termine Rheinneckarblog.de

Unsere Termine erfreuen sich großer Beliebtheit – Sie können hier auch gerne fĂŒr sich oder Ihre Veranstaltungen werben. Zum Auftakt unseres neuen Services begrĂŒĂŸen wir herzlich unseren neuen Kunden Kaffeehaus Ladenburg und Kaffeehaus Schriesheim und bitten unsere Leserinnen und Leser um freundliche Beachtung.
Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

Über unsere Blogs erreichen Sie tĂ€glich bis zu 5.000 LeserInnen und Leser. Die Preisjury des Fachblatts MediumMagazin wĂ€hlte uns Ende 2009 auf Platz 3 „Regionales“ unter die „100 Journalisten 2009“.

Eine schöne Woche wĂŒnscht Ihnen
Das weinheimblog

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Gabis Kolumne

Liebesbriefe – Jedes BĂ€ndchen steht fĂŒr eine bestimmte Zeit

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Guten Tag!

Weinheim, 29. November 2010. Auf dem Speicher gibt es eine Blechkiste, darin liegen, fein sĂ€uberlich in Stapel sortiert und mit unterschiedlich farbigen BĂ€ndchen zusammengehalten, alte Briefe – Liebesbriefe, versteht sich. Dokumente der Sehnsucht und der großen GefĂŒhle. Schade, dass es in Zeiten von email das kaum noch gibt, meint Gabi.

Briefe

Liebesbriefe - jedes BĂ€ndchen steht fĂŒr eine bestimmte Zeit.

Bei der Vorstellung, dass vielleicht irgendwann meine Tochter die heißen LiebesschwĂŒre, die dramatischen Abschiedsworte lesen wird, wird mir ganz heiß und gleichzeitig bedauere ich die heutige Generation, die sich ihre Zuneigung nur mehr per sms oder per facebook verkĂŒndet. Denn diese Worte werden irgendwann endgĂŒltig, zumindest fĂŒr die nĂ€chste Generation, verloren sein – denn digitale LiebesgrĂŒĂŸe kann man nicht zusammenbinden.

Verborgene Briefe erzÀhlen eine Geschichte

Ich erinnere mich noch gut, als meine Kusinen und ich nach dem Tod unserer Großmutter zwischen alten Bildern und Ansichtskarten zwei Briefe entdeckt haben, die eine Geschichte erzĂ€hlten, die wir nicht kannten. War der gute Freund der Familie fĂŒr unsere Großmutter mehr gewesen, hatte sie sich diese Leidenschaft verboten oder sie gar heimlich ausgelebt? Wir waren elektrisiert und aufgeregt, wĂŒrden wir noch mehr finden, könnten wir das Geheimnis lĂŒften. „Lasst gut sein“, sagte meine Tante, „wenn sie gewollt hĂ€tte, dass wir mehr erfahren, hĂ€tte sie dafĂŒr gesorgt“.

Meine Briefe wird meine Tochter lesen dĂŒrfen, sie bergen keine großen Geheimnisse, sie erzĂ€hlen nur meine Geschichte mit den kleinen und großen Dramen, die das Leben so mit sich bringen.

Mein erster Freund beklebte seine Liebesbeteuerungen mit „Liebe ist ..“- Aufklebern, zugegebenermaßen etwas albern, aber da waren wir auch erst 15 Jahre. Ein rosa BĂ€ndchen markiert diese frĂŒhe Zeit.

Der Bundeswehr verdanke ich einen stattlichen Stapel

Einen stattlichen Stapel habe ich der Bundeswehr zu verdanken. Mein damaliger Freund, er 19, ich 16 Jahre, leistete seinen Dienst im hohen Norden und telefonieren war damals endlos teuer und GesprĂ€che bei der Bundeswehr auf dem Gang oder vor den Ohren der ganzen Familie – schnurlose Telefone waren erst im Kommen – zu fĂŒhren war alles andere als intim – und Handys gab es noch lange nicht. Wir schrieben uns gegenseitig 2 bis 3 Briefe die Woche, da kommt in 18 Monaten schon allerhand zusammen. Dieser Stapel ist sehr dick und mit einem roten Band markiert.

WĂ€hrend meines Studiums hatte ich einen Freund, der drei Monate in England einen Sprachkurs machte. Selbstredend wurden viele Worte auf Papier ĂŒber den Ärmelkanal geschickt.

Ich weiß noch allzu gut, mit welchem GefĂŒhl man morgens zum Briefkasten gerannt ist, wie groß das EntzĂŒcken ob eines Briefes und wie herb die EnttĂ€uschung, ob der gĂ€hnenden Leere war.

Auf die letzten Worte kommt es an.

Und der Liebesbriefkenner weiß, worauf es ankommt: Richtig, auf die letzten SĂ€tze. Ein Brief ist dann besonders gelungen, wenn am Ende die Liebe beteuert wird, der Briefschreiber sehnsĂŒchtig klingt und einsam und schmachtend auf das Wiedersehen wartet.

Lange Landschaftsbeschreibungen sind tot langweilig und abtörnend, die Beschreibung von tollen Partys oder netten Bekanntschaften fĂŒhrt zur tiefen Depression.

Der Stapel mit den englischen Briefmarken kann sich auf alle FĂ€lle sehen lassen, auch wenn wir in dieser Zeit doch schon hĂ€ufiger zum Telefon gegriffen haben und die Landschaftsbeschreibungen teilweise Überhand nahmen. Hier habe ich ein dunkelrotes Samtband drum gebunden.

Dicke Briefe voller Sehnsucht

Am Ende meines Studiums ging ich fĂŒr ein Semester nach Wien. Mein Freund hatte inzwischen gewechselt. Dicke UmschlĂ€ge, gefĂŒllt mit Sehnsucht und kleiner Schrift auf vielen Seite flatterten in meine Studentenbude. Es waren die schönsten Briefe, die ich je bekommen habe, allein deswegen hĂ€tte ich ihn heiraten sollen, aber er war nicht „der Richtige“ trotz all-€ℱ der schönen Worte. Seinen Briefstapel habe ich mit einem lila Band geschmĂŒckt.

Als ich meinen Mann kennenlernte, hatte die Zeit der Emails und Handys schon begonnen. Briefe haben wir uns vor allem dann geschrieben, wenn es wirklich „ernst“ wurde, wenn man sich die Worte gut ĂŒberlegen musste, und das machen wir auch heute noch so.

Aber auch einige, besonders schöne, emails habe ich ausgedruckt und aufgehoben, ein Band habe ich nicht drum gebunden.

gabi

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Guten Tag liebe Leserinnen und Leser in, aus und um Weinheim!

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Guten Tag!

Weinheim, 29. November 2010. Mit dem weinheimblog startet das vierte lokaljournalistische Blog des Journalisten Hardy Prothmann und seines Teams.

Hardy Prothmann. Bild: sap

Heute ist ein schöner Tag – unser viertes „Blog“ startet fĂŒr Weinheim.

Wir nennen unsere Seiten „Blog“, weil wir eine so genannte Blog-Software benutzen. Eine weltweit verbreitetes Redaktionssystem. Sie mĂŒssen wissen: In einem Blog ist die neueste Nachricht immer der erste Artikel. Wenn Sie also „Ă€ltere“ Artikel lesen möchten, lesen Sie wie in einem Tagebuch. Nur von hinten nach vorne.

Aktiver Journalismus.

Was Sie bei uns lesen können, ist aktiver Journalismus. Lokal fĂŒr Weinheim und ĂŒberregional oder international, wenn es Weinheim betrifft.

Wir schreiben lebendig, sind sehr meinungsfreudig, recherchieren intensiv und sind vor allem eins: unabhÀngig.

Wir berichten ĂŒberwiegend mit Texten und Bildern, aber auch mit Videonachrichten.

Wer ist wir?

Hardy Prothmann ist als freier Journalist verantwortlich im Sinne des Presserechts.
Sabine Prothmann betreut die Termine und schreibt viel ĂŒber Kunst und Kultur.
Christian MĂŒhlbauer ist unser derzeitiger Praktikant, den wir auch hier nochmals recht herzlich begrĂŒĂŸen.
Anna Ewald aus Schriesheim hat schon vor einiger Zeit ihr Praktikum begonnen.
Jule Kuhn-Weidler ist kurz davor, ihres zu beenden und wird dann Freie Mitarbeiterin.

Als Fotografen sind hĂ€ufig die Agentur local4u fĂŒr uns tĂ€tig sowie der Freie Mitarbeiter Robin Birr.

Weiter schreibt unsere Kolumnistin Gabi fĂŒr Sie – jeden Montag. Über Familien- und Frauenthemen.
Matthias Petry ist unser Gesundheitskolumnist. Der Sportwissenschaftler „bewegt uns“.

DarĂŒber hinaus schreiben befreundete Journalisten bei uns.

Machen Sie mit.

Oder auch Sie: Vor allem mit Kommentaren zu unseren Artikeln.

Sie können aber auch GastbeitrÀge schreiben. Auch die Vereine sind herzlich willkommen, bei uns Ihre Artikel zu veröffentlichen.

Wir bieten Ihnen professionellen Journalismus an. Das bedeutet, alle BeitrĂ€ge unterliegen unserer redaktionellen Kontrolle und mĂŒssen dementsprechende Standards erfĂŒllen.

Ihre Meinung interessiert uns sehr. Wir bieten einen bĂŒrgernahen Journalismus, der kritisch hinschaut.

Wir bieten aber keinen „BĂŒrgerjournalismus“ – den finden wir gut und richtig. Er unterscheidet sich aber meist von professionellen Angeboten.

Professioneller, moderner Journalismus.

Wir verstehen uns als Chronisten. Wir notieren Termine, gehen dorthin und schreiben spĂ€ter darĂŒber.

Wir suchen uns aber immer wieder „eigene Geschichten“, PortrĂ€ts und Reportagen und auch investigative Stories. Lassen Sie sich ĂŒberraschen.

Wir bieten außerdem viel Service und Nutzwert.

Ganz schön viel? Bestimmt. Vor allem, weil wir eine kleine Redaktion sind.

Wir starten heute und ab morgen „lernen“ wir uns in die Stadt ein. Wir bieten um VerstĂ€ndnis, dass alles in Weinheim fĂŒr uns „neu“ ist.

Das ist tatsÀchlich so, weil Weinheim ein neues Berichtsgebiet ist und wir lernen immer dazu, weil wir neugierig sind.

Wir lernen schnell.

Sehen Sie uns nach, wenn wir nicht gleich alles und jeden kennen – wir lernen jedoch schnell. Nach einem Jahr werden wir (fast) alles einmal miterlebt haben – was die Veranstaltungen angeht.

Nach einigen Monaten kennen wir hoffentlich die meisten Vereine und vor allem viele Menschen. Unser Motto ist: onlinejournalismus.de: Interview Heddesheimblog: Seinen Job lieben und die Leser ernst nehmen

Sehen Sie uns deshalb auch nach, dass wir nicht jeden Termin besetzen können. Das kann kein Medium.

Intensiver Austausch mit unseren Leserinnen und Lesern.

Sprechen Sie uns an, wenn Sie möchten, dass wir ĂŒber Sie berichten. Oder ĂŒber etwas anderes berichten sollen. Unsere Form von „BĂŒrgerjournalismus“ ist ein intensiver Austausch mit den Leserinnen und Lesern.

FĂŒr diese engagierte Arbeit wurde Hardy Prothmann 2009 unter die „100 Journalisten des Jahres“ gewĂ€hlt. Er wird hĂ€ufig als Referent oder fĂŒr Podiumsdiskussionen gebucht. Zuletzt beim 15. Mainzer Mediendisput 2010.

Bei dctp (Spiegel TV) können Sie ein Interview mit ihm ĂŒber seine Arbeit sehen (37min.).

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dctp-Journalist Philip Banse interviewt Hardy Prothmann.

Weitere Medienberichte ĂŒber unsere Arbeit finden Sie hier.

Wir sind gerne auch Partner fĂŒr Sie, wenn Sie in unserem offenen und kritischen Angebot werben möchten. In unserem ĂŒberraschenden und meinungsstarken journalistischen Umfeld finden Sie hier viel Aufmerksamkeit.

Wir freuen uns sehr auf Weinheim. BĂŒrgermeister Heiner Bernhard haben wir bereits einen „Antrittsbesuch“ abgestattet, mit der Stadt stehen wir in regem Austausch.

Damit sind die FormalitĂ€ten erledigt. 🙂

Ab sofort berichten wir und freuen uns auf Ihre RĂŒckmeldung.

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Einen schönen Tag wĂŒnschen Ihnen das weinheimblog,
Ihr Hardy Prothmann und sein Team