Mittwoch, 20. September 2017

Hildebrand M├╝hle: „Gr├╝ne Immobilie“ statt Gro├čbordell

Guten Tag!

Hildebrand M├╝hle August 1999 Luftbild Wolf-R├╝diger Pfrang

Hildebrand M├╝hle August 1999 Luftbild Wolf-R├╝diger Pfrang

Weinheim, 1. Dezember 2010. (cm/pm) Der Gemeinderat hat am Mittwoch (24. November) einem St├Ądtebaulichen Vertrag mit der Denkmal AG zugestimmt. Diese wird die alte Hildebrand’sche M├╝hle in ein Wohn- und Gesch├Ąftshaus umbauen. Im Vertrag wurde au├čerdem festgehalten, die Nutzungsw├╝nsche des fr├╝heren Besitzers nicht weiter zu verfolgen. Dieser plante ein Gro├čbordell im Geb├Ąude einzurichten. Der neue Investor will 50-70 Wohnungen bauen.

Der Weinheimer Gemeinderat d├╝rfte erleichtert sein. Hatte der fr├╝here Besitzer der alten Hildebrand’schen M├╝hle noch geplant, diese in ein Gro├čbordell zu verwandeln, werden diese Nutzungsw├╝nsche nun nicht l├Ąnger verfolgt. Dies wurde vertraglich festgehalten.

Im Vertrag verpflichtet sich die Wiesbadener Denkmal AG, die vor Jahren erteilte Baugenehmigung eines fr├╝heren Interessenten nicht zu verwenden. Im Gegenzug darf der Investor auf bis zu 950.000 Euro F├Ârdermittel aus einem St├Ądtebau-Sanierungsprogramm hoffen.

Jedoch nur unter der Bedingung, dass eine vertr├Ągliche Entwicklung umgesetzt wird. Auch diese Sanierungsziele wurden vertraglich festgelegt.

Wie Oberb├╝rgermeister Heiner Bernhard sagte, sei er froh, dass er ein Versprechen einl├Âsen k├Ânne. Die Gemeinderatsfraktionen lobten die Hartn├Ąckigkeit der Verwaltungsspitze. Diese hatten dem fr├╝heren Bordell-Investor eine Umsetzung seiner Pl├Ąne so schwer wie m├Âglich gemacht. Auch das Engagement einer B├╝rgerinitiative, die sich gegen die Bordell-Pl├Ąne stark gemacht hatte, wurde lobend erw├Ąhnt.

Der Vorteil dieses Investors liegt in der Spezialisierung der Denkmal AG, so die Stadt Weinheim. Diese hat sich n├Ąmlich auf die Sanierung alter Industriedenkm├Ąler spezialisiert. Ein Abriss der alten Hildebrand’schen M├╝hle ist somit nicht notwendig.

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Der neue Investor Denkmal AG m├Âchte in dem alten Industriegeb├Ąude hochwertige Wohnungen unterbringen. Ein gro├čer Teil der Geb├Ąude wie Turm und Villa bleiben erhalten, Nebengeb├Ąude werden abgerissen.

Insgesamt rechnet der Investor mit 12 Millionen Euro Baukosten und zus├Ątzlichen Kosten f├╝r Abriss und komplette Entkernung, wof├╝r der Zuschuss verwendet werden soll.

„Es werden 50-60 Wohnungen entstehen“, sagte Pressesprecher Michael Th├╝mmel auf Anfrage. „Diese werden zwischen 70-100 Quadratmeter haben.“ Ab Januar gehe man in die konkretere Planung mit den Architekten. Dabei werde auch gepr├╝ft, inwieweit „altengerechtes Wohnen“ angeboten werden k├Ânne.

Aus Kapitalanlegersicht sei das Objekt sehr interessant, weil hier durch den Denkmalschutz h├Âhere Abschreibungen m├Âglich seien, au├čerdem plane man eine Niedrigenergiesanierung, so dass hier weitere F├Ârderungen ├╝ber die KfW m├Âglich seien: „Das wird eine gr├╝ne Immobilie“, sagte Herr Th├╝mmel.

Geplant ist eine Vermarktung ab Fr├╝hjar bis Mitte 2011, ab 2012 k├Ânnte dann gebaut werden. Das ehrgzeizige Ziel: Ab 2013 w├Ąren die Wohnungen dann beziehbar.

Link:
Denkmal AG
Referenzobjekt Schloss Seeheim
Pressemitteilung der Denkmal AG

Anmerkung der Redaktion:

Christian M├╝hlbauer absolviert ein redaktionelles Praktikum bei uns in der Zeit vom 22. November – 10. Dezember 2010. Herr M├╝hlbauer studiert an der Fachhochschule Ansbach ÔÇťRessortjournalismus.-ÔéČ┬Ł

Gemeinderat beschlie├čt Betreuung f├╝r Bach-Sch├╝ler und Aufwertung des Stadtarchivs

Guten Tag! Weinheim, 30. November 2010. (cm/pm) Der Gemeinderat hat bei der vergangenen Sitzung f├╝r mehrere Beschl├╝sse gestimmt. So wurde die Entscheidung gef├Ąllt, die Grundschulbetreuung in Weinheim zu vervollst├Ąndigen. Dar├╝ber hinaus wurden ├änderungen an den Sprtf├Ârderrichtlinien beschlossen. Das Stadtarchiv Weinheim soll in naher Zukunft eine Aufwertung erfahren. Ein Umzug in neue R├Ąumlichkeiten sowie mehr Personal wurden vom Gemeinderat am vergangenen Mittwoch beschlossen.

Bei der Gemeinderatssitzung der Stadt Weinheim am Mittwoch, den 24. November 2010, wurden mehrere Beschl├╝sse gefasst.

Grundschulbetreuung erweitert

So entschieden sich der Gemeinderat f├╝r einen Ausbau der Grundschulbetreuung. ├ťberplanm├Ą├čige Ausgaben in H├Âhe von rund 8.000 Euro f├╝r die Johann-Sebastian-Bach-F├Ârderschule wurden genehmigt, um ein Betreuungsangebot bos 13:30 Uhr zu erm├Âglichen.

Die Personalkosten hierf├╝r belaufen sich auf 7.700 Euro pro Jahr. Bereits am dem 1. Dezember soll das Angebot zur Verf├╝gung stehen.

Stadtarchiv wird aufgewertet

Neben diesen Ausgaben erging au├čerdem ein Beschluss, dass Stadtarchiv Weinheim aufzuwerten. Dies geschieht in Form neuer R├Ąume sowie durch mehr Personal. Die wachsenden Aufgaben des Stadtarchivs sollen dadurch bew├Ąltigt werden.

Aufgrund eines Wasserschadens im September hatte sich die Situation bereits zugespitzt. Es bestehe die Gefahr, so Stadtarchivarin Andrea R├Â├čler, dass wichtige Archivalien Schaden nehmen, sollten sie nicht in trockene R├Ąume gebracht werden. Entsprechend gesch├Ądigte Unterlagen m├╝ssten dann kostspielig restauriert werden.

Ein Vermietungsangebot f├╝r eine 720 Quadrameter gro├če B├╝ro- und Aufbewahrungsfl├Ąche liegt der Gemeinde vor. Die monatlichen Kosten w├╝rden bei 2.750 Euro liegen. Dar├╝ber hinaus soll der Personalstand auf drei Vollzeit-Stellen erh├Âht werden. Wie der Gemeinderat festhielt, seien diese Ver├Ąnderungen unabdingbar. So nutzten im Jahr 2009 rund 500 Personen das Archiv f├╝r private, wissenschaftliche oder gewerbeliche Nachforschungen.

Neues Baugebiet an der Leibnizstra├če

„Wohnpark an der Leibnizstra├če“ – so der Name eines neuen Baugebietes, das sich in zentraler Lage in Weinheim befindet. Der Gemeinderat stimmte dem Bebauungsplan zu. Innerhalb des n├Ąchsten Jahres sollen an dem fr├╝heren Standort einer Freudenberg-Fabrik oberhalb des OG-Bahnhofs etwa 90 Wohneinheiten in zehn Wohngeb├Ąuden entstehen.

Finanzlage zwingt zu Einschnitten

Aufgrund der Finanzlage musste die Stadt Weinheim jedoch auch Einschnitte hinnehmen. Nun betrifft dies auch die Vereine. So best├Ątigte der Gemeinderat am vergangenen Mittwoch eine ├änderung der Sportf├Ârderrichtlinien sowie der Entgeltordnung. Ein entsprechender Beschluss war bereits im Sommer im Zuge der Haushaltskonsolidierung gefasst worden.

Wirklich gek├╝rzt wird jedoch nur bei den Erwachsenen. So wurde auf eine Erh├Âhung der Hallenmieten f├╝r Kinder- und Jugendabteilungen verzichtet. F├╝r Erwachsene f├Ąllt die Erh├Âhung daf├╝r deutlicher aus. Wie die Stadt mit der Arbeitsgemeinschaft Sport besprochen hatte, sei die F├Ârderung von Leistungs- und Erwachsenensport nicht Aufgabe der Kommune. Bei Kindern und Jugendlichen trage man jedoch eine Verantwortung.

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Anmerkung der Redaktion:

Christian M├╝hlbauer absolviert ein redaktionelles Praktikum bei uns in der Zeit vom 22. November – 10. Dezember 2010. Herr M├╝hlbauer studiert an der Fachhochschule Ansbach ÔÇťRessortjournalismus.-ÔéČ┬Ł

Guten Tag liebe Leserinnen und Leser in, aus und um Weinheim!

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Guten Tag!

Weinheim, 29. November 2010. Mit dem weinheimblog startet das vierte lokaljournalistische Blog des Journalisten Hardy Prothmann und seines Teams.

Hardy Prothmann. Bild: sap

Heute ist ein sch├Âner Tag – unser viertes „Blog“ startet f├╝r Weinheim.

Wir nennen unsere Seiten „Blog“, weil wir eine so genannte Blog-Software benutzen. Eine weltweit verbreitetes Redaktionssystem. Sie m├╝ssen wissen: In einem Blog ist die neueste Nachricht immer der erste Artikel. Wenn Sie also „├Ąltere“ Artikel lesen m├Âchten, lesen Sie wie in einem Tagebuch. Nur von hinten nach vorne.

Aktiver Journalismus.

Was Sie bei uns lesen k├Ânnen, ist aktiver Journalismus. Lokal f├╝r Weinheim und ├╝berregional oder international, wenn es Weinheim betrifft.

Wir schreiben lebendig, sind sehr meinungsfreudig, recherchieren intensiv und sind vor allem eins: unabh├Ąngig.

Wir berichten ├╝berwiegend mit Texten und Bildern, aber auch mit Videonachrichten.

Wer ist wir?

Hardy Prothmann ist als freier Journalist verantwortlich im Sinne des Presserechts.
Sabine Prothmann betreut die Termine und schreibt viel ├╝ber Kunst und Kultur.
Christian M├╝hlbauer ist unser derzeitiger Praktikant, den wir auch hier nochmals recht herzlich begr├╝├čen.
Anna Ewald aus Schriesheim hat schon vor einiger Zeit ihr Praktikum begonnen.
Jule Kuhn-Weidler ist kurz davor, ihres zu beenden und wird dann Freie Mitarbeiterin.

Als Fotografen sind h├Ąufig die Agentur local4u f├╝r uns t├Ątig sowie der Freie Mitarbeiter Robin Birr.

Weiter schreibt unsere Kolumnistin Gabi f├╝r Sie – jeden Montag. ├ťber Familien- und Frauenthemen.
Matthias Petry ist unser Gesundheitskolumnist. Der Sportwissenschaftler „bewegt uns“.

Dar├╝ber hinaus schreiben befreundete Journalisten bei uns.

Machen Sie mit.

Oder auch Sie: Vor allem mit Kommentaren zu unseren Artikeln.

Sie k├Ânnen aber auch Gastbeitr├Ąge schreiben. Auch die Vereine sind herzlich willkommen, bei uns Ihre Artikel zu ver├Âffentlichen.

Wir bieten Ihnen professionellen Journalismus an. Das bedeutet, alle Beitr├Ąge unterliegen unserer redaktionellen Kontrolle und m├╝ssen dementsprechende Standards erf├╝llen.

Ihre Meinung interessiert uns sehr. Wir bieten einen b├╝rgernahen Journalismus, der kritisch hinschaut.

Wir bieten aber keinen „B├╝rgerjournalismus“ – den finden wir gut und richtig. Er unterscheidet sich aber meist von professionellen Angeboten.

Professioneller, moderner Journalismus.

Wir verstehen uns als Chronisten. Wir notieren Termine, gehen dorthin und schreiben sp├Ąter dar├╝ber.

Wir suchen uns aber immer wieder „eigene Geschichten“, Portr├Ąts und Reportagen und auch investigative Stories. Lassen Sie sich ├╝berraschen.

Wir bieten au├čerdem viel Service und Nutzwert.

Ganz sch├Ân viel? Bestimmt. Vor allem, weil wir eine kleine Redaktion sind.

Wir starten heute und ab morgen „lernen“ wir uns in die Stadt ein. Wir bieten um Verst├Ąndnis, dass alles in Weinheim f├╝r uns „neu“ ist.

Das ist tats├Ąchlich so, weil Weinheim ein neues Berichtsgebiet ist und wir lernen immer dazu, weil wir neugierig sind.

Wir lernen schnell.

Sehen Sie uns nach, wenn wir nicht gleich alles und jeden kennen – wir lernen jedoch schnell. Nach einem Jahr werden wir (fast) alles einmal miterlebt haben – was die Veranstaltungen angeht.

Nach einigen Monaten kennen wir hoffentlich die meisten Vereine und vor allem viele Menschen. Unser Motto ist: onlinejournalismus.de: Interview Heddesheimblog: Seinen Job lieben und die Leser ernst nehmen

Sehen Sie uns deshalb auch nach, dass wir nicht jeden Termin besetzen k├Ânnen. Das kann kein Medium.

Intensiver Austausch mit unseren Leserinnen und Lesern.

Sprechen Sie uns an, wenn Sie m├Âchten, dass wir ├╝ber Sie berichten. Oder ├╝ber etwas anderes berichten sollen. Unsere Form von „B├╝rgerjournalismus“ ist ein intensiver Austausch mit den Leserinnen und Lesern.

F├╝r diese engagierte Arbeit wurde Hardy Prothmann 2009 unter die „100 Journalisten des Jahres“ gew├Ąhlt. Er wird h├Ąufig als Referent oder f├╝r Podiumsdiskussionen gebucht. Zuletzt beim 15. Mainzer Mediendisput 2010.

Bei dctp (Spiegel TV) k├Ânnen Sie ein Interview mit ihm ├╝ber seine Arbeit sehen (37min.).

dctp

dctp-Journalist Philip Banse interviewt Hardy Prothmann.

Weitere Medienberichte ├╝ber unsere Arbeit finden Sie hier.

Wir sind gerne auch Partner f├╝r Sie, wenn Sie in unserem offenen und kritischen Angebot werben m├Âchten. In unserem ├╝berraschenden und meinungsstarken journalistischen Umfeld finden Sie hier viel Aufmerksamkeit.

Wir freuen uns sehr auf Weinheim. B├╝rgermeister Heiner Bernhard haben wir bereits einen „Antrittsbesuch“ abgestattet, mit der Stadt stehen wir in regem Austausch.

Damit sind die Formalit├Ąten erledigt. ­čÖé

Ab sofort berichten wir und freuen uns auf Ihre R├╝ckmeldung.

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Einen sch├Ânen Tag w├╝nschen Ihnen das weinheimblog,
Ihr Hardy Prothmann und sein Team