Freitag, 24. November 2017

In eigener Sache: rheinneckarblog istlokal.de


Guten Tag!

Rhein-Neckar, 25. Januar 2011. Ende 2010 haben die Journalisten Stefan Aigner und Hardy Prothmann sowie der Diplom-Medienp├Ądagoge Thomas Pfeiffer das Netzwerk istlokal.de gestartet. Das Netzwerk unterst├╝tzt journalistische Angebote im Internet, die lokal oder regional informieren.

Von Hardy Prothmann

Die lokale Berichterstattung bietet die exklusivsten Nachrichten der Welt. Was vor Ort passiert, betrifft die Menschen, die dort leben. Egal ob in M├╝nchen, Berlin, K├Âln, Stuttgart, auf dem platten Land oder in einem Ballungsraum. Oder in New York, Los Angeles, Paris, London, Mailand, Barcelona.

In den vergangenen zwei Jahren sind in vielen Orten Deutschlands lokale „Blogs“ oder digitale Internet-Zeitungen entstanden und auch 2011 werden viele neue Angebote dazukommen. Mal sind es politisch engangierte B├╝rger, mal Journalisten, die das „nebenbei“ machen. Aber immer mehr Angebote werden mit dem Anspruch der Herausgeber betrieben, von dieser Arbeit auch leben zu k├Ânnen.

Kritischer Zustand des Journalismus.

Jeder, der ein kommerzielles Angbot betreibt, steht dabei vor denselben Problemen: Der lokale und regionale Werbemarkt im Internet ist noch nicht befriedigend entwickelt, noch nicht einmal ausreichend.

Das Portal von istlokal.de bietet vernetzten Journalismus.

Aus gutem Grund. Die Presselandschaft in Deutschland ist ├╝berwiegend monopolisiert. Bis auf wenige Ausnahmen gibt es fast nur noch „Einzeitungskreise“ – sprich, es gibt keinen journalistischen Wettbewerb mehr vor Ort. Die Monopolzeitungen bestimmen, ├╝ber wen was wann wie berichtet wird.

Wozu das f├╝hrt, zeigt das Beispiel Stuttgart21 deutlich. Die Stuttgarter Zeitung hat kaum kritisch berichtet – aus gutem Grund. Wie der stern mit dem Hintergrundbericht „Fahrt auf schw├Ąbischem Filz“ offenlegte, geh├Ârt die Zeitung zur S├╝dwestdeutschen Medienholding (SWMH), die vor einiger Zeit die S├╝ddeutsche Zeitung gekauft hat.

„Fahrt auf schw├Ąbischem Filz.“

Ein schwerer finanzieller Brocken, der das Unternehmen in Schwierigkeiten brachte. ├ťber die Landesbank Baden-W├╝rttemberg nahm man ein Schuldscheindarlehen ├╝ber 300 Millionen Euro auf, so der Bericht.

Darin hei├čt es: „Die LBBW war hierf├╝r ein idealer Partner. Vorsitzender ihrer Tr├Ągerversammlung ist Ministerpr├Ąsident Mappus. In ihrem Verwaltungsrat hat die Politik das Sagen. Vorsitzender ist der CDU-Landtagsabgeordnete Peter Schneider, Pr├Ąsident des baden-w├╝rttembergischen Sparkassenverbands. Mitglieder des Verwaltungsrats sind unter anderem der Stuttgarter OB Wolfgang Schuster, die CDU-Landesminister Wolfgang Reinhart (Berlin/Europa) und Willi St├Ąchele (Finanzen), die Unternehmer Heinz D├╝rr und Dieter Hundt und Claus Schmiedel, Chef der SPD-Fraktion im Landtag. Der hielt Stuttgart 21 bis vor kurzem f├╝r „menschenfreundlich, umweltfreundlich und relativ schnell realisierbar.“

Solche Verbindungen lassen vermuten, dass eine objektive Berichterstattung nicht mehr gegeben ist.

Der stern berichtet ├╝ber die Verfilzung von Medien, Politik und Wirtschaft.

Zur├╝ck zum Werbemarkt – der wird von Zeitungen dominiert. Und jede Anzeige, die von Print nach Online abwandert, ist ein Verlust, der die Zeitungen trifft. Die haben folglich ├╝berhaupt kein Interesse, den Online-Werbemarkt zu entwickeln. Denn Online-Anzeigen sind g├╝nstiger, sprich, bringen den Zeitungen weniger Einnahmen.

Dramatische Entwicklung.

Und wer sich online informiert, auch durch Werbung, braucht keine Zeitung mehr – die teils dramatisch zur├╝ckgehenden Auflagen- und Abozahlen zeigen deutlich, unter welchem wirtschaftlichem Druck Zeitungen stehen.

Mit dramatischen Folgen f├╝r die B├╝rgerinnen und B├╝rger: Die Berichterstattung wird zunehmend flacher, da die Zeitungsverlage in den vergangenen Jahren hunderte Journalisten entlassen haben. Es gibt Regionen in Deutschland, ├╝ber die ├╝berhaupt keine Berichterstattung mehr stattfindet. Die ungepr├╝fte ├ťbernahmen von „PR-Artikel“ ist an der Tagesordnung.

Wer aufmerksam die Zeitung liest, stellt fest, dass der ├╝berwiegende Teil der Artikel nicht mehr redaktionell vor Ort erarbeitet wird, sondern au├čerhalb der Zeitung. Ob als Agenturmeldung oder PR-Text.

Und es gibt jede Menge Lokalredakteure, die eine Pressemitteilung ein wenig umschreiben und dann unter ihrem Namen als eigenen Artikel ver├Âffentlichen. Das ist Betrug am Leser. Und der findet t├Ąglich ├╝berall statt.

Journalismus ist wichtig f├╝r die Demokratie.

Und es schadet der Glaubw├╝rdigkeit des Journalismus, der eigentlich die „4. Macht“ im Staate sein soll. Durch kritisches Pr├╝fen von Informationen, durch Recherche von Hintergr├╝nden und Verbindungen, durch eine objektive Berichterstattung. Diese Aufgabe ist enorm wichtig, um eine Demokratie stabil zu halten.

Engagierte B├╝rger und freie Journalisten gr├╝nden deshalb ihre eigenen Medien – aus Frust ├╝ber die unzul├Ąngliche „Lobby“-Berichterstattung der Zeitungen, die oft mehr verschweigen, denn berichten. Aus der ├ťberzeugung heraus, dass dort immer weniger echter Journalismus stattfindet.

Die Alternative hei├čen Blog oder Internet-Zeitung – die Namensgebung spielt keine Rolle, sondern der Inhalt. Hier finden Dokumentation und kritische Berichte statt.

Vielf├Ąltige Herausforderungen.

„B├╝rgerjournalisten“ stehen dabei vor der Herausforderung, wie sie diese journalistische T├Ątigkeit wahrnehmen. Journalismus ist ein Handwerk, das man lernen kann und muss. Ohne Kenntnisse in Sachen Recherche, Schreiben und auch Medienrecht werden wichtige Informationen nicht gefunden oder es drohen Abmahnungen von denen, die sich durch die Berichte „gest├Ârt“ f├╝hlen – sei es die Kirche, seien es Unternehmen oder Politiker oder ├ämter.

Hardy Prothmann ist verantwortlicher Redakteur f├╝r die Angebote des rheinneckarblogs. Bild: sap

Professionelle Journalisten brauchen Einnahmen, von denen sie leben k├Ânnen und mit denen sie ihre Arbeit finanzieren. Also Werbeeinnahmen. Manche gr├╝nden auch F├Ârdervereine, die die Arbeit ├╝ber Mitgliedsbeitr├Ąge und Spenden finanzieren.

Das Netzwerk istlokal.de will eine Genossenschaft gr├╝nden, in der unabh├Ąngige Internet-Medien, die lokal und/oder regional berichten, sich organisieren. Um journalistische Aus- und Fortbildung anzubieten. Um sich bei technischen L├Âsungen zu unterst├╝tzen, um sich rechtlich wehren zu k├Ânnen und nat├╝rlich, um den lokal-regionalen Onlinewerbemarkt voranzubringen.

Wir stehen dabei in Konkurrenz zu den Tageszeitungen. Journalistisch und auch gesch├Ąftlich.

Vernetzter Journalismus.

Wo es schon teils herausragende lokale Angebote gibt, k├Ânnen Sie auf unserer Seite istlokal.de nachschauen. Wenn Sie selbst ein Angebot planen, k├Ânnen Sie sich gerne an uns wenden. Wenn Sie schon ein Angebot in Betrieb haben, schlie├čen Sie sich uns an. Die notwendigen Informationen finden Sie auf unserer Website.

istlokal.de wird seine Mitglieder, egal ob hauptberufliche Journalisten oder B├╝rgerjournalisten, unterst├╝tzen. Zum einen zur F├Ârderung der Presse- und Meinungsfreiheit, zum anderen als „Unternehmer“-Verband f├╝r professionelle Journalisten. Und wir sind ├╝berzeugt davon, dass wir auch die Wirtschaft, die Vereine, die Forschung und andere Bereiche der Gesellschaft mit einem verantwortungsvollen Journalismus unterst├╝tzen.

F├╝r das erste Halbjahr 2011 ist eine Informationsveranstaltung geplant. Wir werden Sie ├╝ber unsere Fortschritte zeitnah informieren.

Hintergrund:

Hardy Prothmann ist verantwortlich f├╝r das rheinneckarblog und betreibt zudem die lokalen Angebote heddesheimblog.de, hirschbergblog.de, ladenburgblog.de und weinheimblog.de. F├╝r seine Arbeit wurde er 2009 und die „100 Journalisten des Jahres“ durch eine unabh├Ąngige Jury der Fachzeitschrift „MediumMagazin“ auf Platz 3 in der Kategorie „Regionales“ gew├Ąhlt.

Er arbeitet seit 1991 als freier Journalist. W├Ąhrend des Studiums von 1991-1994 f├╝r den Mannheimer Morgen, ab 1995 ├╝berregional f├╝r fast alle gro├čen Medien sowie die ARD. Er ist Gr├╝ndungsmitglied von netzwerk recherche und Mitglied des Frankfurter Presseclubs. Im Mai 2009 startete er das heddesheimblog.de.

Stefan Aigner ist freier Journalist in Regensburg. Er betreibt die Seite regensburg-digital.de und ist bundesweit durch seine kritische Berichterstattung bekannt geworden, die ihm schon drei Prozesse eingebracht hat. Aktuell hat ihn die Di├Âzese Regensburg verklagt, weil er die Zahlung von Geldern an die Eltern eines Missbrauchsopfers in Anlehnung an einen Spiegelbericht als „Schweigegeld“ benannt hat. Die katholische Kirche hat auf Unterlassung geklagt. Weil Stefan Aigner 10.000 Euro Spendengelder einwerben konnte, hat er sich auf den Prozess einlassen k├Ânnen. Das Hamburger Landgericht will das Urteil Ende Februar 2011 verk├╝nden.

Thomas Pfeiffer ist Diplom-Medienp├Ądagoge und Social Media-Experte. Er betreibt die Seite webevangelisten.de und ist Mitbegr├╝nder des Twittwoch, eines Vereins zur F├Ârderung von Social Media-Anwendungen. Der passionierte Bergsteiger unterst├╝tzt das Netzwerk istlokal.de mit seinen Expertenkenntnissen. Als politisch interessierter B├╝rger ist er zudem „Genosse“ der links-liberalen Tageszeitung die „taz“ aus Berlin.

istlokal.de wurde am 28. Dezember 2010 in Heddesheim gegr├╝ndet. Zur Zeit findet die Mitgliederwerbung statt. In K├╝rze wird der „Vorstand“ durch weitere Journalisten erweitert, die sich aktiv in das Netzwerk einbringen wollen. Geplant ist die Gr├╝ndung einer Genossenschaft sowie einer operativen GmbH, die die organisatorischen Arbeiten ├╝bernimmt.

Wir sind offen f├╝r Sponsoren, die zu uns passen und Kooperationspartner, die gerne mit istlokal.de zusammenarbeiten m├Âchten. Erste Gespr├Ąche werden mit der Fotografenagentur Freelens sowie dem Autoren-Netzwerk Freischreiber gef├╝hrt.

Landtagswahl: Sckerl beherrscht die Debatte


Guten Tag!

Hirschberg, 19. Januar 2011. Am Montagabend diskutierten die vier Landtagskandidaten von CDU, B├╝ndnis90/Die Gr├╝nen, SPD und FDP ihre Positionen auf Einladung der Freien W├Ąhler.

Ein spannender Termin. Ein anstrengender Termin ├╝ber fast drei Stunden. Anstrengend f├╝r das Podium und f├╝r die rund 70 G├Ąste.

Mit Fakten, Zahlen, Behauptungen, Zur├╝ckweisungen, Anklagen, Polemiken und Versprechen. Es ist Wahlkampf. Die Top-Themen waren nur vordergr├╝ndig Stuttgart21 und die Schulpolitik.

Das echte Top-Thema, das zur Zeit das Land bewegt, ist die innere Verfassung der Politik(er) und der B├╝rger und wer ├╝ber was bestimmt.

Von Hardy Prothmann

Von links nach rechts sitzen am Podium die aktuellen Abgeordneten und Kandidaten Dr. Birgit Arnold (FDP), Gerhard Kleinb├Âck (SPD), Hans-Ulrich Sckerl (B├╝ndnis90/Die Gr├╝nen) und Georg Wacker (CDU). In der Mitte sitzt Volker Barzyk, stellvertretender Vorsitzender der Freien W├Ąhler und Moderator der Runde.

Bilder f├╝r die Presse.

Die Spannung ist zum Greifen.

Vor dem Podium sitzen rund 70 B├╝rger. Man merkt w├Ąhrend der Wortbeitr├Ąge am Verlauf des Beifalls und der Kommentare, wer f├╝r wen ist. Es sind viele „Gr├╝ne“ da. Nat├╝rlich viele Freie W├Ąhler. Einige CDU oder SPD-Anh├Ąnger und ein paar f├╝r die FDP.

Auch im Publikum ist die Spannung zum Greifen.

Der Ortstermin hat Charme. Denn die Freien W├Ąhler – die st├Ąrkste „kommunalpolitische Kraft“ im Land – d├╝rfen als „objektiv“ gelten, weil sie (noch) nicht mit eigenen Kandidaten am Landtagswahlkampf teilnehmen. Aber sie sind so abh├Ąngig wie alle anderen von den Entscheidungen in Stuttgart – das relativiert die „Objektivit├Ąt“.

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Volker Barzyk, Moderator

Die vordergr├╝ndige Neutralit├Ąt ist torzdem eine gute Voraussetzung f├╝r eine interessante Debatte im Feuerwehrhaus Gro├čsachsen.

Selbst wenn man wei├č, dass die Freien W├Ąhler noch als „eher dem b├╝rgerlichen Lager zugeneigt“ gelten d├╝rften. Unabh├Ąngig von einer Parteifarbe gilt die Realit├Ąt der Entscheidungen in Stuttgart genauso unmittelbar f├╝r sie wie f├╝r die Parteifraktionen vor Ort. Und die Freien W├Ąhler wissen auch in der wohlhabenden Gemeinde Hirschberg, dass die Landespolitik zu oft zu sehr zu Lasten der Kommunen geht.

Kr├Ąftemessen.

Moderator Barzyk beginnt unter Missachtung der „Farbenlehre“ von ihm aus rechts gesehen, vom Publikum aus links, aber korrekt nach dem Alphabet und erteilt Frau Arnold das Wort.

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Dr. Birgit Arnold, FDP

„Ich sehe eine sehr positive Entwicklung. Vor der Schlichtung waren 54 Prozent der B├╝rger gegen Stuttgart21, danach waren 54 Prozent daf├╝r. Das hat sich umgedreht.“ Sie ist „entt├Ąuscht ├╝ber den Umgang der Gr├╝nen mit dem Schlichterspruch“: „Das ist politisch unterm Strich unglaubw├╝rdig“, sagt sie. Sie sagt nat├╝rlich noch viel mehr, aber das ist die Kernbotschaft: „Stuttgart21 wird gebaut. Auch, wenn den Leuten vorgegaukelt wird, dass sich was ├Ąndern w├╝rde.“

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Gerhard Kleinb├Âck, SPD

Herr Kleinb├Âck sagt: „Die SPD hat in der Debatte um Stuttgart21 nur wenig stattgefunden.“ Er informiert, dass die Mehrheit der SPD f├╝r Stuttgart21 sei, er selbst aber dagegen und sagt: „Ich empfehle dringend, den Protest der B├╝rger wahrzunehmen. Viele Abgeordnete haben mit Beginn der Bauma├čnahmen gehofft, dass der Protest abnimmt.“ Und er behauptet: „Wir haben die M├Âglichkeit f├╝r einen Volksentscheid er├Âffnet.“

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Uli Sckerl, B├╝ndnis90/Die Gr├╝nen

Hans-Ulrich Sckerl sagt: „Die Schlichtung war gut und richtig. Es kann aber nicht sein, dass ein Mann einen Spruch verk├╝ndet und alle haben sich zu f├╝gen. Nur ein Volksentscheid bringt eine Befriedung. Dem w├╝rden wir uns unterwerfen. So gute Demokraten sind wir allemal.“ Und: „Frau Arnold, ich halte nichts davon, dass Sie unseren Rechtsexperten diffamieren und ihren ├╝ber den Klee loben. Wenn man es politisch will, findet man eine L├Âsung.“

„Stuttgart21 ist ein Projekt, dass f├╝r alle Menschen von Vorteil sein wird,“, sagt Georg Wacker als letzter in der ersten Runde: „Sonst wird Baden-W├╝rttemberg umfahren.“ Und: „Drei unabh├Ąngige Gutachter haben festgestellt, dass die Kosten von 4,5 Milliarden im Grunde realistisch sind. Das muss man dann auch akzeptieren, auch wenn ich Herrn Kleinb├Âck und Herrn Sckerl recht gebe, dass es keine 100-prozentige Planung geben kann. Doch nach f├╝nfzehn Jahren politischen Entscheidungsprozessen ist das demokratisch legitimiert. Es gibt eine Verpflichtung der Entscheidungstr├Ąger, zu den Entscheidungen zu stehen.“

Die Details sind nicht wichtig – die gingen eh an den B├╝rgern vorbei.

Gut eine dreiviertel Stunde ist vorbei. Keine Chance, auch nur ann├Ąhernd den 15-j├Ąhrigen Entscheidungsprozess wiederzugeben. Alle Kandidaten haben viel mehr gesagt, als sie hier zitiert werden. Sonst m├╝sste man noch mehrere Seiten Protokoll anf├╝gen.

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Georg Wacker, CDU

Es geht auch nicht ums Detail. F├╝r Details standen 15 Jahre zur Verf├╝gung. „Demokratisch legitimierte Entscheidungsprozesse“. Keiner bestreitet das. Doch alle wissen: Das ging an den B├╝rgerinnen und B├╝rgern voll vorbei. Es wird ├╝ber Prozesse diskutiert, die offenbar zu unverst├Ąndlich oder zu komplex sind. Oder nicht oder falsch oder zu intransparent vermittelt wurden.

Auch Moderator Volker Barzyk ist ├╝berfordert. Er tut so, als k├Ânne er einfach weiterfragen. Ohne dass er das m├Âchte, spiegelt er die gro├če Debatte im „kleinen“ Rahmen.

Bereits an dieser Stelle spannen sich die R├╝cken der G├Ąste. Schon jetzt dr├Ąngen Fragen. Aber es geht weiter.

Der Volksentscheid – die Antwort auf alle Fragen?

„Wie steht die FDP zu einem B├╝rgerentscheid?“, fragt Herr Barzyk.

„Ein Volksentscheid ist gegen die Verfassung“, antwortet Frau Arnold und rechnet vor, dass eine „R├╝ckabwicklung“ bis zu drei Milliarden Euro kosten w├╝rde.

Herr Kleinb├Âck sagt: „Diese Illussion hatte ich nie, dass ein CDU-Mitglied Heiner Geissler f├╝r einen Volksentscheid ist. Dabei ist das die einzige L├Âsung, aus dem Dilemma herauszufinden.“

„Ich h├Âre st├Ąndig neue Zahlen, die immer gr├Â├čer werden, was ein Ausstieg kosten soll“, sagt Sckerl. „Wir m├╝ssen den Menschen exakt sagen, was ein Ausstieg kostet und dar├╝ber informieren, dass sie die Kosten zu tragen haben, wenn sie sich mit Ja oder Nein entscheiden. Wovor haben Sie Angst, Frau Arnold?“

Herr Wacker sagt: „Wir haben die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit im Land, ja in ganz Europa. Die Frage ist, ob wir als moderner Unternehmensstandort erhalten bleiben oder nicht?“ Er nennt viele Zahlen dazu und sagt: „Man muss sich ├╝ber die Tragweite Gedanken machen, was passiert, wenn Stuttgart21 nicht kommt.“

Top-Thema: B├╝rgerinnen und B├╝rger.

Politik besteht nicht nur aus Zahlen und Fakten. Politik ist das, was die Menschen angeht, woran sie teilhaben. Politik ist das, was die Menschen bewegt. Zur Zeit sind die Menschen sehr bewegt.

Das ist das Top-Thema des Wahlkampfs in Baden-W├╝rttemberg – Stuttgart21 oder die Schulpolitik sind nur Synonyme daf├╝r.

Das Top-Thema hei├čt: B├╝rgerinnen und B├╝rger. Und ob sie der Politik noch folgen k├Ânnen oder nicht.

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G├Ąste.

Hans-Ulrich Skerl ist an diesem Abend der Applaus-Sieger. Und nicht nur das: Ich sitze zwischen Freien W├Ąhlern und h├Âre viele positive Kommentare. Und Murren. Vor allem ├╝ber Frau Arnold und auch ├╝ber Herrn Wacker: „Die verarschen uns“, sagt einer.

Uli Sckerl ist definitiv k├╝rzer als die anderen drei, sagt klare S├Ątze: „Die B├╝rger gehen auf die Barrikaden, keine Chaoten, sondern ganz normale B├╝rger wie die hier in Hirschberg.“

Ein Gast ruft: „Die habt ihr in Bussen hingekarrt.“ Uli Sckerl wiegelt ab: „Die Regierung hat ├╝berzogen, ohne Not, als sie einfach weitergemacht hat und den Protest nicht ernst genommen hat. Wenn das so weitergeht, wird es keinen Frieden geben.“

Unruhe vs. Aufmerksamkeit.

Als wenn manche im Publikum ihn best├Ątigen wollten, wird laut dazwischengerufen, gemurmelt, es herrscht Unruhe – wenn Sckerl redet.

Dabei redet er ruhig, verst├Ąndlich und ├╝ber die Rechte von B├╝rgern. Die „Sckerl-Gegner“ in den Reihen der G├Ąste machen keine gute Figur an diesem Abend. Wahrscheinlich halten sie sich f├╝r „gute B├╝rger“ und benehmen sich dabei einfach schlecht.

Wenn Frau Arnold oder Herr Wacker reden, verhalten sich die „gr├╝nen“ G├Ąste ruhig und aufmerksam. Es wirkt wie ein Spiegelbild der Stimmung im Land. Friedliche Proteste, die zu „Gewaltdemos“ stilisiert und niedergekn├╝ppelt werden, stehen krakelenden „rechtschaffenden B├╝rgern“ entgegen.

Zahlen und Verd├Ąchtigungen.

Herr Wacker redet was von „Initiatoren des Protests“.

Uli Sckerl verweist auf die Zahlen: „W├Ąhrend seit Monaten jedes Wochenende und an den Montagen bis zu 100.000 B├╝rger aus der Mitte der Gesellschaft auf die Stra├če gehen, haben die Bef├╝rworter gerade mal 7.500 Menschen versammeln k├Ânnen. Das sind die Zahlen und die muss man ernst nehmen.“ Auch jetzt wird gest├Ârt, aber nicht mehr so sehr.

Es geht weiter mit der Schulpolitik – wieder gibt es zu lange Statements der Kandidaten. Das ist mehr als anstrengend f├╝r die meisten G├Ąste. Man merkt die Anspanung.

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Arnold und Kleinb├Âck.

Moderator Barzyk ist dem Redebed├╝rfnis der Kandidaten kaum gewachsen und setzt zu selten einen Punkt. Zum Thema Bildung verirrt sich der Kandidat Kleinb├Âck in langen Gedankeng├Ąngen. Es f├Ąllt ihm sichtlich schwer, sich zu konzentrieren, obwohl er als Lehrer und Schulleiter eigentlich „der“ Fachmann am Tisch ist.

Frau Arnold wirft Zahlen ├╝ber Zahlen in den Raum und redet nur davon, wie positiv alles sei: „Wir haben die Werkrealschule auf den Weg gebracht.“

Bilderung ja – aber welche und wie?

Georg Wacker, Staatssekret├Ąr f├╝r Bildung bekennt sich wenig ├╝berraschend zum bestehenden Schulsystem und sagt: „Wir m├╝ssen die Realschule st├Ąrken. Sie ist die Schulart des sozialen Aufstiegs.“

Uli Sckerl sagt: „Wir wollen keine Schulform, die von oben verordnet wird. Wenn die Schulreformen so „rosig“ sind, wieso gibt es dann so viel Aufruhr? Wieso ist der Landeselternbeirat dagegen? Warum gibt es so viele Hauptschulrektoren, die sagen, dass diese Schule keine Zukunft hat?“

Herr Wacker und Frau Arnold finden, dass das achtj├Ąhrige Gymnasium „internationaler Standard ist. Da gibt es keinen Weg zur├╝ck.“ Herr Kleinb├Âck sieht das anders und will den Schulen freistellen, ob sie einen „G8“ und einen „G9“-Zug anbieten. Und Uli Sckerl kann sich vorstellen, dass die Sch├╝ler bis Klasse 10 gemeinsam mit unterschiedlicher F├Ârderung „in der Kommune“ unterrichtet werden: „Es gibt Alternativen zum dreigliedrigen Schulsystem.“

Herr Wacker sagt: „Wer die Hauptschule zur Unterschule abstempelt, stempelt die Sch├╝ler ab.“ Es wird geraunt. „Das ist doch die Realit├Ąt“, sagt jemand.

Immerhin, man ist sich einig, dass die „individuelle F├Ârderung“ zunehmen muss.

Die G├Ąste d├╝rfen Fragen stellen. Viele ergehen sich in Erkl├Ąrungen. Der fr├╝here Freie W├Ąhler-Vorsitzende Manfred Kopp sagt: „Nach 57 Jahren Regierung gibt es Verschlei├čerscheinungen. Demokratie lebt vom Wandel. Erleben wir ein „gr├╝nes Wunder“ oder ein Come-Back der regierenden Parteien?“

Um 22:17 Uhr ist die „Diskussion“ beendet, die p├╝nktlich um 19:30 Uhr begonnen hat.

Die G├Ąste und auch die Kandidaten sind sichtlich geschafft von der Anstrengung.

Eindr├╝cke.

Als Beobachter gebe ich meinen pers├Ânlichen Eindruck wieder – der sicher vom Eindruck anderer abweichen kann.

Ich unterstelle allen Kandidaten, dass sie das beste wollen – keiner ist in einer wirklich entscheidenden „Machtposition“, wie es beispielsweise ein Minister ist.

Aber es gibt deutliche Unterschiede. Der Staatssekret├Ąr Wacker „repr├Ąsentiert“ immerhin die Macht als CDU-Mitglied. Er betont immer, wie seri├Âs die Entscheidungen seien. Was mir missf├Ąllt ist seine „Angst-Rhetorik“ – wenn Stuttgart21 nicht kommt, geht Baden-W├╝rttemberg den Bach runter. Wenn man etwas am Schulsystem ├Ąndert, riskiert man ein „erfolgreiches“ Modell. Mit gef├Ąllt, dass er einlenkt und sagt, dass die regierende Politik an den B├╝rgerinnen und B├╝rgern vorbei entschieden hat und dies ein Fehler ist.

Die „Koalitionspartnerin“ Frau Dr. Arnold kann ├╝berhaupt nicht ├╝berzeugen. Sie wirft mit Zahlen um sich, die „k├╝nstlich“ wirken und kann keine echte ├ťberzeugung darstellen. Als sie Herrn Wacker fragt, ob sie sich ├Ąu├čern d├╝rfe, mag das h├Âflich gemeint sein, wirkt aber nur unterw├╝rfig.

Herrn Kleinb├Âck ist die Koalitionsbereitschaft mit den „Gr├╝nen“ mehr als deutlich anzumerken. Zu oft redet er statt zu den G├Ąsten in Richtung Herrn Sckerl. Er scheint sich damit abgefunden zu haben, dass diese Wahl zwischen den Gr├╝nen und der CDU entschieden wird und die SPD keine gro├če Rolle spielt.

Der „Innenpolitische Sprecher“ Hans-Ulrich Sckerl dominierte die Diskussion – nicht durch provokante ├äu├čerungen, sondern durch Einsicht, dass die B├╝rgerinnen und B├╝rger bis ins b├╝rgerliche Lager hinein mit der Regierungsarbeit nicht einverstanden sind. ├ťberzeugend wirkt er durch seine Forderung, diese entscheiden zu lassen und sich einem Votum zu beugen.

Wacker vs. Sckerl. Sckerl vs. Wacker.

Damit ist Herr Sckerl der ernstzunehmende Gegenspieler von Herrn Wacker, der bekennt, dass die CDU-Politik an den B├╝rgern vorbeigegangen ist und dadurch sicherlich auch „Punkte“ macht.

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Die Kontrahenten: Sckerl und Wacker.

Der Wahlkampf wird ganz sicher an dieser Linie entschieden und der Frage, wem der B├╝rger mehr glaubt: Einer „gel├Ąuterten“ CDU oder dem „Einl├Ąuten“ einer neuen ├ära durch die Gr├╝nen.

Die SPD spielt zwischen diesen Lagern keine gro├če Rolle. Die FDP schon gar nicht.

Aller Voraussicht nach wird aber entscheidend sein, ob die FDP den Wiedereinzug ins Parlament schafft – und Die Linke nicht.

Der Weinheimer Kandidat von Die Linke, Matthias H├Ârdt, war an diesem Abend nicht dabei. Angeblich, weil das den „Rahmen“ sprengen w├╝rde, wie die Weinheimer Nachrichten den Freien W├Ąhler-Sprecher Peter Johe zitierten.

Tats├Ąchlich wohl eher, weil Die Linke noch nicht ins „politische Bild“ der Freien W├Ąhler passt. Auch das k├Ânnte sich ├Ąndern, ob das den Freien W├Ąhlern passt oder nicht.

Sollte Die Linke erfolgreich sein, wird deren Erfolg durch die verfehlte Politik der CDU bef├Ârdert – unterst├╝tzt durch eine auch an diesem Abend deutlich gewordene fehlende Positionierung der SPD.

Gr├╝nes Wunder oder b├╝rgerliches Come-Back?

Die Gr├╝nen haben noch l├Ąngst nicht gewonnen – Uli Sckerl machte zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, dass er sich mit seiner Partei bereits an der Macht sieht. Trotzdem war er der souver├Ąnste an diesem Abend. Denn die Gr├╝nen werden mit gro├čer Wahrscheinlichkeit die absoluten Wahlsieger werden.

Ob es reichen wird, die Macht im Land zu ├╝bernehmen, wird erst am 27. M├Ąrz 2011 entschieden.

Das w├Ąre ein „gr├╝nes Wunder“.

Wenn das nicht eintritt, bleibt es trotzdem spannend, ob es zu einem „Come-Back“ der b├╝rgerlichen Parteien kommt oder es beim Dienst nach Vorschrift bleibt.

Neujahrsempfang: OB Bernhard „optimistisch aber ohne Euphorie“

Guten Tag!

Weinheim, 10. Januar 2011. Irgendwelche Vors├Ątze an Neujahr zu fassen ist insgesamt betrachtet ziemlich albern. Denn was unterscheidet den 31. Dezember des alten Jahres vom 1. Januar des Neuen Jahres? N├╝chtern betrachtet nur ein Sprung des Sekundenzeigers – meint Gabi.

Von Roland Kern

ÔÇ×Was die Kommunalfinanzen betrifft, so erkennen wir einen Silberstreif am Horizont, aber die See bleibt weiter rau.ÔÇť Mit diesem Bild beschrieb Weinheims Oberb├╝rgermeister Heiner Bernhard beim traditionellen Neujahrsempfang der Stadt am Sonntag die aktuelle Lage Weinheims. Bernhard blickte vor zahlreichen Honoratioren der Stadt und den Karnevalisten der ÔÇ×Bl├╝tenÔÇť zuversichtlich aber ohne Euphorie in die Zukunft.

Auch wenn sich die Konjunktur im Land erhole, in den St├Ądten wie Weinheim sei der Aufschwung noch l├Ąngst nicht angekommen

Alles Gute w├╝nscht sich und anderen OB Bernhard. Bild: Stadt Weinheim

Dennoch sei es gelungen, die Zweiburgenstadt gut f├╝r die Zukunft aufzustellen. ÔÇ×Wir haben in unserer Stadt in den letzten Jahren gute Voraussetzungen f├╝r eine nachhaltig positive Entwicklung geschaffenÔÇť, bekr├Ąftigte der OB im gro├čen Sitzungssaal des Rathauses. 2010 sei ein ereignisreiches, ein bewegtes Jahr gewesen. Bernhard: ÔÇ×Herausfordernd, aber f├╝r Weinheim unterm Strich sehr erfolgreich – ja auf manchen Gebieten zukunftsweisend.ÔÇť

Die Entwicklung bleibe also energisch und er sei sehr froh, ÔÇ×dass ich in dieser Stadt eine engagierte B├╝rgerschaft und kreative Partner habeÔÇť.

So habe sich Weinheim – inmitten dieser ├╝beraus ernsten kommunalen Finanzkrise – bei den Themen Kinderbetreuung und Familienfreundlichkeit deutlich weiterentwickelt. 80 neu geschaffene Pl├Ątze in Kinderkrippen seien ein Beispiel hierf├╝r. Parallel dazu sei beim Baugebiet L├╝tzelsachsen Ebene der Durchbruch geschafft worden. Jetzt werden dort Familien mit Kindern g├╝nstigen Wohnraum in einem modernen ├Âkologischen Umfeld finden.

Bei der Belebung der Innenstadt, ein seit Jahren angestrebtes Ziel, sei die Stadt in 2010 ebenfalls deutlich vorangekommen. Durch die Ansiedlung der Verbraucherm├Ąrkte in der Grundelbachstrasse stimme nun auch wieder die Nahversorgung in der Innenstadt. Nach der Frostphase werde es mit der Fertigstellung des Windeckplatzes und der Schlossbergterrasse rasch weitergehen. Die neuen Bewohner des Burgenviertels werde Weinheim mit offenen Armen empfangen.

Die Gestaltung des D├╝rreplatzes, die S-Bahn, den Ausbau des Weinheimer Bahnhofes und den zentralen Omnibusbahnhof nannte er als weitere Aufgaben der aktuellen Stadtentwicklung. Bernhard: ÔÇ×Wir k├Ânnen froh dar├╝ber sein und auch stolz darauf, dass wir in den letzten Jahren – trotz der krisenhaften Zeit – Standards aufgebaut haben, die uns mit der jetzigen Situation umgehen lassen.ÔÇť

Heiner Bernhard bezog sich erneut auf die drei Themen, die er bei der Einf├╝hrung in seine zweite Amtszeit im September genannt hatte: Integration, Demographischer Wandel und B├╝rgerschaftliches Engagement. Integration werde eine Aufgabe bleiben, die nicht in den Kommunen entstanden ist, aber – wie so vieles – dort bew├Ąltigt werden m├╝sse. Vor allem m├╝sse man begreifen, dass Integration l├Ąngst nicht mehr nur eine soziale Dimension hat, sondern auch eine volkswirtschaftliche. Der OB: ÔÇ×Wir brauchen diese Menschen, ihre Arbeits- und Gestaltungskraft, um unseren – gemeinsamen – Wohlstand zu bewahren.ÔÇť Weinheim werde sich des Themas ab 2011 in einem besonderen Projekt annehmen.

Auch im Demographischen Wandel sehe er nicht nur das Risiko, sondern auch die Chance. Die Stadt mache dabei derzeit mit dem Programm ÔÇ×Aktiv im AlterÔÇť wertvolle Erfahrungen, die einen Weg in die Zukunft weisen. 2011 soll das Jahr sein, in dem das Potential einer immer aktiveren Generation von jungen Alten in b├╝rgerschaftliches Engagement umgem├╝nzt werde. Mit dem Gemeinderat werde man sich ├╝ber vielleicht neue Wege und Instrumente der Information, Kommunikation, der Beteiligung von B├╝rgerinnen und B├╝rger bei der politischen Willensbildung beraten.

Mit Freude sieht der OB dem Beginn des Projektes ÔÇ×BildungsregionÔÇť entgegen, zu der Weinheim seit dem Jahreswechsel gez├Ąhlt wird. In den n├Ąchsten Wochen werde die Stadt – gemeinsam mit ihren Partnerinnen und Partnern – die Strukturen festlegen. Bernhard: ÔÇ×Hier haben wir die gro├če Chance, die Erf├╝llung der zentralen Querschnittsaufgabe unserer Zeit, die optimale Gestaltung von Bildung noch st├Ąrker als bisher kommunal zu koordinieren.ÔÇť

Zuvor – und nach drei B├Âllersch├╝ssen aus der Kanone des Heimat- und Kerwevereins – hatte Bernhard die weiteren Akteure des Neujahrsempfangs begr├╝├čt, allen voran Manuela Albrecht als erste weibliche Vorsitzende der ÔÇ×Bl├╝tenÔÇť sowie Faschingsprinzessin Lisa Knapp, die L├╝tzelsachsener Weinprinzessin Ina Baier, die Vertreter des Heimat- und Kerwevereins und nat├╝rlich ÔÇ×Bas Gret und Vetter PhilpÔÇť, die in lustigen Versen das Jahr Revue passieren lie├čen. Die Vertreter der Weinheimer Handwerksinnungen ├╝berreichten traditionsgem├Ą├č Brot, Wurst und (prozenthaltiges) Wasser.

Das Jahr 2011 sei von einer ÔÇ×enormen Themenf├╝lle unserer Arbeit in Gemeinderat und VerwaltungÔÇť gepr├Ągt gewesen, so der OB. Und das, obwohl die Rezession der Weltwirtschaftskrise bei der Stadt Weinheim zu einer erheblichen Verringerung insbesondere des Gewerbesteueraufkommens und damit zur Senkung einer der Haupteinnahmequellen gef├╝hrt hatte. Seit Beginn des letzten Jahres suchten Gemeinderat und Verwaltung in einer Haushaltsstruktur-kommission deshalb erneut nach Wegen, den Etat zu sichern und zu stabilisieren. Der Gemeinderat habe dann schlie├člich ein Haushaltskonsolidierungskonzept beschlossen, das vom Regierungspr├Ąsidium Karlsruhe akzeptiert wurde.

Die unterschiedlichsten M├Âglichkeiten und Vorschl├Ąge zur Haushaltsverbesserung neben den weiter laufenden nicht eben wenigen anderen Projekten und zus├Ątzlich zu den allt├Ąglichen Aufgaben habe Gemeinderat und Verwaltung 2010 stark strapaziert. Es sei – auch deshalb – ein ├╝beraus arbeitsreiches Jahr gewesen. Bernhard: ÔÇ×Die Schlagzahl musste nochmals erh├Âht werden.ÔÇť Dies alles habe das interne Klima im Rathaus, in der Galerie, im Bauhof, bei der Feuerwehr und den Verwaltungsstellen nicht gerade zum Positiven ver├Ąndert. Immer wieder mussten und m├╝ssen Arbeitsverdichtungen aufgefangen werden.

In diesem Zusammenhang forderte Heiner Bernhard eine bessere Wertsch├Ątzungskultur, wie man sie zum Beispiel in der Erziehungswissenschaft kennt.

Auch in den Amtsstuben brauche man angemessene gegenseitige Wertsch├Ątzung zwischen B├╝rgerinnen und B├╝rgern und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Denn, so der OB: ÔÇ×Wir werden auch weiterhin hoch motiviertes Personal ben├Âtigen, um die vor uns liegenden Aufgaben zu bew├Ąltigen. Die schweren Zeiten f├╝r die Kommunen sind n├Ąmlich noch nicht zu Ende.ÔÇť

Anmerkung der Redaktion:
Roland Kern ist Journalist und Pressesprecher der Stadt Weinheim

Fundstelle

Guten Tag!

Weinheim, 10. Januar 2011. Kennen Sie schon unsere Rubrik „Fundstelle“ in der linken Spalte? Hier stellen wir interessante Berichte in anderen Medien vor, die wir beim Surfen im Web gefunden haben. ├ältere Fundstellen werden ab sofort in diesem Artikel dokumentiert und k├Ânnen ├╝ber den Archivlink aufgerufen werden.

Interessante Berichte gibt es in der Rubrik Fundstelle.

Zuerst ver├Âffentlichen wir eine „Fundstelle“ in der Seitenleiste. Nach und nach werden alte Fundstellen durch neue ersetzt. Damit die Fundstellen erhalten bleiben, l├Âschen wir sie nicht, sondern entfernen Sie aus der Seitenleiste und f├╝gen Sie in diesen Artikel ein. Ab sofort gibt es also hier die Antwort auf die Frage: „Moment, da war doch mal was in der Fundstelle?“

Die Liste wird wachsen. Um sie einfacher durchsuchen zu k├Ânnen, dr├╝cken Sie STRG+F, wenn Sie einen PC verwenden, Wahltaste+F, wenn Sie einen Mac verwenden. Dann den Suchbegriff eingeben und Enter dr├╝cken.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das weinheimblog

Unser Fundstellenarchiv:

*Jorgo Chatzimarkakis . Der n├Ąchste F├Ąlscher?
*Portr├Ąt ├╝ber Hardy Prothmann bei Magda
*Lesenswert in Die Welt: Merkels schamloser Zynismus in der Atompolitik
*Lesenswert: FAZ-Herausgeber Schirrmacher ├╝ber die 9 Gemeinpl├Ątze des Atom-Freunds
*Wahlf├Ąlschung in Bruchsal – CDU-Stadtrat zu 63.000 Euro Geldstrafe verurteilt
*├ťber 2.000 Atom-Gegner demonstrieren in Biblis, Bericht, Fotostrecke, Dokumentation
*Spiegel TV: SPD-Atomlobby – Sozialdemokraten in der Atomschmelze (2008)
*Greenpeace – atomarer Notstand in Japan
*Report Mainz – wie gef├Ąhrlich deutsche Atommeiler wirklich sind
*stern.de ├╝ber das Internet als f├╝nfte Gewalt
*Die taz ├╝ber Lokalblogs und Hardy Prothmann als „Hansdampf“
*Lesenswert in Die Welt: Merkels schamloser Zynismus in der Atompolitik
*Lesenswert: FAZ-Herausgeber Schirrmacher ├╝ber die 9 Gemeinpl├Ątze des Atom-Freunds
*Wahlf├Ąlschung in Bruchsal – CDU-Stadtrat zu 63.000 Euro Geldstrafe verurteilt
*├ťber 2.000 Atom-Gegner demonstrieren in Biblis, Bericht, Fotostrecke, Dokumentation
*Spiegel TV: SPD-Atomlobby – Sozialdemokraten in der Atomschmelze (2008)
*Greenpeace – atomarer Notstand in Japan
*Report Mainz – wie gef├Ąhrlich deutsche Atommeiler wirklich sind
*stern.de ├╝ber das Internet als f├╝nfte Gewalt
*Die taz ├╝ber Lokalblogs und Hardy Prothmann als „Hansdampf“

*Hardy Prothmann bei einer Veranstaltung der Piraten ├╝ber wikileaks
*Report Mainz: Wie die Politik Einfluss auf die Medien nimmt
*Schifferfamilie Mnich: 9 Kinder und ein Schiff
*Im W├╝rgegriff der Exklusivit├Ąt
*Lese-Tipp: Netzwerk Recherche – Online-Journalismus mit einem Beitrag von Hardy Prothmann
*DRadio-Audio ├╝ber hyperlokalen Journalismus und Bratw├╝rste
*DRadio-Text ├╝ber hyperlokalen Journalismus und Bratw├╝rste

*evangelisch.de ├╝ber bedrohte Pressefreiheit in Deutschland
*SZ zu Wikileaks: Geballte Wut im Netz.
*drehschreibe.org ├╝ber Prenzlauer Berg Nachrichten und die Orientierung am heddesheimblog: Lokal ist spannend.
Spiegel Online schreibt ├╝ber unsere Blogs: Meine Stra├če, mein Zuhause, mein Blog
*Spiegel online ├╝ber Stefan Mappus: Ein Deal, zwei Freunde, viele Fragen
*Prothmann: Die Moral, die Apostel und die Wirklichkeit
*Gr├╝ne kriegen „Shitstorm“ ab

Bio-W├Ąrme f├╝r „L├╝tzelsachsener Ebene“

Guten Tag

Hirschberg, 2. Dezember 2010. (pm) Das Neubaugebiet ÔÇ×L├╝tzelsachsen EbeneÔÇť soll deshalb mit W├Ąrme aus einer nahegelegenen Biogasanlage versorgt werden. Dar├╝ber haben die Stadtwerke am 30. November den Gemeinderat informiert. L├╝tzelsachsen Ebene soll ab Mitte des Jahres 2011 erschlossen werden. Der erste Spatenstich wird am Dienstag, 7. Dezember, vollzogen. In das Projekt werden zwei Millionen Euro investiert.

Gemeisame Pressemitteilung Stadt Weinheim und Stadtwerke Weinheim:

„Im S├╝dwesten der Stadt ist auf 18 Hektar ein Wohngebiet f├╝r rund 550 bis 600 junge Familien geplant. Ein kleiner Teil ist als Gewerbegebiet ausgewiesen, in dem sich kleinere Betriebe ansiedeln sollen.

Die W├Ąrme f├╝r das gesamte Neubaugebiet wollen die Stadtwerke Weinheim von Bauer Axel Gro├čhans beziehen. Die Familie Gro├čhans betreibt in der Waidallee seit 2006 eine Biogasanlage und ein Blockheizkraftwerk (BHKW), das Strom und W├Ąrme erzeugt. Bislang speist der Bauer nur die erzeugte elektrische Energie ins Netz ein, die entstehende W├Ąrme dagegen wird ungenutzt in die Atmosph├Ąre geblasen.

Die 45 H├Ąuser im Neubaugebiet "L├╝tzelsachsen Eben" sollen durch diese Biogasanlage gew├Ąrmt werden. Bild: Stadt Weinheim

ÔÇ×Schon bald wird diese Abw├Ąrme die Neubauten im Gebiet L├╝tzelsachsen Ebene beheizenÔÇť, informiert Peter Kr├Ąmer, Gesch├Ąftsf├╝hrer der Stadtwerke Weinheim. ÔÇ×Dadurch steigern wir den Wirkungsgrad des Blockheizkraftwerks weiter – und wir vermeiden zus├Ątzliche Kohlendioxid-Emissionen, weil wir ein bestehendes Heizkraftwerk nutzen k├Ânnen.

In das Projekt investieren die Stadtwerke rund zwei Millionen Euro. Darin enthalten sind eine 800 Meter lange Fernw├Ąrmeleitung zur Biogasanlage der Familie Gro├čhans, die Erschlie├čung des Neubaugebiets mit W├Ąrmeleitungen und der Bau einer Reserve-W├Ąrmezentrale.

ÔÇ×Wir setzen konsequent auf Umweltschutz, Energieeffizienz und Regionalit├ĄtÔÇť, sagt Peter Kr├Ąmer. ÔÇ×Alle drei Faktoren tragen entscheidend dazu bei, die hohe Lebensqualit├Ąt im Gro├čraum Weinheim auf Dauer halten zu k├Ânnen.ÔÇť

Die W├Ąrmeversorgung des Gebiets L├╝tzelsachsen Ebene mit Fernw├Ąrme aus Biogas hat sich im Vergleich als g├╝nstigste Alternative erwiesen. Neben der Versorgung mit einem Biogas-Blockheizkraftwerk wurden vier weitere Varianten gepr├╝ft: Geothermie, Holzhackschnitzel-Heizwerk, Raps├Âl-BHKW und Gas-Brennwertthermie in Kombination mit solarer Warmwasserbereitung.

Die Biogas-BHKW-Variante hat mit 75 Prozent den h├Âchsten Anteil an regenerativen Energien, den niedrigsten Kohlendioxidaussto├č und liegt bei der Gesamtkostenbetrachtung gemeinsam mit der klassischen Kombination von Erdgas und Solarthermie auf dem g├╝nstigsten Platz. ÔÇ×Die urspr├╝nglich favorisierte W├Ąrmeversorgung ├╝ber die Geothermieanlage des Thermalbads Miramars w├Ąre hingegen deutlich teurer und nur auf einen regenerativen Anteil von etwa 30 Prozent gekommenÔÇť, res├╝miert Peter Kr├Ąmer. ÔÇ×Die Restw├Ąrmemengen – also das W├Ąrmepotenzial abz├╝glich des Eigenbedarfs des Miramars – h├Ątten f├╝r die Versorgung des Neubaugebiets nicht ausgereicht.ÔÇť

Der W├Ąrmeliefervertrag zwischen den Stadtwerken und der Familie Gro├čhans ist seit Anfang des Jahres unterschrieben. Er hat eine Laufzeit von zehn Jahren mit Verl├Ąngerungsoptionen. Die Familie Gro├čhans hat ihre Biogasanlage bereits auf die erforderliche Leistung von 550 Kilowatt erweitert. Als Rohstoff f├╝r ihr Biogas setzt sie nachwachsende Rohstoffe und Rinderg├╝lle ein.

Um die Sicherheit der W├Ąrmeversorgung auch bei einem Ausfall der Biogasanlage oder in extremen K├Ąltephasen abdecken zu k├Ânnen, wollen die Stadtwerke Weinheim eine Reserve-W├Ąrmezentrale mit einem Erdgas-Spitzenlastkessel direkt im Neubaugebiet L├╝tzelsachsen Ebene errichten. Dort verf├╝gt die Stadt ├╝ber eigene Fl├Ąchen.

Entscheidend f├╝r den wirtschaftlichen Betrieb der Fernw├Ąrmeversorgung ist die Anschlussdichte. ÔÇ×Das Biogas-Blockheizkraftwerk arbeitet dann wirtschaftlich, wenn mindestens 60 Prozent der geplanten Wohn- und Gewerbeeinheiten angeschlossen sindÔÇť, informiert Peter Kr├Ąmer. ÔÇ×Deshalb ist es wichtig, dass das Neubaugebiet z├╝gig besiedelt wird.

Die Wirtschaftlichkeitsberechnungen gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2020 eine Anschlussdichte von 80 Prozent erreicht ist. In diesem Fall l├Ąge unsere Rendite bei circa f├╝nf Prozent vor Steuern.ÔÇť Das Risiko, termingerecht eine wirtschaftliche Anschlussdichte zu erreichen, sei erheblich, betont Peter Kr├Ąmer.

Dennoch lohne sich das Engagement in solche Projekte. ÔÇ×F├╝r die Vermarktung von Neubaufl├Ąchen spielt die zukunftsorientierte Bereitstellung von umweltschonender, regenerativer Energie eine immer wichtigere RolleÔÇť, sagt der SWW-Chef. ÔÇ×Regionale Projekte, die Rohstoffe und das Klima schonen, haben bei K├Ąufern die Nase vorn. Unser innovatives Fernw├Ąrmekonzept f├╝r L├╝tzelsachsen Ebene erf├╝llt all diese Kriterien. Das ist beispielhaft und zukunftsweisend.ÔÇť

Der Rohstoff f├╝r das Biogas stammt aus der n├Ąheren Umgebung, Gas und W├Ąrme werden von einem lokalen Bauern erzeugt, die Stadtwerke Weinheim ├╝bernehmen die Versorgung mit Fernw├Ąrme – das bedeutet, dass fast die gesamte Wertsch├Âpfung in der Region bleibt.

Die Stadtwerke realisieren im Gebiet L├╝tzelsachsen Ebene ein regionales, preisg├╝nstiges und ├Âkologisch h├Âchst anspruchsvollen Konzept mit hoher Versorgungssicherheit. Erst vergangenes Jahr haben sie ein anderes effizientes Fernw├Ąrmekonzept in Weinheim umgesetzt. Das modernisierte Blockheizkraftwerk im Schwimmbad HaWei beheizt das neue Wohngebiet Unter den Burgen sowie Geb├Ąude der Wohnbaugenossenschaft in der Mannheimer Stra├če mit.

ÔÇ×Der Verkauf und Anschluss an die Fernw├Ąrmeversorgung der 45 Wohnh├Ąuser des Neubaugebietes erfolgte in der Rekordzeit von nur eineinhalb JahrenÔÇť, freut sich der Gesch├Ąftsf├╝hrer. ÔÇ×Wir haben die Leitung durch die Saarbr├╝ckener Stra├če gef├╝hrt. Jeder Hausbesitzer kann sich auch in dieser Stra├če schnell und g├╝nstig an das Fernw├Ąrmenetz anschlie├čen lassen.ÔÇť

Durch ihre Investitionen in klimaschonende Fernw├Ąrme wollen die Stadtwerke Weinheim jedes Jahr den Aussto├č von Kohlendioxid in der Region weiter reduzieren.“

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das weinheimblog

Sonia Neund├Ârfer: „Ich mag gerne nat├╝rliche Make Ups.“

Sonderver├Âffentlichung
Sonia Neund├Ârfer, Visagistin und Hairstylistin 1

Sonia Neund├Ârfer im Studio.

Seit wann arbeiten Sie als Visagistin und Hairstylistin in Heddesheim und Umgebung?
Sonia Neund├Ârfer: „Mein Gewerbe habe ich hier ganz aktuell angemeldet. In Heddesheim habe ich ein Studio, wenn Kundinnen und Kunden zu mir kommen wollen. Meistens bin ich aber vor Ort und das nicht nur in Heddesheim, sondern auch in den umliegenden Gemeinden wie Ladenburg, Hirschberg, Viernheim, Seckenheim oder Schriesheim.“

Ich bin direkt am Ort des Geschehens.

Also sind Sie eine reisende Visagistin?
Neund├Ârfer: „Klar, es ist f├╝r die Kundinnen und Kunden aufw├Ąndiger, wenn sie erst zu mir und dann zum Anlass fahren. Deswegen komme ich dahin, wo ich gebraucht werde.

Am idealsten ist es, wenn ich direkt am Ort des Geschehens bin, weil ich dann Licht und Umgebung sehe und meine Arbeit darauf einstellen kann.

Es ist ein gro├čer Unterschied, ob es sich um Tages- oder Kunstlicht handelt und welche Farben einen Raum bestimmen. Das ist besonders wichtig bei Fotoshootings.“

Interessant. Dar├╝ber denkt man nicht nach.
Neund├Ârfer (lacht): „Ich schon – ist ja schlie├člich meine Arbeit.“

Sind Sie auf bestimmte Arbeiten spezialisiert?
Neund├Ârfer: „Ja, ich pers├Ânlich mag sehr gerne nat├╝rliche, typgerechte Make Ups. Aber nat├╝rlich biete ich auch extrovertierte Arbeiten an. Die Kundinnen und Kunden bestimmen, ich berate und f├╝hre aus.

Viel Spa├č macht die Arbeit mit Kindern und gerade im Bereich kosmetisches Make Up habe ich gro├če Freude, wenn ich Menschen helfen kann, besonders auff├Ąllige Merkmale geschickt zu bedecken.“

Alltag ist Routine – ich biete das Besondere.

Schminken geh├Ârt doch f├╝r viele Frauen zum Alltag, weshalb braucht es eine Visagistin?
Neund├Ârfer (lacht): „Ganz klar schminken sich Frauen im Alltag selbst, wenn ich bei allen morgens antreten m├╝sste, w├╝rde ich das wohl nicht schaffen. Alltag ist Routine, ich biete das Besondere. Techniken, Farben, Materialien und eine Beratung dazu.

Frauen lernen dabei, hier und da ihren Stil anzupassen oder zu ver├Ąndern. Und Sie glauben gar nicht, wie viele M├Ąnner sich mittlerweile f├╝r entsprechende Anl├Ąsse schminken lassen, um optimal zu wirken.“

Sonia Neund├Ârfer, Visagistin und Hairstylistin 6

Sonia Neund├Ârfer hilft, sich neu zu entdecken.

Stimmt. Beim Fernsehen ist das normal.
Neund├Ârfer:
„Klar, denn hier wird durch die Visagisten-Arbeit nachgeholfen, damit man vor der Kamera nicht zu blass aussieht. Und schauen Sie sich Fotos an: Von Hochzeiten, Feierlichkeiten, Anl├Ąssen wie Kongressen oder Messen. Hier fehlt oft der letzte Schliff und man sieht nicht so gut aus, wie man k├Ânnte, wenn Fotos gemacht werden.

Gerade bei Hochzeiten – dem sch├Ânsten Tag f├╝r die Braut, hat diese viel zu tun und es kann sehr anstrengend sein, im Hochzeitskleid G├Ąste zu begr├╝├čen, zu tanzen undsoweiter. Da ist es von Vorteil, wenn ab und an nachgearbeitet wird, damit die Braut nicht nur sch├Ân ist, sondern auch bleibt.“

├ťber mein Blog biete ich zus├Ątzlichen Service.

Sie haben sich ein Blog eingerichet. Warum?
Neund├Ârfer:
„Weil ich ein kommunikativer Mensch bin und das eine tolle M├Âglichkeit ist, mit meinen Kundinnen und Kunden im Kontakt zu sein. Das Internet ist eine unglaublich wertvolle Bereicherung f├╝r uns alle. Ich informiere mich selbst ├╝ber neue Trends und M├Âglichkeiten und nutze das Internet, um ├╝ber meine Arbeit zu berichten.“

Sie nutzen das also zur Kundenkommunikation?
Neund├Ârfer: „Ganz genau. Ich zeige einfach meine Welt, meine Arbeit, aber auch, was mir gef├Ąllt. Aktuell habe ich einen Beitrag geschrieben ├╝ber eine Boutique in Seckenheim. Ich bin da reingegangen, habe mir die entz├╝ckenden Sachen angeschaut und auch etwas gekauft.

Da ich selbst vor Ort war, habe ich ein paar Fotos gemacht, einen Text dazu geschrieben und voil├â┬á haben meine Leserinnen und Leser einen tollen Service und Tipp von mir erhalten.“

Also quasi ein Kundenservice?
Neund├Ârfer: „Ja, im besten Sinne. Das entdecke-dich-neu-nd├Ârfer-Blog w├Ąchst mit jedem Beitrag und informiert mit Bildern und Texten zu Lifestyle, gutem Aussehen und Produkten, die ich empfehlen kann. Die Menschen sind heute fast alle im Internet und ich gehe dahin, wo die Menschen sind. Das ist, wie oben beschrieben, Teil meiner Arbeit.“

Sonia Neund├Ârfer im Internet
Das „Entdecke-Dich-Neu-ndoerfer“-Blog.

Fotos: Robin Birr

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Weinheimer Schlosspark: Veranstaltungen gehen weiter

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Guten Tag!

Weinheim, 1. Dezember 2010. (cm/pm) Der Weinheimer Schlosspark wird auch weiterhin f├╝r Gro├čveranstaltungen zur Verf├╝gung stehen. Das hat der Gemeinderat Weinheim bei seiner Sitzung am 24. November beschlossen. Gro├če Konzerte sollen jedoch nur noch im Zwei-Jahres-Rhythmus zugelassen werden. Das soll das gepflegte Erscheinungsbild des Schlossparks gef├Ąhrden. Au├čerdem sollen die Anwohner des Parks nicht ├╝ber Geb├╝hr belastet werden.

Schlosspark von oben

Schlosspark von oben

Der Weinheimer Schlosspark wird auch weiterhin ein Konzert-Standort in der Region bleiben. Das hat der Gemeinderat Weinheim beschlossen. Der Park solle weiterhin f├╝r Gro├čveranstaltungen aller Art zur Verf├╝gung stehen.

Gro├če Konzerte sollen jedoch nur noch in einem Zwei-Jahres-Rhythmus zugelassen werden. Dadurch soll das gepflegte Erscheinungsbild des Parks bewahrt bleiben. Au├čerdem wird dadurch sichergestellt, dass die Anwohner des Schlossparks „nicht ├╝ber Geb├╝hr“ belastet werden.

Wie der Gemeinderat au├čerdem beschlossen hat, d├╝rfen die Veranstaltung mit Auf- und Abbau von Anlagen eine Dauer von sechs Tagen nicht ├╝berschreiten.

Dar├╝ber hinaus f├Ąllte der Gemeinderat einen Grundsatzbeschluss bez├╝glich Veranstaltungen im Schlosspark: Grunds├Ątzlich seien kulturelle Gro├čveranstaltungen erw├╝nscht.

Das n├Ąchste Konzertwochenende soll bereits Ende Juli 2011 stattfinden. Eine Anfrage der Mannheimer Agentur „Yellow Concerts“ liegt dem st├Ądtischen Kulturb├╝ro vor. Geplant ist eine Open-Air-Veranstaltung gemeinsam mit dem Mannheimer Nationaltheater.

Wie Oberb├╝rgermeister Heiner Bernhard betonte, seien aber auch andere Veranstalter m├Âglich. So habe man in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Stars in den Schlosspark holen k├Ânnen. Darunter Pers├Ânlichkeiten wie Jos├â┬ę Carreras, Chris de Burgh, Roger Hogdson oder Udo J├╝rgens.

Anmerkung der Redaktion:

Christian M├╝hlbauer absolviert ein redaktionelles Praktikum bei uns in der Zeit vom 22. November – 10. Dezember 2010. Herr M├╝hlbauer studiert an der Fachhochschule Ansbach ÔÇťRessortjournalismus.-ÔéČ┬Ł

Hildebrand M├╝hle: „Gr├╝ne Immobilie“ statt Gro├čbordell

Guten Tag!

Hildebrand M├╝hle August 1999 Luftbild Wolf-R├╝diger Pfrang

Hildebrand M├╝hle August 1999 Luftbild Wolf-R├╝diger Pfrang

Weinheim, 1. Dezember 2010. (cm/pm) Der Gemeinderat hat am Mittwoch (24. November) einem St├Ądtebaulichen Vertrag mit der Denkmal AG zugestimmt. Diese wird die alte Hildebrand’sche M├╝hle in ein Wohn- und Gesch├Ąftshaus umbauen. Im Vertrag wurde au├čerdem festgehalten, die Nutzungsw├╝nsche des fr├╝heren Besitzers nicht weiter zu verfolgen. Dieser plante ein Gro├čbordell im Geb├Ąude einzurichten. Der neue Investor will 50-70 Wohnungen bauen.

Der Weinheimer Gemeinderat d├╝rfte erleichtert sein. Hatte der fr├╝here Besitzer der alten Hildebrand’schen M├╝hle noch geplant, diese in ein Gro├čbordell zu verwandeln, werden diese Nutzungsw├╝nsche nun nicht l├Ąnger verfolgt. Dies wurde vertraglich festgehalten.

Im Vertrag verpflichtet sich die Wiesbadener Denkmal AG, die vor Jahren erteilte Baugenehmigung eines fr├╝heren Interessenten nicht zu verwenden. Im Gegenzug darf der Investor auf bis zu 950.000 Euro F├Ârdermittel aus einem St├Ądtebau-Sanierungsprogramm hoffen.

Jedoch nur unter der Bedingung, dass eine vertr├Ągliche Entwicklung umgesetzt wird. Auch diese Sanierungsziele wurden vertraglich festgelegt.

Wie Oberb├╝rgermeister Heiner Bernhard sagte, sei er froh, dass er ein Versprechen einl├Âsen k├Ânne. Die Gemeinderatsfraktionen lobten die Hartn├Ąckigkeit der Verwaltungsspitze. Diese hatten dem fr├╝heren Bordell-Investor eine Umsetzung seiner Pl├Ąne so schwer wie m├Âglich gemacht. Auch das Engagement einer B├╝rgerinitiative, die sich gegen die Bordell-Pl├Ąne stark gemacht hatte, wurde lobend erw├Ąhnt.

Der Vorteil dieses Investors liegt in der Spezialisierung der Denkmal AG, so die Stadt Weinheim. Diese hat sich n├Ąmlich auf die Sanierung alter Industriedenkm├Ąler spezialisiert. Ein Abriss der alten Hildebrand’schen M├╝hle ist somit nicht notwendig.

Sie m├Âchten gerne bei uns werben? Klicken Sie auf die Grafik f├╝r weitere Informationen.

Der neue Investor Denkmal AG m├Âchte in dem alten Industriegeb├Ąude hochwertige Wohnungen unterbringen. Ein gro├čer Teil der Geb├Ąude wie Turm und Villa bleiben erhalten, Nebengeb├Ąude werden abgerissen.

Insgesamt rechnet der Investor mit 12 Millionen Euro Baukosten und zus├Ątzlichen Kosten f├╝r Abriss und komplette Entkernung, wof├╝r der Zuschuss verwendet werden soll.

„Es werden 50-60 Wohnungen entstehen“, sagte Pressesprecher Michael Th├╝mmel auf Anfrage. „Diese werden zwischen 70-100 Quadratmeter haben.“ Ab Januar gehe man in die konkretere Planung mit den Architekten. Dabei werde auch gepr├╝ft, inwieweit „altengerechtes Wohnen“ angeboten werden k├Ânne.

Aus Kapitalanlegersicht sei das Objekt sehr interessant, weil hier durch den Denkmalschutz h├Âhere Abschreibungen m├Âglich seien, au├čerdem plane man eine Niedrigenergiesanierung, so dass hier weitere F├Ârderungen ├╝ber die KfW m├Âglich seien: „Das wird eine gr├╝ne Immobilie“, sagte Herr Th├╝mmel.

Geplant ist eine Vermarktung ab Fr├╝hjar bis Mitte 2011, ab 2012 k├Ânnte dann gebaut werden. Das ehrgzeizige Ziel: Ab 2013 w├Ąren die Wohnungen dann beziehbar.

Link:
Denkmal AG
Referenzobjekt Schloss Seeheim
Pressemitteilung der Denkmal AG

Anmerkung der Redaktion:

Christian M├╝hlbauer absolviert ein redaktionelles Praktikum bei uns in der Zeit vom 22. November – 10. Dezember 2010. Herr M├╝hlbauer studiert an der Fachhochschule Ansbach ÔÇťRessortjournalismus.-ÔéČ┬Ł

Gemeinderat beschlie├čt Betreuung f├╝r Bach-Sch├╝ler und Aufwertung des Stadtarchivs

Guten Tag! Weinheim, 30. November 2010. (cm/pm) Der Gemeinderat hat bei der vergangenen Sitzung f├╝r mehrere Beschl├╝sse gestimmt. So wurde die Entscheidung gef├Ąllt, die Grundschulbetreuung in Weinheim zu vervollst├Ąndigen. Dar├╝ber hinaus wurden ├änderungen an den Sprtf├Ârderrichtlinien beschlossen. Das Stadtarchiv Weinheim soll in naher Zukunft eine Aufwertung erfahren. Ein Umzug in neue R├Ąumlichkeiten sowie mehr Personal wurden vom Gemeinderat am vergangenen Mittwoch beschlossen.

Bei der Gemeinderatssitzung der Stadt Weinheim am Mittwoch, den 24. November 2010, wurden mehrere Beschl├╝sse gefasst.

Grundschulbetreuung erweitert

So entschieden sich der Gemeinderat f├╝r einen Ausbau der Grundschulbetreuung. ├ťberplanm├Ą├čige Ausgaben in H├Âhe von rund 8.000 Euro f├╝r die Johann-Sebastian-Bach-F├Ârderschule wurden genehmigt, um ein Betreuungsangebot bos 13:30 Uhr zu erm├Âglichen.

Die Personalkosten hierf├╝r belaufen sich auf 7.700 Euro pro Jahr. Bereits am dem 1. Dezember soll das Angebot zur Verf├╝gung stehen.

Stadtarchiv wird aufgewertet

Neben diesen Ausgaben erging au├čerdem ein Beschluss, dass Stadtarchiv Weinheim aufzuwerten. Dies geschieht in Form neuer R├Ąume sowie durch mehr Personal. Die wachsenden Aufgaben des Stadtarchivs sollen dadurch bew├Ąltigt werden.

Aufgrund eines Wasserschadens im September hatte sich die Situation bereits zugespitzt. Es bestehe die Gefahr, so Stadtarchivarin Andrea R├Â├čler, dass wichtige Archivalien Schaden nehmen, sollten sie nicht in trockene R├Ąume gebracht werden. Entsprechend gesch├Ądigte Unterlagen m├╝ssten dann kostspielig restauriert werden.

Ein Vermietungsangebot f├╝r eine 720 Quadrameter gro├če B├╝ro- und Aufbewahrungsfl├Ąche liegt der Gemeinde vor. Die monatlichen Kosten w├╝rden bei 2.750 Euro liegen. Dar├╝ber hinaus soll der Personalstand auf drei Vollzeit-Stellen erh├Âht werden. Wie der Gemeinderat festhielt, seien diese Ver├Ąnderungen unabdingbar. So nutzten im Jahr 2009 rund 500 Personen das Archiv f├╝r private, wissenschaftliche oder gewerbeliche Nachforschungen.

Neues Baugebiet an der Leibnizstra├če

„Wohnpark an der Leibnizstra├če“ – so der Name eines neuen Baugebietes, das sich in zentraler Lage in Weinheim befindet. Der Gemeinderat stimmte dem Bebauungsplan zu. Innerhalb des n├Ąchsten Jahres sollen an dem fr├╝heren Standort einer Freudenberg-Fabrik oberhalb des OG-Bahnhofs etwa 90 Wohneinheiten in zehn Wohngeb├Ąuden entstehen.

Finanzlage zwingt zu Einschnitten

Aufgrund der Finanzlage musste die Stadt Weinheim jedoch auch Einschnitte hinnehmen. Nun betrifft dies auch die Vereine. So best├Ątigte der Gemeinderat am vergangenen Mittwoch eine ├änderung der Sportf├Ârderrichtlinien sowie der Entgeltordnung. Ein entsprechender Beschluss war bereits im Sommer im Zuge der Haushaltskonsolidierung gefasst worden.

Wirklich gek├╝rzt wird jedoch nur bei den Erwachsenen. So wurde auf eine Erh├Âhung der Hallenmieten f├╝r Kinder- und Jugendabteilungen verzichtet. F├╝r Erwachsene f├Ąllt die Erh├Âhung daf├╝r deutlicher aus. Wie die Stadt mit der Arbeitsgemeinschaft Sport besprochen hatte, sei die F├Ârderung von Leistungs- und Erwachsenensport nicht Aufgabe der Kommune. Bei Kindern und Jugendlichen trage man jedoch eine Verantwortung.

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Anmerkung der Redaktion:

Christian M├╝hlbauer absolviert ein redaktionelles Praktikum bei uns in der Zeit vom 22. November – 10. Dezember 2010. Herr M├╝hlbauer studiert an der Fachhochschule Ansbach ÔÇťRessortjournalismus.-ÔéČ┬Ł

Guten Tag liebe Leserinnen und Leser in, aus und um Weinheim!

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Guten Tag!

Weinheim, 29. November 2010. Mit dem weinheimblog startet das vierte lokaljournalistische Blog des Journalisten Hardy Prothmann und seines Teams.

Hardy Prothmann. Bild: sap

Heute ist ein sch├Âner Tag – unser viertes „Blog“ startet f├╝r Weinheim.

Wir nennen unsere Seiten „Blog“, weil wir eine so genannte Blog-Software benutzen. Eine weltweit verbreitetes Redaktionssystem. Sie m├╝ssen wissen: In einem Blog ist die neueste Nachricht immer der erste Artikel. Wenn Sie also „├Ąltere“ Artikel lesen m├Âchten, lesen Sie wie in einem Tagebuch. Nur von hinten nach vorne.

Aktiver Journalismus.

Was Sie bei uns lesen k├Ânnen, ist aktiver Journalismus. Lokal f├╝r Weinheim und ├╝berregional oder international, wenn es Weinheim betrifft.

Wir schreiben lebendig, sind sehr meinungsfreudig, recherchieren intensiv und sind vor allem eins: unabh├Ąngig.

Wir berichten ├╝berwiegend mit Texten und Bildern, aber auch mit Videonachrichten.

Wer ist wir?

Hardy Prothmann ist als freier Journalist verantwortlich im Sinne des Presserechts.
Sabine Prothmann betreut die Termine und schreibt viel ├╝ber Kunst und Kultur.
Christian M├╝hlbauer ist unser derzeitiger Praktikant, den wir auch hier nochmals recht herzlich begr├╝├čen.
Anna Ewald aus Schriesheim hat schon vor einiger Zeit ihr Praktikum begonnen.
Jule Kuhn-Weidler ist kurz davor, ihres zu beenden und wird dann Freie Mitarbeiterin.

Als Fotografen sind h├Ąufig die Agentur local4u f├╝r uns t├Ątig sowie der Freie Mitarbeiter Robin Birr.

Weiter schreibt unsere Kolumnistin Gabi f├╝r Sie – jeden Montag. ├ťber Familien- und Frauenthemen.
Matthias Petry ist unser Gesundheitskolumnist. Der Sportwissenschaftler „bewegt uns“.

Dar├╝ber hinaus schreiben befreundete Journalisten bei uns.

Machen Sie mit.

Oder auch Sie: Vor allem mit Kommentaren zu unseren Artikeln.

Sie k├Ânnen aber auch Gastbeitr├Ąge schreiben. Auch die Vereine sind herzlich willkommen, bei uns Ihre Artikel zu ver├Âffentlichen.

Wir bieten Ihnen professionellen Journalismus an. Das bedeutet, alle Beitr├Ąge unterliegen unserer redaktionellen Kontrolle und m├╝ssen dementsprechende Standards erf├╝llen.

Ihre Meinung interessiert uns sehr. Wir bieten einen b├╝rgernahen Journalismus, der kritisch hinschaut.

Wir bieten aber keinen „B├╝rgerjournalismus“ – den finden wir gut und richtig. Er unterscheidet sich aber meist von professionellen Angeboten.

Professioneller, moderner Journalismus.

Wir verstehen uns als Chronisten. Wir notieren Termine, gehen dorthin und schreiben sp├Ąter dar├╝ber.

Wir suchen uns aber immer wieder „eigene Geschichten“, Portr├Ąts und Reportagen und auch investigative Stories. Lassen Sie sich ├╝berraschen.

Wir bieten au├čerdem viel Service und Nutzwert.

Ganz sch├Ân viel? Bestimmt. Vor allem, weil wir eine kleine Redaktion sind.

Wir starten heute und ab morgen „lernen“ wir uns in die Stadt ein. Wir bieten um Verst├Ąndnis, dass alles in Weinheim f├╝r uns „neu“ ist.

Das ist tats├Ąchlich so, weil Weinheim ein neues Berichtsgebiet ist und wir lernen immer dazu, weil wir neugierig sind.

Wir lernen schnell.

Sehen Sie uns nach, wenn wir nicht gleich alles und jeden kennen – wir lernen jedoch schnell. Nach einem Jahr werden wir (fast) alles einmal miterlebt haben – was die Veranstaltungen angeht.

Nach einigen Monaten kennen wir hoffentlich die meisten Vereine und vor allem viele Menschen. Unser Motto ist: onlinejournalismus.de: Interview Heddesheimblog: Seinen Job lieben und die Leser ernst nehmen

Sehen Sie uns deshalb auch nach, dass wir nicht jeden Termin besetzen k├Ânnen. Das kann kein Medium.

Intensiver Austausch mit unseren Leserinnen und Lesern.

Sprechen Sie uns an, wenn Sie m├Âchten, dass wir ├╝ber Sie berichten. Oder ├╝ber etwas anderes berichten sollen. Unsere Form von „B├╝rgerjournalismus“ ist ein intensiver Austausch mit den Leserinnen und Lesern.

F├╝r diese engagierte Arbeit wurde Hardy Prothmann 2009 unter die „100 Journalisten des Jahres“ gew├Ąhlt. Er wird h├Ąufig als Referent oder f├╝r Podiumsdiskussionen gebucht. Zuletzt beim 15. Mainzer Mediendisput 2010.

Bei dctp (Spiegel TV) k├Ânnen Sie ein Interview mit ihm ├╝ber seine Arbeit sehen (37min.).

dctp

dctp-Journalist Philip Banse interviewt Hardy Prothmann.

Weitere Medienberichte ├╝ber unsere Arbeit finden Sie hier.

Wir sind gerne auch Partner f├╝r Sie, wenn Sie in unserem offenen und kritischen Angebot werben m├Âchten. In unserem ├╝berraschenden und meinungsstarken journalistischen Umfeld finden Sie hier viel Aufmerksamkeit.

Wir freuen uns sehr auf Weinheim. B├╝rgermeister Heiner Bernhard haben wir bereits einen „Antrittsbesuch“ abgestattet, mit der Stadt stehen wir in regem Austausch.

Damit sind die Formalit├Ąten erledigt. ­čÖé

Ab sofort berichten wir und freuen uns auf Ihre R├╝ckmeldung.

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Das k├Ânnte auch Ihre Anzeige sein. Klicken Sie auf die Grafik, um zu unserer Preisliste zu gelangen.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nschen Ihnen das weinheimblog,
Ihr Hardy Prothmann und sein Team